Welche Haarpflege ist die richtige für mich?

Ob lang und glatt oder kurz und lockig - gesunde und glänzende Haare wünschen wir uns alle! Leider brechen die Haarspitzen durch eine falsche Pflege-Routine schnell ab, werden trocken und spröde.

Die Auswahl an Haarpflege ist riesig und kann überfordernd sein. Indem du deinen Haartyp bestimmst, findest du viel schneller heraus, welche Pflege zu dir passt. Dadurch erstrahlt deine Mähne in ihrem natürlichen Glanz und lässt sich leichter bändigen.

Menschliche Haare unterscheiden sich von Person zu Person in ihrer Struktur, Dichte und Form. Damit die individuelle Haarpflege besser auf die entsprechenden Bedürfnisse abgestimmt werden kann, wurden Haartypen definiert, die für die meisten Menschen gelten.

Warum du deinen Haartyp kennen solltest

Deine Haare sind täglich vielen Belastungen ausgesetzt: Regen, Sonne, reibende Schals und enge Haargummis sind nur ein paar Beispiele. Die richtige Pflegeroutine kann helfen, trotzdem das Beste aus deinen Haaren herauszuholen. Während Lockenköpfe ihre Pracht kaum bändigen können, wünschen sich Besitzerinnen feinerer Haare verzweifelt mehr Volumen. Durch das Bestimmen deines Haartyps gehst du deinen Pflegebedürfnissen an die Wurzel. Das Ergebnis: Glanz, natürliches Volumen und geschmeidige Kämmbarkeit.

Welcher Haartyp bin ich - die Vorbereitung

Um den Haartyp Test durchzuführen, sollten deine Haare möglichst naturbelassen sein. Das bedeutet: Wasche dir die Haare ganz normal mit einem reinigenden Shampoo. Danach lässt du alles an der Luft trocknen. Du solltest deine Haare weder kämmen noch Leave-in-Produkte verwenden.

Haartyp erkennen und richtig pflegen I dm erklärt

Der Haartyp-Test: in drei Steps zum Ergebnis

Dein Haartyp setzt sich aus drei Faktoren zusammen: Haarstruktur, -dicke und -volumen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Pflegebedürfnisse, nach deren Kriterien du rasch die passenden Produkte für dich auswählst.

Step 1: Haarstruktur bestimmen

Die Haarstruktur zeigt an, wie wellig oder glatt deine Haare sind. Für eine möglichst genaue Definition lassen sich vier unterschiedliche Haarstrukturtypen von glattem Haar bis hin zu starken Locken bestimmen. Darunter befinden sich wiederum mehrere Unterkategorien, die die Intensität deiner Wellen angeben und dir dabei helfen, deine Haarstruktur möglichst genau festzulegen. Beobachte deine Haare anhand folgender Einteilung und bestimme damit ihre Struktur.

Insgesamt lassen sich Haarstrukturen in vier Typen einteilen: glatt, wellig, lockig oder kraus. Hier lassen sich wiederum jeweils drei Intensitäten unterscheiden.

So pflegst du glatte Haare richtig

Bei glatten Haaren liegt die Schuppenschicht ebenmäßig an. Dadurch wird jeder Lichtstrahl reflektiert und ein natürlicher Glanz entsteht. Dafür besitzen die meisten glatten Mähnen wenig Volumen. Frisieren oder Hochstecken gestaltet sich schwierig, da einzelne Strähnen nicht halten wollen.

Wie bekommt man Volumen in glattes Haar? Hier kann Schaumfestiger helfen: Arbeite ihn direkt in den Ansatz ein und bringe die Haare mit Fön und Rundbürste in Form. Dies hebt deine Haarpracht Strähne für Strähne an. Als Finish verwendest du am besten eine Leave-in-Pflege oder ein Haaröl. Achtung: Nicht direkt aus dem Fläschchen auftragen, um einen strähnigen Look zu vermeiden.

Pflege für natürliche Wellen- und Lockenpracht

Diese beiden Haarstrukturen besitzen viel Schwung und Volumen, dafür aber nicht so starken Glanz. Außerdem leiden Lockenköpfe oft unter Trockenheit, da durch die aufgeraute Schuppenschicht Feuchtigkeit schneller verloren geht.

Die Geheimwaffe für lockiges Haar: Feuchtigkeitspflege und Öle. Regelmäßige Masken oder Kuren bringen Geschmeidigkeit und Glanz, während sanftes Föhnen mit dem Diffusor für mehr Sprungkraft sorgt.

Wie du krauses Haar glänzend pflegst

Der krause Haartyp wirkt störrisch und plustert sich gerne auf. Schuld daran sind die trockene Struktur und die poröse Oberfläche, die wie ein Schwamm Feuchtigkeit aus der Luft zieht. Dadurch quillt es regelrecht auf und steht unkontrolliert ab.

Stimme Shampoo und Conditioner aufeinander ab und sorge für viel ausgleichende Feuchtigkeit. Auch eine regelmäßige Haarmaske hilft, die Kontrolle über deine krausen Haare zu behalten.

Step 2: Haardicke bestimmen

Wenn du deine Haardicke definieren möchtest, untersuchst du, wie dick oder dünn ein einzelnes Haar ist. Außerdem fühlst du, ob es fein, eher fest oder sogar drahtig ist. Nach dem FIA-System teilt sich die Haardicke in drei Kategorien auf. Wir zeigen dir, mit welchen Tests du sie ganz leicht bestimmen kannst.

Friseure besitzen eigene Geräte, um die Haardicke eindeutig zu bestimmen. Damit dir das auch vor dem heimischen Spiegel gelingt, verlässt du dich auf deine Augen und deinen Tastsinn.

  • Feines Haar: bis 0,04 mm dick. Ein einzelnes Haar ist schwer zu erkennen - sogar gegen das Licht gehalten. Mache den Test und rolle es zwischen Daumen und Zeigefinger. Du spürst es kaum?
  • Mitteldickes Haar: bis 0,07 mm. Hältst du ein einzelnes Exemplar gegen das Licht, erkennst du es eindeutig.
  • Dickes Haar: ab 0,08 mm. Ein einzelnes Haar ist immer als solches zu erkennen.

Haardicke und Pflege abstimmen

Normales Haar kommt gern unkompliziert daher und verzeiht so manchen Pflegefehler. Feines Haar ist oft himmlisch weich, aber es fehlt ihm an der nötigen Standkraft. Feines Haar freut sich über eine leichte Pflege, da es schnell überladen wirkt. Mit der richtigen Föhntechnik pustest du dir kräftig Volumen in den Ansatz. Dickes Haar benötigt eine Extraportion Feuchtigkeit, damit es sich geschmeidig stylen lässt. Einmal wöchentlich gönnst du deiner Mähne eine reichhaltige Haarkur, die du mit lauwarmem Wasser ausspülst.

Step 3: Haarvolumen messen

Auch die Menge lässt sich mit einem simplen Haartyp-Test bestimmen. Dazu machst du dir einen einfachen Pferdeschwanz. Achte darauf, möglichst alle Haare zu erfassen. Die beste Position dafür ist etwa in der Mitte deines Hinterkopfes. Nun nimmst du ein flexibles Maßband und führst es eng am Zopf herum.

Im dritten Schritt betrachtest du die Dichte deiner gesamten Haarmenge. Mit dem Pferdeschwanz-Test gelingt dir das ganz einfach. Mache dir dafür einen Zopf etwa in der Mitte deines Hinterkopfes, sodass du möglichst alle deine Haare hineinbekommst. Mit einem flexiblen Maßband kannst du jetzt den Umfang deines Zopfes messen.

Haarpflege-Tipps

Hier sind einige zusätzliche Haarpflege-Tipps, die Ihnen helfen können, Ihre Haare gesund und glänzend zu halten:

  1. Weniger waschen: Häufiges Haarewaschen reizt die Kopfhaut und trocknet aus. Reduzieren Sie die Haarwäschen auf 2x pro Woche (also alle 3-4 Tage).
  2. Silikonfreies Shampoo: Verwenden Sie silikonfreies, festes Shampoo, um Ihre Haare und die Umwelt zu schonen.
  3. Richtige Reihenfolge: Verwenden Sie Shampoo, Haarkur/Maske und Conditioner in der richtigen Reihenfolge, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
  4. Nicht nass kämmen: Kämmen Sie Ihre Haare vor dem Waschen und vermeiden Sie es, nasse Haare zu kämmen, um Haarrisse und Spliss zu vermeiden.
  5. Nicht zu heiß waschen: Waschen Sie Ihre Haare nicht mit zu heißem Wasser, da dies die Kopfhaut reizen kann.
  6. Nicht trocken rubbeln: Rubbeln Sie Ihre Haare nach der Haarwäsche nicht mit dem Handtuch trocken, um Haarbruch zu vermeiden.
  7. Schonende Zopfgummis: Verwenden Sie Invisible Zopfgummis aus Kunststoff, um Knicke und Haarbruch zu vermeiden.
  8. Weniger Hitze: Vermeiden Sie Styling mit Hitze oder verwenden Sie Hitzeschutz und föhnen Sie in Wuchsrichtung.
  9. Saisonale Pflege: Passen Sie Ihre Haarpflege an die Jahreszeit an, um Ihre Haare vor extremen Temperaturen zu schützen.
  10. Regelmäßig Spitzen schneiden: Lassen Sie sich regelmäßig die Spitzen schneiden, um Haarbruch, Trockenheit und Spliss zu vermeiden.

Fazit

Schluss mit Bad Hair Days. Stattdessen bestimmst du ganz einfach deinen Haartyp und kennst zukünftig die Bedürfnisse deiner Mähne. Bei parfumdreams findest du für jede Haarstruktur der einzelnen Haartypen die passenden Helferlein.

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