Schonende Haarpflege bei Haarausfall: Tipps für volles und gesundes Haar

Haarausfall kann eine große Belastung sein, besonders wenn die Haare deutlich ausdünnen oder lichte Stellen entstehen. Doch es gibt Möglichkeiten, die Haarpflege gezielt anzupassen und damit das Erscheinungsbild zu verbessern. In diesem Artikel erfahren Sie wertvolle Tipps zur Haarpflege bei Haarausfall und wie Sie Ihre Kopfhaut pflegen können, um dem Haarausfall entgegenzuwirken.

Haarausfall adé: Effektive Wege, um Haarausfall zu stoppen und das Haarwachstum zu fördern!

Ursachen und Anzeichen von Haarausfall

Es gibt keinen festen Leitfaden für die Symptome von Haarausfall, doch achten Sie auf die folgenden Anzeichen:

  • Mehr Haare in Ihrer Haarbürste und in der Dusche, wenn Sie Ihr Haar waschen.
  • Dünner werdende Haarpartien, die bei direktem Lichteinfall über dem Kopf stärker auffallen können.
  • Eine kahle Stelle, die langsam wächst.
  • Ein zurückweichender Haaransatz auf beiden Seiten Ihres Kopfes, der immer weiter nach hinten wächst.
  • Ihr Pferdeschwanz fühlt sich dünner an.
  • Ihr Haar scheint sich leichter zu lösen, wenn Sie eine kleine Haarpartie sanft anfassen und vorsichtig ziehen.
  • Ihr Scheitel wird mit der Zeit immer breiter.

Totaler Haarausfall, auch als Alopezie bekannt, kann nur die Kopfhaut oder den ganzen Körper betreffen, einschließlich Augenbrauen und Wimpern. Er kann dauerhaft oder vorübergehend sein und tritt bei Männern wie Frauen auf. Zu den Ursachen zählen:

  • Erblich bedingter Haarausfall - zum Beispiel, wenn ein oder beide Elternteile Haarverlust hatten.
  • Hormonelle Veränderungen, wie nach der Geburt oder in den Wechseljahren.
  • Medizinische Behandlungen und Medikamente, zum Beispiel Chemotherapie oder hormonelle Behandlungen.
  • Gewohnheiten wie Trichotillomanie, eine Zwangsstörung, bei der Betroffene aus Stress Haare herausziehen.
  • Mangelnde Haarpflege, was zu einer Ansammlung von Talg führen kann, die das Haarwachstum behindert.
  • Das Altern.
  • Ein stressiger Lebensstil, zum Beispiel durch eine unausgewogene Ernährung, Rauchen oder übermäßigen Alkoholkonsum.
  • Häufiges straffes Zurückbinden der Haare oder enge Frisuren, wie Zöpfe, die die Kopfhaut und Haarfollikel schädigen können.

Die richtige Haarpflege bei Haarausfall

Wer unter Haarausfall leidet, will seine schwindende Pracht möglichst nicht strapazieren. Gleichzeitig soll die Frisur schüttere Stellen kaschieren und Fülle vortäuschen. Hier die besten Friseur-Tipps für die Pflege von problematischem Haar.

Sanfte Pflege tut jedem Schopf gut. Wenn er sich jedoch lichtet, ist Zurückhaltung bei der Haarbehandlung besonders wichtig. Denn Haare sind empfindlich und nehmen grobe Behandlung schnell übel. Heißes Föhnen oder aggressives Bleichen sind zum Beispiel Gift für schwindendes Haar. Gutes Styling geht aber auch anders.

7 Profi-Tipps für die Haarpflege

  1. Waschen: nur kurz schamponieren

    Benutzen Sie ein ph-neutrales Shampoo, z. B. ein Baby-Shampoo oder ein Produkt mit Kamillenextrakt. Verwenden Sie je nach Haarlänge eine haselnussgroße Portion und schamponieren Sie nur kurz.

  2. Spülen: zum Schluss ein kalter Strahl

    Spülen Sie die Haare immer gründlich aus, damit keine Shampoo-Rückstände auf Haaren und Kopfhaut bleiben. Für den letzten Spülgang kann man kühles Wasser nehmen, das regt die Durchblutung an und verschließt die Poren.

  3. Trocknen: frische Luft statt heißem Föhn

    Rubbeln Sie die Haare nicht zu stark, und lassen Sie sie im Handtuchturban vortrocknen, anschließend auf mittlerer Stufe föhnen. Noch besser: Lassen Sie die Haar an der Luft vortrocknen und föhnen erst danach. Am schonendsten ist es, die Haare ausschließlich an der Luft zu trocknen. Gönnen Sie es ihnen wenigsten ab und zu.

  4. Pflegen: wohldosierte Styling-Produkte

    Pflege-Exzesse schaden dem Haar. Tun Sie deshalb nie zu viel des Guten mit Lotionen, Wachs oder Haarspray. Ein Zuviel an Pflege- und Stylingprodukten macht vor allem feines Haar schwer und schlaff. Allerdings: Dünner werdendes Haar ist auch meistens trocken und spröde. Eine gelegentliche Kurpackung ist dann ideal. Massieren Sie das Produkt vor allen Dingen in die Spitzen ein.

  5. Schützen: alkoholfreie Produkte bevorzugen

    Fönlotionen und Schaumfestiger schützen das Haar vor Umwelteinflüssen. Achten Sie aber darauf, dass die Produkte keinen Alkohol enthalten.

  6. Stylen: Volumen ist bei Haarausfall gefragt

    Zum Trost für Haarausfall-Geplagte: Nur die wenigsten sind mit einem Haar gesegnet, das nach dem Waschen nur luftgetrocknet werden muss, danach trotzdem füllig fällt und perfekt sitzt. Für alle anderen gibt es leichte Stylingprodukte, die weder die Kopfhaut noch die Haare schädigen, angegriffene Spitzen pflegen und vor allem für mehr Volumen sorgen.

  7. Spezialbehandlung: Färben erlaubt

    Kraftloses, dünnes Haar benötigt einen perfekten Schnitt. Darüber hinaus bringen Farbe oder Strähnen wieder mehr Stand, Frische und Bewegung in die Haare. Dauerhaft kann man die Haarfarbe nur mit Hilfe von oxidierenden Chemikalien verändern. Menschen mit Haarausfall sollten das Färben dem Profi überlassen und nicht zu oft praktizieren. Vor dem Färben das Haar nicht waschen, damit die Kopfhaut ein wenig durch die natürliche Fettschicht geschützt ist.

Weitere Tipps für die Haarpflege bei Haarausfall

Die richtige Frisur bei Haarausfall

Die Wahl der richtigen Frisur bei Haarausfall kann dünnem Haar mehr Fülle verleihen und lichte Stellen kaschieren. Längeres Deckhaar, Stützhaare oder leichte Fransen können optisch für mehr Volumen sorgen. Es ist ratsam, regelmäßig einen Friseurbesuch einzuplanen, um das feine Haar nachzuschneiden und einen fülligen Look zu erhalten. Zudem kann durch die richtige Föhntechnik das Haar voluminöser wirken.

Die passende Haarfarbe wählen

Die Wahl der richtigen Haarfarbe oder Strähnchen kann ebenfalls dazu beitragen, optisch mehr Volumen ins Haar zu zaubern. Ein erfahrener Friseur kann Ihnen dabei helfen, die passende Farbe oder Technik zu finden, die zu Ihrem Typ und Ihrer Haarstruktur am besten passt. Denn durch geschicktes Colorieren kann das Haar optisch verdichtet wirken.

Volumenprodukte für mehr Fülle

Spezielle Volumenprodukte können das Haar aufplustern und für mehr Fülle sorgen. Diese Produkte umhüllen das Haar mit bestimmten Substanzen, die ihm optisch mehr Volumen verleihen. Für schnelles Volumen und Halt eignen sich Schaumfestiger besonders gut. Massieren Sie den Festiger in den Haaransatz ein, um Stand zu erzeugen.

Kopfhautpflege bei Haarausfall

Die Pflege der Kopfhaut spielt eine wichtige Rolle bei der Haarpflege bei Haarausfall. Eine gesunde Kopfhaut bildet die Basis für kräftiges Haarwachstum. Eine regelmäßige Massage der Kopfhaut, z. B. mit auf Zimmertemperatur erwärmten Kokosöl, kann die Durchblutung anregen und somit das Haarwachstum unterstützen. Verwenden Sie dabei sanfte, kreisende Bewegungen mit den Fingerspitzen. Zudem ist es wichtig, auf eine schonende Reinigung der Kopfhaut zu achten. Wählen Sie milde Shampoos, wie z. B. das Pantovigar® Shampoo für Frauen mit nicht krankheitsbedingtem Haarausfall aus Ihrer Apotheke.

Vermeiden Sie beschwerende Pflegeprodukte

Bei Haarausfall ist eine gezielte Haarpflege von großer Bedeutung. Vermeiden Sie Pflegeprodukte wie Haarmasken oder Conditioner mit hohem Ölanteil, da diese feines Haar schnell beschweren und schlapp wirken lassen können. Stattdessen können Sie auf sogenannte Leave-in-Produkte zurückgreifen, die das Haar pflegen und kräftigen, ohne es zu belasten.

Weitere Unterstützung bei Haarausfall bietet das apothekenexklusive Pantovigar® Tonic für Frauen mit nicht krankheitsbedingtem Haarausfall. Das Tonic wird 2x täglich auf die trockene Kopfhaut aufgetragen und einmassiert.

Die Rolle der Ernährung bei Haarausfall

Eine unausgewogene Ernährung, die an essenziellen Nährstoffen wie Biotin, Zink und Eisen mangelt, beeinträchtigt das Haarwachstum. Die gute Nachricht ist, dass du durch eine Kombination aus ausgewogener Ernährung, Stressmanagement und der richtigen Haarpflege deinem Haarverlust effektiv entgegenwirken kannst.

Hat der Körper eine Fülle an Nährstoffen wie z.B. Zink, Biotin, Folsäure und Omega-3-Fettsäuren, wie sie z.B. in fettem Seefisch oder hochwertigen Pflanzenölen vorkommen, zur Verfügung, kann er diese Energie auch in Haare und Nägel stecken. Auch ein Vitamin B-Komplex wirkt unterstützend. Avocados, Milchprodukte, Eigelb, Hülsenfrüchte und Fisch sind die idealen Haar-Superfoods. Aber auch Nüsse und Samen, Champignons und Brokkoli versorgen den Organismus mit wertvollen Nährstoffen und Vitaminen.

Welche Vitamine bei Haarausfall?

Vitamin D, B-Vitamine sowie Biotin sind maßgeblich mit verantwortlich für ein gesundes Haar- & Hautwachstum. Auch Vitamin A, C und E, sowie Zink, Kupfer, Eiweiß und Eisen braucht der Körper für eine gesunde Funktion.

An einem gesunden Haarwachstum und einer normalen Hautfunktion sind folgende Nährstoffe besonders beteiligt:

  • Biotin (Vitamin H)
  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Zink
  • Niacin
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • B-Vitamine
  • Selen
  • Folsäure
  • Jod
  • Cholin
  • Kalzium

Was tun gegen Haarausfall?

Die Wahl der richtigen Haarpflegeprodukte spielt eine entscheidende Rolle, um das Haar zu stärken und Haarausfall entgegenzuwirken. Speziell formulierte Shampoos, wie das DERCOS Vitalshampoo mit Aminexil® kräftigen das Haar und verbessern die Verankerung der Haare in der Kopfhaut. Auch eigens für Haarausfall formulierte Kuren wie DERCOS Aminexil Clinical 5 für Frauen können dazu beitragen, Haarausfall entgegenzuwirken.

Gönn dir regelmäßig eine kleine Massageeinheit! Massiere deine Kopfhaut beim Shampoonieren mit den Händen oder einer speziellen Kopfhautbürste. Auch Haar- bzw. Kopfhautöl, das du eine Zeit lang vor der Haarwäsche aufträgst und sanft einmassierst, kann wohltuend sein. Mit kreisenden Bewegungen förderst du die Durchblutung der Kopfhaut.

Verschiedene Formen von Haarausfall

Haarausfall kann sich auf unterschiedliche Weise zeigen, jede mit eigenen Ursachen und Merkmalen. Die spezifische Art des Haarausfalls zu kennen, hilft, die Behandlung gezielt anzupassen.

  • Androgenetische Alopezie: Dies ist die häufigste Form des Haarausfalls und betrifft sowohl Männer als auch Frauen. Bei Männern zeigt sie sich durch einen zurückgehenden Haaransatz und kahle Stellen am Oberkopf. Bei Frauen führt sie oft zu einer allgemeinen Verdünnung des Haares ohne vollständige Kahlheit. Androgenetische Alopezie ist erblich bedingt und durch eine Sensibilität gegenüber Dihydrotestosteron (DHT), einem Hormonabkömmling, verursacht.
  • Alopecia Areata: Diese Autoimmunerkrankung führt dazu, dass das Immunsystem die Haarfollikel angreift, was zu kleinen, zufälligen kahlen Stellen führt, die sich im Laufe der Zeit ausweiten können. Alopecia Areata kann auch die Nägel betreffen, wodurch diese rau oder punktiert erscheinen.
  • Telogeneffluvium: Oft vorübergehend tritt diese Art des Haarausfalls nach der Schwangerschaft, größeren Operationen, drastischem Gewichtsverlust oder extremem Stress auf. Hierbei fallen Haare in der Ruhephase, der sogenannten Telogenphase, des Haarwachstumszyklus aus, was zu einer allgemeinen Verdünnung führt, die normalerweise reversibel ist, sobald die zugrunde liegende Ursache beseitigt ist.
  • Anageneffluvium: Dieser schnelle Haarausfall tritt in der Anagen- oder Wachstumsphase des Haarzyklus auf und wird oft durch Chemotherapie verursacht. Die dabei eingesetzten Medikamente sind so stark, dass sie das Wachstum von Krebszellen stoppen, aber auch die schnell wachsenden Zellen in den Haarfollikeln beeinflussen, was zu Haarausfall am ganzen Körper führt.
  • Traktionsalopezie: Diese Form des Haarausfalls wird durch dauerhafte Belastung oder Spannung auf den Haarwurzeln verursacht, oft durch enge Frisuren wie Zöpfe, Pferdeschwänze oder den Einsatz von Extensions. Traktionsalopezie tritt häufiger bei Frauen auf, die ihr Haar oft straff zusammenbinden.

Vorbeugung von Haarausfall

Eine gezielte Vorbeugung und Verzögerung von Haarausfall umfasst mehrere proaktive Schritte:

  • Ausgewogene Ernährung: Stellen Sie sicher, dass Sie ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen, die die Haargesundheit fördern.
  • Schonende Pflege: Minimieren Sie den Einsatz von Hitzestylinggeräten und aggressiven chemischen Behandlungen.
  • Stressbewältigung: Hoher Stress kann Haarausfall verstärken. Bauen Sie stressreduzierende Aktivitäten in Ihren Alltag ein.
  • Regelmäßige Kopfhautpflege: Verwenden Sie sanfte, pflegende Produkte, um die Kopfhaut gesund zu halten.

Behandlungsmöglichkeiten bei Haarausfall

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um Haarausfall zu verhindern und das Haarwachstum zu fördern. Zu den Optionen gehören Medikamente, Haartransplantationen und Therapien mit niedrig dosiertem Licht. Lassen Sie sich von einem Facharzt beraten, welche Behandlungsmöglichkeiten für Sie geeignet sind.

FAQ - Häufige Fragen zu Haarausfall und Haarwachstum

  • Wie schnell wachsen Kopfhaare?

    Pro Tag wachsen Haare 0,3 bis 0,4 mm, was 1 bis 1,5 cm im Monat ergibt. Allerdings ruhen immer ca. 15 % unserer Haarfollikel, da Haare zyklisch wachsen.

  • Wie viele Haare verliert man am Tag?

    In der Regel verliert man 100 Haare am Tag, was jedoch saisonal bedingt auch schonmal leicht schwanken kann. Sind es dauerhaft mehr, spricht man von Haarausfall.

  • Warum haben Frauen nach den Wechseljahren vermehrt Haarausfall?

    Circa ein Drittel aller Frauen sind nach den Wechseljahren von Haarausfall betroffen, weil die Haarwurzeln empfindlich auf das Abfallen des Östrogenspiegels reagieren. Das Haarwachstum verlangsamt sich, teilweise erneuern sich die Wurzeln gar nicht mehr.

  • Was hilft gegen Haarausfall?

    Bei Haarausfall sollte immer der genaue Grund herausgefunden werden, da je nach Auslöser unterschiedliche Behandlungen Sinn machen.

  • Hat die Ernährung Auswirkungen auf Haarausfall?

    Eine mangelhafte Ernährung wirkt sich auch auf das Haarwachstum aus. Fehlen essenzielle Nährstoffe, etwa Biotin und Zink oder liegt sogar ein Mangel an Vitamin D oder Eisen vor, kann es zu Haarausfall kommen. Achten Sie daher immer auf eine optimale Nährstoffversorgung.

Zusammenfassung

Haarausfall vorzubeugen erfordert einen umfassenden Ansatz, der die Gesundheit der Kopfhaut, eine ausgewogene Ernährung, eine sanfte Haarpflege, Stressmanagement und ärztliche Beratung umfasst. Beinahe 80 % aller Männer und jede dritte Frau in Deutschland sind im Laufe ihres Lebens von Haarausfall betroffen. Die Betroffenen leiden häufig sehr unter dem lichter werdenden Haar und entwickeln Bewältigungsstrategien wie das dauerhafte Tragen von Kopfbedeckungen oder den Einsatz fragwürdiger Mittelchen. Die auslösenden Gründe sind meist erblich bedingt, hormonell ausgelöst oder durch falsche Gewohnheiten verursacht.

Verlassen Sie sich bei Gesundheitsthemen am besten auf den Arzt oder die Ärztin Ihres Vertrauens und lassen Sie einen Verdacht immer in der Praxis abklären.

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