Viele Menschen kennen das Problem: Nach der Rasur treten kleine, unschöne Pickelchen auf der Haut auf. Diese sogenannten Rasierpickel können von kleinen roten Pünktchen bis hin zu größeren, eitrigen Beulen reichen. Besonders häufig und unangenehm sind sie im Intimbereich, da die Haut dort besonders empfindlich ist. In diesem Artikel erfahren Sie, warum diese Pickel entstehen, wie Sie sie vermeiden und wie Sie sie effektiv behandeln können.
Quelle: NetDoktor.de
Das A und O bei der Rasur ist die richtige Vorbereitung und Technik, da jede Rasur die Haut strapaziert. Rasierpickel sind Entzündungen, die durch Bakterien ausgelöst werden. Sie bilden sich infolge von winzigen Hautverletzungen, die beim Rasieren entstehen und den Mikroorganismen den Weg unter die Haut ebnen. Diese Pickel können nicht nur unschön aussehen, sondern auch Juckreiz, Brennen und Nässen verursachen.
Verschiedene Faktoren können die Entstehung von Rasierpickeln begünstigen:
Rasierpickel können grundsätzlich an allen Körperstellen entstehen, an denen rasiert wird. Besonders anfällig sind Beine, Achseln, Gesicht und der Intimbereich, da die Haut dort besonders empfindlich ist. Im Intimbereich herrscht zudem ein feuchtwarmes Klima, das ein idealer Nährboden für Bakterien ist.
Rasurbrand und Pickel müssen nicht sein. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie den Rötungen und Pickelchen vorbeugen:
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Eine Intimrasur ist für viele Menschen heute selbstverständlich. Entstehen danach Eiterpickel im Intimbereich, ist dies nicht nur unästhetisch, sondern oft auch besonders schmerzhaft.
Wenn Sie die Schamhaare lange nicht mehr oder vielleicht noch nie rasiert haben, sollten Sie diese vorher mit der Schere kürzen. Denn zu lange Haare verfangen sich schnell im Rasierer und werden dann ausgerissen statt abrasiert, was wiederum die Haut verletzen kann. Die Folge: Rasierpickel. Bikinizone und die Innenseiten der Oberschenkel sollten ebenfalls vor der Rasur von allzu langen Haaren befreit werden.
Probieren Sie aus, wie häufig die Intimrasur für Ihre Haut am besten verträglich ist. In vielen Fällen muss sie sich erst an die Rasur gewöhnen. Nach einiger Zeit wird sie strapazierfähiger und reagiert dementsprechend weniger sensibel. Bei vielen Menschen braucht Haut zwischen den Rasuren ausreichend Zeit, um sich zu erholen. Dann reagiert sie nach und nach gelassener auf die Rasur und bildet weniger Rasierpickel.
Beachten Sie folgende Hinweise, um nach der Intimrasur pickelfrei zu bleiben.
Wer zu Rasierpickeln neigt, sollte sich lieber nass als trocken rasieren, denn die Trockenrasur beansprucht die Haut generell stärker.
Vorbeugen können Sie außerdem, indem Sie Ihre Haut vor der Rasur mit warmem Wasser und einer antibakteriellen Seife reinigen. Das öffnet die Poren und befreit die Haut von entzündungsfördernden Bakterien. Zusätzlich können Sie eine spezielle Pre-Shave-Lotion verwenden, um die Haut weich und geschmeidig zu machen.
Für die Rasur selbst sollten Sie immer scharfe Klingen sowie Rasierschaum beziehungsweise -gel benutzen und am besten mit der Wuchsrichtung arbeiten. Rasieren Sie gegen den Wuchs, kommt die Klinge direkt mit der Haut in Kontakt, was wiederum schneller zu Verletzungen führen kann.
Nach der Rasur kühlen Sie die Haut am besten kurz mit kaltem Wasser, so dass sich die Poren schließen. Anschließend mit einem Kosmetiktuch vorsichtig trocken tupfen und ein mildes, nicht alkoholisches Pflegeprodukt auftragen.
Tragen Sie zumindest direkt nach der Intimrasur Baumwollunterwäsche, die nicht zu eng anliegt, damit ausreichend Luft an die Haut gelangen kann.
Sind trotz aller Sorgfalt nach dem Rasieren Pickel entstanden, sollten Sie die betroffenen Hautpartien zunächst mit Wasser oder Eiswürfeln kühlen. Diese Hausmittel reduzieren die Schwellungen und lindern Begleiterscheinungen wie Jucken und Brennen. Danach ist Pflege angezeigt - behandeln Sie die Rasierpickel mit einer feuchtigkeitsspendenden, nicht fettenden, hautberuhigenden Creme oder Lotion. Versuchen Sie bitte nicht, entzündete Pickel auszudrücken. Damit reizen Sie die Haut noch mehr. Im schlimmsten Fall bildet sich ein Abszess, der langwierig behandelt werden muss. Wenn Sie regelmäßig unter eitrigen Rasierpickeln leiden, sollten Sie einen Hautarzt konsultieren.
Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Rasurbrand gekommen, können folgende Tipps und Tricks helfen:
Wer zu Rasurbrand neigt und auf die Haarentfernung nicht verzichten möchte, kann auch andere Methoden ausprobieren:
Ja, auch beim Epilieren können kleine Hautentzündungen auftreten, da der Epilierer die Haare „gewaltsam“ aus der Haut reißt und somit die Hautstelle reizt, an der das Haar aus der Haut wächst. Um dies zu vermeiden, sollten Haut und Haare vor dem Epilieren durch ein warmes Bad oder eine Massage aufgeweicht werden. Auch die Epilationstechnik entscheidet darüber, ob Hautirritationen entstehen oder nicht. Grundsätzlich sollten Sie die Hautstelle, an der epiliert wird, immer straffziehen und das Epiliergerät senkrecht zur Hautoberfläche ansetzen. Epilieren Sie dann entgegen der Wuchsrichtung der Haare. Um zu vermeiden, dass Keime und Bakterien in die Poren eindringen und Entzündungen hervorrufen, ist es wichtig die Poren nach dem Epilieren wieder zu schließen: Lassen Sie für kurze Zeit kaltes Wasser über die betroffenen Hautstellen laufen.
Nach der Intimrasur empfiehlt sich die Anwendung eines Pflegeprodukts, das die sensible Haut im Intimbereich gleichzeitig pflegt und schützt. Der skinicer Repair Balm ist dafür ideal geeignet. Der Balsam beugt mit Hilfe seines patentierten Mikroalgenwirkstoffes Spiralin® den Irritationen durch die Haarentfernung vor.
Der skinicer Repair Balm ist optimal für die Pflege strapazierter Haut nach der Rasur geeignet. Die Haut wird mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und angenehm beruhigt. Ist die Haut bereits irritiert und entzündet, tragen Sie im Anfangsstadium über Nacht ilon Salbe classic auf.
| Produkt | Eigenschaften | Anwendung |
|---|---|---|
| skinicer Repair Balm | Pflegt und schützt sensible Haut, beugt Irritationen vor | Nach der Rasur auftragen |
| ilon Salbe classic | Wirkt bei irritierter und entzündeter Haut | Im Anfangsstadium über Nacht auftragen |
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