Weiße Pickel nach der Rasur: Ursachen und effektive Behandlungsmethoden

Viele Menschen kennen das Problem: Nach der Rasur treten kleine, unschöne Pickelchen auf der Haut auf. Diese sogenannten Rasierpickel können von kleinen roten Pünktchen bis hin zu größeren, eitrigen Beulen reichen. Besonders häufig und unangenehm sind sie im Intimbereich, da die Haut dort besonders empfindlich ist. In diesem Artikel erfahren Sie, warum diese Pickel entstehen, wie Sie sie vermeiden und wie Sie sie effektiv behandeln können.

Quelle: NetDoktor.de

Deshalb entstehen Pickel nach der Rasur

Das A und O bei der Rasur ist die richtige Vorbereitung und Technik, da jede Rasur die Haut strapaziert. Rasierpickel sind Entzündungen, die durch Bakterien ausgelöst werden. Sie bilden sich infolge von winzigen Hautverletzungen, die beim Rasieren entstehen und den Mikroorganismen den Weg unter die Haut ebnen. Diese Pickel können nicht nur unschön aussehen, sondern auch Juckreiz, Brennen und Nässen verursachen.

Verschiedene Faktoren können die Entstehung von Rasierpickeln begünstigen:

  • Stumpfe Klingen: Sie schneiden die Haare nicht sauber ab, sondern reißen sie aus, was die Haut verletzt.
  • Trockene Haut: Sie ist anfälliger für Risse und weniger geschmeidig.
  • Eingewachsene Haare: Sie können eitrige Entzündungen mit Pickelbildung verursachen.
  • Deodorants: Direkt nach der Rasur aufgetragen, können sie die Haut reizen.
  • Sport nach der Rasur: Der Schweiß enthält Salze, die Hautreizungen verursachen können.
  • Nassrasur ohne Rasierschaum: Die Klinge schabt über die Haut, was das Verletzungsrisiko erhöht.
  • Alkoholhaltige Produkte: Sie trocknen die Haut aus und machen sie anfälliger für Verletzungen.

Rasierpickel können grundsätzlich an allen Körperstellen entstehen, an denen rasiert wird. Besonders anfällig sind Beine, Achseln, Gesicht und der Intimbereich, da die Haut dort besonders empfindlich ist. Im Intimbereich herrscht zudem ein feuchtwarmes Klima, das ein idealer Nährboden für Bakterien ist.

Wie kann man Rasurbrand vorbeugen?

Rasurbrand und Pickel müssen nicht sein. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie den Rötungen und Pickelchen vorbeugen:

  • Vorbereitung: Rasieren Sie sich am besten nach dem Baden oder Duschen, da das warme Wasser die Haare weicher macht.
  • Rasierschaum: Verwenden Sie einen speziellen Rasierschaum oder ein Rasiergel, um die Haare zusätzlich aufzuweichen und die Haut zu schützen.
  • Scharfe Klingen: Achten Sie auf scharfe Klingen, um die Haare sauber zu entfernen und die Haut nicht unnötig zu reizen.
  • Rasurtechnik: Rasieren Sie in Wuchsrichtung der Haare und vermeiden Sie es, fest aufzudrücken.
  • Trockenrasur: Bei sehr empfindlicher Haut kann eine Trockenrasur schonender sein.
  • Hygiene: Achten Sie auf Sauberkeit und verwenden Sie frisch gewaschene Handtücher und saubere Rasierklingen.
  • Hautpflege: Verwenden Sie nach der Rasur eine feuchtigkeitsspendende Creme ohne Alkohol und Duftstoffe.
  • Kleidung: Tragen Sie lockere Kleidung aus weichen Stoffen wie Baumwolle, Leinen oder Seide, um die Haut nicht unnötig zu reizen.

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So beugen Sie Rasierpickeln im Intimbereich vor!

Eine Intimrasur ist für viele Menschen heute selbstverständlich. Entstehen danach Eiterpickel im Intimbereich, ist dies nicht nur unästhetisch, sondern oft auch besonders schmerzhaft.

Wenn Sie die Schamhaare lange nicht mehr oder vielleicht noch nie rasiert haben, sollten Sie diese vorher mit der Schere kürzen. Denn zu lange Haare verfangen sich schnell im Rasierer und werden dann ausgerissen statt abrasiert, was wiederum die Haut verletzen kann. Die Folge: Rasierpickel. Bikinizone und die Innenseiten der Oberschenkel sollten ebenfalls vor der Rasur von allzu langen Haaren befreit werden.

Probieren Sie aus, wie häufig die Intimrasur für Ihre Haut am besten verträglich ist. In vielen Fällen muss sie sich erst an die Rasur gewöhnen. Nach einiger Zeit wird sie strapazierfähiger und reagiert dementsprechend weniger sensibel. Bei vielen Menschen braucht Haut zwischen den Rasuren ausreichend Zeit, um sich zu erholen. Dann reagiert sie nach und nach gelassener auf die Rasur und bildet weniger Rasierpickel.

Tipps für eine unkomplizierte Intimrasur

Beachten Sie folgende Hinweise, um nach der Intimrasur pickelfrei zu bleiben.

Wer zu Rasierpickeln neigt, sollte sich lieber nass als trocken rasieren, denn die Trockenrasur beansprucht die Haut generell stärker.

Vorbeugen können Sie außerdem, indem Sie Ihre Haut vor der Rasur mit warmem Wasser und einer antibakteriellen Seife reinigen. Das öffnet die Poren und befreit die Haut von entzündungsfördernden Bakterien. Zusätzlich können Sie eine spezielle Pre-Shave-Lotion verwenden, um die Haut weich und geschmeidig zu machen.

Für die Rasur selbst sollten Sie immer scharfe Klingen sowie Rasierschaum beziehungsweise -gel benutzen und am besten mit der Wuchsrichtung arbeiten. Rasieren Sie gegen den Wuchs, kommt die Klinge direkt mit der Haut in Kontakt, was wiederum schneller zu Verletzungen führen kann.

Nach der Rasur kühlen Sie die Haut am besten kurz mit kaltem Wasser, so dass sich die Poren schließen. Anschließend mit einem Kosmetiktuch vorsichtig trocken tupfen und ein mildes, nicht alkoholisches Pflegeprodukt auftragen.

Tragen Sie zumindest direkt nach der Intimrasur Baumwollunterwäsche, die nicht zu eng anliegt, damit ausreichend Luft an die Haut gelangen kann.

Was tun gegen Rasierpickel?

Sind trotz aller Sorgfalt nach dem Rasieren Pickel entstanden, sollten Sie die betroffenen Hautpartien zunächst mit Wasser oder Eiswürfeln kühlen. Diese Hausmittel reduzieren die Schwellungen und lindern Begleiterscheinungen wie Jucken und Brennen. Danach ist Pflege angezeigt - behandeln Sie die Rasierpickel mit einer feuchtigkeitsspendenden, nicht fettenden, hautberuhigenden Creme oder Lotion. Versuchen Sie bitte nicht, entzündete Pickel auszudrücken. Damit reizen Sie die Haut noch mehr. Im schlimmsten Fall bildet sich ein Abszess, der langwierig behandelt werden muss. Wenn Sie regelmäßig unter eitrigen Rasierpickeln leiden, sollten Sie einen Hautarzt konsultieren.

Erste Hilfe bei Rasurbrand

Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Rasurbrand gekommen, können folgende Tipps und Tricks helfen:

  • Kühlen: Brennende und gerötete Haut mit kaltem Wasser oder Umschlägen kühlen.
  • Quark: Dünn auf die betroffenen Hautstellen auftragen, um Rötungen und Juckreiz zu lindern.
  • Rasierpause: Bei starken Entzündungen eine Rasierpause einlegen.
  • Spezielle Pflege: Wundsalben zur Förderung der Heilung verwenden.
  • Babypuder/Zinksalbe: Bei Bedarf auf die Pickel auftragen.

Alternativen zur Rasur

Wer zu Rasurbrand neigt und auf die Haarentfernung nicht verzichten möchte, kann auch andere Methoden ausprobieren:

  • Enthaarungscremes: Sie weichen die Haare über eine chemische Reaktion auf, sodass sie sich leicht ablösen lassen.
  • Epilation: Das Haar wird samt Wurzel ausgerissen, entweder mit Wachs oder mit elektrischen Epiliergeräten.
  • Lasern: Eine dauerhafte Haarentfernungsmethode, bei der das Haar bis in die Wurzel zerstört wird.

Epilation

Ja, auch beim Epilieren können kleine Hautentzündungen auftreten, da der Epilierer die Haare „gewaltsam“ aus der Haut reißt und somit die Hautstelle reizt, an der das Haar aus der Haut wächst. Um dies zu vermeiden, sollten Haut und Haare vor dem Epilieren durch ein warmes Bad oder eine Massage aufgeweicht werden. Auch die Epilationstechnik entscheidet darüber, ob Hautirritationen entstehen oder nicht. Grundsätzlich sollten Sie die Hautstelle, an der epiliert wird, immer straffziehen und das Epiliergerät senkrecht zur Hautoberfläche ansetzen. Epilieren Sie dann entgegen der Wuchsrichtung der Haare. Um zu vermeiden, dass Keime und Bakterien in die Poren eindringen und Entzündungen hervorrufen, ist es wichtig die Poren nach dem Epilieren wieder zu schließen: Lassen Sie für kurze Zeit kaltes Wasser über die betroffenen Hautstellen laufen.

Spezielle Produkte zur Pflege nach der Rasur

Nach der Intimrasur empfiehlt sich die Anwendung eines Pflegeprodukts, das die sensible Haut im Intimbereich gleichzeitig pflegt und schützt. Der skinicer Repair Balm ist dafür ideal geeignet. Der Balsam beugt mit Hilfe seines patentierten Mikroalgenwirkstoffes Spiralin® den Irritationen durch die Haarentfernung vor.

Der skinicer Repair Balm ist optimal für die Pflege strapazierter Haut nach der Rasur geeignet. Die Haut wird mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und angenehm beruhigt. Ist die Haut bereits irritiert und entzündet, tragen Sie im Anfangsstadium über Nacht ilon Salbe classic auf.

Produkt Eigenschaften Anwendung
skinicer Repair Balm Pflegt und schützt sensible Haut, beugt Irritationen vor Nach der Rasur auftragen
ilon Salbe classic Wirkt bei irritierter und entzündeter Haut Im Anfangsstadium über Nacht auftragen

Weitere Tipps und Tricks

  • Waschen Sie sich immer gründlich die Hände.
  • Vor der Rasur können Sie eine Haarspülung oder Conditioner auftragen.
  • Rasieren Sie in Wuchsrichtung der Haare und trocknen Sie die Haut anschließend vorsichtig ab, ohne zu reiben.
  • Verwenden Sie einen pflegenden Balsam, der der Entstehung von Rasurproblemen vorbeugen kann.

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