Wasserwellen Frisur Anleitung: Der Glamour der Goldenen Zwanziger

Das Outfit für Abiball, Hochzeitsfeier oder elegante Abendveranstaltung steht, doch in Sachen Hairstyle bist du noch unschlüssig? Probier dich doch mal an einer eleganten Wasserwelle. Hollywood macht es vor: Die Goldenen Zwanziger sind zurück! Es gibt wohl kaum eine Trendfrisur, die derart viel Glamour verströmt und dabei so einfach zu stylen ist.

Die Wasserwelle: Ein Trend mit Geschichte

Die Goldenen Zwanziger waren eine Zeit des kulturellen Aufschwungs, in der Kunst, Mode und Kultur florierten. Ein konjunktureller Aufschwung, der eine Blütezeit in Kunst, Kultur und Mode hervorrief - wohl kaum eine Epoche ist derzeit wieder so gefragt wie die Goldenen Zwanziger, in denen es von allem ein bisschen mehr sein durfte. Die Roaring Twenties sind wieder Trend - auch in Hollywood!

Spätestens seit „The Artist“ und „The Great Gatsby“ feiert der edle Twenties-Look ein großes Revival und hat die Red Carpets und internationalen Laufstege der hochkarätigsten Designer längst erobert. Unverzichtbares Relikt des glamourösen Twenties-Style: die edle Wasserwelle!

Die Wasserwellen Frisur entwickelte sich in den sogenannten „goldenen Zwanzigern“. Dieser Look stand damals für Eleganz und Stilbewusstsein.

Die Wasserwelle ist das glänzende Styling - Aushängeschild der Zwanziger Jahre. Spätestens seit dem Film “The Great Gatsby” ist die Wasserwelle nach unerhörten 90 Jahren in der Versenkung wieder heiß im Rennen.

Du suchst noch eine passende Frisur für einen ganz speziellen Anlass, mit der du im Mittelpunkt stehst und alle Blicke auf dich ziehst? Die Wasserwelle verleiht dir im Handumdrehen Starappeal à la Marlene Dietrich, Liz Taylor und Joan Collins! Doch wie mache ich eine Wasserwelle eigentlich? Wir verraten dir, wie einfach der exklusive Look, mit dem du sämtlichen Hollywooddiven die Schau stiehlst, zu stylen ist!

Wasserwelle: Step-by-Step Anleitung

Die handgelegte Wasserwelle ist ein Look, der unglaublich viel hermacht, dabei aber gar nicht schwer zu stylen ist!

In der Regel werden Wasserwellen aus nassen Haaren geformt. Wie die Form im Detail funktioniert, verraten wir dir Schritt-für-Schritt:

1. Haare vorbereiten

Wie der Name schon verrät, werden die Wellen im nassen Zustand in die Haare gebracht. Damit diese ihrem Namen gerecht wird, muss sie tatsächlich nass gestylt werden. Das heißt, dass das Haar noch im feuchten Zustand zurecht gekämmt wird. Für den perfekten Halt verteile nach dem Waschen viel Stylingschaum in deine Haare. Haare vorbereiten: Nach dem Haarewaschen verteilen Sie eine großzügige Menge Schaumfestiger im handtuchtrockenen Haar. So stellen Sie sicher, dass Ihre Wasserwellen später perfekt sitzen und halten.

Im handtuchtrockenen Haar wird eine großzügige Portion Schaumfestiger oder Gel eingearbeitet.

Nun kommen Stielkamm und Schaumfestiger zum Einsatz. Nimm den Schaumfestiger und verteile ihn auf den Kamm. Denke daran, dass längeres Haar mehr Schaumfestiger benötigt.

2. Scheitel ziehen

Mit einem feinzinkigen Kamm ziehen Sie einen akkuraten Scheitel - ob links, rechts oder mittig ist Ihnen überlassen. Je nach gewünschter Wellengröße teilen Sie anschließend vertikal verlaufend Strähne für Strähne ab. Anschließend wird ein tiefsitzender Seitenscheitel gezogen.

Mit einem Stielkamm werden nun die Wasserwellen gelegt: Kämme das Haar am Scheitel nach vorne Richtung Gesicht und forme es zu einer Welle, indem du es anschließend wieder nach hinten legst. Befestige die entstandene Form der Wasserwelle mit einer Haarklammer.

Jetzt nimmst du dir auf der einen Haarseite einen langen und akkuraten Seitenscheitel aus deinem Haar und auf der anderen eine ca.

3. Wasserwellen legen

Vom Haaransatz bis in die Haarspitzen arbeitest du dich langsam vor, indem du die Strähne mit einem Kamm zunächst in Richtung Gesicht legst. Danach stauchst du die Strähne in Richtung Hinterkopf, sodass die typische Wellenform entsteht. Die entstandene Buchtung kannst du mit einer Klemme fixieren. Hierfür gibt es spezielle Klammern, die sogenannten Wellenreiter. So gehst du nun Strähne für Strähne jeweils vom Haaransatz bis in die Haarspitzen vor.

Beginnen Sie mit der ersten abgeteilten Strähne am Haaransatz und arbeiten sich bis zu den Spitzen vor. Legen Sie die Strähne zuerst in Richtung Gesicht und dann in Richtung Hinterkopf, um die charakteristische Wellenform zu erzeugen. Kämmen Sie dafür die Haarsträhne zunächst flach und mit Spannung herunter und legen Sie Ihren Zeige- und Mittelfinger knapp unter dem Scheitel auf die abgetrennte Haarpartie.

Schieben Sie die Strähne mit den Fingern parallel zum Scheitel in Richtung Hinterkopf und nutzen Sie einen Haarclip zum Fixieren. Kämmen Sie nun die Strähne um die Finger herum wieder in Richtung Stirn.Wellen fixieren: Mit speziellen Haarklammern, sogenannten „Wellenreitern“, fixieren Sie jede einzelne Welle, um sie in Form zu halten.

Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange, bis die so entstehende S-Form über Ihr Ohr reicht. Danach nehmen Sie sich die andere Kopfseite vor.

Als Nächstes legst du die Haarpartie mit dem Stielkamm etwas nach vorne auf deine Stirn und beginnst die Frisur am Scheitel zu stylen. Jetzt beginnst du mit der ersten Welle. Dafür nimmst du die abgetrennte Haarpartie und legst deinen Zeige- und Mittelfinger flach daran.

Dann schiebst du die Haarpartie parallel zum Scheitel einige Zentimeter nach hinten bzw. Im nächsten Schritt kämmst du die Haarsträhne um die Finger herum. Sie sollte anschließend in Richtung der Stirn verlaufen. Nun befestigst du die Strähne mithilfe einer Haarklammer.

Unterhalb der Haarklammer wiederholst du das Ganze nun noch einmal, sodass einige Wellen entstehen.

4. Trocknen lassen

Wenn alle Haare in Wellen gelegt sind, lässt du dein Haar gut durchtrocknen, danach kannst du die Klammern vorsichtig entfernen. Mit Haarlack kannst du die Wellen nun fixieren, wobei deine Wasserwelle dadurch zusätzlich den charakteristischen Glanz erhält - fertig ist die perfekte Wasserwelle!

Sobald alle Haare in Wellen gelegt sind, lassen Sie sie gründlich trocknen. Anschließend entfernen Sie die Klammern vorsichtig und fixieren die Wellen mit Haarspray, um ihnen zusätzlichen Glanz und Halt zu verleihen.

Im letzten Schritt lässt du das Haar an der Luft trocknen und entfernst im Anschluss daran die Klammern.

Wie lange hält eine Wasserwelle?

Die Wasserwelle hält leider meist nur einen Tag. Danach liegen die Wellen nicht mehr so akkurat. Um den Look länger zu behalten, kannst du über Nacht die Klammern wieder ins Haar machen, um die Wellen zu fixieren. So bleibt dir die Wasserwelle noch ein wenig länger erhalten. Spätestens beim nächsten Haarewaschen ist die Wasserwelle dann jedoch wieder komplett verschwunden.

Wasserwelle bei kurzen & langen Haaren

Tolle News! Die Wasserwelle eignet sich für fast jede Haarlänge. Ideal funktioniert die Wellen-Technik bei einem Bob, also kinn- bis schulterlangen Haaren. Sind die Haare länger, dann besteht die Gefahr, dass sie sich durch das eigene Gewicht schneller aushängen und die Wasserwelle nicht so lange hält.

Es hilft daher, wenn du die langen Haare unten zu einem tiefen Dutt zusammensteckst. Oder du zauberst dir einen Fake-Bob - hier zeigen wir dir, wie das geht! Auch bei kurzen Haaren, kann man mit ein bisschen Geschick eine Wasserwelle stylen. Je kürzer die Haare sind, desto schwieriger wird es jedoch, die Wellen akkurat zu legen.

Bei der Wasserwellen Frisur gibt es grundsätzlich keine vorgeschriebene Länge des Haars. Aber auch mit längerem Haar lässt sich die Wasserwelle wunderbar stylen. Bei langem Haar wirkt die Wasserwellen Frisur meist besonders weiblich. Das Erscheinungsbild bei kurzen Haaren hingegen ist eher etwas androgyn.

Achte darauf, dass die Haarstruktur keinen Einfluss auf das Styling hat. Es spielt also keine Rolle, ob dein Haar gelockt oder glatt ist, weil es so oder so nass gemacht wird. Die einzige Voraussetzung für den perfekten Wasserwellen Look ist, dass deine Haare nicht allzu dünn bzw.

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Wasserwelle mit dem Glätteisen

Die klassische Wasserwelle ist ideal für den großen, glamourösen Auftritt am Abend, mag tagsüber im Alltag jedoch mitunter zu pompös und auffällig sein. Zudem sind richtige Wasserwellen zwar verhältnismäßig leicht gemacht, doch die Prozedur ist sehr zeitaufwendig. Ein weniger zeitintensives Styling-Downgrade, das dem Twenties-Look gleichzeitig einen modernen Touch verleiht, kannst du kreieren, indem du die Wellen nicht klassisch legst, sondern sie einfach mit dem Glätteisen formt.

Für die alltagstaugliche Wasserwelle trennst du eine etwa fünf Zentimeter breite Strähne ab, die du dann mit dem Glätteisen vom Ansatz her bearbeitest. Zunächst drehst du das Glätteisen nach innen und ziehst es ein Stück nach unten, danach drehst du es nach außen und ziehst es ebenfalls etwas nach unten. So gehst du nun bis zu den Haarspitzen vor.

Diese „moderne Wasserwelle“ für den Alltag ist nicht so streng wie die klassische Version, aber trotzdem eleganter als herkömmliche Locken. Übrigens: Noch einfacher gelingt der Wellen-Look mit einem speziellen Welleneisen.

Wasserwelle - so vielseitig ist der elegante Style

Die Wasserwelle ist nicht nur ein Look mit Starpotenzial, er ist auch unglaublich vielfältig. Für die edlen Wellen brauchst du nämlich keine langen Haare, auch die Haarstruktur ist für diesen Trendstyle nebensächlich und selbst krause Haare kann die Wasserwelle bändigen. Mit ein bisschen Übung lassen sich fast alle Köpfe in elegante Twenties-Schöpfe verwandeln.

Die Wasserwelle verleiht Starappeal im Handumdrehen und ist dabei gar nicht schwer zu stylen. Die Wasserwellen Frisur verleiht jeder Frau das gewisse Etwas.

Eine Frisur mit Wasserwellen können Sie sowohl offen oder geschlossen tragen. Einen besonders eleganten Look erzeugen Sie, indem Sie Ihr Haar mit Wasserwellen geschlossen tragen. Indem Sie eine offene Wasserwellen-Frisur tragen, können Sie die klassische Eleganz der 20er-Jahre mit einem modernen Twist kombinieren.

Die offene Wasserwelle lässt das Haar in seiner vollen Pracht strahlen. Für softe Wellen kämmen Sie Ihre Haare mit einer weichen Bürste vorsichtig durch. Die Wellen fallen so besonders sanft über die Schultern und verleihen dem Gesicht einen weichen Rahmen.

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