Das Outfit für den Abiball, die Hochzeitsfeier oder eine elegante Abendveranstaltung steht, aber du bist noch unsicher, welche Frisur du wählen sollst? Probiere doch mal eine elegante Wasserwelle! Hollywood macht es vor: Die Goldenen Zwanziger sind zurück! Kaum eine Trendfrisur versprüht so viel Glamour und ist dabei so einfach zu stylen.
Die Roaring Twenties sind wieder im Trend - auch in Hollywood! Spätestens seit „The Artist“ und „The Great Gatsby“ erlebt der edle Twenties-Look ein großes Revival und hat die roten Teppiche und internationalen Laufstege der hochkarätigsten Designer längst erobert. Ein unverzichtbares Relikt des glamourösen Twenties-Stils: die edle Wasserwelle!
Du suchst noch eine passende Frisur für einen ganz besonderen Anlass, mit der du im Mittelpunkt stehst und alle Blicke auf dich ziehst? Die Wasserwelle verleiht dir im Handumdrehen Starappeal à la Marlene Dietrich, Liz Taylor und Joan Collins! Doch wie macht man eigentlich eine Wasserwelle? Wir verraten dir, wie einfach der exklusive Look, mit dem du sämtlichen Hollywooddiven die Schau stiehlst, zu stylen ist!
Die Goldenen Zwanziger waren eine Zeit des konjunkturellen Aufschwungs, der eine Blütezeit in Kunst, Kultur und Mode hervorrief - wohl kaum eine Epoche ist derzeit wieder so gefragt wie diese. In den 1920er und 1930er Jahren wurde die Wasserwelle populär und für ihre eleganten, welligen Muster bekannt. Die Wasserwelle entstand in den 1920er Jahren und wurde schnell zu einem Symbol für die modische und unabhängige Frau der Roaring Twenties. Diese Zeit war geprägt von großen gesellschaftlichen Veränderungen, und die Frauenmode spiegelte diese Neuerungen wider. Ikonen wie Josephine Baker und Clara Bow trugen zur Popularität der Wasserwelle bei.
Ihren Namen verdankt die Wasserwelle ihrem speziellen Styling: Mithilfe mehrerer Haarclips zum Abteilen wird das Haar fixiert und wellenförmig in unterschiedliche Richtungen gekämmt. So entsteht die typische S-Form der Wasserwellen-Frisur. Damit diese ihrem Namen gerecht wird, muss sie tatsächlich nass gestylt werden. Das heißt, dass das Haar noch im feuchten Zustand zurecht gekämmt wird.
Die handgelegte Wasserwelle ist ein Look, der unglaublich viel hermacht, dabei aber gar nicht schwer zu stylen ist! Hier erklären wir die einzelnen Schritte:
Wie der Name schon verrät, werden die Wellen im nassen Zustand in die Haare gebracht. Für den perfekten Halt verteile nach dem Waschen viel Stylingschaum in deine Haare.
Vom Haaransatz bis in die Haarspitzen arbeitest du dich langsam vor, indem du die Strähne mit einem Kamm zunächst in Richtung Gesicht legst. Danach stauchst du die Strähne in Richtung Hinterkopf, sodass die typische Wellenform entsteht. Die entstandene Buchtung kannst du mit einer Klemme fixieren. Hierfür gibt es spezielle Klammern, die sogenannten Wellenreiter. So gehst du nun Strähne für Strähne jeweils vom Haaransatz bis in die Haarspitzen vor.
Beginnen Sie mit der ersten abgeteilten Strähne am Haaransatz und arbeiten sich bis zu den Spitzen vor. Legen Sie die Strähne zuerst in Richtung Gesicht und dann in Richtung Hinterkopf, um die charakteristische Wellenform zu erzeugen. Kämmen Sie dafür die Haarsträhne zunächst flach und mit Spannung herunter und legen Sie Ihren Zeige- und Mittelfinger knapp unter dem Scheitel auf die abgetrennte Haarpartie. Schieben Sie die Strähne mit den Fingern parallel zum Scheitel in Richtung Hinterkopf und nutzen Sie einen Haarclip zum Fixieren. Kämmen Sie nun die Strähne um die Finger herum wieder in Richtung Stirn.
Mit speziellen Haarklammern, sogenannten „Wellenreitern“, fixieren Sie jede einzelne Welle, um sie in Form zu halten. Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange, bis die so entstehende S-Form über Ihr Ohr reicht. Danach nehmen Sie sich die andere Kopfseite vor.
Wenn alle Haare in Wellen gelegt sind, lässt du dein Haar gut durchtrocknen, danach kannst du die Klammern vorsichtig entfernen. Mit Haarlack kannst du die Wellen nun fixieren, wobei deine Wasserwelle dadurch zusätzlich den charakteristischen Glanz erhält - fertig ist die perfekte Wasserwelle!
Die Wasserwelle hält leider meist nur einen Tag. Danach liegen die Wellen nicht mehr so akkurat. Um den Look länger zu behalten, kannst du über Nacht die Klammern wieder ins Haar machen, um die Wellen zu fixieren. So bleibt dir die Wasserwelle noch ein wenig länger erhalten. Spätestens beim nächsten Haarewaschen ist die Wasserwelle dann jedoch wieder komplett verschwunden.
Tolle News! Die Wasserwelle eignet sich für fast jede Haarlänge. Ideal funktioniert die Wellen-Technik bei einem Bob, also kinn- bis schulterlangen Haaren. Sind die Haare länger, dann besteht die Gefahr, dass sie sich durch das eigene Gewicht schneller aushängen und die Wasserwelle nicht so lange hält. Es hilft daher, wenn du die langen Haare unten zu einem tiefen Dutt zusammensteckst. Oder du zauberst dir einen Fake-Bob. Auch bei kurzen Haaren, kann man mit ein bisschen Geschick eine Wasserwelle stylen. Je kürzer die Haare sind, desto schwieriger wird es jedoch, die Wellen akkurat zu legen.
Die Wasserwelle ist nicht nur ein Look mit Starpotenzial, er ist auch unglaublich vielfältig. Für die edlen Wellen brauchst du nämlich keine langen Haare, auch die Haarstruktur ist für diesen Trendstyle nebensächlich und selbst krause Haare kann die Wasserwelle bändigen. Mit ein bisschen Übung lassen sich fast alle Köpfe in elegante Twenties-Schöpfe verwandeln. Die Wasserwelle verleiht Starappeal im Handumdrehen und ist dabei gar nicht schwer zu stylen.
Die klassische Wasserwelle ist ideal für den großen, glamourösen Auftritt am Abend, mag tagsüber im Alltag jedoch mitunter zu pompös und auffällig sein. Zudem sind richtige Wasserwellen zwar verhältnismäßig leicht gemacht, doch die Prozedur ist sehr zeitaufwendig. Ein weniger zeitintensives Styling-Downgrade, das dem Twenties-Look gleichzeitig einen modernen Touch verleiht, kannst du kreieren, indem du die Wellen nicht klassisch legst, sondern sie einfach mit dem Glätteisen formt.
Für die alltagstaugliche Wasserwelle trennst du eine etwa fünf Zentimeter breite Strähne ab, die du dann mit dem Glätteisen vom Ansatz her bearbeitest. Zunächst drehst du das Glätteisen nach innen und ziehst es ein Stück nach unten, danach drehst du es nach außen und ziehst es ebenfalls etwas nach unten. So gehst du nun bis zu den Haarspitzen vor. Diese „moderne Wasserwelle“ für den Alltag ist nicht so streng wie die klassische Version, aber trotzdem eleganter als herkömmliche Locken. Übrigens: Noch einfacher gelingt der Wellen-Look mit einem speziellen Welleneisen.
Eine Frisur mit Wasserwellen können Sie sowohl offen oder geschlossen tragen. Einen besonders eleganten Look erzeugen Sie, indem Sie Ihr Haar mit Wasserwellen geschlossen tragen. Indem Sie eine offene Wasserwellen-Frisur tragen, können Sie die klassische Eleganz der 20er-Jahre mit einem modernen Twist kombinieren. Die offene Wasserwelle lässt das Haar in seiner vollen Pracht strahlen. Für softe Wellen kämmen Sie Ihre Haare mit einer weichen Bürste vorsichtig durch. Die Wellen fallen so besonders sanft über die Schultern und verleihen dem Gesicht einen weichen Rahmen.
Lockere Wellen, die lange halten: Dauerwellen gibt es jetzt auch in soften Varianten - natürlich schön und schonend fürs Haar. Im Prinzip kann jeder die weichen Wellen tragen. Bei einer leichten Dauerwelle fangen die Locken oder Wellen nicht am Ansatz an, sondern erst weiter unten. Außerdem sind sie größer und sanfter als bei der klassischen Dauerwelle. Wie groß die Locken sind, bestimmt in erster Linie die Wicklergröße. Aber auch die Beschaffenheit der Haare entscheidet darüber, wie leicht sich die Strähnen locken lassen. Sehr dicke Haare sind mit der schonenden Dauerwell-Methode schwerer in Wellenform zu bringen.
Besonders gut zur Geltung kommt die moderne Dauerwelle bei kurzen Bobfrisuren und mittellangen, etwas über die Schulter fallenden Haaren. Am besten sind die Haare unbehandelt. Dann kann der Friseur relativ einfach die ideale Wickelmethode für den natürlichen Haartyp bestimmen. Bei blondierten oder gefärbten Haaren ist es schwieriger abzusehen, wie das Ergebnis ausfallen wird.
Leicht stufig geschnitten wirken auch feine, dauergewellte Haare voluminös. Praktisch an diesem wilden Kurzhaarschnitt für Locken: Er ist super unkompliziert im Styling. Die aufgeraute Oberfläche dauergewellter Haare macht Strähnen griffiger - Hochsteckfrisuren gelingen leichter.
Was die softe von der klassischen Dauerwelle unterscheidet: Die Haare sind am Ansatz noch gerade. Erst nach 2 bis 3 Zentimetern beginnen sie, sich zu wellen. Nach einer gründlichen Haarwäsche teilt der Friseur die feuchten Haare in mehrere Partien und rollt sie auf große Schaumstoffwickler. Um die Haare biegsam zu machen, kommt dann ein Wellenmittel zum Einsatz. Kurze Einwirkzeit später trägt der Friseur ein Fixierspray auf, damit die Locken auch halten.
Jedoch arbeitet der Friseur bei der leichten Dauerwelle mit milderen Inhaltsstoffen, um Haare in Wellenform zu biegen. Die moderne Dauerwelle zeichnet zudem größere Wickler und eine präzisere Wickeltechnik aus. Diese richtet sich nach der individuellen Wuchsrichtung der Haare. Dadurch erzielt der Friseur ein Ergebnis, das haargenau zum Typ passt.
Die leichten Locken entwirren Sie am besten mit einem grobzinkigen Kamm im feuchten Zustand. Ganz trocken und mit Bürste würden sie aufplustern und der softe Wellen-Effekt wäre dahin. Wenn möglich, lassen Sie dauergewelltes Haar an der Luft trocknen. So fallen die Wellen schön wild und natürlich. Bei Bedarf das trockene Haar mit Leave-in-Pflege auffrischen.
Kneten Sie die Strähnen dann am besten mit einem Diffusor-Aufsatz über Kopf. So vermeiden Sie, dass der Luftstrom die Locken zu sehr aufwirbelt. Dadurch ginge ihr schöner Schwung verloren und sie wären weniger definiert. Passende Stylingprodukte geben Struktur, drücken die Wellen aber nicht platt. Ein wenig Haarspray von unten in den Ansatz gesprüht - das genügt für ein dezentes Locken-Finish meist schon. Auch ein Schaumfestiger eignet sich zur Lockendefinition: ins handtuchtrockene Haar geben und wie gewohnt frisieren.
Die Wasserwelle ist eine zeitlose Frisurentechnik, die Eleganz und Stil ausstrahlt. Sie hat ihren Ursprung in den glamourösen 1920er Jahren und bleibt bis heute ein Symbol für Raffinesse und modische Ausdruckskraft.
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