Warum Rasieren vor der Laserbehandlung unerlässlich ist

Die Haarentfernung mit Laser ist eine effektive und schonende Methode, um lästige Haare langfristig zu entfernen. Gerade jetzt im Herbst und dem bevorstehenden Winter kann sich eine Laserbehandlung lohnen. Viele Menschen träumen von seidig glatter Haut, ohne täglich zum Nassrasierer greifen zu müssen. Rasierpickelchen, Schnittwunden und Co. machen das Leben schwer? Dann ist eine professionelle Laser-Haarentfernung in einem Kosmetikstudio ideal für dich! Störende Härchen werden im Verlauf mehrerer Sitzungen dauerhaft entfernt. So kannst du am Ende deiner Behandlung jeden Tag deine haarfreie Haut genießen.

Bevor Sie mit der Laser-Haarentfernung beginnen, ist es wichtig, einige Vorbereitungen zu treffen, um optimale Ergebnisse zu erzielen und Risiken zu minimieren. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Vorbereitung ist die Rasur der zu behandelnden Bereiche. Dieser Artikel erklärt, warum das Rasieren vor der Laserbehandlung so wichtig ist und was Sie sonst noch beachten sollten.

Bevor du zur Tat schreiten kannst, solltest du dich jedoch intensiv mit der Laser-Haarentfernungs Vorbereitung beschäftigen, damit du im Nachhinein von perfekten Ergebnissen profitieren kannst. Auf was du zur Laser-Haarentfernung Vorbereitung besser verzichten solltest und warum Tätowierungen und Medikamente problematisch werden können, erfährst du in unserem Artikel.

Wie funktioniert die Laser-Haarentfernung?

Um die Bedeutung der Rasur zu verstehen, ist es hilfreich, den Prozess der Laser-Haarentfernung zu kennen. Bei der Laser-Haarentfernung wird ein Handstück über die oberste Hautschicht geführt und gibt dabei Lichtimpulse ab. Bei der Laser-Haarentfernung wird gezielt Laserlicht in einer bestimmten Wellenlänge eingesetzt, das im Haar vom Pigment Melanin absorbiert wird und dadurch die Stammzellen des Haarfollikels erreicht, wo es schließlich in Wärme umgewandelt wird.

Funktionsweise der Laser-Haarentfernung

Diese Impulse werden vom Farbstoff in den Haarwurzeln und Haarfollikeln absorbiert und in Wärme umgewandelt. Dadurch werden die umgebenden Zellstrukturen, die für das Nachwachsen der Haare verantwortlich sind, geschädigt. Dieser Temperaturanstieg führt zu einer Schädigung der Haarwurzel und des Haarfollikels. Diese Reaktion kann dazu führen, dass das Haar langsamer wächst oder ganz verschwindet.

Der Qualitäts-Laser verödet Ihre Haarfollikel in der aktiven Wachstumsphase. Da sich nicht all Ihre Haare in dieser Phase befinden, kann der Diodenlaser somit pro Behandlung immer nur 10-30 Prozent dauerhaft veröden.

Die Behandlungsdauer hängt von der Größe der zu behandelnden Fläche ab. Kleine Areale wie das Gesicht können bereits nach wenigen Minuten behandelt werden.

Warum ist die Rasur vor der Behandlung wichtig?

Einige Tage vor der Behandlung ist es sinnvoll, die Haare im Behandlungsbereich zu rasieren, da kürzere Haare erfahrungsgemäß besser auf die Laserbehandlung ansprechen. Es ist am besten, vor der Laser-Haarentfernung die Behandlungsfläche zu rasieren, damit die Behandlung effektiver ist. Rasieren entfernt die oberste Schicht des Haares, so dass das Laserlicht direkt auf die Haarwurzel treffen kann.

Durch Wachsen, Rasieren oder Epilieren vor der Verwendung von Lumea wird verhindert, dass die Haare während der Behandlung verbrennen, und die Haarwurzeln werden den Lichtimpulsen ausgesetzt.

Wenn Sie Lumea ohne die vorherige Haarentfernung verwenden, kann der Lichtimpuls des Lumea-Geräts Ihre Haare verbrennen. Dies kann zu einem unangenehmen Geruch, einer Beschädigung Ihres Lumea-Geräts und Hautverbrennungen führen.

Als Laser-Haarentfernung Vorbereitung solltest du deine Haare am Abend vor deinem Termin trimmen oder rasieren, damit die Haut am nächsten Tag nicht zusätzlich durch eine Rasur unmittelbar vor der Behandlung gereizt wird. Rasiere die zu behandelnde Körperstelle sorgfältig, denn bei längeren Haaren kann es zu unangenehmen Nebeneffekten kommen: Einerseits kann das Lasern sehr schmerzhaft werden, andererseits wird die Haarentfernung deutlich weniger effektiv, da die Impulsenergie in den Haarlängen verloren geht, anstatt bis in die Haarwurzel vorzudringen.

Weitere wichtige Vorbereitungen

Neben der Rasur gibt es noch weitere wichtige Aspekte, die Sie bei der Vorbereitung auf eine Laser-Haarentfernung beachten sollten:

  • Vermeiden Sie andere Haarentfernungsmethoden: Etwa vier Wochen vor der Laser-Haarentfernung sollten die zu behandelnden Stellen nicht epiliert, gewachst oder gezupft werden. Das Entfernen der Haare kann die Wirksamkeit der Laserbehandlung beeinträchtigen.
  • Vermeiden Sie Sonnenexposition: Vor der Haarentfernung mit dem Laser sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das Ergebnis im Gegensatz zum Rasieren, Epilieren oder Waxing nicht sofort sichtbar ist, sondern sich erst nach und nach einstellt. Da sich zerstörte Zellen nicht regenerieren, können wir davon ausgehen, dass das Ergebnis dauerhaft ist. Für diese neue Technologie wurden noch keine wissenschaftlichen Studien zur „langfristigen“ Bewertung veröffentlicht. Aus diesen Gründen sollte die Haut während der Behandlung möglichst wenig gebräunt sein.
  • Hautpflege: Verwende vor und nach der Laserbehandlung keine Peelings. Wichtig ist, dass du zehn Tage vor und nach der Haarentfernung keine Peelings verwendest: Jedes Peeling verursacht kleine Verletzungen der Haut, die deine Haut zusätzlich strapazieren. Dazu gehören Reizungen, Trockenheit, Spannungsgefühle oder Brennen. Ist deine Haut bereits vor der Laser Haarentfernung gereizt, kann die Behandlung schmerzhaft werden und es können schwerwiegende Verletzungen auftreten.
  • Medikamente und Hautzustände: Medikamente, welche kontraindiziert für eine Lichtbehandlung sind, in Rücksprache mit Ihrem Hausarzt rechtzeitig absetzen. Nicht ratsam ist eine Laserbehandlung unter anderem, wenn lichtempfindliche Medikamente eingenommen werden, wie zum Beispiel Johanniskraut oder Antibiotika, bei Sonnenbräune, weil es das Risiko von Pigmentveränderungen erhöht, während Schwangerschaft und Stillzeit, sowie an Stellen mit Muttermalen, Wunden oder Tattoos.

Ablauf der Behandlung

Unmittelbar vor der Behandlung wird das zu behandelnde Areal genau besprochen, ggf. markiert und eine Schicht Gel aufgetragen. Dieses gewährleistet eine Kühlung und einen guten Kontakt zwischen Laser-Behandlungskopf und Haut. Sie und unser Fachpersonal tragen während der Behandlung Augenschutzgläser. Wir wählen Ihre individuell passende Einstellung, abhängig von der Behandlung, Ihrer Haardicke und Pigmentierung. Bei ersten Lichtblitzen verspüren Sie einen leichten Stich, gefolgt von einem kurzen Wärmegefühl.

Nach den ersten Blitzen wird kontrolliert, ob die Einstellung richtig ist und los geht’s. Danach wird das Gel entfernt und es folgt ein abschließendes Gespräch.

Nachsorge

Unmittelbar nach Ihrer Behandlung kann es zu einer leichten Rötung oder Schwellung kommen, die meistens nach kurzer Zeit wieder abklingt. Unterstützend können Sie zu Hause mit geeigneten Kühlpacks oder kalten Umschlägen kühlen. In seltenen Fällen, insbesondere bei dunkler Hautpigmentierung, kann es zu Verbrennungsreaktionen ähnlich einem schweren Sonnenbrand kommen. Unmittelbar nach dem Eingriff sollten Sie auf durchblutungsfördernde Aktivitäten verzichten.

Laser-Haarentfernung - Vorher und Nachher

Wie viele Sitzungen sind erforderlich?

Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sind durchschnittlich sechs bis acht Behandlungen erforderlich. Zwischen den einzelnen Behandlungen ist ein Zeitraum von zwei Monaten erforderlich, damit das Haar von der Ruhephase in die Wachstumsphase übergehen kann. Die genaue Anzahl der erforderlichen Sitzungen variiert je nach individuellem Fall und der zu behandelnden Körperregion. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, sind in der Regel mehrere Sitzungen notwendig.

Für wen ist die Laser-Haarentfernung geeignet?

Mit der Laser-Haarentfernung können sowohl kleine Körperstellen wie die Oberlippe („Damenbart“) oder der Achselbereich als auch große Areale wie Rücken, Brust oder Beine behandelt werden. Wie die einzelnen Bereiche auf die Behandlung ansprechen, ist immer individuell und kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein. Ebenso wichtig ist ein ausreichend hoher Kontrast zwischen Haar und Haut: Je dunkler das Haar und je heller die Haut, desto besser das Ergebnis.

Dunkle, pigmentierte Haare können wirksam mit dem Laser behandelt werden. Die Haarfarben blond, weiß, grau können meist nicht oder nicht sehr effektiv behandelt werden, da diese Haare zu wenig Pigmente enthalten.

Moderne Lasergeräte mit anpassbarer Wellenlänge eignen sich für hellere Härchen und dunklere Hauttypen. Erst mit Diodenlasern der neuesten Generation, die über drei bis vier Wellenlängen verfügen, kann man alle Hauttypen gut behandeln. Damit hatte Bari Ahmad dann endlich Erfolg und die Haare wurden von Mal zu Mal weniger und feiner.

Die Vorteile der Laser-Haarentfernung

Der wesentliche Vorteil einer Laser-Haarentfernung liegt somit auf der Haut: unerwünschte Haare werden dauerhaft entfernt und Ihre Haut bleibt dabei weich. Darüber hinaus werden eingewachsene Haare und in der Jeans ziepende Stoppeln vermieden.

Die Zeiten sind vorbei, als die Sängerin Nena noch mit voller Achselbehaarung in den 80igern ihre Bühnenauftritte meisterte. Heutzutage ist es Standard, dass Frauen sich die Haare entfernen und immer mehr Männer schließen sich dem an. Hierbei allerdings kann häufiges Rasieren oder Epilieren die empfindliche Haut irritieren, besonders beim Schwitzen. Eingewachsene Haare sehen pickelig aus und können sich entzünden.

Fazit

Die Rasur vor einer Laserbehandlung ist ein entscheidender Schritt, um die Effektivität der Behandlung zu maximieren und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren. Indem Sie die oben genannten Richtlinien befolgen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Haut optimal auf die Laser-Haarentfernung vorbereitet ist und Sie die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.

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