Fast jeder war schon einmal von Kopfschuppen betroffen. Verstärkte Schuppenbildung auf dem Kopf ist meist nur ein vorübergehendes, kosmetisches Problem, das du mit ein paar Tipps in den Griff bekommen kannst. Wenn die Kopfhaut jedoch aus dem Gleichgewicht ist, werden Hautschuppen sichtbar und finden sich als kleine weiße Flocken im Haar oder auf der Kleidung. Das ist für die Betroffenen unschön aber zum Glück lässt sich jedoch oft schon mit einfachen Mitteln Abhilfe schaffen.
Schuppen sollte man nur bei genauem Hinsehen entdecken. Wenn man die Schuppen bei dir allerdings für dein Gegenüber sichtbar sind und sogar auf die Schultern rieseln, dann gilt das nicht mehr als "normal". Spätestens jetzt solltest du handeln.
Schuppen sind völlig normal. Damit abfinden musst du dich trotzdem nicht. Wenn Schuppen sichtbar werden, liegt das meist daran, dass sich die Zellen zu schnell erneuern und diese daraufhin austrocknen.
"Das hat mit dem Hefepilz Malassezia Globosa zu tun, den jeder Mensch auf der Kopfhaut hat. Etwa die Hälfte aller Menschen weltweit hat die genetische Prädisposition dafür, Schuppen zu entwickeln - sie reagieren sensibel auf die Abbauprodukte des Pilzes", erklärt die Münchner Dermatologin Dr. Patricia Ogilvie.
Weiterhin gibt es zahlreiche weitere Ursachen für Schuppen. "Dies können sowohl Erkrankungen der Kopfhaut, bestimmte Umwelteinflüsse, Medikamente, aber auch eine falsche Pflege sein", weiß Livia Zanardo.
Nicht nur falsche Pflege kann ein Auslöser für Schuppen sein. Auch Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Pilzinfektionen oder Neurodermitis können das Problem sein.
Schuppen loswerden :Wie du Anti-Schuppen-Shampoos findest, die wirken und welche Hausmittel gegen weißes Geriesel helfen. Tipps gegen Schuppen gibt es zahlreich, sie sind jedoch meist sehr allgemein gehalten. Während der ein oder andere Tipp sicherlich für einige Menschen funktioniert, kann die erhoffte Wirkung bei anderen jedoch ausbleiben. Um Schuppen nachhaltig loszuwerden und einer erneuten Bildung vorzubeugen, sind für dich und deine Kopfhaut passende Maßnahmen erforderlich.
Das liegt daran das deine Haare sich sozusagen an das Schuppenshampoo gewöhnt haben und deswegen nicht mehr darauf reagieren.
Klingt blöd, aber: Bringt ein Anti-Schuppen-Shampoo keinen Erfolg, probier einfach das nächste. Die Wirkstoffe schlagen bei jeder Kopfhaut anders an. Nur eines haben sie alle gemein: Man muss sie absolut konsequent benutzen.
Die Häufigkeit spielt eine untergeordnete Rolle. Viel entscheidender ist, wie lange das Anti-Schuppen-Shampoo einwirkt. "Schäumt man das Shampoo nur kurz auf und spült es sofort auf, könnte man es meist auch gleich lassen. Schuppen-Shampoo sollte schon wenigstens einige Minuten einwirken können", so Expertin Zanardo.
Tipp: Unter der Dusche sofort die Haare nass machen, als Erstes das Shampoo auftragen - zwischendurch Duschgel auftragen, rasieren - und erst als Letztes auswaschen. So kann die Pflege lange genug einwirken.
Hausmittel gegen Schuppen bieten eine sanfte und natürliche Alternative zu herkömmlichen Produkten, besonders bei juckender Kopfhaut. Einige bewährte Hausmittel wie Teebaumöl, Apfelessig und Kokosöl können beruhigend auf die Kopfhaut wirken und besitzen antibakterielle oder entzündungshemmende Eigenschaften. Diese helfen dabei, das Gleichgewicht der Kopfhaut wiederherzustellen, die Schuppenbildung zu reduzieren und Juckreiz zu lindern. Auch Aloe vera ist beliebt, da sie Feuchtigkeit spendet und gereizte Haut beruhigt.
Ein weiterer Vorteil von Hausmitteln ist, dass sie oft weniger irritierend sind. Dennoch ist die Dosierung hier oft problematisch und auch die Wirksamkeit ist individuell unterschiedlich.
Wer Schuppen hat und das Problem mit handelsüblichen Anti-Schuppen-Shampoos nicht in den Griff bekommt, sollte zum Arzt gehen. Denn hinter dem vermeintlich harmlosen Makel kann etwas Ernsthaftes stecken, warnt der Hautarzt Professor Dr. Philipp Babilas.
Auch wenn Haare ausfallen oder zusätzlich an anderen Stellen des Körpers Probleme mit Schuppen auftreten, sollte man das abklären lassen. Mögliche Ursachen sind etwa allergische Reaktionen, Pilzinfektionen oder Schuppenflechte. Der Arzt entnimmt für die Diagnose entweder eine Gewebeprobe oder untersucht die Hautschuppen.
Sowohl sehr fettige als auch sehr trockene Haut kann Schuppen und Juckreiz verursachen. Wer mit fettenden Pflegeprodukten versucht, Schuppen in den Griff zu bekommen, die von fettiger Kopfhaut herrühren, verschlimmert das Problem mit ziemlicher Sicherheit, erklärt Babilas. Der Arzt verschreibt dann die jeweils passenden Produkte.
Nach ungefähr 4 bis 6 Wochen Anti-Schuppen-Behandlung müsste sich der Zustand der Kopfhaut deutlich gebessert haben. Falls nicht, solltest du zu einem Hautarzt oder einer Hautärztin gehen - es könnte eine Schuppenflechte, Neurodermitis oder ein allergisches Ekzem als Ursachen dahinterstecken.
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