Hautausschläge und Rasierpickel können jucken, unangenehm und sogar schmerzhaft sein. Dieser Artikel erklärt, was zu diesen Ausschlägen und Pickeln führen kann und wie Sie Ihre Haut beim Rasieren schützen können.
Ausschläge durch die Rasur und Rasierpickel werden häufig synonym verwendet, aber es handelt sich tatsächlich um getrennte Zustände. Rasurbrand kann juckende Ausschläge, Empfindlichkeit und Rötung verursachen. Rasierpickel sind eingewachsene Haare, die durch das Rasieren des Haarschaftes verursacht werden, wenn er sich in die Haut zurückzieht und das Haar unter der Hautoberfläche weiter wächst. Dadurch entstehen rote oder hautfarbene, pickelartige Unebenheiten.
Rasurbrand wird durch die Rasierklinge verursacht, wenn sie beim Rasieren in die Haut gerät und diese dadurch beschädigt. Er kann sich als rote, juckende Hautreizung zeigen.
Rasierpickel unterscheiden sich optisch von anderen Hautausschlägen oder Verbrennungen, da sie als erhabene Beulen auf der Hautoberfläche erscheinen. Rasierpickel, auch bekannt als eingewachsene Haare oder rote Flecken nach der Rasur, entstehen, wenn die Haare zurück in die Haut wachsen. Dadurch bilden sich kleine, schmerzhafte Beulen.
Dein Rasierer, wie du dich rasierst und sogar dein Hauttyp können Rasurbrand und Rasierpickel verursachen. Wenn du z.B. trockene Haut mit einem Handrasierer rasierst und eine stumpfe Klinge verwendest, erhöht das bereits das Möglichkeit dafür; und wenn deine Haut von Natur aus empfindlicher ist, bist du eh einem höheren Risiko ausgesetzt Hautreizungen beim Rasieren zu entwickeln.
Ein häufiger Grund für Rasurpickel ist eine falsche Rasiertechnik. Wenn du gegen den Haarwuchs rasierst, übermäßigen Druck ausübst oder eine stumpfe Klinge verwendest, können die Haarfollikel gereizt werden. Auch zu wenig Rasiercreme während der Rasur kann zu Reibung zwischen der Rasierklinge und der Haut führen.
Eingewachsene Haare entstehen, wenn ein Haar in die Haut zurück wächst, anstatt nach außen zu wachsen. Das kann nach der Rasur passieren, insbesondere wenn ein Haarfollikel durch abgestorbene Hautzellen oder Ablagerungen verstopft ist.
Weitere Faktoren, die Rasierpickel fördern, sind:
Obwohl Rasurbrand und Rasierpickel ohne Behandlung von selbst heilen sollten, kannst du mit geeigneten Maßnahmen den Heilungsprozess beschleunigen.
Bei Rasurbrand: ein kaltes Tuch oder eine Lotion mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Aloe auftragen, um erwärmte oder gereizte Haut zu beruhigen und Kratzen zu vermeiden, wodurch die Heilung verzögert werden kann.
Bei Rasierpickeln: ein warmes Handtuch für einige Minuten auf die betroffene Stelle legen, damit die eingewachsenen Haare besser durch die Haut kommen können.
Um sowohl Rasurbrand als auch Rasierpickel zu behandeln, die Haut gut mit Feuchtigkeit versorgen, um den Drang zu lindern die betroffenen Stellen zu kratzen.
Wenn sich die Hautreizung entzündet, gehe zu einem Dermatologen zur weiteren Behandlung.
Zusätzlich können folgende Hausmittel helfen:
Obwohl es keine todsichere Methode gibt Rasurbrand und -pickel vollständig zu verhindern, besonders bei empfindlicher Haut, kann man das Risiko von Hautreizungen beim Rasieren minimieren.
Mit diesen Schritten kannst du das Risiko von Rasurbrand und Rasierpickeln reduzieren:
Weitere Tipps zur Vorbeugung:
Rasierpickel können an verschiedenen Körperstellen auftreten:
Die Pflege nach der Rasur gestaltet sich hier ähnlich wie im Gesichtsbereich. Eine Feuchtigkeitspflege nach der Rasur hilft ebenfalls, die Reibung zu verringern.
Neben den bereits genannten Maßnahmen können auch folgende Tipps und Hausmittel helfen, Rasierpickel zu vermeiden und zu behandeln:
Eine gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Rasierpickel zu vermeiden und eine strahlende Haut zu bewahren. Achte darauf, ausreichend Wasser zu trinken, um die Haut von innen heraus zu hydratisieren und Giftstoffe auszuspülen. Zudem sind Lebensmittel reich an Vitaminen A, C und E sowie Omega-3-Fettsäuren besonders förderlich für eine gesunde Haut.
Feuchtigkeit spielt eine entscheidende Rolle für eine pickelfreie Haut. Eine gut durchfeuchtete Haut ist widerstandsfähiger gegen Reizungen und Entzündungen, die zu Rasierpickeln führen können. Daher ist es wichtig, deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen.
Du solltest einen Hautarzt aufsuchen, wenn deine Rasierpickel schwerwiegend, schmerzhaft oder entzündet sind oder trotz Hausmitteln nicht verschwinden.
Wenn Rasierpickel immer wieder auftreten, kann eine Laserhaarentfernung sinnvoll sein. Es gibt auch Hautpflegeprodukte, z. B. Aftershave-Lotionen und -Cremes, die die Haut nach der Rasur beruhigen und das Risiko von Rasurbrand verringern sollen.
Jeder kann Rasierpickel bekommen, aber bei Personen mit krausem oder dickem Haar treten sie häufiger auf, weil diese Haare leichter in die Haut einwachsen können.
| Maßnahme | Beschreibung |
|---|---|
| Peeling vor der Rasur | Entfernt abgestorbene Hautschuppen, um eingewachsene Haare zu verhindern. |
| Feuchtigkeit vor der Rasur | Befeuchtet die Haut, um Reizungen zu reduzieren. |
| Scharfe Rasierklinge | Verhindert Schnitte und Reizungen. |
| Rasieren in Haarwuchsrichtung | Minimiert das Risiko von eingewachsenen Haaren. |
| Aftershave-Produkte | Beruhigen die Haut und reduzieren Entzündungen. |
| Feuchtigkeitscreme | Spendet Feuchtigkeit und schützt die Haut. |
| Hausmittel (Teebaumöl, Aloe Vera) | Wirken entzündungshemmend und beruhigend. |
Mit der richtigen Vorbereitung, Technik und Pflege ist eine Rasur ohne Pickel möglich. Achte auf die Bedürfnisse deiner Haut und wähle die passenden Produkte und Methoden, um Rasierpickel zu vermeiden und eine gesunde, strahlende Haut zu erhalten.
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