Der Sommer ist da und nichts nervt mehr, als unschöne Körperbehaarung beim Eincremen auf der Sonnenliege zu entdecken. Um dieses „Horror-Szenario“ zu vermeiden, beschäftigen sich viele Damen mit dem Thema der dauerhaften Epilation. Wer noch nie mit dem Thema in Berührung kam, fragt sich vielleicht: Was passiert beim Epilieren und was ist das eigentlich genau?
Beim Epilieren geht es grundsätzlich darum, ungewollte Körperhaare an der Wurzel aus der Haut zu entfernen. Das geschieht mithilfe eines Epiliergeräts (kurz: Epilierer), das mit vielen kleinen Pinzetten, die an einer rotierenden Walze befestigt sind, die Haare einzeln aus der Haut "zupft".
Der Vorteil dieser Art der Haarentfernung liegt in dem langanhaltenden Ergebnis, das durch das Entfernen des Haares an der Wurzel erzielt werden kann. Zum Epilieren ist ein spezielles Epiliergerät notwendig.
Es gibt Trockenepilierer und Geräte, die für den Nass- und Trockenbereich geeignet sind. Diese wasserdichten Epilierer (Nassepilierer) werden in der Regel kabellos mit einem Akku betrieben.
Üblicherweise kommt der Epilierer in folgenden Bereichen zum Einsatz:
Am häufigsten kommt der Epilierer an den Beinen zur Anwendung. Aber auch unter den Achseln oder in der Bikinizone können gute Resultate erzielt werden. Etwas seltener findet die Anwendung im Gesicht statt.
Wochenlang glatte Haut klingt fast zu schön, um wahr zu sein - und tatsächlich hat die Methode einen Haken: Je nach individueller Schmerzgrenze kann Epilieren als unangenehm bis hin zu sehr schmerzhaft empfunden werden. Was hilft gegen Schmerzen beim Epilieren? Was Sie tun können, damit Epilieren nicht so wehtut, erfahren Sie hier:
Schon einige Tage vor dem Epilieren kann die Haut vorbereitet werden. Durch Peelings und anschließende Versorgung mit rückfettenden Cremes wird die Haut geschmeidig, was die Schmerzen bei der Haarentfernung reduziert.
Längere Haare bedeuten auch größere Schmerzen beim Entfernen - daher immer möglichst kurze Haare epilieren (5 mm ist die obere Grenze). Es kann helfen, die zu epilierende Stelle etwa eine Woche vorher zu rasieren, damit die Haare nicht zu lang sind.
Oft kommt die Frage auf "Was ist besser: nass oder trocken epilieren?" Tatsächlich ist Nassepilieren etwas weniger schmerzhaft. Während des Duschens oder Badens in warmem Wasser wird die Haut weicher, die Poren öffnen sich und geben die Haare wesentlich leichter und schmerzloser frei. Zusätzlich werden auch kleine Härchen besser erfasst, sodass das Ergebnis besser ist.
Bei einer Trockenepilation stellt sich die Frage: Ist es besser, vor oder nach dem Duschen zu epilieren? Wenn man die trockene Haut epiliert, ist es ratsam, davor eine warme Dusche oder ein Bad zu nehmen. Das bewirkt eine Öffnung der Poren, wodurch die Haare leichter entfernt werden können. Vor dem Epilieren aber gut abtrocknen!
Oft werden zu den Epiliergeräten verschiedene Aufsätze mitgeliefert - darunter auch sogenannte Massage-Aufsätze. Diese werden einfach zusätzlich auf das Gerät gesteckt und verbessern so die Durchblutung der epilierten Haut, was die Schmerzen bei und nach dem Epilieren deutlich reduzieren kann. Manche Hersteller liefern auch ein Kühlkissen oder einen Kühlhandschuh zum vorherigen und abschließenden Kühlen der Haut mit.
Epilieren tut mit jedem Mal weniger weh. Die erste Anwendung ist am schmerzhaftesten, weil die größte Anzahl an Haaren entfernt werden muss. Da die Haare unterschiedlich lange brauchen, um nachzuwachsen, müssen beim nächsten Mal weniger Haare entfernt werden. Generell gilt: Je dicker und länger die Haare sind, desto mehr Schmerzen bereitet auch das Entfernen. Konkret betrifft das vor allem die Haare der Bikini- beziehungsweise Intimzone sowie unter den Achseln.
Folgende Tipps zum richtigen Umgang mit dem Epilierer sollten Sie außerdem beachten:
Für beide Methoden (nass und trocken) gilt, dass vor allem Anfänger abends epilieren sollten. Beim Epilieren werden Hunderte von Härchen mit kleinen Pinzetten aus der Haut gerissen - kein Wunder, dass die Haut oft gereizt reagiert.
Doch was tun gegen Pickel und Rötungen nach dem Epilieren? Und wann gehen Pickel und rote Punkte nach dem Epilieren weg?
Epilieren ist nur eine von vielen Möglichkeiten der Haarentfernung. Doch welche ist schmerzhafter, welche hält länger und welche ist besser für die Haut? Wie Epilieren im Vergleich zu anderen Alternativen abschneidet, erfahren Sie hier:
Schmerzempfinden ist etwas sehr Individuelles - viele Frauen finden aber den kurzen Ruck beim Waxing weniger schmerzhaft als den langanhaltenden Schmerz beim Epilieren. In der Nachhaltigkeit der beiden Methoden gibt es kaum Unterschiede: In beiden Fällen wird das Haar mitsamt der Wurzel ausgerissen. Daher wachsen die Haare in etwa gleich schnell nach.
Beim Sugaring werden die Haare mittels einer Zuckerpaste mitsamt der Wurzel in Wuchsrichtung aus der Haut entfernt. Das Verfahren ist vergleichbar mit Wachsen, gilt aber als etwas weniger schmerzhaft und schonender für die Haut.
Das ist Geschmackssache: Rasieren ist schneller, besonders bei Nassrasur gründlicher und (sofern man sich nicht schneidet) schmerzfrei - allerdings hält das Ergebnis nicht lange an, da die Haare schnell stoppelig nachwachsen. Epilieren reizt die Haut zwar stärker - dafür ist es seltener nötig.
Enthaarungscreme ist ein chemisches Produkt, das auf der Haut aufgetragen die Haare auflösen soll. Wann die Haare nach dem Epilieren wieder kommen, ist von Person zu Person unterschiedlich. In etwa beträgt die Dauer aber drei bis vier Wochen.
Nein, das haben dermatologische Tests erwiesen. Es ist eher das Gegenteil der Fall: Zu Beginn werden Sie vielleicht noch keinen großen Unterschied feststellen, aber nach einigen Anwendungen kann es durchaus sein, dass die Haare feiner und spärlicher nachwachsen, da die Haarwurzeln durch das häufige Zupfen geschwächt werden. Die Haare werden zwar an der Wurzel entfernt, aber nicht mit der Wurzel.
Das Gerücht, dass man in der Schwangerschaft nicht epilieren sollte, weil das Baby den Schmerz spürt, ist genau das: ein Gerücht. Einzig im Brust- und Intimbereich sollte man während der Schwangerschaft aufs Epilieren verzichten, da bei Schwangeren diese Bereiche stärker durchblutet werden und daher Probleme wie Beisenreiser und blaue Flecken entstehen können.
Männer können sich genauso epilieren wie Frauen.
Epilieren ist längst kein Geheimtipp mehr, trotzdem greifen viele Frauen aus Gewohnheit zu Rasierer oder Wachs. Hier kommen 8 gute Gründe, darüber nochmal nachzudenken:
Beim Kauf eines Epiliergerätes lohnt es sich, ein wenig mehr Geld auszugeben und auf Qualität zu achten. Diese Checkliste hilft dir dabei:
Der Silk-épil von Braun ist der Epilierer-Klassiker. Er eignet sich für Beine, Körper und sogar das Gesicht. Der Silk-épil bietet alles, was man von einem erstklassigen Epilierer erwartet, und noch mehr. So ist er der weltweit erste Epilierer für Frauen mit vollständig flexiblem Kopf, wodurch er besonders einfach anzuwenden ist. Der kabellose Epilierer hat stets Kontakt zur Haut, selbst wenn du keine geraden Linien (beispielsweise am Bein) fährst.
Auch die Pinzetten selbst beschleunigen die Haarentfernung: sie sind breiter, länger und tiefer als beim Vorgängermodell, sodass selbst die kürzesten und feinsten Härchen erfasst werden. Und keine Sorge: Drückst du einmal zu fest auf, leuchtet direkt das rote Lämpchen der SensoSmart Andruckkontrolle und verhindert unangenehme Hautirritationen.
Besonders toll ist übrigens, dass du den 100 Prozent wasserdichten Silk-épil 9 Flex auch unter der Dusche oder in der Badewanne verwenden kannst. Durch das warme Wasser weiten sich nämlich die Poren, wodurch sich die Haare einfacher und dadurch auch mit weniger Schmerzen entfernen lassen.
Der BRE740/90 von Philips entfernt kleine Härchen besonders sanft und langanhaltend. Der BRE 740/10 ist der weltweit erste Epilierer mit Keramikpinzetten und sorgt dadurch für ein noch sanfteres Epilieren. Die Anwendung verspricht ein Ergebnis von wochenlang glatter Haut.
Zusätzlich gibt es hier einen Aufsatz für sensible Bereiche, sowie eine Körper-Peelingbürste mit hypoallergenen Borsten, die schonend abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Hauterneuerung anregt. Auch hier kann der kabellose Epilierer in der Dusche oder der Badewanne verwendet werden.
Regelmäßige Peelings helfen, die Haare leichter zugänglich zu machen. So kann das Gerät sie besser zupfen. "Nach dem letzten Peeling sollte aber unbedingt ein Tag verstreichen, bevor man den Epilierer ansetzt, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren und mögliche Irritationen zu vermeiden", erklärt Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin für Braun.
Ganz einfach: Locker bleiben! Klingt blöd, ist aber wahr. Wenn du dich verkrampfst und schon in Erwartung des Schmerzes leidest, wird es beim Epilieren umso mehr "ziepen". Viel besser: Mach einen Wellness-Moment daraus! Gönne dir eine entspannende Dusche oder noch besser ein schönes Bad. Die Poren öffnen und die Haut entspannt sich.
"Abgesehen von Beruhigung und Entspannung der Haut verbessert die Wärme auch die Durchblutung und stimuliert so die Produktion von körpereigenen Substanzen, die unsere Haut unempfindlicher machen. Dadurch ist das Zupfempfinden sehr viel geringer", weiß Dr. Melanie Hartmann. Dazu entspannende Musik, vielleicht eine Tasse deines Lieblings-Tees … und alles wird halb so wild. Zudem wird der Schmerz mit jedem Mal weniger, weil die Haare durchs Epilieren immer feiner nachwachsen und du dich ans Zupfen gewöhnst.
Wenn du dich beim Epilieren an diese 8 Tipps hältst, erwischst du alle Haare und die Haut bleibt länger glatt.
Ein regelmäßiges Peeling einmal pro Woche ist nicht nur sinnvoll, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sondern auch, um eingewachsenen Härchen vorzubeugen. Anschließend kannst du eine Feuchtigkeitscreme auftragen, so bleibt die Haut schön weich und die Haare finden leichter den Weg an die Oberfläche, statt darunter kehrt zu machen und einzuwachsen.
Dr. Melanie Hartmann erklärt: "Die Körperhaut - gerade im Beinbereich - ist meist eher trocken, da sie nicht so viele Talgdrüsen besitzt. Eine Epilation nimmt ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Deshalb sollte man nach dem Epilieren die Haut mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit einer Body-Creme oder einer Lotion." Besonders gut ist eine spezielle Creme für nach der Haarentfernung.
Da die Haarwurzel beim Epilieren mit entfernt wird, dauert es länger als bei einer Rasur, bis das Haar nachgewachsen ist. Das dauert zirka 2Wochen, ist aber vom Typ abhängig. Zudem sind die Härchen weicher als bei einer Rasur. Gehst du beim Epilieren zu ungeduldig vor, brechen einige Härchen vielleicht ab und wachsen wieder schneller nach.
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