Epilieren: Was passiert und was du darüber wissen solltest

Der Sommer ist da und nichts nervt mehr, als unschöne Körperbehaarung beim Eincremen auf der Sonnenliege zu entdecken. Um dieses „Horror-Szenario“ zu vermeiden, beschäftigen sich viele Damen mit dem Thema der dauerhaften Epilation. Wer noch nie mit dem Thema in Berührung kam, fragt sich vielleicht: Was passiert beim Epilieren und was ist das eigentlich genau?

Beim Epilieren geht es grundsätzlich darum, ungewollte Körperhaare an der Wurzel aus der Haut zu entfernen. Das geschieht mithilfe eines Epiliergeräts (kurz: Epilierer), das mit vielen kleinen Pinzetten, die an einer rotierenden Walze befestigt sind, die Haare einzeln aus der Haut "zupft".

Der Vorteil dieser Art der Haarentfernung liegt in dem langanhaltenden Ergebnis, das durch das Entfernen des Haares an der Wurzel erzielt werden kann. Zum Epilieren ist ein spezielles Epiliergerät notwendig.

Es gibt Trockenepilierer und Geräte, die für den Nass- und Trockenbereich geeignet sind. Diese wasserdichten Epilierer (Nassepilierer) werden in der Regel kabellos mit einem Akku betrieben.

Anwendungsbereiche des Epilierers

Üblicherweise kommt der Epilierer in folgenden Bereichen zum Einsatz:

  • Achseln
  • Beine
  • Bikinizone (Intimbereich)
  • Gesicht (bei einem Damenbart)

Am häufigsten kommt der Epilierer an den Beinen zur Anwendung. Aber auch unter den Achseln oder in der Bikinizone können gute Resultate erzielt werden. Etwas seltener findet die Anwendung im Gesicht statt.

Schmerzen beim Epilieren: Was hilft?

Wochenlang glatte Haut klingt fast zu schön, um wahr zu sein - und tatsächlich hat die Methode einen Haken: Je nach individueller Schmerzgrenze kann Epilieren als unangenehm bis hin zu sehr schmerzhaft empfunden werden. Was hilft gegen Schmerzen beim Epilieren? Was Sie tun können, damit Epilieren nicht so wehtut, erfahren Sie hier:

Vorbereitung

Schon einige Tage vor dem Epilieren kann die Haut vorbereitet werden. Durch Peelings und anschließende Versorgung mit rückfettenden Cremes wird die Haut geschmeidig, was die Schmerzen bei der Haarentfernung reduziert.

Haarlänge

Längere Haare bedeuten auch größere Schmerzen beim Entfernen - daher immer möglichst kurze Haare epilieren (5 mm ist die obere Grenze). Es kann helfen, die zu epilierende Stelle etwa eine Woche vorher zu rasieren, damit die Haare nicht zu lang sind.

Art des Epilierers

Oft kommt die Frage auf "Was ist besser: nass oder trocken epilieren?" Tatsächlich ist Nassepilieren etwas weniger schmerzhaft. Während des Duschens oder Badens in warmem Wasser wird die Haut weicher, die Poren öffnen sich und geben die Haare wesentlich leichter und schmerzloser frei. Zusätzlich werden auch kleine Härchen besser erfasst, sodass das Ergebnis besser ist.

Zeitpunkt

Bei einer Trockenepilation stellt sich die Frage: Ist es besser, vor oder nach dem Duschen zu epilieren? Wenn man die trockene Haut epiliert, ist es ratsam, davor eine warme Dusche oder ein Bad zu nehmen. Das bewirkt eine Öffnung der Poren, wodurch die Haare leichter entfernt werden können. Vor dem Epilieren aber gut abtrocknen!

Zubehör

Oft werden zu den Epiliergeräten verschiedene Aufsätze mitgeliefert - darunter auch sogenannte Massage-Aufsätze. Diese werden einfach zusätzlich auf das Gerät gesteckt und verbessern so die Durchblutung der epilierten Haut, was die Schmerzen bei und nach dem Epilieren deutlich reduzieren kann. Manche Hersteller liefern auch ein Kühlkissen oder einen Kühlhandschuh zum vorherigen und abschließenden Kühlen der Haut mit.

Wiederholung

Epilieren tut mit jedem Mal weniger weh. Die erste Anwendung ist am schmerzhaftesten, weil die größte Anzahl an Haaren entfernt werden muss. Da die Haare unterschiedlich lange brauchen, um nachzuwachsen, müssen beim nächsten Mal weniger Haare entfernt werden. Generell gilt: Je dicker und länger die Haare sind, desto mehr Schmerzen bereitet auch das Entfernen. Konkret betrifft das vor allem die Haare der Bikini- beziehungsweise Intimzone sowie unter den Achseln.

Tipps zum richtigen Umgang mit dem Epilierer

Folgende Tipps zum richtigen Umgang mit dem Epilierer sollten Sie außerdem beachten:

  • Straffen Sie beim Epilieren die Haut mit Ihrer freien Hand, damit sich die Härchen aufstellen und epilieren Sie gleichmäßig und ohne Druck.
  • Wichtig ist außerdem das Tempo beim Epilieren. Auch wenn es unangenehm ist, sollten Sie möglichst langsame Bewegungen machen, damit wirklich alle Haare erfasst werden können.
  • Um Pickeln nach dem Epilieren vorzubeugen, sollten Sie stets gegen die Haarwuchsrichtung und im 90-Grad-Winkel zur Haut epilieren.
  • Falls Sie sich für die Haarentfernung unter Wasser entscheiden, ist gerade unter der Dusche wichtig, dass die Haut immer nass bleibt. In der Badewanne sollten die Haut und das Epiliergerät sich stets leicht unter der Wasseroberfläche befinden.
  • Unter der Dusche kann die Verwendung von Duschgel helfen, dass der Epilierer auch kleine Härchen besser erfassen kann.
  • Beim Trockenepilieren sollte man darauf achten, dass die Haut trocken und frei von Fett- oder Creme-Rückständen ist.

Für beide Methoden (nass und trocken) gilt, dass vor allem Anfänger abends epilieren sollten. Beim Epilieren werden Hunderte von Härchen mit kleinen Pinzetten aus der Haut gerissen - kein Wunder, dass die Haut oft gereizt reagiert.

Hautpflege nach dem Epilieren

Doch was tun gegen Pickel und Rötungen nach dem Epilieren? Und wann gehen Pickel und rote Punkte nach dem Epilieren weg?

  • Rote Punkte nach dem Epilieren sind kaum zu vermeiden. Oft verschwinden diese Hautirritationen auch ohne Ihr Zutun über Nacht. Wollen Sie allerdings etwas nachhelfen und einen Ausschlag oder Entzündungen vermeiden, ist das Eincremen mit einer antibakteriellen After-Shave-Creme zu empfehlen.
  • Auch eine milde, feuchtigkeitsspendende und am besten entzündungshemmende Creme oder Lotion kann der Haut nach einer Epilation helfen. Was für Creme Sie benutzen, ist Geschmackssache.
  • Das Jucken der Beine ist meist auf die gereizte Haut zurückzuführen, die durch das Epilieren entsteht. Allerdings kann auch eine zu trockene Haut die Ursache für den Juckreiz sein.
  • Eingewachsene Haare nach dem Epilieren entstehen durch falsches Epilieren. Die Härchen werden zu weit oben ausgerissen, beziehungsweise es wird nicht die gesamte Wurzel entfernt.

Epilieren im Vergleich zu anderen Methoden

Epilieren ist nur eine von vielen Möglichkeiten der Haarentfernung. Doch welche ist schmerzhafter, welche hält länger und welche ist besser für die Haut? Wie Epilieren im Vergleich zu anderen Alternativen abschneidet, erfahren Sie hier:

Wachsen oder Epilieren

Schmerzempfinden ist etwas sehr Individuelles - viele Frauen finden aber den kurzen Ruck beim Waxing weniger schmerzhaft als den langanhaltenden Schmerz beim Epilieren. In der Nachhaltigkeit der beiden Methoden gibt es kaum Unterschiede: In beiden Fällen wird das Haar mitsamt der Wurzel ausgerissen. Daher wachsen die Haare in etwa gleich schnell nach.

Sugaring oder Epilieren

Beim Sugaring werden die Haare mittels einer Zuckerpaste mitsamt der Wurzel in Wuchsrichtung aus der Haut entfernt. Das Verfahren ist vergleichbar mit Wachsen, gilt aber als etwas weniger schmerzhaft und schonender für die Haut.

Rasieren oder Epilieren

Das ist Geschmackssache: Rasieren ist schneller, besonders bei Nassrasur gründlicher und (sofern man sich nicht schneidet) schmerzfrei - allerdings hält das Ergebnis nicht lange an, da die Haare schnell stoppelig nachwachsen. Epilieren reizt die Haut zwar stärker - dafür ist es seltener nötig.

Enthaarungscreme oder Epilieren

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Enthaarungscreme ist ein chemisches Produkt, das auf der Haut aufgetragen die Haare auflösen soll. Wann die Haare nach dem Epilieren wieder kommen, ist von Person zu Person unterschiedlich. In etwa beträgt die Dauer aber drei bis vier Wochen.

Mythen rund ums Epilieren

Nein, das haben dermatologische Tests erwiesen. Es ist eher das Gegenteil der Fall: Zu Beginn werden Sie vielleicht noch keinen großen Unterschied feststellen, aber nach einigen Anwendungen kann es durchaus sein, dass die Haare feiner und spärlicher nachwachsen, da die Haarwurzeln durch das häufige Zupfen geschwächt werden. Die Haare werden zwar an der Wurzel entfernt, aber nicht mit der Wurzel.

Das Gerücht, dass man in der Schwangerschaft nicht epilieren sollte, weil das Baby den Schmerz spürt, ist genau das: ein Gerücht. Einzig im Brust- und Intimbereich sollte man während der Schwangerschaft aufs Epilieren verzichten, da bei Schwangeren diese Bereiche stärker durchblutet werden und daher Probleme wie Beisenreiser und blaue Flecken entstehen können.

Männer können sich genauso epilieren wie Frauen.

8 Gründe, vom Waxing und Rasieren aufs Epilieren umzusteigen

Epilieren ist längst kein Geheimtipp mehr, trotzdem greifen viele Frauen aus Gewohnheit zu Rasierer oder Wachs. Hier kommen 8 gute Gründe, darüber nochmal nachzudenken:

  • Epilier-Vorteil 1: Du musst seltener ran und sparst massig Zeit. Epilieren hält einfach super lange - nämlich bis zu vier Wochen.
  • Epilier-Vorteil 2: Nie wieder nervige Stoppeln. Wenn die Haare nach dem Epilieren nachwachsen, dann ganz fein. Es sind nämlich die neu gebildeten Haarspitzen - kleine, feine Babyhärchen, die man weniger sieht und fühlt.
  • Epilier-Vorteil 3: Du musst die Haare nicht erst wachsen lassen. Heißt für dich: Keine langen Hosen mehr bei 30 Grad, nur weil du noch fürs nächste Waxing züchtest.
  • Epilier-Vorteil 4: Klebrige Schlamassel bleiben aus. Epilieren kannst du easy im Alleingang - auch mit kurzen Stoppeln und ganz ohne Sauerei.
  • Epilier-Vorteil 5: Du sparst Geld. Auf Dauer gehen neue Rasierer, Klingen, Schaum, Kaltwachsstreifen und Enthaarungscremes mehr ins Geld als die einmalige Anschaffung eines Epilier-Geräts, das Jahre hält.
  • Epilier-Vorteil 6: Du bleibst spontan und musst nicht immer ans Enthaaren denken. Spontan mit den Freundinnen Schwimmen gehen oder die Hose hochkrempeln? Kein Problem, wenn du epiliert hast, denn dann hast du wie erwähnt Wochen Ruhe und musst dir nicht ständig Gedanken um die Haarentfernung machen.
  • Epilier-Vorteil 7: Epilieren eignet sich hervorragend für empfindliche Haut. Beim Epilieren wird die Haut wird nicht so nachhaltig belastet wie von Rasierklingen.
  • Epilier-Vorteil 8: Mit der Zeit wachsen immer weniger Haare nach. Die Haarwurzeln kapitulieren und es wachsen mit der Zeit immer weniger Haare nach.

Epilierer: Tipps für seidenglatte Haut

  • Samtig weiche, glatte Haut: Das ist der erwünschte Effekt nach der Epilation. Gönn dir vor der Anwendung ein Peeling. Die sanften Schleifpartikel entfernen abgestorbene Hautschüppchen, die den Haarkanal verstopfen können.
  • Wenn das passiert, findet das nachwachsende Haar keinen Ausgang mehr und kringelt sich unter der Haut. Damit dein Epilierer Pickel außen vor lässt, führe ihn stets gegen die Wuchsrichtung über die Haut.
  • Hautirritation durch Epilierer vermeidest du auch, indem du die Haut nach der Haarentfernung mit einer beruhigenden Pflege verwöhnst.
  • Wichtig: Reinige den Epilierkopf regelmäßig. So vermeidest du Infektionen und Entzündungen.

Empfehlenswerte Epilierer

Beim Kauf eines Epiliergerätes lohnt es sich, ein wenig mehr Geld auszugeben und auf Qualität zu achten. Diese Checkliste hilft dir dabei:

  • Am besten sind Geräte mit unterschiedlichen Aufsätzen für verschiedene Körperbereiche.
  • Wichtig: Das Gerät sollte wasserfest sein. Dann kannst du es auch in der Wanne nutzen und außerdem viel besser reinigen.
  • Äußerst sinnvoll, um eingewachsene Haare zu verhindern, sind Peeling-Aufsätze.
  • Massage-Aufsätze stimulieren die Haut, verringern so das Schmerzempfinden und helfen zudem vorbeugend gegen Hautirritationen.
  • Achte auf eine lange Akkulauf- und Lebenszeit.
  • Manche Geräte bieten obendrein noch tolle weitere Aufsätze zum Rasieren und Trimmen.
  • Ist am Epilierer ein Lämpchen integriert, kann man selbst die feinsten Härchen erkennen und bekommt so noch besser Ergebnisse.

Braun Silk-épil 9 Flex

Der Silk-épil von Braun ist der Epilierer-Klassiker. Er eignet sich für Beine, Körper und sogar das Gesicht. Der Silk-épil bietet alles, was man von einem erstklassigen Epilierer erwartet, und noch mehr. So ist er der weltweit erste Epilierer für Frauen mit vollständig flexiblem Kopf, wodurch er besonders einfach anzuwenden ist. Der kabellose Epilierer hat stets Kontakt zur Haut, selbst wenn du keine geraden Linien (beispielsweise am Bein) fährst.

Auch die Pinzetten selbst beschleunigen die Haarentfernung: sie sind breiter, länger und tiefer als beim Vorgängermodell, sodass selbst die kürzesten und feinsten Härchen erfasst werden. Und keine Sorge: Drückst du einmal zu fest auf, leuchtet direkt das rote Lämpchen der SensoSmart Andruckkontrolle und verhindert unangenehme Hautirritationen.

Besonders toll ist übrigens, dass du den 100 Prozent wasserdichten Silk-épil 9 Flex auch unter der Dusche oder in der Badewanne verwenden kannst. Durch das warme Wasser weiten sich nämlich die Poren, wodurch sich die Haare einfacher und dadurch auch mit weniger Schmerzen entfernen lassen.

  • Flexibler Kopf erleichtert die Anwendung
  • Micro-Grip-Pinzetten erfassen kürzeste und feinste Härchen
  • SensoSmart Andruckkontrolle garantiert richtige Anwendung
  • Wet & Dry anwendbar
  • Inklusive Aufsatz für Gesichtsepilation, Körpermassage-Pad, Aufbewahrungstasche, Rasieraufsatz und Trimmer. Im Beauty-Set zusätzlicher schmaler Aufsatz, FaceSpa-Aufsätze und Körperpeeling-Aufsatz

Philips BRE740/90

Der BRE740/90 von Philips entfernt kleine Härchen besonders sanft und langanhaltend. Der BRE 740/10 ist der weltweit erste Epilierer mit Keramikpinzetten und sorgt dadurch für ein noch sanfteres Epilieren. Die Anwendung verspricht ein Ergebnis von wochenlang glatter Haut.

Zusätzlich gibt es hier einen Aufsatz für sensible Bereiche, sowie eine Körper-Peelingbürste mit hypoallergenen Borsten, die schonend abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Hauterneuerung anregt. Auch hier kann der kabellose Epilierer in der Dusche oder der Badewanne verwendet werden.

  • S-förmiger Griff für eine bessere Handhabung
  • 32 Keramikpinzetten für sanfteres Epilieren
  • Wet & Dry anwendbar
  • Akku hält bei einer Ladezeit von 2 Stunden bis zu 40 Minuten
  • Inklusive 12 weiteren Zubehörteilen, darunter eine Körperpeelingbürste, ein Massage- und Scherkopf, sowie ein Aufsatz für besonders empfindliche Bereiche wie Achseln und Intimbereich

Wie bereite ich meine Haut aufs Epilieren vor?

Regelmäßige Peelings helfen, die Haare leichter zugänglich zu machen. So kann das Gerät sie besser zupfen. "Nach dem letzten Peeling sollte aber unbedingt ein Tag verstreichen, bevor man den Epilierer ansetzt, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren und mögliche Irritationen zu vermeiden", erklärt Dr. Melanie Hartmann, dermatologische Beraterin für Braun.

Wie tut Epilieren weniger weh?

Ganz einfach: Locker bleiben! Klingt blöd, ist aber wahr. Wenn du dich verkrampfst und schon in Erwartung des Schmerzes leidest, wird es beim Epilieren umso mehr "ziepen". Viel besser: Mach einen Wellness-Moment daraus! Gönne dir eine entspannende Dusche oder noch besser ein schönes Bad. Die Poren öffnen und die Haut entspannt sich.

"Abgesehen von Beruhigung und Entspannung der Haut verbessert die Wärme auch die Durchblutung und stimuliert so die Produktion von körpereigenen Substanzen, die unsere Haut unempfindlicher machen. Dadurch ist das Zupfempfinden sehr viel geringer", weiß Dr. Melanie Hartmann. Dazu entspannende Musik, vielleicht eine Tasse deines Lieblings-Tees … und alles wird halb so wild. Zudem wird der Schmerz mit jedem Mal weniger, weil die Haare durchs Epilieren immer feiner nachwachsen und du dich ans Zupfen gewöhnst.

Wie epiliert man richtig?

Wenn du dich beim Epilieren an diese 8 Tipps hältst, erwischst du alle Haare und die Haut bleibt länger glatt.

  • Das perfekte Timing: Abends ist die beste Zeit zum Epilieren. Eventuelle kleine Hautirritationen sind am nächsten Morgen verschwunden.
  • Die richtige Länge fürs Epilieren liegt zwischen 0,5 bis 5 Millimetern. Anders als beim Waxing solltest du die Haare also nicht erst ewig wachsen lassen.
  • Beachte die Epilier-Richtung: Ganz logisch, gegen die Wuchsrichtung epilieren, damit auch kürzere Härchen erfasst werden können.
  • Bloß keine Hektik! Nimm dir vom Knöchel bis zum Knie mindestens 15 Sekunden Zeit. Bist du zu schnell, brechen die Haare bloß, anstatt mit Wurzel zu verschwinden.
  • Bitte keinen Druck machen! Der Epilierer findet seinen Weg auch so.
  • Der richtige Winkel: Bewege den Epilierer aufwärts gegen die Wuchsrichtung der Haare. Das richtet kürzere Haare auf, das Ergebnis wird glatter.
  • Die Spannung wahren: Wenn du deine Haut während der Epilation spannst - mit den Fingern der freien Hand - erwischt du die Haare am allerbesten.
  • Bleib dran! Zu Beginn solltest du einen Monat lang einmal pro Woche epilieren, damit „erwischst“ du in der Regel alle Härchen in jeder Wachstumsphase. Danach genügt es, etwa alle 2 bis 4 Wochen zu epilieren.

Wie verhindere ich eingewachsene Haare nach dem Epilieren?

Ein regelmäßiges Peeling einmal pro Woche ist nicht nur sinnvoll, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sondern auch, um eingewachsenen Härchen vorzubeugen. Anschließend kannst du eine Feuchtigkeitscreme auftragen, so bleibt die Haut schön weich und die Haare finden leichter den Weg an die Oberfläche, statt darunter kehrt zu machen und einzuwachsen.

Wie pflege ich meine Haut nach der Epilation?

Dr. Melanie Hartmann erklärt: "Die Körperhaut - gerade im Beinbereich - ist meist eher trocken, da sie nicht so viele Talgdrüsen besitzt. Eine Epilation nimmt ihr zusätzlich Feuchtigkeit. Deshalb sollte man nach dem Epilieren die Haut mit reichlich Feuchtigkeit versorgen, beispielsweise mit einer Body-Creme oder einer Lotion." Besonders gut ist eine spezielle Creme für nach der Haarentfernung.

Wie lange bleibt man nach dem Epilieren haarfrei?

Da die Haarwurzel beim Epilieren mit entfernt wird, dauert es länger als bei einer Rasur, bis das Haar nachgewachsen ist. Das dauert zirka 2Wochen, ist aber vom Typ abhängig. Zudem sind die Härchen weicher als bei einer Rasur. Gehst du beim Epilieren zu ungeduldig vor, brechen einige Härchen vielleicht ab und wachsen wieder schneller nach.

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