Schuppen auf der Kopfhaut sind ein Zeichen dafür, dass die Kopfhaut angegriffen ist. Gegen Schuppen auf der Kopfhaut musst du nicht mit aggressiven Mitteln vorgehen. Bei der normalen Hauterneuerung schuppen sich die obersten Zellschichten ständig ab. Diese Schuppen sind so fein, dass sie nicht sichtbar sind.
Jeder zweite hat schon einmal Bekanntschaft mit Schuppen gemacht. Entgegen der allgemeinen Annahme sind Männer aber nicht häufiger betroffen als Frauen. Ursache sind meist Probleme mit der Kopfhaut.
Schuppen sind also seltener Zeichen einer Krankheit, sondern oft ein lokales kosmetisches Problem. Jedoch eines, das man gerne schnell wieder loswerden möchte. Zahlreiche Anti-Schuppen-Shampoos sollen dabei helfen. Die meisten halten, was sie versprechen. Anders bei Hausmitteln. Mit ihnen lassen sich Schuppen kaum dauerhaft bekämpfen.
Schuppen vom Kopf "rieseln" oft auf die Kleidung. Vor allem im Winter sind sie ein unschönes Problem.
Die Bildung von Schuppen ist ein ganz normaler Prozess, denn die Haut erneuert sich ständig selbst, auch die Kopfhaut. Dabei wandern neue Hautzellen innerhalb eines Monats aus tieferen Hautschichten bis an die Hautoberfläche. Dort verhornen sie und werden - für das bloße Auge nicht wahrnehmbar - abgestoßen. Ist dieser Prozess gestört, entstehen sichtbare Schuppen auf der Haut.
Aber: Schuppen sind nicht gleich Schuppen.
Ein Grund für sichtbare Schuppen kann falsche Haarpflege sein. Die Haare werden zu häufig gewaschen oder zu intensive Shampoos und Conditioner verwendet. Oder die Kopfhaut wird durch zu heißes Föhnen oder Heizungsluft im Winter ausgetrocknet. Auch Allergien, ungesunde Ernährung oder Hormonumstellungen, wie zum Beispiel in der Schwangerschaft, können Auslöser sein.
Wichtig zu wissen ist, dass es einen Unterschied zwischen fettigen und trockenen Schuppen gibt.
Leise rieselt der Schnee - oder doch nicht? Trockene Schuppen könnte man fast damit vergleichen, denn es sind kleine weiße Hautschüppchen, die vom Kopf herabrieseln und sich auf der Kleidung zu erkennen geben. Sie sind die Folge von trockener Kopfhaut und somit ein Zeichen dafür, das der Feuchtigkeitshaushalt auf dem Kopf gestört ist. Begleitet werden trockene Schuppen oft von Juckreiz und einem unangenehmen Spannungsgefühl.
Ursache ist meist eine trockene Kopfhaut. Sie entsteht, weil die Kopfhaut zu wenig Talg produziert oder zu wenig Feuchtigkeit speichert. Die weiß-silbrigen, feinen Hautschüppchen "rieseln" dann regelrecht vom Kopf und landen gut sichtbar im Schulterbereich auf der Kleidung.
Häufiges Haarewaschen, zu heißes Föhnen, aggressive Pflege- und Stylingprodukte, aber auch Umwelteinflüsse wie Hitze, Kälte und trockene Heizungsluft tragen dazu bei, dass die Kopfhaut austrocknet.
Fettige Schuppen sind etwas größer, gelblich und ölig. Sie kleben an Kopfhaut und Haaren. Wie auch bei den trockenen Schuppen, sind fettige Schuppen die Folge von Unausgeglichenheit der Kopfhaut. Diese produziert nämlich auf ganz natürliche Weise Talg, der dabei helfen soll, die Haare und Kopfhaut vor äußeren Einflüssen zu schützen. Eigentlich gut, oder? In diesem Fall nicht, denn es handelt sich um eine Überproduktion der Talgdrüsen, die Haare und Kopfhaut fettig macht - und das sieht alles andere als schön aus.
Ursache für fettige Schuppen ist eine erhöhte Talgproduktion der Kopfhaut. Fettige Schuppen sind häufig etwas größer und haften als gelbliche Flocken an Kopfhaut und Haaren.
Hinzu kommt, dass sich ein bestimmter Hefepilz (Malassezia furfur) übermäßig vermehren kann. Der Pilz gehört zur natürlichen Hautflora. Fettige Kopfhaut bereitet ihm einen guten Nährboden. Dadurch kann er sich ungehindert ausbreiten, was zu starkem Juckreiz führt. Die Neigung zu fettiger Kopfhaut ist genetisch bedingt.
Vor allem junge Menschen leiden häufig an fettiger Kopfhaut. In der Pubertät verändert sich der Hormonspiegel. Der Körper produziert vermehrt Talg, was zu fettigen Haaren und einer erhöhten Schuppenbildung führt.
Das kann man selbst unterscheiden, indem man ein paar Schuppen nimmt und diese zwischen den Fingern reibt. Wenn sich das ölig anfühlt, dann ist das eine fettige Kopfschuppung.
Allergische Kontaktdermatitis: Warum juckt die Haut und wird rot? Auf Nickel, Duft- und Konservierungsstoffe reagieren viele Menschen mit einem juckenden Ekzem. Kontaktallergien sind die häufigste Allergieform bei Erwachsenen.
Gegen Schuppen kann man auch selbst etwas tun. Hausmittel wie selbst gemachte Haarkuren oder Haaröle lindern die Beschwerden. Lesen Sie hier, welche Hausmittel bei trockenen Schuppen helfen und was sie gegen fettige Schuppen tun können!
Es gibt einige Hausmittel, die insbesondere bei trockener Kopfhaut die Schuppenbildung verringern sollen. Die Anwendung ist aber oft umständlich oder aufwändig. Zudem gibt es keine Nachweise, dass sie dauerhaft wirken.
Es existieren meist nur Erfahrungswerte. Beliebt sind vor allem Oliven- oder Kokosöl, Aloe Vera, Apfelessig, Naturjoghurt und Backpulver.
Um trockene Schuppen loszuwerden, braucht die Kopfhaut Feuchtigkeit. Manche Menschen schwören darauf, dass Öl gegen Schuppen hilft. Sie können ein Haaröl gegen Schuppen kaufen oder einfach in Ihrem Küchenschrank nachschauen.
Wenn Sie eine fettige Kopfhaut haben, sollten Sie auf keinen Fall zu einer Öl-Kur greifen. Probieren Sie bei dieser Art von Schuppen auf der Kopfhaut folgende Möglichkeiten aus:
Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie sich immer ärztlich untersuchen lassen.
Viele Betroffene greifen schnell zum Klassiker, dem Anti-Schuppen-Shampoo. Ob teuer oder billig: Die meisten wirken gut und pflegen das Haar.
Je nach Produkt variieren die Inhaltsstoffe. Manche Hersteller setzen auf natürliche Wirkstoffe wie Weizenkeimöl. Andere verwenden chemische Wirkstoffe wie Pirocton-Olamin und Zink-Pyrithion.
Sie bekämpfen bestimmte Mikroorganismen auf der Kopfhaut, etwa den Hefepilz Malassezia furfur. Hat sich dieser stark ausgebreitet, hilft ein Anti-Schuppen-Shampoo aus der Apotheke mit dem Wirkstoff Ketoconazol. Das Shampoo sollte über vier Wochen angewandt werden.
Bei Produkten aus der Apotheke reichen bis zu zwei Anwendungen pro Woche. Kommt es zu einer Besserung, kann es hin und wieder verwendet werden. Eine dauerhafte Anwendung zur Vorbeugung braucht man aber nicht.
Bei der Auswahl der richtigen Pflegemittel empfiehlt es sich, den eigenen Hauttyp zu kennen. Die Veranlagung zu eher trockener oder fettiger Haut zeigt sich auch auf der Kopfhaut.
Ökotest weist darauf hin, dass Schuppen durch eine zu trockene oder zu fettige Kopfhaut auftreten können sowie bei gewissen Hauterkrankungen, unter anderem bei Ekzemen oder Neurodermitis.
Gegen trockene Schuppen auf der Kopfhaut sind die meisten Anti-Schuppen-Shampoos nicht wirksam. Ökotest weist darauf hin, dass Schuppenshampoos für trockene Haut oft auch Wirkstoffe gegen Pilzbefall enthalten. Dieser Wirkstoff ist umstritten und kann der zu trockenen Kopfhaut weiter zusetzen. Stattdessen empfiehlt Ökotest sanfte Bio-Shampoos, zum Beispiel von Marken der Naturkosmetik.
Zur Pflege bei fettiger Kopfhaut kannst du Anti-Schuppen-Shampoos der Naturkosmetik verwenden. Am besten lässt du dich in der Apotheke oder hautärztlich beraten.
Am besten sind Haarbürsten mit Naturborsten, wie die Comair Flachbürste Palisander mit Naturborsten, da sie den Talg im Haar gut verteilen und Schuppen bei regelmäßiger Anwendung verschwinden lassen.
Zu heißes Föhnen und Glätten oder alkoholhältige Produkte wie Haarspray oder Schaumfestiger sollten nur sparsam verwendet werden, um die Kopfhaut nicht zusätzlich zu belasten.
Auch bei der Ernährung gilt: Weniger ist mehr! Zu viel Zucker, Alkohol oder Kaffee bringen die Hautflora aus der Balance und begünstigen so auch die Schuppenbildung auf dem Kopf. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung gilt als Basis bei allen Mitteln gegen Schuppen.
Bei hohen Temperaturen im Sommer entsteht nicht selten ein Sonnenbrand auf der Kopfhaut, was Schuppen begünstigt. Daher sollte man immer eine Kopfbedeckung tragen oder Haar und Haut mit einem UV-Schutz-Spray, wie dem Goldwell Dualsenses Sun Reflects UV Protect Spray, schützen.
Während Probleme wie Spliss und Haarbruch meist bei längeren Haaren von Frauen auftauchen, sind Kopfhautprobleme, wie eben die lästigen Schuppen, ein Problem, dass auch Männer immer wieder plagt. Männer neigen eher zu fettigen Schuppen als Frauen, da die Drüsen auf der Kopfhaut mehr Talg absondern. Deswegen gibt es für die Herren der Schöpfung auch spezielle Schuppen Shampoos.
Wer auf Naturprodukte setzt, wählt jedoch am besten eine natürliche Pflegelinie, anstatt in den Kühlschrank oder Vorratsschrank zu greifen.
Als Hausmittel gegen trockene Schuppen empfehlen wir die Moroccanoil Behandlung für trockene Kopfhaut mit antioxidativem Arganöl und ätherischen Ölen. Sie hilft dabei, den Feuchtigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Olivenöl gegen Schuppen und trockene Kopfhaut anzuwenden, ist ebenso empfehlenswert. Es versorgt die Kopfhaut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit und mindert das Jucken und die Schuppenbildung. Das Öl wird direkt nach der Haarwäsche in die noch feuchte Kopfhaut massiert. Wer Olivenöl nicht pur anwenden möchte, wählt zum Beispiel das Paul Mitchell Clean Beauty Hydrate Shampoo mit einem Großteil natürlicher Inhaltsstoffe, von denen einer Olivenöl ist.
Backpulver wirkt mit lauwarmen Wasser wie ein Peeling und entfernt abgestorbene Hautschuppen. Diese Methode sollte man jedoch nur bei leichten Schuppen anwenden, da die Kopfhaut ansonsten noch mehr strapaziert werden kann.
Eine besonders sanfte und lindernde Alternative zu herkömmlichen Haarpflegeprodukten ist die Head & Hair Heal Linie von Maria Nila. Die Serie setzt sich aus Shampoo, Conditioner und Pflegemaske, die 1 -2 Mal in der Woche ergänzend verwendet wird, zusammen. Die Kombination von natürlichen Wirkstoffen wie Aloe Vera Extrakten, pflanzlicher Oleanolsäure und verschiedenen Vitaminen lindert Kopfhautprobleme und Schuppenbildung.
Teebaumöl gilt als wirksames Hausmittel gegen fettige Schuppen, da es das Pilzwachstum hemmt. Schon ein paar Tropfen vom Teebaumöl, das es von Paul Mitchell in reiner Form zu kaufen gibt, können als Zusatz im Shampoo wahre Wunder wirken.
Apfelessig wirkt gegen fettige Schuppen, indem es die Poren der Talgdrüsen reinigt und so den pH-Wert der Kopfhaut reguliert. Der Essig wird im Verhältnis 1:1 mit Wasser vermischt und danach auf die Kopfhaut aufgetragen und leicht einmassiert.
Auch Kokosöl kann gegen fettige Schuppen eingesetzt werden. Das Öl versorgt die Haut nämlich mit essentieller Feuchtigkeit, die das Pilz- und Bakterienwachstum hemmt. Es wird in die Kopfhaut einmassiert und dann mit einem milden Shampoo und warmen Wasser ausgewaschen. Alternativ eignet sich auch der Biolage All In One Spray als Rundumpflege für Haare und Kopfhaut. Er enthält einen großen Anteil Kokosöl.
Durch den Säuregehalt reguliert Zitronensaft den pH-Wert auf der Kopfhaut und hilft so gegen fettige Schuppen. Alternativ zu purem Zitronensaft empfehlen wir das Biomed Purity Adstringierende Shampoo mit biologischem Zitronen-Zellwasser, das eine tiefenwirksame Reinigung fettiger Kopfhaut und eine zuverlässige Wirkung gegen Schuppen bietet.
Sind noch andere Beschwerden da wie Juckreiz, Brennen, Nässen, muss man den Arzt aufsuchen.
Mit Maßnahmen wie Shampoo oder Hausmitteln werde man in dem Fall überhaupt keinen Effekt erreichen. "Das muss behandelt werden", rät die Dermatologin. Denn auch allergische Reaktionen, Infektionen, Ekzeme oder Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis können Ursache für Schuppen sein.
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