Viele Menschen leiden unter dünnem, lichtem Haar und suchen nach Lösungen, um das Haarwachstum anzuregen und das Volumen zu erhöhen. Dünnes Haar kann verschiedene Ursachen haben und sowohl Männer als auch Frauen betreffen. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Ursachen von dünnem Haar und was Sie dagegen tun können.
Unter der Bezeichnung „dünnes Haar“ versteht man lichter werdendes Haar, also einen Verlust der Haaranzahl. Von dünnem Haar spricht man immer dann, wenn die Anzahl der Haare auf dem Kopf unterhalb der Norm liegt. Alternativ kann auch von schütterem Haar gesprochen werden. Dieser Verlust kann in vielen Fällen durch verschiedene Methoden rückgängig gemacht werden. Der Begriff bezieht sich also allein auf die Haarmenge und nicht auf die Haardicke. Wenn man zum Ausdruck bringen möchte, dass die Haardicke nur einen geringen Durchmesser aufweist, spricht man von feinem Haar. Feines Haar im Sinne von einer geringen Haardicke lässt sich durch solche Verfahren meist nicht beeinflussen, da die Haarstruktur genetisch vorgegeben ist.
Wissenschaftler sprechen von dünnem Haar, wenn der Durchmesser eines einzelnen Haars nicht mehr als 0,04 Millimeter beträgt. Normal sind 0,05 bis 0,07 Millimeter. Helles, blondes Haar ist meist dünner als dunkles. Sehr feine Haare liegen oft platt am Kopf an und wirken schnell fettig.
Besonders belastend wird es für Frauen und Männer auch dann, wenn das Haar ausdünnt, so dass sogar die Kopfhaut sichtbar wird.
Der Verlust des Haarvolumens gilt als Hauptanzeichen für sich ausdünnendes Haar. Dieser Prozess vollzieht sich oft schleichend und kann so subtil sein, dass er über Monate oder sogar Jahre hinweg kaum auffällt. So können die Haare dünner werden, aber kein Haarausfall bemerkbar sein.
Generell wird Haarverlust in drei Typen mit unterschiedlicher Symptomatik unterteilt:
Dünner werdendes Haar kann verschiedene Ursachen haben, die sowohl aus dem Lebensstil als auch aus genetischen Faktoren sowie gesundheitlichen Problemen resultieren.
Nicht immer sind die Ursachen für dünnes Haar eindeutig voneinander abzugrenzen. So kommt es häufig zu Überschneidungen, wenn etwa der natürliche Alterungsprozess zusammen mit hormonellen Veränderungen auftritt oder Stressfaktoren nach einer Geburt mit hormonellen Schwankungen interagieren und die Haarstruktur beeinträchtigen. Wer sich nicht sicher ist, woher Symptome wie dünner werdendes Haar kommen, kann den Ursachen im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung auf den Grund gehen.
Der erste Schritt in der Behandlung dünner Haare besteht darin, die Ursachen zu identifizieren. Vorübergehender Haarausfall, der nach Stress oder Krankheit auftritt, verbessert sich oft von selbst bzw. sobald die Ursache behoben ist. Wenn der Haarverlust von Dauer ist, kommen eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten infrage:
Es gibt auch kein Wundermittel, mit dem man dünne Haare dicker machen kann. Doch was hilft gegen extrem dünnes Haar beziehungsweise, wie lassen sich kahle Stellen kaschieren? Die moderne Friseurkunst hat einige Tricks im Repertoire, um feines Haar zu stärken und zumindest voluminöser wirken zu lassen.
Profis raten zu folgenden Maßnahmen:
Bei dünner werdendem Haar durch genetisch bedingte Formen des Haarausfalls zielen Behandlungen darauf ab, die Haarfollikel zu stärken, um das Haar insgesamt dichter erscheinen zu lassen. Auf der Kopfhaut angewendete Mittel können das Haarwachstum fördern und die Haarfollikel verdicken. Für Personen, die von äußerlichen Anwendungen nicht ausreichend profitieren oder die mit Hautirritationen zu kämpfen haben, kann die orale Einnahme eines Mittels gegen dünnes Haar eine Alternative sein.
Für Frauen, die mit dünner werdendem Haar zu kämpfen haben, bieten die speziell formulierten Priorin® Kapseln eine effektive Lösung. Bei hormonell oder erblich bedingter Alopezie versorgt die enthaltene Kombination aus Hirseextrakt, Vitamin B5 und L-Cystin das Haar von innen heraus mit wichtigen Nährstoffen, die nach regelmäßiger Einnahme zu sichtbar vollerem und kräftigerem Haar führen können. Der Hirseextrakt liefert wichtige Vitamine und natürliche Siliziumverbindungen, die für eine gesunde Haarstruktur unerlässlich sind. Vitamin B5, auch bekannt als Pantothensäure, unterstützt die Widerstandsfähigkeit des Haares, während L-Cystin, ein Baustein des Haarproteins Keratin, dazu beiträgt, die Haarfaser zu stärken und das Erscheinungsbild des Haares insgesamt zu verbessern.
Um die Behandlung mit den Priorin® Kapseln durch eine geeignete Pflege zu ergänzen, bietet sich die Priorin® Haarmaske an. Diese setzt auf den Wirkstoffkomplex Baicapil®, der ein gesundes Haarwachstum unterstützt. Zugleich beschwert die Maske nicht und sorgt für bis zu 60 % mehr Volumen*(im Vergleich zu unbehandeltem Haar). Das Haar wirkt dadurch schon ab der ersten Anwendung weniger dünn. Damit die Behandlung gegen hormonell erblich bedingten Haarausfall erfolgreich ist, empfiehlt es sich, diese so früh wie möglich zu beginnen.
Dünner werdendes Haar kann eine Herausforderung darstellen, doch es gibt effektive Wege, um diesem Problem vorzubeugen. Hier sind einige praktische Tipps:
Wenn Männer oder Frauen unter dünnem Haar leiden, kann ein Mangel an Nährstoffen verantwortlich sein. Wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für die Gesundheit der Haare und Haarwurzeln sind zum Beispiel Biotin, Zink, Eisen und Vitamin D3. Kräftigeres Haar entsteht, wenn Haarwurzeln optimal versorgt und stimuliert werden, etwa durch gezielte Nährstoffe, eine gesunde Kopfhaut oder spezielle medizinische Behandlungen. Welche Methode am besten wirkt, hängt jedoch von der Ursache des Haarverlusts ab. Deshalb ist eine individuelle Beratung vor der Behandlung entscheidend.
Haare benötigen bestimmte Nährstoffe, die sie über die Haarwurzeln aufnehmen. Bekommen Sie zu wenig davon, werden sie möglicherweise dünn und brüchig - etwa, wenn ein Eisenmangel vorliegt. Wichtige Nährstoffgeber für die Haare sind außerdem:
Um Ihre Haare mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen, ernähren Sie sich am besten vielseitig und ausgewogen. Falls Sie zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen möchten, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt darüber. Überdosiert schaden Supplemente möglicherweise mehr als sie nützen. Menschen, die sich gesund und abwechslungsreich ernähren, benötigen in der Regel keine Nahrungsergänzungsmittel, so das Bundesinstitut für Risikobewertung.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu „5 am Tag“, um den Körper mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Das bedeutet, dass Sie täglich mindestens fünf Portionen Gemüse und Obst essen sollten. Drei davon bestehen aus Gemüse, zwei aus Obst. Als Maß dient die eigene Hand, so dass sich die Portionsgröße an Alter und Körpergröße anpasst.
Dünnes Haar kann auch durch einen Mangel an bestimmten Aminosäuren, wie z. B. Lysin, entstehen. Das Haar besteht aus Proteinen (Eiweiss). Wird der Körper nicht mit ausreichend und vor allem nicht mit den richtigen Proteinen versorgt, so fehlen die Bausteine fürs Haar. Das wenige vorhandene Protein wird vom Organismus dort verwendet, wo es lebenswichtige Funktionen erfüllen muss und wo es folglich nötiger gebraucht wird als in Form von Haaren auf dem Kopf.
Silizium ist ein Spurenelement, das kaum jemand bei seiner Mineralstoffversorgung berücksichtigt. Gerade für die Haargesundheit ist Silicium essentiell. Silicium pflegt das Haar und macht es dicht und glänzend. Dazu muss Silicium über mehrere Monate hinweg (mind. 6 Monate) täglich eingenommen werden.
Dünnes Haar ist eines der zahlreichen Symptome von Vitamin-D-Mangel. Bei dünnem Haar ist es daher sinnvoll, den persönlichen Vitamin-D-Status bestimmen zu lassen (Blutanalyse beim Arzt oder Heilpraktiker oder per Heimtest) und je nach Ergebnis die individuell erforderliche Menge Vitamin D einzunehmen.
Zusätzlich zum Arztbesuch können Sie auch selbst einiges gegen dünner werdendes Haar tun. Probieren Sie beispielsweise folgende Hausmittel, um Ihre Haare zu stärken:
Kopfmassagen und spezielle Bürsten können die Durchblutung der Kopfhaut fördern und so die Versorgung der Haarwurzeln unterstützen. Sie lassen sich unkomompliziert in die tägliche Haarpflege integrieren, etwa durch das sanfte Einmassieren des Shampoos oder bewusstes, längeres Bürsten vor dem Styling der Frisur.
Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn Ihre Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, trotz Behandlung nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie immer einen Arzt aufsuchen.
Stellen Sie ungewöhnliche Veränderungen an Ihrem Haar fest, holen Sie sich ärztlichen Rat ein. So finden Sie die Ursache für Ihre Haarprobleme heraus und können mögliche Grunderkrankungen gleich behandeln lassen. Ihre erste Anlaufstelle ist der Hausarzt, der Sie gegebenenfalls zu einem Facharzt überweist, etwa einem Hautarzt (Dermatologen).
Was kann man tun, wenn die Haare im Alter dünner werden? Stoffwechselprozesse verlangsamen sich während des Alterns. Das wirkt sich auf das Wachstum des Haares und die Struktur insgesamt aus. Dabei handelt es sich um einen völlig normalen Vorgang und keine Krankheit. Auch die Talgproduktion nimmt im Laufe des Lebens ab. Sowohl Kopfhaut als auch Haar sind dann weniger geschützt und gepflegt.
Es gibt zwar Pflegeprodukte, die speziell auf das Haar im Alter abgestimmt sind. Sie sollen extra Glanz verleihen und viel Feuchtigkeit spenden. Das Haar wird dadurch aber nicht automatisch wieder dicker. Ein gesunder Lebensstil, mit einer vitamin- und abwechslungsreichen Ernährung trägt viel mehr dazu bei, dass Ihre Haare möglichst lang stark und dick wachsen.
Graues und weißes Haar ist für viele Menschen ein typisches Zeichen für eine natürliche Haaralterung. Allerdings beginnen unsere Haare schon viel früher zu altern. Vielen ist nur die Hautalterung ein Begriff, die mit dem ersten Auftreten von Fältchen im Gesicht sichtbar wird. Unser Kopfhaar ist allerdings ebenfalls von unserer Haut abhängig und altert in gleicher Weise mit. Im Alter verlangsamt sich die Regeneration unserer Zellen und das Ökosystem unserer Kopfhaut verschlechtert sich. Die Durchblutung am Kopf nimmt ab und es gelangen weniger Nährstoffe, wie Vitamine und Spurenelemente, an die Haarwurzel. Die Folge ist feines, trockenes und stumpfes Haar. Das Haarwachstum verlangsamt sich und auch die Qualität der Haare sowie ihr Durchmesser nehmen ab. Das Haar hat keine Kraft mehr und verliert nach und nach an Volumen. Dünne Haare gehören also zum Älterwerden dazu.
Ob Haare dünn oder dick, lockig oder glatt sind, bestimmen die Gene. Daran lässt sich erst einmal nichts ändern. Es gibt auch kein Wundermittel, mit dem man dünne Haare dicker machen kann.
Dünnes Haar kann viele Ursachen haben, von genetischer Veranlagung über hormonelle Veränderungen bis hin zu Nährstoffmängeln und Stress. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, das Haar zu stärken und ihm mehr Volumen zu verleihen. Dazu gehören Styling-Tipps, medikamentöse Behandlungen, Hausmittel und eine ausgewogene Ernährung. Bei anhaltenden Problemen ist es ratsam, einen Arzt oder Hautarzt zu konsultieren, um die Ursache zu ermitteln und eine geeignete Behandlung zu finden.
| Nährstoff | Wirkung | Lebensmittelquellen |
|---|---|---|
| Eisen | Fördert das Haarwachstum | Fleisch, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse |
| Zink | Stärkt die Haarwurzeln | Nüsse, Samen, Vollkornprodukte |
| Biotin | Verbessert die Haarstruktur | Eier, Nüsse, Süßkartoffeln |
| Vitamin D | Reguliert das Haarwachstum | Fetter Fisch, Eier, angereicherte Milchprodukte |
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