Was tun gegen Haarausfall: Ursachen und Lösungen

Volles Haar zieht seit jeher bewundernde Blicke auf sich, gerade Frauen mit langer Wallemähne werden für ihre Haarpracht oft mit Komplimenten überschüttet. Auch zeugt gutes Haarwachstum von einem gesunden Körper. Umso erschreckender, wenn die Haare plötzlich vermehrt ausfallen und sich sogar kahle Stellen am Kopf zeigen. Bis zu 100 Haare können sich normalerweise pro Tag auf dem Kissen, der Haarbürste oder im Waschbecken finden lassen. Dauert der Haarausfall mehrere Wochen und gehen täglich mehr als 100 Haare aus oder entstehen haarfreie Stellen, liegt ein Haarausfall vor.

Haarausfall hat viele Gesichter, ein Einzelschicksal ist (starker) Haarverlust jedoch nicht. Die häufigste Art ist der hormonell erblich bedingte Haarausfall (auch androgenetische Alopezie) - bis zu 40 Prozent der Frauen entwickeln im Laufe ihres Lebens Anzeichen dieser Form. Einige Betroffene müssen sich schon in jungen Jahren damit auseinandersetzen, andere mit dem Beginn der Wechseljahre. Haare erneuern sich beim Menschen ständig. Sie hören nach einer bestimmten Zeit auf zu wachsen und fallen aus, neue Haare wachsen nach. Und auch lichteres Haar ist mit zunehmendem Alter normal.

Arten von Haarausfall

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie sich Haarausfall äußern kann und was dahintersteckt. Je nachdem stellt sich der Haarausfall anders dar. Haarausfall tritt in unterschiedlichen Formen auf:

  • Erblicher Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist die häufigste Ursache von Haarausfall, auch bei Frauen. Dabei reagieren die Haarwurzeln wahrscheinlich empfindlich auf männliche Sexualhormone (Androgene). Auch der vordere Kopfbereich kann betroffen sein - eine Stirnglatze ist oft die Folge. Bei jüngeren Frauen kann die Abnahme der Haardichte zum Beispiel auch durch ein Polyzystisches Ovar Syndrom (PCOS) bedingt sein.
  • Kreisrunder Haarausfall - auch Alopecia areata genannt - kann in nahezu jedem Lebensalter auftreten. Dabei gehen die Haare schmerzlos und büschelweise aus. Die Krankheit kann neben dem Kopfhaar auch die übrige Körperbehaarung betreffen. Fallen die Haare komplett aus, sprechen Experten von einer Alopecia areata universalis. Alopecia areata ist eine Autoimmunkrankheit. Durch einen Angriff des Immunsystems werden die Haare in ihrem Wachstum so stark gestört, dass sie ausfallen.
  • Diffuser Haarausfall ist eine häufige Form von Haarverlust. Gleichmäßig, über den ganzen Kopf verteilt, fallen die Haare aus. Die Ursachen sind vielfältig. Mögliche Auslöser sind zum Beispiel Schilddrüsenerkrankungen, bestimmte Medikamente, chronische Erkrankungen, Autoimmunkrankheiten, schwere Infekte wie eine Grippe, Mangelernährung oder eine Chemotherapie.

Kreisrunder Haarausfall

Einige Kopfhauterkrankungen können vorübergehend oder dauerhaft zu Haarverlust führen. Dazu zählen schwere Ekzeme der Kopfhaut oder Pilzerkrankungen. Auch Druck und Zug auf die Haare kann zum Ausfall führen.

Genetische Ursachen

So können beispielsweise genetische Ursachen, eine Autoimmunkrankheit oder auch hormonelle Veränderungen wie durch eine Schwangerschaft ausschlaggebend sein. Erblich bedingter, auch anlagebedingter Haarausfall oder androgenetische Alopezie genannt, ist genetisch vorbestimmt und tritt ab einem bestimmten Lebensalter auf, meist beginnt er zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Der Grund für den Haarausfall: Die Haarfollikel reagieren überempfindlich auf das männliche Sexualhormon Dehydrotestosteron und werden kleiner. Bei Männern entstehen dadurch die Geheimratsecken, aus denen sich mit der Zeit eine Glatze entwickeln kann.

Autoimmunerkrankung

Kreisrunder Haarausfall entsteht überwiegend durch eine Autoimmunerkrankung. Abwehrzellen des Körpers lösen eine Entzündung an den Haarwurzeln aus. Die Haarwurzeln werden zerstört, wodurch sich kreisrunde, kahle Stellen entwickeln. Betroffene haben oft schon in jungen Jahren Symptome, die Krankheit tritt kaum nach dem 30. Lebensjahr auf. Der Verlauf der Erkrankung kann unterschiedlich sein. Neben der Autoimmunerkrankung kann aber zum Beispiel auch ein Pilzbefall die Ursache für kreisrunden Haarausfall sein.

Hormonelle Veränderungen

Diffuser Haarausfall äußert sich durch scheinbar willkürlichen Haarverlust am ganzen Kopf. Häufig sind Frauen durch die hormonelle Veränderung nach der Schwangerschaft betroffen. Bei Frauen hat der Hormonhaushalt großen Einfluss auf das Haarwachstum. Das Hormon Östrogen regt den Haarwuchs an. Liegt ein Östrogenmangel vor oder ein Überfluss männlicher Hormone, kann sich das negativ auf die Haarpracht auswirken. Entsteht der Haarausfall bei Frauen durch eine hormonelle Veränderung, können Hormonpräparate gegensteuern. Auch ein Eisenmangel bedingt durch die Menstruation ist bei Frauen häufig Grund für Haarverlust.

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Haarausfall bei Männern

Bei Männer, die von einem starken Haarausfall betroffen sind, steckt häufig eine genetische Veranlagung dahinter. Bei einem anlagebedingten Haarverlust steht bereits bei der Geburt fest, wann der Betroffene seine Haare verliert - denn das kann sowohl mit 20 aber auch erst mit 70 Jahren der Fall sein. Ursächlich ist dafür die Bildung von 5alpha-Dihydrotestosteron (DHT), welches den Lebenszyklus des Haars verkürzt. Dadurch fallen die Haare zunächst schneller aus und wachsen dünner nach. Neben dem anlagebedingten Haarverlust gibt es aber auch bei Männern Formen des Haarverlusts, die auf andere Ursachen zurückzuführen sind. Ein Beispiel hierfür sind kreisrunde haarfreie Stellen, die sich häufig bei jüngeren Männern zeigen. Ursache für den kreisrunden Haarausfall ist, dass sich das Immunsystem gegen die Haarfollikel richtet. Fallen die Haare beim Mann ohne ein erkennbares Muster aus, liegt ein diffuser Haarausfall vor. Dieser kann verschiedene Ursachen haben. Auch eine Infektion mit COVID-19 kann ein Auslöser sein.

Ursachen für Haarausfall bei Frauen

Dünnes, brüchiges, stumpfes oder farbloses Haar - schlechte Haarqualität oder Störungen des Haarwachstums können gerade Frauen sehr belasten. Viele blicken deshalb besorgt in den Spiegel und fragen sich, warum es zu ihrem Haarausfall kommt. Ob Stress, Hormone, erbliche Faktoren oder Erkrankungen - die Gründe sind vielfältig.

  • Ernährung und Stress spielen eine wichtige Rolle: Stress und Hektik bestimmen oft unseren Alltag. Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und viel zu volle Terminkalender führen auf Dauer bei manchen zu psychischen und physischen Beeinträchtigungen.
  • Haarausfall nach der Schwangerschaft: Zahlreiche werdende Mütter sind während ihrer Schwangerschaft mit einer dichten und glänzenden Haarpracht gesegnet. Hier hat vor allem der erhöhte Östrogenspiegel seine Finger im Spiel. Er bewirkt, dass mehr Haare in die Wachstumsphase eintreten und dort auch länger verweilen, als es bei nicht schwangeren Frauen der Fall ist. Dieser Zustand hält jedoch nur für eine gewisse Zeit an: Nach der Geburt sinkt der Östrogenspiegel schnell ab, gleichzeitig wechseln viele Haare in die Ruhephase. Das Haar fällt vermehrt aus und wirkt dadurch dünner sowie matter. Tritt (starker) Haarausfall nach der Schwangerschaft auf, handelt es sich meist um ein vorübergehendes Problem. Dennoch wünschen sich viele betroffene Frauen, aktiv etwas dagegen zu unternehmen. Wichtig ist, dass Du Dich nach der Schwangerschaft gesund und ausgewogen ernährst. Die Babypfunde durch eine Diät mit Gewalt loswerden zu wollen, ist keine gute Idee: Erstens benötigst Du jetzt viel Energie für Deine neue Aufgabe als Mutter. Und zweitens verstärkt eine mangelhafte Ernährung unter Umständen den Haarausfall.
  • Haarausfall durch Absetzen der Pille: Nicht wenige Frauen erleben Haarausfall, nachdem sie die Pille abgesetzt haben. Das ist durch hormonelle Schwankungen begründet. Einige Präparate enthalten Östrogene, die maßgeblich an der empfängnisverhütenden Wirkung beteiligt sind. Nach dem Absetzen des Verhütungsmittels sinkt der Östrogenspiegel im Körper stark ab. Dadurch entsteht derselbe Effekt wie nach einer Geburt: Haarausfall und eine vorübergehende Verschlechterung des Hautbildes können die Folgen sein.
  • Haarausfall in den Wechseljahren: Reizbarkeit, Hitzewallungen, Schlafstörungen - in den Wechseljahren kämpfen einige Frauen mit einigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die Wechseljahre (Klimakterium) sind für viele Frauen eine Zeit des Umbruchs mit körperlichen Auswirkungen und häufig begleitet von einem Wechselbad der Gefühle. Ab etwa 47 Jahren drosseln die Eierstöcke die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen. Dies hat deutliche Auswirkungen auf den Körper der Frauen, denn Östrogen spielt eine wichtige Rolle für den Fett- und Knochenstoffwechsel, Haut sowie Haare. Während der Östrogenspiegel mit der Menopause absinkt, bleiben die - auch bei Frauen in gewissem Maß vorhandenen - Androgene (männliche Sexualhormone wie Testosteron) auf einem ähnlichen Niveau. Dadurch entsteht ein hormonelles Ungleichgewicht. Oft ist dieses aber nicht allein für den Haarausfall verantwortlich, sondern die eigentliche Ursache für den vermehrten Haarausfall liegt in einer genetischen Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon DHT (Dihydrotestosteron). Fachleute sprechen in diesem Fall von dem hormonell-erblich bedingten Haarausfall. Bei Betroffenen lichtet sich meist das Haar am Scheitel, der dadurch immer breiter wird. Auch in seiner Gesamtheit erscheint das Haar dünner und an einigen Stellen zeigt sich die Kopfhaut. Da die Wechseljahre für viele Frauen ohnehin eine herausfordernde Phase sind, empfinden sie den Haarverlust oft als weitere emotionale Belastung.
  • Alternative Ursachen für den Haarausfall bei Frauen: Zusätzliche mögliche Gründe für den Haarverlust sind zum Beispiel entzündliche oder chronische Erkrankungen, Fehlfunktionen der Schilddrüse, manche Medikamente oder Essstörungen. In nahezu allen Fällen ist es ratsam, sich ärztlichen Rat einzuholen, um gemeinsam über eine geeignete Therapie zu entscheiden.

Diagnose und Behandlung

Die Behandlung des Haarausfalls richtet sich je nach der Ursache. Ist das Blutbild in Ordnung, können weitere Untersuchungen erfolgen, wie zum Beispiel eine genaue Analyse der Haarwurzeln oder ein Zugtest, wie leicht die Haare ausfallen. Bei der Untersuchung fragen Ärztin oder Arzt ausführlich nach der Vorgeschichte der Patientin, bisherigen Untersuchungen und Therapien sowie Symptomen. Dann werden die Haare unter der Lupe betrachtet und geprüft, ob sie brüchig sind. Ein Zupftest zeigt, ob sich die Haare schnell lösen. Anschließend wird die Haarwurzel untersucht. Ein sogenanntes Trichogramm zeigt, in welcher Wachstumsphase die Haare ausfallen. Weitere Erkenntnisse kann eine computergestützte Haaranalyse liefern.

Je früher die passende Behandlung eingeleitet wird, umso größer ist die Erfolgschance der Therapie. Zunächst muss aber die genaue Ursache des Haarausfalls gefunden sein, erst dann erstellt der Arzt einen individuellen Therapieplan. Ist ein bestimmtes Medikament für Haarausfall verantwortlich, kann möglicherweise ein alternatives Präparat ausprobiert werden. Sind Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion oder Mangelernährung die Ursache für den Verlust der Haare, müssen diese therapiert werden, um den Haarausfall zu stoppen.

Wann sollte ich mir bei Haarausfall medizinische Hilfe holen?

Macht sich Haarausfall bei Frauen bemerkbar, fragen sich viele, was sich dagegen tun lässt. Sprich hierzu mit einem/einer Ärzt*in, wenn Du den Verdacht hast, unverhältnismäßig viele Haare zu verlieren. Das bedeutet nicht, dass Du einzelne, ausgefallene Haare zählen sollst. In der Regel bemerkst Du es, wenn Dein Kopfhaar sich lichtet. Indem Du Deine Symptome abklären lässt, bekommst Du eine genaue Diagnose und kannst mit der richtigen Therapie starten. Hol Dir ebenfalls ärztlichen Rat ein, wenn Du plötzlichen Haarausfall bemerkst.

Um eine geeignete Behandlung für Dich zu finden, muss der/die Mediziner*in auf Ursachenforschung gehen. Dafür beantwortest Du einige Fragen: zum Beispiel, wie lange Du schon von dem Haarausfall betroffen bist, wie stark dieser ist oder ob Du unter großem Stress stehst. Besonders Frauen werden zudem gebeten, Auskunft über ihren Menstruationszyklus, die Nutzung von Verhütungsmitteln, Schwangerschaften oder Wechseljahre zu geben. Im Anschluss an das ausführliche Gespräch erfolgt eine körperliche Untersuchung.

Gelassenheit und Geduld sind wichtige Verbündete. Immer mehr Haare zu verlieren kann die eigene Psyche negativ beeinträchtigen. Das dünner werdende Haar rückt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und erhält im Alltag einen deutlich erhöhten Stellenwert. Hier hilft kritische Distanz: Lass dich von verstärktem Haarverlust nicht vollständig einnehmen und versuch stets daran zu denken, dass der Haarausfall nicht Deine Persönlichkeit bestimmt. Es mag schwerfallen, aber bring für die Behandlung Geduld mit. Das Tempo des Haarwachstums gibt vor, wann Du Effekte bemerkst. Auch, wenn verstärkter Haarverlust sehr belastend sein kann und es einige Zeit beansprucht, bis Verbesserungen durch die Anwendung geeigneter Mittel sichtbar werden: Probier, dem Problem mit einer entspannten Haltung zu begegnen.

Behandlungsmethoden

Es gibt diverse Shampoos gegen Haarausfall. Ein Tipp: Nutzen Sie ein Shampoo ohne Silikone. Die meisten Shampoos gegen Haarausfall enthalten Koffein, um die Durchblutung der Kopfhaut und dadurch das Haarwachstum anzuregen. Auch Panthenol ist häufig enthalten, um eventuelle Entzündungen zu mildern und die Kopfhaut zu pflegen sowie mit Feuchtigkeit zu versorgen. Ebenfalls sind Biotin, Magnesium oder Zink Bestandteil vieler Shampoos gegen Haarausfall. Sie stärken die Haarstruktur und Haarwurzeln. Zudem ist die richtige Anwendung eines Shampoos entscheidend für die Wirksamkeit.

Bei der androgenetischen Alopezie haben Finasterid und Minoxidil gute Wirksamkeit bewiesen. Finasterid ist allerdings ausschließlich für Männer zugelassen. Der Grund: Bei schwangeren Frauen könnten sich bei männlichen Kindern Fehlbildungen der Geschlechtsorgane entwickeln. Bei der Therapie ist etwas Geduld gefragt, etwa sechs Monate kann es dauern, bis sich der Haarverlust wieder normalisiert hat. Das Mittel ist rezeptpflichtig. Minoxidil ist für Frauen und Männer zugelassen, bei diesem Mittel soll nach etwa zwölf Wochen eine Verbesserung eintreten.

Haarwurzeln benötigen sehr viel Energie, um die Haare monatlich etwa einen Zentimeter wachsen zu lassen. Bei diffusem Haarverlust hat sich laut einer Studie die Einnahme von Biotin bewährt.

Als letzte Option bei sehr starkem Haarausfall gibt es die Möglichkeit der Transplantation. Diese wird vor allem bei einem genetisch bedingten Haarausfall in Erwägung gezogen. Bei der Transplantation werden Haarwurzeln sozusagen von stärker bewachsenen Arealen hin zu den lichteren umgepflanzt.

Rosmarinöl gegen Haarausfall

In den sozialen Netzwerken finden sich etliche Videos und Beiträge rund um die Wirkung von Rosmarinöl auf das Haarwachstum. Rosmarin gilt aufgrund seiner ätherischen Öle als Heilpflanze und hat entzündungshemmende und durchblutungsfördernde Eigenschaften. In einer Studie[1] wurde nachgewiesen, dass Rosmarinöl einen positiven Effekt auf das Haarwachstum haben kann. In der Studie wurde eine Steigerung der Haaranzahl über den Zeitraum von sechs Monaten beobachtet. Auch gegen Haarausfall kann Rosmarinöl eingesetzt werden - zumindest präventiv. Bei androgenetischer Alopezie (anlagebedingter hormoneller Haarausfall), die zu den häufigsten Formen des Haarausfalls überhaupt gehört, kann sich Rosmarinöl ebenfalls positiv auswirken. Bei dieser Art von Haarausfall wurde herausgefunden, dass sich ein entzündlicher Prozess um die Haarwurzel bildet, der dann zum Haarverlust führt.

Anwendung von Rosmarinöl:

  • Rosmarinöl in Öl auflösen: Öle lösen sich in anderen Ölen. So kann man Rosmarinöl beispielsweise in Olivenöl auflösen und die Mischung dann auf der Kopfhaut einmassieren.
  • Rosmarinöl mit Shampoo mischen: Man kann das Öl auch direkt ins Shampoo geben.

Weitere Therapiemöglichkeiten im Überblick

  • Medikamente: Einige Arzneimittel helfen Frauen unter Umständen, den Haarausfall zu reduzieren oder zu stoppen. Minoxidil - oft als Haarwasser bekannt - wird zum Beispiel direkt auf die Kopfhaut gegeben. Das soll die Blutgefäße weiten und die Durchblutung der Kopfhaut fördern, wodurch das Haarwachstum stimuliert wird. Achtung: Arzneimittel können Nebenwirkungen hervorrufen (beispielsweise Reizungen, Juckreiz oder Entzündungsreaktionen der Haut) und sollten in vielen Fällen nicht während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.

Wichtige Nährstoffe für das Haarwachstum

Wie lässt sich Haarausfall stoppen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Haarausfall bei Frauen zu behandeln. Die Wahl der Therapie hängt stets von der Ursache ab. Wichtig ist es immer, zu kontrollieren, ob Deine Nährstoffversorgung ausreichend ist. Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss über eventuell fehlende Nährstoffmengen im Körper. Liegt ein Vitaminmangel (zum Beispiel Selen- oder Vitamin-D-Mangel) oder eine zu geringe Konzentration an Spurenelementen (wie Eisen oder Zink) vor, solltest Du den Nährstoffmangel ausgleichen. Eine Ernährungsumstellung kann dabei unterstützen, den Haarverlust einzudämmen.

Damit Du generell für ein gesundes Haarwachstum sorgst und Haarausfall eventuell sogar vorbeugst, setz aufeine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf sowie ein schonendes Styling und die richtige Haarpflege - mit beispielsweise dem sanften Priorin® Shampoo.

Tabelle: Wichtige Nährstoffe für das Haarwachstum

Nährstoff Wirkung
Biotin Stärkt die Haarstruktur
Eisen Fördert die Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln
Zink Unterstützt das Haarwachstum
Vitamine (A, D, E) Fördern die allgemeine Haargesundheit

Für eine natürliche und gut verträgliche Behandlung von hormonell erblich bedingtem Haarausfall bei Frauen empfiehlt sich die Einnahme von Priorin® Kapseln im Rahmen des Diätmanagements. Die Kapseln stärken die Haarwurzel mit wichtigen Mikronährstoffen von innen und unterstützen ihren Zellstoffwechsel. Beginn mit der Einnahme, sobald Du vermehrten Haarausfall erkennst und führ die Behandlung über mindestens 3 Monate fort.

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