Chinin Shampoo: Risiken und Nebenwirkungen

Chinin ist ein weißes Pulver, das aus der gemahlenen Rinde des Chinarindenbaums gewonnen wird. Dieser Baum ist ursprünglich im Westen Südamerikas und Zentralamerika beheimatet. Chinin ist besonders als Geschmacksstoff in Getränken bekannt, kommt jedoch auch als Medikament bei verschiedenen Beschwerden zum Einsatz. Zudem wird der Stoff als Mittel gegen Krankheiten und Beschwerden wie Malaria oder Muskelkrämpfe eingesetzt.

In Deutschland ist Chinin besonders als Mittel gegen Wadenkrämpfe verbreitet. Es soll schmerzstillend und fiebersenkend wirken sowie die Muskeln entspannen. So ist Chinin auch in Tablettenform oder als Injektionslösung erhältlich.

Hier erfährst du mehr über die Vor- und Nachteile von Chinin.

Risiken und Nebenwirkungen von Chinin

Eine Chinin-Therapie beziehungsweise ein hoher Konsum chininhaltiger Getränke ist gesundheitlich nicht völlig unbedenklich. Völlig unbedenklich ist es jedoch nicht.

Aufgrund seiner gefährlichen Nebenwirkungen ist Chinin in Deutschland seit 2015 rezeptpflichtig. Vorher war es auch ohne Rezept in Apotheken verfügbar. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medikamente (BfArM) rät Ärzt:innen zudem, das Medikament nur unter besonderen Umständen zu verschreiben. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist die Einnahme von Chinin nicht geeignet.

Grundsätzlich solltest du die Chinin-Therapie sofort stoppen, wenn du Symptome wie Ohrensausen, Hör- oder Sehstörungen oder Hautausschlag feststellst.

Einige gefährliche Nebenwirkungen können jedoch auch dosisunabhängig auftreten.

Besonders Schwangeren empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), gänzlich auf chininhaltige Getränke wie Tonic Water zu verzichten, um das Kind nicht zu schädigen. Laut dem BfR sollten außerdem Personen, die regelmäßig Chinin gegen Muskelkrämpfe einnehmen, auf zusätzliche chininhaltige Getränke verzichten. Eine Überdosierung des Stoffes lässt sich so vermeiden.

Mögliche gesundheitliche Probleme durch Chinin:

  • Herzrhythmusstörungen: Chinin kann die elektrische Erregungsleitung im Herzen beeinflussen und dadurch das Risiko für unregelmäßigen Herzschlag, Herzrasen oder sogar gefährliche Rhythmusstörungen erhöhen. Diese Nebenwirkungen sind nicht nur bei sehr hohen Dosen möglich, sondern können auch bei empfindlichen Personen schon nach dem Konsum von üblichen Mengen auftreten.
  • Tinnitus: Chinin kann die Empfindlichkeit des Gehörs erhöhen und Tinnitus verursachen oder verschlimmern.
  • Muskelschwäche: Chinin kann die Muskeln schwächen, was bei Menschen mit Muskelschwäche oder Muskelerkrankungen zu Problemen führen kann.
  • Geschädigter Sehnerv: Chinin kann den Sehnerv schädigen, was zu Sehproblemen führen kann.

Schwangere Frauen sollten Tonic Water ebenfalls vermeiden, da Chinin die Wehen auslösen kann.

Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen, sollten vor dem Konsum von Tonic Water mit ihrem Arzt sprechen. Chinin kann Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten, wie z. B. Blutgerinnungshemmern, haben.

Ist Chinin in Getränken enthalten, muss dies eindeutig gekennzeichnet sein. Laut dem bayrischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) enthält Tonic Water am meisten Chinin - nämlich 61 Milligramm pro Liter.

Zudem solltest du beim Einnehmen von Chinin besonders aufpassen, wenn du bereits andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel zu dir nimmst. In diesem Fall können vielfältige Wechselwirkungen auftreten, so die DAZ.

Tonic Water und Chinin

Tonic Water gilt als erfrischender Klassiker - ob pur, als Mixgetränk oder in Cocktails wie dem beliebten Gin Tonic. Doch was viele nicht wissen: Der charakteristische bittere Geschmack stammt vom Inhaltsstoff Chinin, der nicht für jeden unbedenklich ist.

Tonic Water ist ein kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk, das oft als Mixer für alkoholische Getränke verwendet wird, insbesondere für Gin and Tonic. Es enthält Chinin, das ursprünglich aus der Rinde des Chinarindenbaums gewonnen wurde und einen bitteren Geschmack hat. Chinin war früher zur Behandlung von Malaria verwendet worden, aber heute wird es normalerweise nicht mehr in medizinischen Mengen in Tonic Water gefunden.

Tonic Water ist im Allgemeinen nicht gefährlich, wenn es in angemessenen Mengen konsumiert wird.

Die Menge an Chinin, die für Gesundheitsprobleme verantwortlich ist, ist nicht genau bekannt. Es wird empfohlen, dass Erwachsene nicht mehr als 400 Milligramm Chinin pro Tag zu sich nehmen. Eine Dose Tonic Water enthält in der Regel etwa 80 Milligramm Chinin.

Alternativen zu Chinin-haltigen Getränken

Wenn du nach herzgesunden Alternativen suchst, gibt es viele Optionen:

  • Wasser: Das beste Getränk für die Herzgesundheit. Es ist kalorienfrei, fettfrei und enthält keine künstlichen Inhaltsstoffe. Wasser hilft, den Körper hydriert zu halten, was wichtig für die Funktion des Herzens ist.
  • Fruchtsäfte: Eine gute Quelle für Vitamine und Mineralstoffe, die für die Herzgesundheit wichtig sind. Allerdings sollten Fruchtsäfte in Maßen konsumiert werden, da sie viel Zucker enthalten können.
  • Gemüsesäfte: Eine gute Quelle für Antioxidantien, die das Herz vor Schäden schützen können.
  • Tee: Grüner Tee und schwarzer Tee enthalten Antioxidantien, die das Herz vor Schäden schützen können.
  • Kaffee: Kaffee enthält Koffein, das die Durchblutung verbessern kann.

Muskelkrämpfe und Magnesium

Muskelkrämpfe stellen meistens eine Folgeerscheinung von einem Flüssigkeits- oder Mineralstoffmangel beziehungsweise einer Überbelastung der Muskeln dar. Fehlstellung der Füße bzw. Ein Mineralstoffmangel entsteht durch starkes Schwitzen, ungenügendes Trinken, Alkohol- und Drogenkonsum, Fieber, Durchfall oder Erbrechen, wodurch der Körper wichtige Elektrolyte verliert.

Insbesondere Wadenkrämpfe werden durch einen starken Magnesiummangel bedingt, der mit dem Magnetrans Direkt 375 mg Granulat gelindert werden kann. Das Granulat wirkt schnell und füllt den körpereigenen Magnesiumhaushalt wieder auf. Besonderer Vorteil ist die direkte Einnahme ohne Wasser, die das Präparat zu einem idealen Begleiter für Sport und Freizeit macht.

Neben klassischen Magnesium Tabletten umfasst das Sortiment an Muskelkrämpfe Medikamenten Dragées und Sticks, aber auch Salben sowie Granulate oder Trinkampullen. Die Darreichungsformen variieren nach Art der Anwendung oder persönlicher Präferenz.

Im Gegensatz zu Medikamenten gegen Gelenkschmerzen, die hauptsächlich aus Salben zur äußeren Anwendung bestehen, setzen Muskelkrämpfe Medikamente primär auf Tabletten und Granulate, um den Mineralstoffhaushalt wieder aufzubauen. Ein gutes Beispiel hierfür sind die magensaftresistenten Magnesium Verla N Dragées, die zur Behandlung von Magnesiummangel und neuromuskulären Störungen eingesetzt werden.

Mittel gegen Muskelkrämpfe zeichnen sich insbesondere durch die Inhaltsstoffe Magnesium oder Chinin aus - ein natürlicher Wirkstoff, der gezielt am Übergang vom gestörten Nerv auf den Muskel greift.

Ein Vorreiter hierbei ist die dermatologisch getestete Avitale Pferdesalbe mit Rosskastanie, die eine kühlende Wirkung auf beanspruchte Körperstellen ausübt. Neben Tabletten gegen Muskelkrämpfe bieten wir auch Salben zur Entspannung der Muskulatur an.

Von zittrigen Füßen über Oberschenkelschmerzen bis hin zu einem Beinkrampf - Muskelkontraktionen sind ein unangenehmes Phänomen, dem sich jedoch bereits mit der richtigen Ernährung und wenigstens 1,5 Litern Wasser am Tag gut vorbeugen lässt. Sollten die Krämpfe weiterhin auftreten, finden Sie in unserer Online Apotheke diverse Präparate, die Sie in der Regel schnell von Schmerzen befreien können.

tags: #Chinin #Shampoo #Risiken #und #Nebenwirkungen

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen