Hautarzt Haarausfall Behandlung: Ursachen, Diagnose und Therapie

Es existieren verschiedene Formen des Haarausfalls, die zum Alterungsprozess gehören oder krankheitsbedingt zustande kommen. Erst wenn mehr als 100 Haare am Tag ausfallen, sprechen Mediziner von einem krankhaften Haarausfall, medizinisch auch Alopezie genannt. In der Haar-Ambulanz der ETHIANUM Klinik widmen die Fachärzte der Dermatologie sich ganz dem Phänomen des Haarausfalls. Als Ihr Hautarzt in Hannover Kleefeld gehen wir den Ursachen für Ihren Haarausfall systematisch auf den Grund. Wir sind Spezialisten für Haarausfall, denn die Haarwurzeln sind in der Haut verankert und zählen damit zu unserem Untersuchungsbereich.

Fakt ist, dass das Haupthaar des Menschen wächst, ruht und schließlich ausfällt. Denn auf unseren Köpfen herrscht ein Biorhythmus, den wir kaum bemerken. Das Haupthaar des Menschen ist ca.

Im Folgenden werden die verschiedenen Ursachen, Diagnosemethoden und Behandlungsansätze für Haarausfall detailliert erläutert.

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Ursachen von Haarausfall

Für Haarausfall gibt es viele unterschiedliche Ursachen.

  • Haarstrukturschaden: Die simpelste Ursache ist ein Haarstrukturschaden, welcher durch ständige mechanische Belastung eintreten kann. Dieser entsteht hauptsächlich durch straff gebundene Zöpfe, intensives Kämmen, Bürsten, Toupieren, Föhnen oder Färben und Bleichen. Zwar bleiben die Haarwurzeln dabei meist unbeschädigt, doch bricht das Haar bei übermäßiger Belastung über der Kopfhaut ab.
  • Angeborene Ursachen: Auch gibt es seltenere, angeborene Ursachen für Haarausfall. Hierzu zählt die Atrichie, die angeborene Haarlosigkeit. Meist wird diese bereits im Kleinkindalter festgestellt. Tatsächlich sind bei einer Atrichie genetisch keine Haare angelegt oder die Haare verbleiben im Stadium des Flaumhaares. Auch das sogenannte Lose Anagenhaar ist ein genetischer Defekt. Die Haare sind fein, brüchig und lose.
  • Hormonell-erblicher Haarausfall: Von einem hormonell-erblichen Haarausfall sind Männer häufiger als Frauen betroffen. Oft zeigt sich dieser Haarausfall durch das Entstehen von Geheimratsecken oder der Hinterkopf lichtet sich. Bei einer hormonell-erblichem Haarausfall ist die Haarwurzel besonders empfindlich gegenüber dem Hormon Testosteron.
  • Kreisrunder Haarausfall: Kreisrunder Haarausfall, medizinisch Alopecia Areata genannt, ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei greift das Immunsystem fälschlicherweise die Haarfollikel an. Dies führt zu Haarausfall, der in verschiedenen Formen auftreten kann. So kann sich der kreisrunde Haarausfall durch kleine runde Flecken zeigen. Die genaue Ursache des kreisrunden Haarausfalls ist nicht vollständig erforscht. Die Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass sowohl genetische wie auch immunologische Faktoren sowie Umweltfaktoren eine Rolle spielen. Auch Stress oder Traumata können Auslöser der Alopecia Areata sein.
  • Diffuser Haarausfall: Beim diffusen Haarausfall dünnt das Haar insgesamt aus. Der Haarverlust ist nicht auf spezielle Areale beschränkt. Es gibt diverse Ursachen für den diffusen Haarausfall, die jeweils ihren Ansatz für die Therapie beinhalten. Mangelerscheinungen durch falsche Ernährung oder Fastenkuren: Eine Blutanalyse zeigt, ob ein Mangel an Vitaminen oder Eisen vorliegt. Hormonumstellung nach Geburt, durch Absetzen der Pille oder in den Wechseljahren: Hormonelle Schwankungen brauchen Zeit und Geduld, bis sie sich wieder angleichen. Zwangsneurosen: Neurotisches Ziehen, Kauen oder Schneiden der Haare können einen diffusen Haarausfall verursachen.

Haarausfall kann verschiedene Auslöser haben, wie etwa Stress, hormonelle Störungen, Veranlagung, Medikamente aber auch chronische Erkrankungen und Infektionen oder einfach nur Nährstoffmangel.

Weitere Ursachen:

  • Androgenetischer Haarausfall bei Männern beeinflussen männliche Sexualhormone (Androgene) das Haarwachstum. Hierbei führt nicht, wie oft angenommen, eine übermäßige Produktion von Sexualhormonen zum Haarverlust, sondern eine angeborene Überempfindlichkeit der Haarfollikel auf Androgene.
  • Der diffuse Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Der Haarausfall wir dabei durch ein Ereignis, das die Haarfollikel schädigt, ausgelöst.
  • Beim kreisrunden Haarausfall wird als Ursache eine Autoimmunreaktion vermutet. Immunzellen (zytotoxische T-Lymphozyten) schädigen die Haarfollikel. Dadurch fallen die Haare aus.
  • Bei der Folliculitis decalvans verursacht eine Bakterieninfektion (Staphylokokken) der Haarfollikel die Kopfhautentzündung.

Wann spricht man von Haarausfall?

Jeder Mensch hat 80.000 bis 100.000 Kopfhaare. Haare beststehen aus Keratinen und werden von den Haarfollikeln gebildet. Ein Haar wächst in der Regel drei bis sechs Jahre lang ungefähr 1 cm pro Monat. Diese Wachstumsphase wird auch Anagenphase genannt.

Die Wachstumsphase ist individuell unterschiedlich lang und kann bei Menschen mit sehr langem Haar sogar 10 Jahre dauern. Danach kommt eine kurze Übergangsphase (Katagen) und eine anschließende Ruhephase (Telogen), in der das Haar nicht mehr wächst. Diese Ruhephase dauert zwei bis vier Monate. Danach fällt das Haar aus und ein neues Haar beginnt in dem Haarfollikel zu wachsen.

Auf dem Kopf kommen normalerweise Haare in allen Wachstumsstadien vor. Dass Haare täglich ausfallen, ist also normal. Ein täglicher Haarausfall von bis zu 100 Haaren ist physiologisch. Fallen mehr Haare aus, spricht man von einem verstärkten Haarausfall (Effluvium). Häufig fällt dies beim Kämmen auf. Ein Haarausfall kann sich aber auch durch kahle Stellen (Alopezie) bemerkbar machen.

Formen von Haarausfall

Haarausfall kann sich in verschiedenen Formen zeigen.

  • Androgenetischer Haarausfall: Am weitesten verbreitet ist der gewöhnliche anlagebedingte Haarausfall, der androgenetische Haarausfall. Etwa 50 bis 70 Prozent aller Männer sind betroffen. Es zeigt sich der typische Haarausfall, beginnend an der Stirnhaargrenze (Geheimratsecken) und auf Scheitelhöhe (Tonsur). Die Haare am Hinterkopf und der unteren Schläfe sind nicht betroffen. Meist fangen die Haare zwischen dem 20. Und 30. Lebensjahr an auszufallen. Aber nicht nur Männer sind vom androgenetische Haarausfall betroffen, auch 25 bis 40 Prozent der Frauen. Anders als beim Mann, zeigt sich der Haarausfall typischerweise am Scheitel und beginnt erst mit den Wechseljahren.
  • Diffuser Haarausfall: Wenn die Haare über den ganzen Kopf verteilt ausfallen, wird das als diffuser Haarausfall bezeichnet. Die Haare wirken allgemein dünner, die Kopfhaut scheint durch, aber keine einzelnen kahlen Stellen sind zu sehen. Es werden zwei Formen von diffusem Haarausfall unterschieden: Der Spättyp tritt zwei bis vier Monaten nach einem auslösenden Ereignis (zum Beispiel eine Medikamenteneinnahme) auf. Innerhalb von 6 bis 12 Monaten wachsen die Haare wieder dicht nach. Der Haarausfall vom Frühtyp tritt nach einer schweren Schädigung der Haarfollikel auf. Die Haare fallen schon einige Tage später aus. Auch hier wachsen die Haare wieder nach, oft dichter als vorher.
  • Kreisrunder Haarausfall: Der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata) ist die dritthäufigste Form des Haarverlusts nach dem androgenem und dem diffusen Haarausfall. Ungefähr 1 bis 2 Prozent der Menschen leiden einmal im Leben darunter. Hauptsächlich sind Kinder und junge Menschen unter 30 Jahren betroffen. Der kreisrunde Haarausfall tritt meist plötzlich mit zunächst einer runden haarlosen Stelle auf. Später kann sich der Haarausfall von diesem Bereich aus ausbreiten oder an mehreren Stellen auftreten. Es gibt viele Varianten des kreisrunden Haarausfalls. Kleine Stellen, an denen die Haare spontan wieder nachwachsen, können auftreten, sowie mehrere haarlose Stellen oder jahrelange komplette Haarlosigkeit.
  • Atrophisierende Alopezie: Daneben gibt es noch vernarbende und atrophisierende Alopezien. Dazu gehört eine Gruppe von unterschiedlichen Krankheiten, die zu einer irreversiblen Zerstörung von Haarfollikeln führt. Die Folliculitis decalvans ist eine hartnäckige Kopfhautentzündung mit narbigen haarlosen Bereichen. Die Folliculitis et perifollicultits capitis abscedens et suffodiens kommt fast nur bei Männern vor und zeichnet sich durch entzündliche haarlose Areale aus. Beim Lichen ruber follicularis entstehen kleinfleckige haarlose Stellen, die oft erst nach Jahren bemerkt werden. Durch übermäßige Keratinbildung (Hyperkeratose) der Haarfollikel entsteht ein „weißer Rand“ um die einzelnen Haare in den betroffenen Arealen. Gleichzeitig können auch Veränderungen an Finger- und Fußnägeln vorkommen. Die postmenopausale frontal fibriosiernde Alopezie (Kossard) ist eine Variante des Lichen ruber follicullaris und betrifft meistens ältere Frauen. Der Haare fallen vor allem an der Stirn aus, fast immer zusammen mit den Augenbrauen.

Diagnose von Haarausfall

Vor der Haarausfall Behandlung steht die Ursachenforschung. Dafür ergänzen wir Laboruntersuchungen um den Trichoscan wir Laboruntersuchungen um den Trichoscan. Um eine präzise Diagnose zu stellen, ist eine gründliche Ursachenforschung unerlässlich. Hierbei können Laboruntersuchungen sowie eine Haaranalyse mittels TrichoLAB durchgeführt werden. Dies ermöglicht uns, die Haarwurzel zu analysieren, die Haarqualität und das Haarausfallmuster zu beurteilen und somit die Ursache einzugrenzen.

Um die genaue Ursache zu bestimmen, werden unterschiedliche Testmethoden angewandt. In einer persönlichen Haarsprechstunde klären wir Sie über die verschiedenen Diagnosemethoden auf und besprechen, welche für Sie am besten geeignet ist.

Die Untersuchung, Behandlung und Beratung im Rahmen der Haarsprechstunde umfasst immer eine computergestützte Haaranalyse mittels Fotofinder Trichoscale AI®. Eine ausführliche Haaranalyse bei Haarausfall ist möglich, bei der die aktuelle Situation festgestellt und entsprechende Therapiemaßnahmen eingeleitet werden können.

Weitere Diagnosemethoden:

  • Trichogramm (Haarwurzel-Analyse): Im Trichogramm (Haarwurzel-Analyse) zeigt sich der Anteil der Haarwurzeln im Telogen (Ruhephase) erhöht.
  • Blutuntersuchung: Besteht eine Alopezie, kann mit einer Blutuntersuchung ein Eisen-, Zinkmangel, eine Schilddrüsendysfunktion oder eine hormonelle Dysregulation ausgeschlossen werden.
  • Gewebeprobe: Bei Vernarbungen kann eine Gewebeprobe entnommen werden, um eine zugrundeliegende Hauterkrankung auszuschließen.
  • Trichoskopie: TrichoLAB stellt eine moderne, diagnostische Methode für die Untersuchung von Haar und Kopfhaut mittels Trichoskopie dar. Diese nicht-invasive digitale Bildanalyse ermöglicht eine präzise Diagnose, ohne dass Haare entnommen werden müssen. Durch dieses nicht invasive Diagnoseverfahren und mithilfe unserer auf Haarausfall spezialisierten Experten kann die Ursache von Haarausfall schneller und genauer identifiziert werden. Des Weiteren lässt sich der Haarwachstumszyklus der Haare bestimmen.

Behandlungsmethoden bei Haarausfall

Die Behandlung des Haarausfalls richtet sich natürlich nach der Art und Ursache.

Die Therapie gestaltet sich danach, welche Art des Haarausfalls bei Ihnen festgestellt wird. In vielen Fällen kommt eine Behandlung mit Minoxidil in Betracht. Zudem führen wir eine Substitutionstherapie bei Mangelerscheinungen wie z. B.

Es gibt verschiedene Behandlungen gegen Haarausfall, je nach Ursache. Dazu gehören medizinische Shampoos, Minoxidil-Lösungen, Hormontherapie, Haartransplantationen und andere Optionen.

Allgemeine Behandlungsansätze:

  • Äußerliche Behandlung: Eine äußerliche Behandlung mit hormonhaltigen Kopftinkturen ist möglich. Bei einer hormonell-erblichen Alopezia beginnt die Therapie mit Haartinkturen, die den Körper wenig belasten. Diese Tinkturen werden auf die Kopfhaut aufgetragen. Schlagen die Haartinkturen nicht an, werden Tabletten gegen den Haarausfall eingesetzt.
  • Hormontherapie: Frauen kann mit einer Behandlung mit Hormontabletten (ähnlich der „Pille“) geholfen werden, mit der die Wirkung der männlichen Hormone an der Haarwurzel unterdrückt wird. Die Einnahme muss über Jahre erfolgen und ständig vom Frauenarzt überwacht werden. Die Behandlung stoppt den Haarausfall nur so lange, wie auch die Tabletten eingenommen werden. Das Medikament Finasterid kann Männern bei Haarausfall helfen.
  • Botoxbehandlung: Ein neuer Behandlungsansatz ist die Botoxbehandlung gegen Haarausfall.

Spezifische Behandlungen

Androgenetischer Haarausfall:

Für die Behandlung des androgenentischen Haarausfalls stehen für Männer zwei effektive Wirkstoffe zur Verfügung. Minoxidil wird als Lösung oder als Schaum auf die Kopfhaut aufgetragen. Finestarid wird als Tablette eingenommen und hemmt die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosestpsteron.

Beide Medikamente sind sehr gut wirksam. Eine Behandlung mit Finestarid oder Minoxidil stoppt den Haarausfall bei 80 bis 90 Prozent der Patienten, bei ungefähr 50 Prozent verdichten sich die Haare wieder. Auch Frauen können mit Minoxidil den Haarausfall behandeln. Finestarid ist allerdings nicht für Frauen zugelassen. Eine hormonelle Therapie mit Antiandrogenen bei Frauen, die unter einer hormonellen Fehlregulation leiden, ist möglich.

Die Eigenhaartransplantation eignet sich als ergänzende Maßnahme bei fortgeschrittenem Haarausfall.

Diffuser Haarausfall:

Die Behandlung des diffusen Haarausfalls richtet sich nach der Ursache. Wird die ursächliche Erkrankung behandelt oder der Auslöser beseitigt, wachsen die Haare wieder nach.

Kreisrunder Haarausfall:

Beim kreisrunden Haarausfall empfiehlt es sich bei geringer Ausprägung erst einmal abzuwarten. Häufig wachsen die Haare spontan wieder nach. Zur Unterstützung können die Patienten Zink einnehmen. Zink funktioniert als Immunmodulator und die Einnahme hat keine Nebenwirkungen.

Ist der kreisrunde Haarausfall behandlungsbedürftig, ist die wirksamste Behandlung eine Immuntherapie mit Diphenylcyclopropenon oder Quadratsäure-Dibutylester. Die Medikamente werden auf die Kopfhaut aufgetragen und lösen dort eine Allergie aus. Die in der Kopfhaut vorhandenen Immunzellen (T-Lymphozyten) reagieren auf die Allergene und greifen nicht mehr die Haarfollikel an. Die Methode ist je nach Ausmaß der Erkrankung in 30 bis 80 Prozent der Fälle erfolgreich.

Entzündungsbedingter Haarausfall:

Die durch eine Staphylokkeninfektion ausgelöste Folliculitis declavans wird mit Antibiotika (zum Beispiel Clindamycin und Rifampicin) und keimvermindernden Shampoos behandelt. Die sterile Entzündung bei der Folliculitis et perifollicultits capitis abscedens et suffodiens kann mit Glukokortioiden und Isotretinoin therapiert werden. Bei Patienten, die unter Lichen ruber folloicularis leiden, können eine äußere Anwendung von Kortikosteroiden oder Einnahme von Hydroxychloroquin die Symptome lindern.

Weitere Behandlungsansätze:

  • PRP-Therapie: Weiterführend kann auch die PRP Behandlung bei Haarausfall zum Einsatz kommen, um den gewünschten Behandlungserfolg zu erzielen. PRP, auch bekannt als Platelet-Rich Plasma, ist eine innovative Eigenbluttherapie, bei der eine kleine Menge Blut (10ml) aus der Vene entnommen wird. Dieses Blut wird anschließend zentrifugiert und gefiltert, um ein konzentriertes Blutplättchenpräparat zu gewinnen, das reich an Wachstumsfaktoren wie VEGF, EDGF und FGF ist. Das so gewonnene Plasma wird gezielt in die betroffenen Bereiche der Kopfhaut injiziert, wo es die Aktivierung von blutgefäßbildenden Zellen fördert und das Haarwachstum stimuliert.
  • Mesotherapie: Als zusätzliches, oft sehr erfolgreiches Verfahren empfehlen wir die Mesotherapie, ggf. in Kombination mit PRP. Hierbei werden Wirkstoffe und Spurenelemente bzw. plättchenreiches Eigenblutplasma mit feinen Nadeln direkt in die Kopfhaut gespritzt.
  • Hochdosis-Nährstofftherapie: Bei bestimmten Arten des Haarausfalls kann eine Hochdosis-Nährstofftherapie in Form von Infusionen sinnvoll sein, um das Haarwachstum zu unterstützen. Hierbei werden hochdosierte Spurenelemente (z. B. Zink), Vitamine (Vitamin C, B-Vitamine und Biotin) und für das Haarwachstum wichtige Aminosäuren individuell zusammengestellt und in regelmäßigen Abständen über die Vene verabreicht.

Tabelle: Übersicht über die Behandlungsmethoden je nach Art des Haarausfalls

Art des Haarausfalls Behandlungsmethoden
Androgenetischer Haarausfall Minoxidil, Finasterid, Eigenhaartransplantation
Diffuser Haarausfall Behandlung der Ursache (z.B. Ausgleich von Nährstoffmängeln)
Kreisrunder Haarausfall Immuntherapie, Zink, Kortikosteroide
Entzündungsbedingter Haarausfall Antibiotika, keimvermindernde Shampoos, Glukokortikoide

Wer sind die Spezialisten bei Haarausfall?

Bei Haarausfall sollte der Patient zuerst einen Hautarzt (Dermatologen) aufsuchen. Da der Haarausfall mit einer Erkrankung oder Schädigung der Wurzeln zusammenhängt und sich die Haarwurzeln in der Kopfhaut befinden, ist ein Hautarzt der erste Ansprechpartner. Alternativ kann sich der Patient an einem Endokrinologen wenden, besonders dann, wenn eine hormonelle Ursache vermutet wird. Ein Gynäkologe kann bei Frauen helfen, wenn Hormone für den Haarausfall verantwortlich sind. Wird festgestellt, dass der Haarausfall im Nachgang an eine Operation entstanden ist oder auf weitere Erkrankungen zurückgeht, so ist ebenfalls ein Termin bei einem Endokrinologen sinnvoll.

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