Die beste Methode zur Haarentfernung: Ein umfassender Vergleich

Ob Mann oder Frau, am Körper haben Menschen Haare. Manche davon stören, andere beachtet man gar nicht. Wo und ob man sich die Haare entfernen möchte, ist und bleibt reine Geschmacksache. Für eine glatte, weiche und haarlose Haut nehmen viele Frauen und Männer auch schmerzhafte, langwierige und teure Prozeduren in Kauf.

Ob die Behaarung am Körper stark oder schwächer ausgeprägt ist, legen die Erbanlagen fest. Auch die Hormone, insbesondere männliche Geschlechtshormone, beeinflussen, wie üppig die Haare sprießen. Methoden zur Haarentfernung gibt es in jedem Fall reichlich.

Manche davon versprechen langfristige Ergebnisse, andere dauern kürzer an, verursachen dafür aber weniger Schmerzen bei der Anwendung. Viele Methoden lassen sich problemlos zu Hause durchführen - es gibt aber auch Formen der Haarentfernung, die besser in die Hände einer Fachkraft gehören.

Damit Sie die ideale Methode für sich finden, haben wir in diesem Überblick die größten Unterschiede, Vorteile und Nachteile der verschiedenen Methoden zur Haarentfernung zusammengefasst.

Egal ob an den Beinen, unter den Armen oder in der Bikinizone - wer sich nach seidig glatter Haut sehnt, hat die Auswahl aus einem großen Angebot an verschiedenen Methoden: Sugaring, Enthaarungscreme, Rasieren oder Laser-Haarentfernung mit IPL-Geräten. Welche Methode die beste Haarentfernung bietet, entscheiden Sie am besten für sich selbst.

Die gängigsten Methoden zur Haarentfernung im Überblick

Es gibt zahlreiche Methoden, um unerwünschte Haare zu entfernen. Hier zu sehen: Ein IPL-Gerät, zwei Rasierer (nass und trocken) sowie Kaltwachsstreifen.

Zu den fünf gängigsten und bekanntesten Methoden zur Haarentfernung zählen die Laser-Behandlung, auch IPL (intense pulsed light) genannt, Enthaarungscremes, Rasieren, Epilieren und Sugaring oder Waxing. Das Endergebnis - glatte, haarlose Haut - ist ähnlich, doch bei den verschiedenen Anwendungen gibt es deutliche Unterschiede. Um herauszufinden, welche Art der Haarentfernung die beste ist, gibt es ein paar Sachen für Sie zu bedenken.

1. Rasieren

Das Rasieren ist die häufigste und sicher eine der beliebtesten Methoden, um lästige Haare zu entfernen. Rasierer verfügen über scharfe Klingen, die über die Haut gleiten und die Haare oberflächlich abtrennen, sodass die Haut danach glatt und haarfrei ist. In Kombination mit einem Rasiergel gleiten die Klingen sanft über die Haut und erzielen sowohl trocken, als auch nass unter der Dusche zuverlässige Ergebnisse.

Der Nassrasierer ist für die Mehrheit der Frauen das Mittel der Wahl, um der Körperbehaarung zu entfernen. Die meisten nehmen Einweg- oder Systemrasierer. Vor der Rasur trägt man am besten ein pflegendes Gel oder Rasierschaum auf. Manche Rasierer haben in der Klinge bereits feste Rasierseife eingebaut und kommen ohne Schaum aus.

Wichtig zu wissen: Die Rasur reizt die Haut, sie sollte daher anschließend eingecremt werden. Wichtig beim Rasieren ist es, immer auf eine saubere und scharfe Klinge zu achten. Vor allem im Intimbereich sollten Sie sich an ein paar Sachen halten: immer mit dem Strich rasieren und nicht dagegen.

Rasieren Sie dagegen, entstehen kleinere Verletzungen, die sich im Intimbereich entzünden können. Auch wichtig: Rasieren Sie nie trocken. Um eingewachsenen Haaren vorzubeugen, sollten Sie Ihre Haut zwischen den Haarentfernungen außerdem peelen und sie nach der Rasur immer mit einer Bodylotion pflegen.

Klarer Nachteil des Rasierens ist der Umstand, dass die Haare nach circa ein bis drei Tagen bereits wieder nachwachsen. Wer dauerhaft glatte Haut haben möchte, muss immer wieder rasieren. Wichtig ist außerdem die Haut nach der Rasur gut zu pflegen, um einen Rasurbrand zu vermeiden.

Beschert nur für etwa drei Tage glatte Haut; außerdem wirken die stumpf abgeschnittenen Stoppeln, die beim Nachwachsen sichtbar werden, erst mal dicker als unrasiertes Haar. Noch ein Nachteil: Einmal-Rasierer produzieren viel Müll.

Vorteil: Schnell, unkompliziert und kostengünstig

Nachteil: Kurze Haltbarkeit, hoher Plastikverbrauch durch Einwegklingen

Kosten: Einmal-Rasierer im Multi-Pack gibt es für weniger als 2 Euro. Für Wechsel- bzw. Ersatzklingen muss man bei Markenrasierern mit bis zu 4,50 Euro pro Stück rechnen. Neuer Nassrasierer zwischen fünf und 15 Euro.

2. Enthaarungscreme

Im Gegensatz zur gewöhnlichen Rasur haben praktische Enthaarungscremes eine chemische Basis. Solche Cremes funktionieren, indem die enthaltenen Wirkstoffe mit der Haut reagieren. Zuerst wird der natürliche Säureschutzmantel der Haut durchbrochen, um die Poren zu öffnen. Anschließend greift die enthaltene Natronlauge (Thioglykolsäure) die Proteinstruktur, Keratin genannt, die Haare an. Auf diese Weise lösen sich die Härchen auf und bleiben als gelartige Masse auf der Haut zurück.

Schnell, unkompliziert und genau das Richtige für empfindliche Haut: Das ist die Methode mit Enthaarungscreme. Die Creme wird aufgetragen und nach einer gewissen Einwirkzeit - die in der jeweiligen Anleitung steht - meist mit einem beigelegten Schaber entfernt. Die durch den chemischen Prozess aufgelösten Haare werden dabei abgetragen.

Auch Rasierpickel, Erdbeerbeine und eingewachsene Haare bleiben in der Regel aus. Allerdings sollten Sie bei einer Haarentfernung mit Enthaarungscreme im Intimbereich unbedingt auf eine entsprechende Kennzeichnung auf der Verpackung achten, um die empfindliche Körperstelle nicht zu reizen.

Klarer Vorteil von Enthaarungscreme ist, dass die Anwendung komplett schmerzfrei ist. Außerdem ist Methode besonders einfach und das Nachwachsen der Haare dauert etwas länger, als bei der Rasur, sodass Sie länger keine Haare entfernen müssen.

Chemische Zusätze von Enthaarungscremes weichen die Haare auf und lassen sie ausfallen. Die Produkte dürfen nicht mit den Schleimhäuten in Berührung kommen. Sie enthalten stark alkalische Substanzen und als Wirkstoffe die Salze der Thioglykolsäure. Diese knacken die Schwefelverbindungen im Haar.

Vorteil: Ideal für den Heimgebrauch und preiswert

Nachteil: Schnelles Nachwachsen der Haare

Kosten: Enthaarungscremes kosten 2 bis 6 Euro. Preisspanne von zwei bis 15 Euro.

3. Waxing

Die Haarentfernung mithilfe von Warm- oder Kaltwachs kostet zwar Überwindung, sorgt aber für zwei bis vier Wochen für geschmeidige Haut. Schmerzfrei ist die Methode sicher nicht, aber der Schmerz dauert nur so lang an, wie der Wachsstreifen abgezogen wird. Um erfolgreich Haare mit Wachs zu entfernen, müssen sie mindestens fünf Millimeter lang sein.

Die Wachs-Methode (Waxing) eignet sich besonders für die Beine, denn diese sind nicht so schmerzempfindlich. Etwas Übung ist allerdings erforderlich. Am besten, man bearbeitet nach und nach kleinere Hautabschnitte und nicht gleich größere Partien mit einem Ruck. Vorteil: Die Haarentfernung hält drei bis vier Wochen.

Warmwachs soll für gründlichere Ergebnisse sorgen und wird daher von vielen Anwendern vorgezogen. Allerdings bedarf es dabei etwas mehr Vorbereitung, denn der Tiegel mit Wachs muss erst erwärmt werden. Wer das nicht in einem Wasserbad machen möchte, kann auch auf elektrische Erwärmer mit Warmwachs zurückgreifen, das spart einige Arbeitsschritte.

Anschließend wird das Wachs in Haarwuchsrichtung aufgetragen, dann der beiliegenden Stoff- oder Plastikstreifen darübergelegt und angedrückt. Natürlich funktioniert dieser Prozess auch mit Kaltwachs, es kann nur passieren, dass nicht alle Haare zuverlässig entfernt werden, dafür entfällt das Erwärmen und Sie können praktische Kaltwachsstreifen direkt auf der Haut platzieren.

Beim Waxing wird das Wachs zunächst mit der Haarwuchsrichtung aufgetragen. Anschließend wird es entgegen der Wuchsrichtung entfernt. Gerade bei großen Körperflächen wie Rücken oder Beinen bietet sich diese Haarentfernung an. Bei regelmäßiger Anwendung im Kosmetikstudio oder im eigenen Bad hält das Ergebnis bis zu vier Wochen. Doch die Haare müssen vor jeder Anwendung eine Länge von mindestens fünf Millimetern haben.

Da mit Wachs auch die Haarwurzeln entfernt werden, ist die Behand­lung nicht voll­kommen schmerz­frei. Warm oder kalt. Zur Wahl stehen Warm- und Kalt­wachs. Bei der ersten Art trägt man erwärmtes, flüssiges Wachs auf. Aber Vorsicht: Nur leicht erwärmen, sonst drohen Verbrennungen. Das erstarrte Wachs lässt sich entweder als Stück abziehen oder mit einem Stoff­streifen. Kalt­wachs­streifen funk­tionieren ähnlich, werden aber nur mit den Händen erwärmt.

Vorteil: Preiswert (bei Anwendung zu Hause), lang anhaltendes Ergebnis

Nachteil: Erfordert viel Zeit und ist zu Beginn schmerzhaft

Kosten: Zu Hause schon ab acht bis zehn Euro - im Kosmetikstudio zwischen zehn und 50 Euro, abhängig von der Körperstelle. Große Kalt­wachs­streifen in einer 20er-Packung gibt es schon für weniger als 4 Euro.

4. Sugaring

Die Haare mithilfe von Zuckerpaste zu entfernen, nennt sich Sugaring und ist eine natürliche und effektive Alternative zum Waxing. Anstelle von Kalt- oder Heißwachs wird eine klebrige Paste aus drei Inhaltsstoffen verwendet: Zucker, Zitronensaft und Wasser. Die Zuckerpaste soll die Haut geschmeidig machen und sie vor dem Austrocknen schützen.

Aus dem Orient kommt das natürliche Produkt Halawa, eine Zuckerpaste, mit der sich Haare wie mit Warmwachs entfernen lassen. Vorteil: Das Zuckern ist weniger schmerzhaft als Wachs, da die Haare in Wuchsrichtung abgezogen werden. Nachteil: Ganz ohne Schmerzen geht es auch beim Sugaring nicht. Tipp: Eine Sugaring-Paste können Sie auch verhältnismäßig einfach selbst herstellen.

Wie Wachs können Sie die Zuckerpaste punktgenau aufgetragen und vom Gesicht über die Achseln und die Bikinizone bis hin zu Beinen verschiedene Bereiche enthaaren. Die Anwendung ähnelt dem Waxing, denn die Zuckermasse wird warm und gegen die Haar­wuchs­richtung auf Beine, Achseln, Intim­bereich oder auch im Gesicht aufgetragen.

Unterschied ist allerdings, dass die Zuckerpaste sofort in Wuchs­richtung wieder abge­rupft wird. So lösen sich die Haare samt Wurzel. Sugaring soll schonender für die Haut sein als das Wachsen und sich somit auch für sensiblere Haut eignen.

Beim Sugaring dagegen ist es genau umgekehrt - außerdem wird kein Wachs, sondern eine spezielle Zuckerpaste verwendet. Sugaring hat den Vorteil, dass der Zucker tief in den Haarkanal eindringt und das Haar tief an der Wurzel umschließt. Während das Sugaring die sanftere Methode mit einem Naturprodukt für empfindliche Körperstellen ist, funktioniert Waxing im Vergleich effektiver.

Vorteil: Preiswert (bei Anwendung zu Hause), lang anhaltendes Ergebnis

Nachteil: Erfordert viel Zeit und ist zu Beginn schmerzhaft

Kosten: Zu Hause schon ab acht bis zehn Euro - im Kosmetikstudio zwischen zehn und 50 Euro, abhängig von der Körperstelle.

5. Epilieren

Wie beim Waxing und Sugaring werden die Haare beim Epilieren auch direkt an der Wurzel entfernt. Beim Epilieren geschieht das allerdings mithilfe rotierender Minipinzetten, die in variabler Geschwindigkeit über die Haut gleiten.

Epiliergeräte für die Heimanwendung sind vor allem bei Frauen beliebt. Beim elektrischen Epilieren greifen schnell rotierende Pinzetten die Haare und reißen sie aus. Einige Geräte arbeiten mit einem Kühleffekt, der die Haut unempfindlicher machen soll. Wer sehr lange Haare hat, kann sie vor dem Epilieren mit einem Rasiergerät auf einen halben bis einen Zentimeter kürzen, dann funktioniert die Methode am besten. Die Haut sollte trocken und fettfrei sein.

Vor dem Ansetzen des Geräts straffen Sie mit einer Hand die Haut - das richtet die Härchen auf. Die Epilation sollte alle vier Wochen wiederholt werden, dann ziept es am wenigsten. Um das Einwachsen abgerissener Härchen zu vermeiden, ist ein anschließendes (Körper-)Peeling sinnvoll. Am besten epiliert man abends, denn manchmal treten Rötungen oder Pickelchen auf. Epilieren zuhause entfernt lästige Haare für etwa einen Monat, eine Nadelepilation sollte nur ein Profi durchführen.

Damit die Pinzetten des Epilierers das Haar greifen können, sollte es zwischen zwei und fünf Millimetern lang sein. Die Behandlung ist nicht schmerzfrei und daher nicht für jeden geeignet. Klarer Vorteil ist aber, dass die Haare länger fern bleiben, weil sie direkt an der Wurzel entfernt werden.

Winzige Pinzetten in dem Gerät packen einzelne Haare und zupfen sie mit der Wurzel aus der Haut. Das Epilieren im Intimbereich ist zwar möglich, aber keine empfehlenswerte Methode zur Haarentfernung - außer Sie sind wirklich komplett schmerzunempfindlich. Bis die Härchen eine neue Wurzel gebildet haben, um nachwachsen zu können, vergehen bis zu vier Wochen.

Um eingewachsene Haare an Beinen und anderen Körperstellen zu vermeiden, sollten Sie bei dieser Methode aber unbedingt regelmäßig die abgestorbenen Hautschüppchen durch ein Peeling entfernen. Die meisten Epilierer sind heutzutage auch für die Anwendung unter der Dusche geeignet, was den Schmerz etwas lindert, da die Poren aufgeweicht werden und die Haare leichter aus der Haut gezupft werden können. Im Vergleich zum Rasieren fügt man sich beim Epilieren garantiert keine Schnittverletzungen zu.

Vorteil: Lang anhaltendes Ergebnis, keine Schnittverletzungen

Nachteil: Lange Anwendungsdauer, hohes Schmerzempfinden, einwachsende Haare

Kosten: 26 bis 300 Euro

6. IPL (Intense Pulsed Light)

IPL (Intense Pulsed Light) gehört zu den neueren Haarentfernungsmethoden und wird vor allem in Kosmetikstudios angeboten. Mittlerweile gibt es aber auch IPL-Geräte zur Selbstbehandlung für zuhause. Sie arbeiten mit Lichtblitzen, die das Haarwachstum am Körper beeinflussen sollen.

Ein dünner Strahl aus konzentriertem Licht wird auf kleine Hautbereiche gerichtet, unter der Hautoberfläche wird das Licht von den Pigmenten der Haarfollikel absorbiert, sodass diese erwärmt werden. Die Methode eignet sich aber nicht für jeden, denn je größer der Kontrast zwischen Haut- und Haarfarbe, desto besser wirkt die Behandlung. So zeigen sich bei heller Haut und dunklen Haaren die besten Ergebnisse.

IPL bezeichnet eine Form der dauerhaften* Haarentfernung mit reinem Licht. Die Abkürzung steht dabei für „Intense Pulsed Light“. Das Licht wird dabei mittels variierender Wellenlänge in die Tiefe der Haarwurzel geleitet, wo es diese versengt. Verglichen mit einer herkömmlichen Laserbehandlung können mit der IPL Methode größere Hautareale schneller behandelt werden, da mehrere Lichtspektren zum Einsatz kommen.

Die sogenannte IPL-Methode (Intense Pulsed Light) ist ein vergleichsweise neues Verfahren zur dauerhaften Haarentfernung. Xenonlicht, das im Haar zu Wärme umgewandelt wird, zerstört die Wurzel. Inzwischen gibt es auch zahlreiche IPL-Geräte auf dem Markt, die speziell für den Heimgebrauch entwickelt wurden. Wichtig: Vor und nach einer IPL-Sitzung UV-Licht meiden und der Haut im Anschluss eine Portion Feuchtigkeit spendieren. Wer zu intensiv pulst, riskiert außerdem Verbrennungen und Narben.

Nach einer erfolgreichen IPL-Behandlungsserie beim Profi lässt einen das Haarwachstum zwar nicht für immer in Ruhe, in den meisten Fällen aber immerhin für einige Jahre. Die dauerhafte Haarentfernung via IPL erfolgt in mehreren Sitzungen. Hintergrund ist auch hier der Zyklus des Haarwachstums. Da Haare in ihrer Ruhephase nicht behandelt werden können, sind individuell - je nach Körperregion, Haarfarbe und Haardicke - bis zu zehn Sitzungen im Abstand von einigen Wochen nötig.

Vorteil: Langfristige Ergebnisse

Nachteil: Hohe Kosten

Kosten: Eine Behandlung der Unterschenkel kostet rund 160 Euro. Vier bis acht Sitzungen sind nötig - es kommt also unter Umständen ein vierstelliger Betrag zusammen. IPL-Geräte für zu Hause sind ab rund 100 Euro (No-Name-Produkte) bzw. Bis zu zwölf Sitzungen für jeweils 20-200 Euro.

7. Laser

Auch die Haarentfernung mittels Laser verspricht dauerhafte Ergebnisse. Diese Behandlung konnte früher nur beim Spezialisten gemacht werden, mittlerweile gibt es etwa von Currentbody auch ein Gerät für zu Hause. Mithilfe eines Lasers wird die Haarwurzel zerstört, dabei gilt, je dunkler das Haar und je heller die Haut, desto besser funktioniert diese Methode. Für ein optimales Ergebnis sind in jedem Fall mehrere Termine nötig, daher ist die Methode eine der kostspieligeren.

Bei der Haarentfernung mit dem Laser werden die Haarwurzeln durch Lichtenergie zerstört. Der Laser erfasst mehrere Haare gleichzeitig. Lasern ist nur bei dunklen Haaren sinnvoll, denn sie enthalten das Pigment Melanin, das die Lichtenergie leiten kann. Da die Haut dabei einer gewissen Lichtbelastung ausgesetzt ist, sind Sonnenbäder davor und danach tabu. Die besten Ergebnisse erzielen Experten im Gesicht, in den Achseln und an der Bikinizone. An den Beinen sind Probebehandlungen auf einem begrenzten Hautareal empfehlenswert.

Die Enthaarung durch einen Laser benötigt zwischen fünf und zehn Behandlungen. Grund hierfür ist der Wechsel zwischen Ruhe- und Wachstumsphasen der Haare. In der Regel befinden sich nur rund 20 bis 30 Prozent der Haare gleichzeitig in einer Wachstumsphase - und nur diese können durch den Laser effektiv verödet werden. Bis man streichelzarte und stoppelfreie Haut hat, vergehen mehrere Monate.

Die Enthaarung via Laser zählt nicht ohne Grund zu den wirksamsten Methoden der dauerhaften Haarentfernung, denn die zerstörten Haarwurzeln bilden für viele Jahre keine Haare mehr. Neueste Laser-Geräte eignen sich für die dauerhafte Haarentfernung bei allen Haut- und Haartypen. Sprich, auch für empfindliche Haut ist diese Methode der dauerhaften Haarentfernung, die meist mit einem Diodenlaser durchgeführt wird, eine Option.

Vorteil: Langfristige Ergebnisse

Nachteil: Hohe Kosten

Kosten: Eine Sitzung nur für die Unterschenkel kann bereits 200 Euro kosten.

Im Schnitt können Kosten, je nach Körperpartie, von circa 100 bis 400 Euro pro Sitzung anfallen.

8. Nadel- oder Elektroepilation

Neben den beiden Möglichkeiten mit Laser und Licht gibt es noch eine dritte Methode für eine dauerhafte Haarentfernung: die Nadelepilation, auch Elektroepilation genannt. Bei der aufwendigen Nadelepilation wird eine hauchdünne, sterile Einweg-Sonde in jeden Haarkanal einzeln eingeführt und mit einem Stromimpuls versehen. Abhängig von der verwendeten Strom-Art wird die Haarwurzel durch Hitze oder durch eine chemische Reaktion dauerhaft zerstört.

Im Vergleich zu ihren Konkurrenten hat man bei dieser Form der elektrischen Haarentfernung die Garantie auf permanente Haar-Freiheit - und das selbst nach vielen Jahren. Die Behandlung kann jedoch viel Zeit in Anspruch nehmen und sollte nur von geübten Elektrolist:innen vorgenommen werden. Anfänger:innen benötigen zu viel Zeit, um ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten. „Für immer“ trifft bei dieser permanenten Enthaarung also tatsächlich zu. Außerdem ermöglicht die Methode eine dauerhafte Haarentfernung für jegliche Haut- und Haartypen, da nicht mit Licht-Energie gearbeitet wird und der Melanin-Gehalt in Haut und Haar keine Rolle spielt. Wer ausdauernd ist, kann sich mit der Nadelepilation selbst große Hautareale enthaaren lassen.

Da bei der Elektroepilation eine feine Sonde in den Haarkanal geführt wird, ist die Behandlung nicht gänzlich schmerzfrei. Das Schmerzempfinden ist selbstverständlich individuell und variiert außerdem zwischen den einzelnen Körperpartien. Auch bei der Nadelepilation ist ein Behandlungszeitraum von mehreren Monaten notwendig, da nur aktive Haare durch den Stromimpuls zerstört werden können.

Vorteil: Langfristige Ergebnisse

Nachteil: Hohe Kosten

Kosten: Der Stundensatz liegt hier zwischen 50 und 130 Euro.

Für welchen Hauttyp eignet sich welche Haarentfernung am besten?

Auf das Ergebnis der Haarentfernung können sich zwei Faktoren auswirken: Ihre Haarfarbe und Ihr Hauttyp. Die Methode, bei der sich das am meisten bemerkbar macht, ist die Laser-Haarentfernung bzw. IPL-Behandlung. Hier gilt: Je größer der Kontrast zwischen Haut und Haaren, umso besser funktioniert der Laser.

Am besten eignet sich daher die Kombination aus einem hellen Hauttyp und dunklen Haaren. Die meisten Standardgeräte funktionieren aber auch mit dunkelblonden Haaren meist noch gut. Bei hellblonden und rötlichen Haaren in Kombination mit einer hellen Haut kann die Laser-Behandlung zu einer Herausforderung werden. Auch für sehr dunkle Haut sind spezielle Geräte notwendig, damit es nicht zu Pigmentstörungen kommt. Informieren Sie sich vor einer Behandlung mit Laser daher unbedingt bei einem:r Expert:in und gehe Sie zum Probe-Lasern.

Enthaarungscreme funktioniert zwar bei allen Haartypen, allerdings kann es bei besonders dicken Haaren passieren, dass sie nicht so gut aufgelöst werden. Hier kann eine Rasur die bessere Wahl sein. Rasieren, Epilieren sowie Waxing und Sugaring sind für alle Haartypen geeignet. Wer eine besonders empfindliche Haut hat, sollte jedoch eher Sugaring als Waxing probieren, da dieses hautschonender ist.

Pflege nach der Haarentfernung

Egal, für welche Methode zur Haarentfernung Sie sich entscheiden, in jedem Fall ist die richtige Pflege danach wichtig für eine gesunde und glatte Haut. Wenn Sie sich rasiert, epiliert oder eine Enthaarungscreme benutzt haben, sollten Sie eine pflegende Lotion mit hautberuhigenden Wirkstoffen wie Aloe vera verwenden - am besten parfümfrei.

Bei Laser-Behandlungen und IPL sollten Sie unbedingt eine Woche lang auf starke Hitze wie in der Sauna verzichten, für mindestens zwei auf direkte Sonneneinstrahlung und Solarium.

Tabelle: Vergleich der Haarentfernungsmethoden

Methode Vorteile Nachteile Kosten Haltbarkeit
Rasieren Schnell, günstig Kurze Haltbarkeit, Hautirritationen Gering 1-3 Tage
Enthaarungscreme Schmerzfrei, einfach Chemisch, Hautirritationen möglich Gering Bis zu einer Woche
Waxing Langanhaltend Schmerzhaft, erfordert Übung Mittel 2-4 Wochen
Sugaring Natürlich, hautschonend Schmerzhaft, erfordert Übung Mittel 2-4 Wochen
Epilieren Langanhaltend, keine Chemikalien Schmerzhaft, einwachsende Haare Mittel Bis zu 4 Wochen
IPL Langfristig, schmerzarm Teuer, nicht für jeden Hauttyp Hoch Monate bis Jahre
Laser Dauerhaft, präzise Teuer, nicht für jeden Hauttyp Hoch Jahre
Elektroepilation Dauerhaft, für alle Hauttypen Schmerzhaft, zeitaufwendig Sehr hoch Dauerhaft

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