Was hilft gegen Schuppen? Hausmittel und effektive Behandlungen

Jeder zweite Mensch hat schon einmal Bekanntschaft mit Schuppen gemacht. Schuppen sind meist harmlos, aber leider lästig. Entgegen der allgemeinen Annahme sind Männer aber nicht häufiger betroffen als Frauen. Ursache sind meist Probleme mit der Kopfhaut. Schuppen vom Kopf "rieseln" oft auf die Kleidung. Vor allem im Winter sind sie ein unschönes Problem.

Schuppen vom Kopf "rieseln" oft auf die Kleidung. Vor allem im Winter sind sie ein unschönes Problem. (Symbolbild) Quelle: Imago

Wie entstehen Schuppen?

Die Bildung von Schuppen ist ein ganz normaler Prozess, denn: Die Haut erneuert sich ständig selbst, auch die Kopfhaut. Dabei wandern neue Hautzellen innerhalb eines Monats aus tieferen Hautschichten bis an die Hautoberfläche. Dort verhornen sie und werden - für das bloße Auge nicht wahrnehmbar - abgestoßen. Ist dieser Prozess gestört, entstehen sichtbare Schuppen auf der Haut.

Es ist wichtig zu verstehen, welche Ursachen, Arten und wirksamen Lösungen es gibt, um eine gesunde Kopfhaut zu bewahren und Schuppen vorzubeugen. Dieser Artikel geht ausführlich auf die Merkmale, Ursachen, Vorbeugung und Behandlung von Schuppen ein. Außerdem werden die verschiedenen Arten von Schuppen (fettig und trocken) im Detail erkundet und du bekommst wertvolle Einblicke, wie du die Symptome bewältigen kannst.

Die Haut erneuert sich etwa alle 4 Wochen und enthüllt neue Hautzellen. Wenn die Kopfhaut jedoch schneller als üblich erneuert wird, kann der Körper die abgestorbenen Hautzellen nicht vollständig abbauen.

Jeder Mensch verliert Hautschuppen. Die nicht entzündlichen Abschuppungen der Kopfhaut werden nur dann zum Problem, wenn sie übermäßig stark auftreten. Auf der Kleidung und im dunklen Haar sehen sie unschön aus. Sie sind uns häufig unangenehm. Zudem können sie eine juckende Kopfhaut verursachen. Schuppen entstehen als Anzeichen einer Hautirritation. Daher geht die Schuppenbildung mit trockener Haut, Hautrötung und Juckreiz einher. Die abgestorbenen Hautzellen sind vor allem im dunklen Haar oder auf dunkler Kleidung sichtbar. Alle 4 Wochen erneuert sich unsere Haut, indem sie die alten, abgestorbenen Hautzellen abstößt. Diese Schüppchen sind so klein, dass wir sie in der Regel nicht sehen.

Arten von Schuppen

Aber: Schuppen sind nicht gleich Schuppen. Johanna Kubek, niedergelassene Hautärztin, erklärt:

Die trockene Schuppung sieht so aus, dass es kleinere Schuppen sind, und dass diese Schuppen locker sitzen und häufig durch die Austrocknung der Kopfhaut entstehen.

Ursache ist meist eine trockene Kopfhaut. Sie entsteht, weil die Kopfhaut zu wenig Talg produziert oder zu wenig Feuchtigkeit speichert. Die weiß-silbrigen, feinen Hautschüppchen "rieseln" dann regelrecht vom Kopf und landen gut sichtbar im Schulterbereich auf der Kleidung.

Häufiges Haarewaschen, zu heißes Föhnen, aggressive Pflege- und Stylingprodukte, aber auch Umwelteinflüsse wie Hitze, Kälte und trockene Heizungsluft tragen dazu bei, dass die Kopfhaut austrocknet.

Anders bei fettigen Schuppen. Sie entstehen meist durch eine übermäßige Talgproduktion der Kopfhaut.

Das kann man selbst unterscheiden, indem man ein paar Schuppen nimmt und diese zwischen den Fingern reibt. Wenn sich das ölig anfühlt, dann ist das eine fettige Kopfschuppung.

Vor allem junge Menschen leiden häufig an fettiger Kopfhaut. In der Pubertät verändert sich der Hormonspiegel. Der Körper produziert vermehrt Talg, was zu fettigen Haaren und einer erhöhten Schuppenbildung führt.

Ursache für fettige Schuppen ist eine erhöhte Talgproduktion der Kopfhaut. Fettige Schuppen sind häufig etwas größer und haften als gelbliche Flocken an Kopfhaut und Haaren.

Hinzu kommt, dass sich ein bestimmter Hefepilz (Malassezia furfur) übermäßig vermehren kann. Der Pilz gehört zur natürlichen Hautflora. Fettige Kopfhaut bereitet ihm einen guten Nährboden. Dadurch kann er sich ungehindert ausbreiten, was zu starkem Juckreiz führt. Die Neigung zu fettiger Kopfhaut ist genetisch bedingt.

Schuppen können in zwei Arten unterteilt werden: fettige und trockene Schuppen. Sie unterscheiden sich in Farbe, Struktur, Löslichkeit und Ursache. Trockene Schuppen sind die bekanntere Art von Schuppen. Ähnlich wie trockene Schuppen entstehen fettige Schuppen aufgrund eines Ungleichgewichts in der Kopfhaut, sind jedoch schwerer zu kontrollieren. Fettige Schuppen, auch als seborrhoische Dermatitis bekannt, unterscheiden sich optisch von trockenen Schuppen. Eine übermäßige Talgproduktion durch die Talgdrüsen liefert eine Nahrungsquelle für Hefepilze innerhalb der Haut. Eine häufige Ursache von fettigen Schuppen ist seborrhoische Dermatitis.

Schuppen auf der Kopfhaut können auch bei einer zu fettigen Kopfhaut auftreten. Durch Überproduktion der Talgdrüsen entstehen Talgablagerungen, die sich mit den Hautschuppen zu Krusten oder Plaques verbinden. Die Apotheken Umschau berichtet, dass die Schuppen dann größer sind und eine leicht gelbliche Farbe haben.

Weitere Ursachen für Schuppenbildung

Manche Hautkrankheiten lösen die verstärkte Bildung von Schuppen aus. Zu ihnen zählen unter anderem das atopische Ekzem (Neurodermitis) oder die Schuppenflechte. In diesen Fällen verursachen die stark geröteten Stellen auf der Haut Schmerzen und Juckreiz.

Der Kopfhaut wird oft wenig Beachtung geschenkt, da sie meist unter den Haaren verborgen liegt. Dabei ist sie Teil des größten Körperorgans, der Haut. Neigen Sie zu gereizter, trockener Haut, sollten Sie an eine spezifische Pflege der Kopfhaut denken. Menschen mit einer trockenen Haut neigen zu trockenen Schuppen.

Der bei fast allen Menschen vorkommende und sonst harmlose Kleiepilz Malassezia furfur hat bei der vermehrten Fettproduktion ideale Bedingungen, um sich auszubreiten. Er wandelt das Fett in Fettsäuren um, die die Kopfhaut reizen. Die Haut rötet sich und bildet Schuppen. Wer nichts gegen fettige Kopfschuppen unternimmt, riskiert, dass sich ein seborrhoisches Ekzem bildet. Hierbei handelt es sich um einen Hautausschlag, der die behaarte Körperoberfläche und deren angrenzende Regionen wie Nase, Augen und Ohren betrifft. Auch der Rücken und die Haut oberhalb des Brustbeins (med. Sternum) sind prädestiniert für das Auftreten dieser Erkrankung. Die Haut ist in diesen Bereichen gerötet und von großen gelblichen Schuppen bedeckt.

Weitere Faktoren, die die Schuppenbildung beeinflussen können:

  • Genetische Veranlagung: Die genetische Veranlagung, also das erhöhte Risiko, eine Krankheit aufgrund deiner Genetik zu entwickeln, spielt bei der Anfälligkeit für Schuppen eine wichtige Rolle.
  • Stress: Anhaltend hoher Stress kann ebenfalls zu Schuppen führen.
  • Ernährung: Eine unausgewogene Ernährung mit zu viel Zucker oder übermäßigem Alkoholkonsum ist ebenfalls nicht gut für die Kopfhaut.

Was hilft gegen Schuppen?

Gegen Schuppen auf der Kopfhaut musst du nicht mit aggressiven Mitteln vorgehen. Schuppen auf der Kopfhaut sind ein Zeichen, dass die Kopfhaut angegriffen ist. Bei der normalen Hauterneuerung schuppen sich die obersten Zellschichten ständig ab. Diese Schuppen sind so fein, dass sie nicht sichtbar sind.

Bei der Auswahl der richtigen Pflegemittel empfiehlt es sich, den eigenen Hauttyp zu kennen. Die Veranlagung zu eher trockener oder fettiger Haut zeigt sich auch auf der Kopfhaut.

Anti-Schuppen-Shampoos

Viele Betroffene greifen schnell zum Klassiker, dem Anti-Schuppen-Shampoo. Ob teuer oder billig: Die meisten wirken gut und pflegen das Haar.

Je nach Produkt variieren die Inhaltsstoffe. Manche Hersteller setzen auf natürliche Wirkstoffe wie Weizenkeimöl. Andere verwenden chemische Wirkstoffe wie Pirocton-Olamin und Zink-Pyrithion.

Sie bekämpfen bestimmte Mikroorganismen auf der Kopfhaut, etwa den Hefepilz Malassezia furfur. Hat sich dieser stark ausgebreitet, hilft ein Anti-Schuppen-Shampoo aus der Apotheke mit dem Wirkstoff Ketoconazol. Das Shampoo sollte über vier Wochen angewandt werden.

Bei Produkten aus der Apotheke reichen bis zu zwei Anwendungen pro Woche. Kommt es zu einer Besserung, kann es hin und wieder verwendet werden. Eine dauerhafte Anwendung zur Vorbeugung braucht man aber nicht.

Ökotest weist darauf hin, dass Schuppenshampoos für trockene Haut oft auch Wirkstoffe gegen Pilzbefall enthalten. Dieser Wirkstoff ist umstritten und kann der zu trockenen Kopfhaut weiter zusetzen. Stattdessen empfiehlt Ökotest sanfte Bio-Shampoos, zum Beispiel von Marken der Naturkosmetik.

Probiere ein Anti-Schuppen Shampoos aus: Anti-Schuppen Shampoos können dazu beitragen, Schuppen von der Kopfhaut und den Haaren zu entfernen. Sie können auch überschüssiges Öl und Talg ausspülen, und viele enthalten einen Antipilz-Wirkstoff, um die Hauptursache von fettigen Schuppen zu reduzieren. Speziell entwickelte Anti-Schuppen Shampoos sind eine großartige Option, um eine gesunde Kopfhaut zu erhalten. Diese Shampoos sind speziell darauf ausgerichtet, die Ursachen von Schuppen zu behandeln und Linderung zu verschaffen. Das Shampoo sollte eine pH-optimierte Formel enthalten, die helfen kann, die Kopfhaut auf einen pH-Wert von etwa 5,5 zurückzuführen. Ein pH-Wert von 5,5 ist der optimale Wert für die Gesundheit der Haare. Für eine effektive Schuppenbehandlung bereits ab der ersten Wäsche probiere das NIVEA Men Anti-Schuppen Shampoo.

Hausmittel gegen Schuppen

Gegen Schuppen helfen nicht alle Hausmittel, die Hilfe versprechen. Es gibt einige Hausmittel, die insbesondere bei trockener Kopfhaut die Schuppenbildung verringern sollen. Die Anwendung ist aber oft umständlich oder aufwändig. Zudem gibt es keine Nachweise, dass sie dauerhaft wirken. Es existieren meist nur Erfahrungswerte.

Hautärztin Kubek hält von Hausmitteln wenig: Aus dermatologischer Sicht kann man so etwas nicht empfehlen. Die Dosierung dieser Stoffe ist überhaupt nicht standardisiert.

Die Folge: Je nach Menge und Anwendung können die Hausmittel die Kopfhaut weiter austrocknen oder die Schutzbarriere der Haut schädigen. Das wiederum kann die Schuppenbildung verstärken.

Hausmittel gegen Schuppen bieten eine sanfte und natürliche Alternative zu herkömmlichen Produkten, besonders bei juckender Kopfhaut. Einige bewährte Hausmittel wie Teebaumöl, Apfelessig und Kokosöl können beruhigend auf die Kopfhaut wirken und besitzen antibakterielle oder entzündungshemmende Eigenschaften. Diese helfen dabei, das Gleichgewicht der Kopfhaut wiederherzustellen, die Schuppenbildung zu reduzieren und Juckreiz zu lindern. Auch Aloe vera ist beliebt, da sie Feuchtigkeit spendet und gereizte Haut beruhigt. Ein weiterer Vorteil von Hausmitteln ist, dass sie oft weniger irritierend sind. Dennoch ist die Dosierung hier oft problematisch und auch die Wirksamkeit ist individuell unterschiedlich.

Es ist wichtig, zunächst die Ursache der Trockenheit zu bestimmen. Wir haben fünf Rezepte für Haarmasken zum Selbermachen zusammengestellt, die deiner trockenen Kopfhaut Feuchtigkeit spenden, Irritationen beruhigen und die Hautbarriere stärken.

Fünf individuelle Tipps gegen Schuppen I Die Techniker

Beliebte Hausmittel im Überblick

  • Aloe Vera: spendet, auf die Kopfhaut aufgetragen, Feuchtigkeit und wirkt antibakteriell
  • Olivenöl: natürlicher Feuchtigkeitsspender bei trockener Kopfhaut, kann über Nacht einwirken, verleiht Haaren Glanz und Geschmeidigkeit
  • Kokosöl: natürlicher Feuchtigkeitsspender bei trockener Kopfhaut; kann wie eine Kur einmassiert und nach etwa 30 Minuten ausgewaschen werden. Nachteil: Lässt Haare fettig wirken. Kokosöl versorgt die Kopfhaut mit Feuchtigkeit und hemmt das Wachstum von Bakterien oder Pilzen.
  • Naturjoghurt: wirkt beruhigend und feuchtigkeitsspendend; Joghurt wie eine Maske auf die Kopfhaut auftragen und nach zehn Minuten auswaschen. Naturjoghurt beruhigt die strapazierte Kopfhaut. Nachdem Sie diesen großzügig auf die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert haben, lassen Sie ihn 15 Minuten einwirken. Wiederholen Sie die Joghurt-Kur 2- bis 3-mal pro Woche.
  • Apfelessig: Als mit Wasser verdünnte Lösung aufgetragen, soll er die Talgdrüsen reinigen und den pH-Wert regulieren. Nachteil: Der Säuregehalt des Essigs kann die Kopfhaut reizen oder weiter austrocknen. Apfelessig stellt den Säureschutzmantel der Haut wieder her. Apfelessig mischen Sie 1:1 mit Wasser und verwenden diese Mischung als Spülung. Nachdem Sie Ihr Haar gewaschen und ausgespült haben, tragen Sie die Spülung auf. Nach 15 Minuten Einwirkzeit spülen Sie Ihr Haar mit lauwarmem Wasser aus.
  • Backpulver: Als natürliches Peeling hilft es, vorhandene Hautschuppen zu lösen; soll entfettend und pilzhemmend wirken. Nach der Haarwäsche in die feuchte Kopfhaut einmassieren, kurz einwirken lassen und gründlich auswaschen. Es kommt auch gegen trockene Schuppen zum Einsatz. Hier wirkt es wie ein Peeling und hilft, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen. Nach dem Haarewaschen geben Sie eine Handvoll Backpulver auf Ihre Kopfhaut. Massieren Sie es gut ein und spülen Sie es mit lauwarmen Wasser wieder aus Ihren Haaren.
  • Zitrone: Zitrone ist ebenfalls wirksam gegen Pilze, die für die Schuppenbildung verantwortlich sind. Die Zitronensäuren helfen zudem gut gegen Juckreiz. Pressen Sie etwas Saft aus einer frischen Zitrone aus und massieren Sie diesen in Ihre Kopfhaut. Spülen Sie nach ein paar Minuten den Zitronensaft aus. Die Säure in Zitronensaft bringt die Kopfhaut wieder ins natürliche Gleichgewicht.
  • Teebaumöl: Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und antibakteriell.

Ein wirksames Hausmittel bei trockenen Schuppen auf der Kopfhaut ist eine Öl-Kur. Gib ein paar Tropfen Öl auf die Kopfhaut uns massiere es ein. Lass es dann über Nacht einwirken. Am Morgen verwenden Sie ein mildes Shampoo und spülen die Ölreste aus. Du kannst die Methode regelmäßig alle drei Wochen wiederholen. Verwende dazu naturreine Öle in Bioqualität, um Pestizid-Rückstände zu vermeiden. Die ungesättigten Fettsäuren in den folgenden Ölen unterstützen die Haut dabei, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Massiere und bürste deine Kopfhaut sanft. Dadurch regst du die Durchblutung der Kopfhaut an, alte Hautschüppchen können sich lösen und du beugst neuen Schuppen vor. Harte Bürsten und Kämme strapazieren die Kopfhaut, Bürsten mit Naturborsten sind dagegen schonender. Bürsten mit Wildschweinborsten erhältst du in Natursupermärkten oder online, zum Beispiel bei Memolife.

Ein Sud aus getrockneten Kräutern kann bei fettiger Kopfhaut Schuppen reduzieren. Zur Pflege bei fettiger Kopfhaut kannst du Anti-Schuppen-Shampoos der Naturkosmetik verwenden. Am besten lässt du dich in der Apotheke oder hautärztlich beraten. Eine Haarspülung aus Kräuterextrakten wirkt tonisierend auf die schuppige Kopfhaut und beruhigt die Talgproduktion. Gieße für eine Haarspülung die getrockneten Blätter mit heißem Wasser auf und lasse sie etwa 15 Minuten ziehen. Sobald der Aufguss abgekühlt ist, kannst du ihn als Spülung nach der Haarwäsche verwenden. Eine regelmäßige Kur mit tonisierenden Kräuterölen reguliert die Talgproduktion und pflegt die Kopfhaut. Dadurch kannst du außerdem vermeiden, dass fettige Schuppen wieder auftreten. Massiere das Öl über Nacht als Kur ein und wasche es am nächsten Morgen mit einem milden Shampoo aus.

Weitere Tipps für gesunde Kopfhaut und Haare

  • Milde, wenig tensidhaltige Haarshampoos mit feuchtigkeitsspendenden oder rückfettenden sowie pflegenden oder beruhigenden Inhaltsstoffen verwenden.
  • Haare nicht öfter als nötig waschen. Lauwarmes Wasser schont Haare und Kopfhaut. Haare immer gründlich ausspülen, Rückstände von Pflegeprodukten können die Kopfhaut belasten.
  • Weiche Bürsten verwenden; spitze Borsten reizen die Kopfhaut. Nicht zu heiß föhnen und ausreichend Abstand halten. Starke Hitze trocknet Kopfhaut und Haare aus.
  • Keine aggressiven, zum Beispiel alkoholhaltigen, Stylingprodukte verwenden.
  • Achte auf eine gesunde Ernährung: Häufig kann übermäßiger Konsum von zuckerhaltigen und fettigen Lebensmitteln die zugrunde liegende seborrhoische Dermatitis verschlimmern.
  • Trockenheit vermeiden: Schütze deine Kopfhaut im Winter vor trockener Luft.
  • Flüssigkeitszufuhr: Achte darauf, genügend Flüssigkeit zu dir zu nehmen.

Wann sollte man wegen Schuppen zum Arzt gehen?

Johanna Kubek sagt: Sind noch andere Beschwerden da wie Juckreiz, Brennen, Nässen, muss man den Arzt aufsuchen.

Mit Maßnahmen wie Shampoo oder Hausmitteln werde man in dem Fall überhaupt keinen Effekt erreichen. "Das muss behandelt werden", rät die Dermatologin.

Einige Hautkrankheiten lösen die verstärkte Bildung von Schuppen aus. Wenn du trotz angemessener Pflege auch nach Wochen keine Verbesserung feststellst, ist es an der Zeit, einen Arzt aufzusuchen. Diese Erkrankungen erfordern einen Behandlungsplan, der sich von der Behandlung von Schuppen unterscheidet.

In sehr schwierigen Fällen hilft eine hautärztliche Praxis weiter. Verwenden Sie harnstoffhaltige bzw. Tragen Sie hin und wieder eine feuchtigkeitsspendende Lotion auf die Kopfhaut auf und lassen Sie diese über Nacht einwirken.

Hinweis: Wenn du dir nicht sicher bist, ob du auf einen der Inhaltsstoffe empfindlich reagierst, teste diesen vorher auf einem kleinen Hautfleck.

Hausmittel haben ihre Grenzen. Wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen, nicht besser oder sogar schlimmer werden, sollten Sie sich immer ärztlich untersuchen lassen.

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