Welches Shampoo ist gut für die Haare? Ein umfassender Test und Ratgeber

Die Suche nach dem perfekten Shampoo kann eine Herausforderung sein. Es gibt eine Vielzahl von Produkten auf dem Markt, die jeweils unterschiedliche Versprechen machen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Shampoos, von der Auswahl des richtigen Produkts für Ihren Haartyp bis hin zu Inhaltsstoffen, die Sie vermeiden sollten. Dabei werden auch die Ergebnisse aktueller Tests von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST berücksichtigt.

Shampoo-Tests im Überblick

Stiftung Warentest hat in der Vergangenheit verschiedene Shampoos getestet und dabei festgestellt, dass teuer nicht automatisch gut bedeutet. Die Experten bewerteten verschiedene Kategorien wie Pflegeeigenschaften, Anwendung, Deklaration und Werbeaussagen sowie Verpackung. Zusätzlich wurden die Produkte im Labor auf bedenkliche Duftstoffe getestet.

ÖKO-TEST hat ebenfalls 38 Volumen-Shampoos für feines Haar untersucht und die Inhaltsstoffe im Labor analysiert. Das Ergebnis: Zwei Drittel der getesteten Produkte erhielten die Note "gut" oder "sehr gut", wobei Naturkosmetik-Shampoos besonders positiv abschnitten.

Testsieger im Vergleich

Hier sind einige der Testsieger aus den verschiedenen Kategorien:

  • Flüssiges Shampoo: Cien Tag für Tag Frucht/Vitamin Shampoo Power & Volumen Normales Haar von Lidl
  • Festes Shampoo: Alverde Festes Shampoo mit Mandarine-Basilikum-Duft für normales Haar von dm
  • Haarseife: Finigrana Haarseife Rosmarin

Alle drei Produkte erhielten insgesamt eine „gute“ Bewertung. Kein einziges Produkt konnte jedoch die Bewertung „sehr gut“ erzielen.

Die besten Shampoos für verschiedene Haartypen

Locken, die nun nicht mehr geglättet werden, sollten mit einem Shampoo speziell für Locken gewaschen werden, während eine neu aufkommende empfindliche Kopfhaut oder Schuppen auf keinen Fall mit einem Shampoo für blondiertes Haar gewaschen werden sollte. Welches Shampoo genau zu deinem Haar passt, kannst du hier in unserem Test herausfinden!

  1. Wie würdest du deinen Haartyp beschreiben?
    • Trocken und brüchig
    • Normal, weder zu trocken noch zu fettig
    • Fettig und neigt zu Schuppenbildung
  2. Welche Frisuren bevorzugst du?
    • Locken oder wellige Frisuren
    • Einfaches Glattföhnen
    • Hochsteckfrisuren oder oft zusammengebunden
  3. Wie oft wäschst du deine Haare?
    • Ein- bis zweimal pro Woche
    • Zwei- bis dreimal pro Woche
    • Täglich oder fast täglich
  4. Färbst oder tönst du deine Haare regelmäßig?
    • Ja, oft
    • Ab und zu
    • Kaum oder gar nicht
  5. Wie sieht deine Kopfhaut aus?
    • Trocken, manchmal juckend
    • Normal
    • Fettig und neigt zu Schuppen
  6. Welche Haarprobleme hast du am häufigsten?
    • Spliss und Haarbruch
    • Keine größeren Probleme
    • Fettige Ansätze und Schuppen
  7. Welche Haarprodukte verwendest du zusätzlich zum Shampoo?
    • Feuchtigkeits- oder Reparaturmasken
    • Eher wenig, vielleicht mal ein Hitzeschutzspray
    • Anti-Schuppen- oder klärende Produkte
  8. Wie empfindlich sind deine Haare gegenüber Hitze (wie Fönen oder Glätten)?
    • Sehr empfindlich
    • Mittelmäßig empfindlich
    • Weniger empfindlich
  9. Was ist dir bei einem Shampoo am wichtigsten?
    • Feuchtigkeit und Reparatur
    • Allgemeine Pflege und Glanz
    • Reinigung und Frischegefühl
  10. Welche Inhaltsstoffe findest du in Shampoo ansprechend?
    • Öle und nährende Stoffe wie Arganöl oder Kokosöl
    • Vitamin E oder Aloe Vera
    • Zink, Teebaumöl oder Salicylsäure

Auswertung

  • Mehrheit a: Dein Haar ist trocken und brüchig. Ein pflegendes, feuchtigkeitsspendendes Shampoo, das besonders für trockenes und strapaziertes Haar entwickelt wurde, wäre ideal. Achte auf Inhaltsstoffe wie Arganöl, Kokosöl und Shea Butter, die deine Haare nähren und reparieren können. Ein Beispiel wäre ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo für trockenes Haar.
  • Mehrheit b: Dein Haar ist normal und gesund. Ein Shampoo für normales Haar, das dein Haar gepflegt und glänzend hält, ist perfekt für dich. Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Vitamin E und Keratin können deine Haare pflegen, ohne sie zu beschweren. Ein Allzweck-Shampoo für normales Haar wäre eine gute Wahl.
  • Mehrheit c: Dein Haar ist fettig und neigt zu Schuppen. Ein klärendes und reinigendes Shampoo, das speziell für fettige Kopfhaut entwickelt ist, wird dir helfen. Suche nach Shampoos mit Inhaltsstoffen wie Zink, Teebaumöl oder Salicylsäure, die helfen können, überschüssiges Fett zu regulieren und Schuppen zu bekämpfen. Ein Anti-Schuppen-Shampoo oder ein klärendes Shampoo für fettiges Haar wäre ideal für dich.

Spezielle Shampoos im Detail

Es gibt Shampoos für jeden Haartyp. Produkte für die Haarpflege gibt es wie Sand am Meer, verschiedene Inhaltsstoffe versprechen, einen fettigen Ansatz zu bekämpfen, Volumen zu zaubern, coloriertes Haar mit Glanz zu versorgen oder Schuppen mit jeder Haarwäsche zu entfernen. Eine Pflege ohne Silikone wird dabei betont, die das Haar nicht beschwert. In der Drogerie stehen wir dann vor den Regalen und haben die Wahl und fragen uns: Ist die Spülung einer Naturkosmetik besser? Sollte ich mir damit die Haare waschen? Und welches Shampoo hat Salonqualität?

Anti-Frizz-Shampoos

Wer abstehenden Härchen und Krauselocken den Kampf ansagen möchte, sollte zu dieser Shampoo-Art greifen. Sie glättet die Haarstruktur sichtbar. Da Frizz viele Ursachen hat, wie beispielsweise feuchte Umgebungsluft, gibt es meist keine Möglichkeit, das Problem ganz loszuwerden.

Locken-Shampoos

Die Struktur lockiger Haare unterscheidet sich deutlich von der glatter Haare. Deshalb braucht man für diese auch eine speziell auf sie zugeschnittene Pflege.

Anti-Schuppen-Shampoos

Schluss mit Schuppen! Wie Frizz, kann auch schuppiges Haar viele Ursachen haben: genetische Veranlagung, Hormonschwankungen oder äußere Einwirkungen. Um gegen das Problem anzugehen, konzentrieren Anti-Schuppen-Shampoos sich auf die Kopfhaut.

Shampoos für coloriertes und dauergewelltes Haar

Dass es unser Haar strapaziert, wenn wir es färben, tönen oder uns eine Dauerwelle machen lassen, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, dass wir es im Anschluss besonders gut pflegen. Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar sind spezifisch darauf ausgelegt, den Haaren dieses Plus an Pflege zukommen zu lassen. Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.

Repair-Shampoos

Am wohlsten fühlt sich unser Haar, wenn wir es möglichst naturbelassen tragen. Glätten, häufiges Frisieren mit Gel und Haarspray, aber auch das Föhnen strapaziert unser Haar. Auch hierfür gibt es Shampoos mit speziell darauf zugeschnittenen Rezepturen. Diese eignen sich auch sehr gut für besonders lange Haare, bei denen man oft mit ausgetrockneten, splissanfälligen Spitzen zu kämpfen hat.

Alternativen zu flüssigem Shampoo

Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.

DIY Naturkosmetik: festes shampoo selber machen #urbarium #naturkosmetik #zerowaste #allnatural

Haarseifen

Wie bei jeder Seife sind auch hier die Grundzutaten Fette und Laugen. Je nach Rezepturen gesellen sich dann noch unterschiedliche Öle dazu. Allerdings kommt es bei der Verseifung - ein komplizierter Prozess, dessen Erklärung hier den Rahmen sprengen würde - häufig zu Überfettung. Sicher, manche Haare mögen sich darüber freuen. Aber meistens führt dieser Effekt zu schweren und, wie sich erraten lässt, fettigen Haaren. Dem kann man mit einer sauren Rinse allerdings gut entgegenwirken. Die Rinse lässt sich ganz einfach selbst herstellen, indem man zwei Esslöffel Apfelessig zu einem Liter Wasser hinzugibt.

Festes Shampoo

Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können. Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik.

Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.

Inhaltsstoffe: Was Sie wissen sollten

Mikroplastik, Parabene & Co. Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle.

Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.

Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.

Silikone

Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche.

Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor.

Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet.

Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.

Parabene

Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen.

In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.

Sulfate

Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.

PEG (Polyethylenglykole)

Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.

PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.

Mikroplastik

z. B. Mikroplastik soll für gute Kämmbarkeit sorgen und gehörten in Shampoos und anderen Kosmetika viele Jahre zu den Standardzutaten.

Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird.

Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.

Problematische Inhaltsstoffe in Shampoos

Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über einige problematische Inhaltsstoffe in Shampoos, ihre Funktionen und potenziellen Auswirkungen auf die Umwelt oder den Körper.

Inhaltsstoff Funktion Potenzielle Auswirkungen
Parabene Konservierungsmittel Hormonelle Wirkung, potenzielles Brustkrebsrisiko
Silikone Machen das Haar geschmeidig und glänzend Ablagerungen, Beschwerung des Haares, Umweltbelastung
Sulfate Tenside für die Reinigung Austrocknung der Kopfhaut, Irritationen
Mikroplastik Peelingkörper, Füllstoffe Umweltbelastung, schwer abbaubar
PEG (Polyethylenglykole) Emulgatoren Erhöhte Hautdurchlässigkeit für schädliche Stoffe

Tipps für die richtige Anwendung von Shampoo

Um das Haar richtig zu shampoonieren, solltest du es zunächst gründlich mit Wasser befeuchten - sonst lässt sich das Shampoo nicht richtig schäumen. Eine kleine Menge Shampoo in den Händen verteilen (je nach Haarlänge reicht eine Menge in der Größe einer kleinen Münze bis zu etwa 2 bis 3 Teelöffeln) und sanft in die Kopfhaut einmassieren. Anschließend das Shampoo gründlich (!) ausspülen (auch den Nacken), da Rückstände das Haar stumpf machen können.

Wie oft sollte man Haare waschen?

Die Häufigkeit des Haarewaschens hängt vom Haartyp und den individuellen Bedürfnissen ab. Während Menschen mit fettigem Haar möglicherweise täglich waschen müssen, reicht es bei trockenem Haar oft aus, alle drei bis vier Tage zu waschen.

Zusätzliche Tipps:

  • Viele von uns verwenden beim Einschäumen der Haare zu viel Shampoo. Dabei ist bereits eine haselnussgroße Menge ausreichend. Mehr sollte - bei einem guten Shampoo - nicht nötig sein.
  • Stellen sie sicher, dass Sie ihre Haare gründlich Auswaschen. Shampooreste können das Haar unnötig beschweren und für schnelles Nachfetten sorgen. Deshalb so lange spülen, bis sich die Haare wirklich sauber und frei von Schaum und Shampoo anfühlen.

Beim Kauf eines Shampoos gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, um das richtige Produkt für die individuellen Bedürfnisse auszuwählen. Zunächst ist es ratsam, auf die Haartypen-Eignung des Shampoos zu achten, da verschiedene Produkte speziell für trockenes, fettiges, coloriertes oder strapaziertes Haar entwickelt wurden. Die Auswahl eines Shampoos, das auf den eigenen Haartyp zugeschnitten ist, kann dazu beitragen, die Haare optimal zu pflegen und Probleme wie Trockenheit oder Fettigkeit zu reduzieren. Des Weiteren ist es empfehlenswert, die Inhaltsstoffe zu überprüfen und gegebenenfalls auf schädliche oder allergieauslösende Substanzen zu verzichten. Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen können eine schonendere Alternative darstellen. Darüber hinaus sollten auch persönliche Vorlieben wie Duft und Konsistenz berücksichtigt werden, um die Nutzung des Shampoos zu einem angenehmen Erlebnis zu machen. Letztendlich ist es sinnvoll, auf Umweltverträglichkeit zu achten, indem man Shampoos wählt, die frei von umweltschädlichen Substanzen wie Mikroplastik oder Phosphaten sind und in umweltfreundlicher Verpackung angeboten werden.

tags: #welches #shampoo #ist #gut #für #die

Populäre Artikel:

Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen