Vielleicht hast du beim Surfen im Internet oder beim Stöbern in deinem Lieblings-Rasur-Shop schon mal den ikonischen Movember-Moustache gesehen. Aber weißt du auch, was es mit der Aktion auf sich hat? Im November werden wohl wieder zehntausende Männer mit Schnurrbart auf den Plan treten. Es könnte sein, dass Ihnen in den kommenden 30 Tagen sehr viele Männer mit Schnurrbart begegnen.
Der Grund, warum sich Männer derzeit weltweit um die Züchtung von Oberlippenhaar bemühen, ist ein durch und durch guter: Es ist "Movember". Nachdem Oktober Rosa trug, um auf Brustkrebs aufmerksam zu machen und über das Thema in der Öffentlichkeit zu sensibilisieren, trägt der November einen Schnurrbart für einen guten Zweck.
Die Bewegung, die ihren Namen einer Wortkombination aus „November“ und „moustache“, also Schnurrbart, verdankt, richtet den Blick auf vier große Bereiche der Männergesundheit: Prostatakrebs, Hodenkrebs, psychische Gesundheit und Suizidprävention. Spätestens seit der sogenannten "Movember"-Bewegung gilt der Schnurrbart als Symbol für die Gesundheit der Männer.
In diesem Blogartikel erklären wir, was der Movember genau ist und wie Sie diesen in Ihrem Unternehmen nutzen können. Wir geben Ihnen aber auch einige Tipps, wie Sie diesen Aktionsmonat in Ihrem Unternehmen durchführen können.
Zeichen setzen für die Männergesundheit Bärtig im Movember. Weltweit lassen Männer sich im November Schnurrbärte wachsen, um Aufmerksamkeit auf die Gesundheit von Männern zu lenken, ein Zeichen gegen Krebs zu setzen und Spenden für die Erforschung von Prostatakrebs zu sammeln. Jeder kann mitmachen und sich engagieren!
Das offizielle Logo der Movember-Kampagne
Movember ist die führende Wohltätigkeitsorganisation, die das Gesicht der Gesundheit von Männern auf globaler Ebene verändert. Sie konzentriert sich auf psychische Gesundheit und Suizidprävention, Prostatakrebs und Hodenkrebs.
Ursprünglich ist die Movember-Bewegung aus einer Bierlaune heraus entstanden: Zwei Kumpels wollten den Schnurrbart zurück in Mode bringen und verknüpften die Idee mit einer gemeinnützigen Kampagne zum Thema Männergesundheit. Konkret ging es den Freunden um das Thema Prostatakrebs.
Der Schnurrbart wurde zum Symbol und sollte gleichzeitig sowohl als Anregung zum Spenden als auch zu Gesprächen dienen. Im ersten Jahr ließen sich 30 australische „Mo Bros“ für den guten Zweck einen Oberlippenbart wachsen. Bis heute sind daraus weit über 6 Millionen Mo Bros auf der ganzen Welt geworden!
Das Ziel der Foundation ist, die Gesundheit von Männern nachhaltig positiv zu beeinflussen. Warum? Weil sie zu jung sterben - und weil man etwas dagegen tun kann und muss! Darum nutzen Mo Bros und Mo Sistas aus der ganzen Welt den November, um gemeinsam dem Thema Männergesundheit die notwendige Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Neben dem Sammeln von Spenden sollen (betroffene) Männer dazu motiviert werden, offener über die eigene Gesundheit zu sprechen - und vor allem häufiger. Mit den gesammelten Fundraising-Spenden unterstützt Movember zum Beispiel internationale Projekte und wissenschaftliche Studien. Anfangs ging es dabei in erster Linie um Hoden- und Prostatakrebs.
Der MOVEMBER, eine internationale Bewegung, macht seit über 20 Jahren auf die gesundheitlichen Herausforderungen von Männern aufmerksam. Mit dem Schnurrbart als Symbol rufen Männer weltweit dazu auf, sich mit Themen wie Prostata- und Hodenkrebs, psychischen Erkrankungen und Suizidprävention auseinanderzusetzen.
Männer sterben im Durchschnitt jünger, leiden häufiger unter psychischen Problemen und begehen öfter Suizid als Frauen. Die WHO schätzt, dass jährlich etwa 510.000 Männer durch Suizid ihr Leben verlieren - das entspricht einem Mann pro Minute.
Was 2003 in Australien mit 30 engagierten Männern begann, hat sich zu einer globalen Bewegung entwickelt, an der Millionen Menschen weltweit teilnehmen. Seitdem wurden über 1.250 Projekte zur Männergesundheit finanziert, die das Ziel haben, das Bewusstsein für die Gesundheit von Männern zu schärfen und die Gesundheitsversorgung für Männer zu verbessern.
Seit dem Start 2003 hat Movember mehr als 1.250 Projekte rund um das Thema Männergesundheit auf der ganzen Welt finanziert. Projekte, die die Aufklärung, die Forschung und die Art und Weise, wie Männer erreicht werden, vorantreiben.
Eine Weltkarte, die die Verbreitung der Movember-Bewegung zeigt
Movember wurde 2003 in Australien ins Leben gerufen, als Männer dazu aufgefordert werden, sich für einen Monat lang einen Schnurrbart wachsen zu lassen. Wer mitmacht und den Rasierer einen Monat lang nicht anfasst, unterstützt also andere Männer und trägt dazu bei, dass Leben gerettet werden können.
Aber darf man sich während des gesamten Novembers dann wirklich überhaupt nicht rasieren? Wir werfen einen genaueren Blick auf die Regeln der Aktion.
Damit jeder eine faire Chance hat, müssen Teilnehmer den Movember‐Monat November glatt rasiert starten. Bevor das Schnurrbartzüchten losgeht, heißt es also am 31. Oktober: Ran an den Rasierer! Eingewachsene Haare, die gewünschten Bartwuchs beeinträchtigen, sind dann das Letzte, was Du brauchst.
Damit die Aktion so reibungslos wie möglich startet, empfehlen wir eine Rasur mit dem Gillette SkinGuard Sensitive Rasierer oder unserem ProGlide, um beste Bedingungen für einen erfolgreichen Movember zu schaffen. Letzterer ist als MyGillette Movember Version erhältlich! Bei jedem Kauf spendest Du so 1€ an die Movember Stiftung. Denk dran, Rasiergel oder ‐schaum zum Schutz gegen die Rasierklinge zu nutze. Unsere Auswahl findest Du hier.
Die Movember‐Regeln besagen, dass Du Dir im gesamten November den Schnurrbart nicht abrasieren darfst. Trimmen und Stylen ist allerdings erlaubt. Das heißt, dass Du Dich für vier Wochen von der Haut über Deiner Oberlippe verabschieden und zudem geduldig sein musst. Besonders in den ersten zwei Wochen wirst Du Deinen leicht ungepflegten Look häufiger erklären müssen. Sei selbstbewusst dabei.
Der Barttrimmer ist außerdem ideal, wenn es nach der Movember‐Kampagne wieder zurück zum Normallook geht, und zudem 100 % wasserdicht, sodass Du Deine Pflegeroutine auch in der Dusche erledigen kannst.
Du kannst Deinen Schnauzer trimmen, komplett entfernen darfst Du ihn allerdings nicht. Ein klassischer Mo steht jedem und ist mit dem richtigen Werkzeug einfach gestylt. Er geht nur bis zum Mundwinkel und sollte diesen nicht überagen. Das Schneiden der Schnurrbart‐Kanten ist das A & O.
Ein deutliches Zeichen setzt der gezwirbelte Schnurrbart. Er erfordert einen gewissen Bartwuchs, lässt sich allerdings mit sauber rasierten Konturen und ein wenig Wachs einfach stylen. Die Schnurrbart‐Enden Zwirbeln und so auf die gewünschte Höhe bringen.
Dezent und unkompliziert: Der Pencil Mo ist optimal für wenig Bartwuchs und zurückhaltende Typen. Da dieser Bart sehr zierlich ist, eignet er sich am besten für schmale Gesichter.
Die Förderung von Prävention und Gesundheitsbewusstsein ist ein Kernanliegen von Physio Deutschland. In den letzten Jahren haben wir immer wieder auf wichtige gesundheitliche Themen aufmerksam gemacht - sei es durch unsere Mitgliedschaft bei World Physiotherapy oder durch die Teilnahme an Kampagnen wie dem World PT Day und dem RheumaPreis.
Ein echter Mann kennt keinen Schmerz, ist stets der Fels in der Brandung und lässt sich von nichts unterkriegen. Bist du auch mit diesem Narrativ aufgewachsen? Ob tatsächlich ausgesprochen oder durch Taten vermittelt: Es ist ein Männerbild, das im wahrsten Sinn des Wortes der Gesundheit schadet.
Die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern liegt in Mitteleuropa rund vier Jahre unter jener der Frauen. Laut Statistik gehen Männer zudem nach wie vor seltener zu Vorsorgeuntersuchungen als Frauen, leiden häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und treffen oftmals riskantere Entscheidungen, z. B. in Bezug auf Drogenkonsum oder Tätigkeiten, die mit einem hohen Unfallrisiko einhergehen.
Einen interessanten Aspekt im Zusammenhang des Vergleichs von Frauen- und Männergesundheit zeigt der VID-Forschungsbericht „The male-female health-mortality paradox: research report of the ERC project HEMOX“. Der Bericht stellt unter anderem anhand der Deutsch-Österreichischen Klosterstudie einen Vergleich zwischen der Gesundheit und Lebenserwartung von Ordensfrauen und -männern und jener weltlicher Frauen und Männern dar.
Während es bei Ordensfrauen und weltlichen Frauen kaum einen Unterschied gibt, ist zu bemerken, dass die Lebenserwartung der Mönche um rund vier Jahre über der weltlicher Männer liegt. Diese Erkenntnis legt den Schluss nahe, dass die unterschiedlichen Lebenserwartungen von Männern und Frauen nicht so sehr biologischer, sondern vielmehr soziokultureller Natur sind.
Männer gehen nicht nur seltener zur Vorsorge, sondern oftmals erst dann zu Ärztinnen und Ärzten, wenn sie Schmerzen oder andere Beschwerden haben. Sie sprechen auch seltener über psychische Probleme. Besonders bei Männern ist das Thema mentale Gesundheit oftmals mit sehr viel Scham verbunden und dem Narrativ, dass Hilfe zu suchen und anzunehmen ein Zeichen von Schwäche ist.
Laut der Suizidprävention Austria sterben Männer drei- bis viermal so häufig durch Suizid als Frauen (während Suizidversuche bei Frauen häufiger vorkommen als bei Männern). In vielen westlichen Ländern gehört Suizid bei Männern bis zum 45. Lebensjahr und über 65 Jahren zu den häufigsten Todesursachen.
All die Zahlen und Fakten rund um Männergesundheit legen den Schluss nahe, dass es vor allem zwei Dinge braucht: eine Veränderung des stereotypen Narrativs und Aufklärung.
Dabei kannst du mit einer persönlichen Aktion ein Zeichen für Männergesundheit setzen. Zum Beispiel über die Aktion „Move für Movember“. Dazu kannst du dich einfach online anmelden oder die Movember-App für Android oder iOS downloaden, ein Spendenziel festlegen, dann in Summe 60 Kilometer laufen und deinen Fortschritt mit anderen teilen. Die Zahl 60 erinnert bei dieser Aktion an die 60 Männer, die weltweit jede Stunde durch Suizid sterben.
Neben der Movember-Initiative hält der November gleich zwei Aktionstage bereit: Am 03. November ist Weltmännertag. Ins Leben gerufen wurde der Tag von Andrologen der Universität Wien im Jahr 2000. Im Fokus stehen dabei die Themen Gesundheitsvorsorge und die Einschätzung der eigenen gesundheitlichen Verfassung.
Der Weltmännertag ist nicht zu verwechseln mit dem Internationalen Männertag am 19. November. Er ist nicht zu verwechseln mit Vatertag: Am 19. November ist internationaler Männertag. Dieser macht auf das Thema "Männer-Gesundheit" und problematische Rollenbilder aufmerksam.
So liegt die Lebenserwartung bei Männern mit 70,5 Jahren weltweit durchschnittlich etwa fünf Jahre unter der von Frauen (75,9 Jahre). Außerdem werden in Deutschland etwa 73 Prozent aller Suizide von Männern begangen.
Die "Movember" Stiftung unterstützt die Gesundheitsforschung von Männern - zum Beispiel zu den Themen Prostata- oder Hodenkrebs, psychische Gesundheit oder Selbstmordprävention.
Durch die Teilnahme an Movember zeigt Ihr Unternehmen sein Engagement für die allgemeine Gesundheit, sowohl körperlich als auch psychisch. Durch die Teilnahme an einer gemeinsamen Sache wird ein größerer Zusammenhalt geschaffen, Gespräche und Debatten werden hervorgerufen und ein gemeinsames Ziel verfolgt.
Der Movember schafft neue Verbindungen zwischen Arbeitnehmern, die nicht viel in Beziehung stehen. Auch Themen finden Gehör, die sensibel sind, über die man nicht gerne spricht, die man gerne für sich behält. Ebenso kann es dazu beitragen, ein besseres Zugehörigkeitsgefühl innerhalb des Unternehmens zu entwickeln. Durch dieses neue Engagement werden positive Werte vermittelt, da Sie als Unternehmen auf die körperliche und geistige Gesundheit setzen.
Es ist wichtig, auf Arbeitsebene eine Balance zu schaffen. Sie sollten jedoch solche Aktionen über einen längeren Zeitraum regelmäßig umsetzen, da sonst der Eindruck entstehen könnte, dass Sie nur aus Imagegründen teilnehmen.
Ermutigen Sie die Männer Ihre Teams, an einem Wettbewerb teilzunehmen, bei dem sie sich entweder einen Schnurrbart wachsen lassen oder einen falschen tragen. Aufgrund des Wettbewerbs kann eine freiwillige Spende organisiert werden. Jeder kann soviel geben, was er möchte.
Eine weitere Möglichkeit ist es auch, T-Shirts mit Ihrem Firmenlogo zu bedrucken , wobei der Schnurrbart der zentrale Mittelpunkt ist. Verteilen Sie diese unter Ihren Mitarbeitern und bewerben Sie diese Aktion in sozialen Netzwerken, um eine größere Wirkung zu erzielen. Sie können den Monat November aber auch nutzen, um Spendenaktionen in den Mittelpunkt zu stellen. Das Geld wird der Movember-Stiftung gespendet. Darüber hinaus können Sie auch Online-Werbeaktionen durchführen, beispielsweise ein Produkt im November zum Verkauf anbieten, bei dem ein Teil gespendet wird.
Organisieren Sie Teamaktivitäten, die Ihren Mitarbeitern gefallen. Das können verschiedene Spiele und Wettbewerbe sein. Dabei werden Punkte gesammelt, die dann in Geld umgewandelt und gespendet werden.
Indem Sie sich für die körperliche und geistige Gesundheit von Männern einsetzen, fördern Sie eine gesunde und unterstützende Unternehmenskultur, stärken Ihr Markenimage und zeigen vor allem, dass jeder Beitrag zählt, um sich für das Wohlbefinden einzusetzen.
Wenn also der November vor der Tür steht, sollten Sie automatisch an einen Schnurrbart denken und kreative Aktionen umsetzen, um wichtige und sensible Themen rund um die Männergesundheit in den Fokus Ihrer internen und externen Kommunikation setzen. Nutzen Sie also den Movember und integrieren Ihre Mitarbeiter in den Aktionsmonat ein. Denn gemeinsam kann viel bewirkt werden.
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