Warum haben Fische keine Wimpern?

Augen unterscheiden sich in einer Vielzahl von Punkten, die man normalerweise selten oder gar nicht beachtet. Im Tierreich gibt es viele Besonderheiten bei den Augen.

Die meisten Säugetiere haben, wie wir auch, Wimpern. Vögel haben keine Wimpern, aber häufig kaum sichtbare kurze Borstenfedern an den Lidrändern.

Fische brauchen die Augen nicht eigens zu befeuchten und haben deshalb auch keine Hautfalte entwickelt. Als Wasserbewohner kommen sie seit jeher ohne Augenlider aus.

Augenlider erfüllen zwei Zwecke: Das Auge vor plötzlichem grellen Licht zu schützen, und es zu befeuchten. Bei uns Menschen blenden die geschlossenen Lider Lichtreflexe aus und schützen die Augen vor Fremdkörpern. Ihre wichtigste Funktion aber: Der Lidschlag bewahrt die Hornhaut davor auszutrocknen. Stünden die Augen immer offen, wäre der schützende Tränenfilm schnell verdunstet.

Ein schlafender Fisch ist für uns Menschen aber nur schwer zu erkennen, denn Fische haben keine Augenlider, die sie schließen könnten.

Wie schlafen Haie eigentlich, mit offenen oder geschlossenen Augen? Der Hai hat kein Augenlid. Deshalb sieht es so starr aus, denn ein Hai zwinkert nicht. Der Hai muss sein Auge unter Wasser nicht abdunkeln.

Das Auge gehört zu unseren Sinnesorganen und ist ein lichtempfindlich. schützen. Die Hornhaut muss immer sauber sein.

Das nahezu kugelförmige Auge besteht aus drei Schichten (Lederhaut mit Hornhaut, Aderhaut mit Ziliarkörper und Regenbogenhaut, Netzhaut mit Pigmentschicht), der Linse und dem Glaskörper. Hilfseinrichtungen sind die Augenmuskeln.

Weitere interessante Fakten über Augen im Tierreich

Um die Augen herum befindet sich die Iris, auch Regenbogenhaut genannt, weil sie selten einfarbig ist, sondern oft viele verschiedene Farbschattierungen besitzt. Der Grundton ist bei uns Menschen aber immer braun (weltweit ca. 90 %), blau, grün und grau.

Die Pupillen, also das schwarz „Loch“ in der Mitte kann unterschiedliche Formen annehmen, wenn sie sich verengen. Bei uns Menschen bleiben sie rund, bei Tieren können sie stab- oder schlitzförmig sein - und zwar quer (horizontal) oder hoch (vertikal).

Ein Beispiel für quer liegende, stabförmige Pupillen ist die Ziege. Frösche haben oft schlitzförmige Pupillen (hoch oder quer) und manche sogar herzförmige! Katzen haben hochkant liegende, schlitzförmige Pupillen.

Übrigens: Pupillen weiten oder verengen sich übrigens je nach Helligkeit. Bei uns Menschen ist sehr viel von der weißen Augenhaut sichtbar. Bei Tieren kann der sichtbare Teil deutlich kleiner sein, z. B. bei Primaten wie dem Gorilla oder Schimpansen. Bei ihnen ist dadurch auch die Blickrichtung nicht immer eindeutig zu erkennen.

Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Augen nicht immer an derselben Stelle im Gesicht sitzen? Bei den einen sind sie mittig und nach vorne gerichtet, bei anderen sind sie seitlich am Kopf. Das hat auch einen Grund: Raubtiere wie Löwen und Adler müssen gut und scharf nach vorne sehen können, um ihr Beutetier ins Visier nehmen zu können. Fluchttiere, also z. B. Huftiere wie Giraffen und Schafen brauchen eine bessere Rundumsicht, damit sie in der Lage sind, Feinde rechtzeitig wahrzunehmen.

Augenbrauen sind ja quasi kleine Stopper, damit Wasser und Schweiß nicht in die Augen fließt, sondern herumgeleitet wird.

Wem Krokodilstränen über die Backe laufen, spielt seine Trauer oder sein Mitleid nur vor. Aber was hat das Krokodil damit zu tun? Es kann gar nicht weinen! Ein Krokodil hat hinter dem dritten Augenlid (ja, ein Krokodil hat mehrere davon) eine Drüse, aus der eine Art Tränenflüssigkeit kommt. Mit ihr „wischt“ das dritte Augenlid das Auge, um es zu reinigen und zu schützen.

Depressionen bei Fischen

Wenn dein Fisch kein Futter will, lustlos im Wasser steht und die Schwanzflosse nicht so richtig aufmacht - dann hat er vielleicht eine Depression. Depression bei Fischen? Ja, das gibt es. Denn so ein Fisch, der hat Bedürfnisse: Er will ein Becken, in dem er schwimmen kann, er will ein Wasser, das frisch ist und wenn er ein Schwarmfisch ist, dann will er ein paar Fischfreunde um sich herum haben.

In Zoos oder großen Aquarien, wo sich Profis um das Wohl der Fische kümmern, da kennt man das Phänomen. Aber: "Depressive Fische, das ist für uns nicht so an der Tagesordnung", sagt Chris Fleu, Aquarist im Sea Life in Königswinter. "Das kommt wahrscheinlich häufiger vor bei Privatleuten, die nicht so die Zeit damit verbringen", meint er. "Jeder kennt die armen Kampffische, die allein in so einem Marmeladenglas gehalten werden. Oder der Goldfisch, der in so einer Blumenvase gehalten wird. Das tut weh, das zu sehen. Den Tieren sieht man auch mit Sicherheit an, dass es denen nicht gut geht."

Anzeichen für eine echte Fisch-Depression? Man kann zum Beispiel an der Schwanzflosse erkennen, ob es einem Fisch gut geht, meint Chris Fleu: "Wenn er die nicht so aufmacht, sondern die wirklich zusammenkneift, dann ist das wie so ein schmerzverzerrtes Gesicht. Irgendwas stimmt nicht." Und bei einer Depression kommen noch weitere Anzeichen dazu: "Ein depressiver Fisch ist halt absolut teilnahmslos. Der wird sich nicht bewegen, der sucht nicht nach Futter. Der steht einfach nur in seinem Wasser und wartet, dass die Zeit rumgeht."

In der medizinischen Forschung sind depressive Fische übrigens auch ein Thema. Zum Beispiel für Herwig Baier vom Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried. Herwig Baier forscht deswegen seit einigen Jahren mit depressiven Zebrafischen. Die haben eine bestimmte genetische Mutation, die dafür sorgt, dass das Hormon Cortisol bei ihnen keine Wirkung hat. Cortisol bewirkt normalerweise, dass verschiedene Stresshormone im Körper abgebaut werden. Und das klappt bei diesen Fischen nicht.

Aber: Ihm kann geholfen werden. "Ja, da haben wir festgestellt, dass tatsächlich Medikamente, die in der Klinik eingesetzt werden, um depressiven Patienten zu helfen, auch bei unseren Fischen wirken."Herwig Baier, Direktor des Max-Planck-Institutes für Neurobiologie in Martinsried Herwig Baier kippt einfach eine Dosis Fluoxetin ins Wasser - ein Medikament, das auch unter dem Namen Prozac bekannt ist. Danach verhalten sich die depressiven Zebrafische wieder wie ihre normalen Artgenossen. Und weil die Fische jetzt also reagieren wie ein depressiver Mensch, haben die Forscher die Hoffnung, dass sie dabei helfen können, neue Stoffe zu finden, die gegen Depressionen wirken. Bisher waren nämlich alle Medikamente reine Zufallsfunde.

Und was ist jetzt, wenn ich zu Hause in meinem Aquarium einen depressiven Fisch habe? Den gleich mit Psychopharmaka zu füttern, das wäre ja wohl übertrieben. Chris Fleu rät, den Fisch einfach zu beschäftigen - am besten klappt das mit Futter: "Man kann Futter in Gefäße tun, wo nur kleine Löcher drin sind, wo der Fisch immer dran picken kann. Der Fisch braucht ein ausreichend großes Becken.Die Wasserqualität muss stimmen.Ein Schwarmfisch braucht Gesellschaft.

Die Weißpünktchenkrankheit bei Fischen

Die Weißpünktchenkrankheit sollte jedem Fischhalter ein Begriff sein. Denn unbehandelt kann sie zum Tod der Fische führen. Was die Krankheit auslöst und wie Ihre Aquarienbewohner sie wieder loswerden, klärt dieser Artikel.

Die Weißpünktchenkrankheit (auch Ichthyophthiriose oder Grießkörnchenkrankheit genannt) ist eine durch Parasiten verursachte Fischkrankheit. Der Parasit (Ichthyo) schädigt die Haut und die Kiemen so stark, dass die betroffenen Fische nicht mehr richtig atmen können. Außerdem sind sie nun anfälliger für andere Infektionen durch Bakterien und Pilze, die das Geschehen verschlimmern. Dies ist der Grund, warum die Krankheit unbehandelt oft tödlich verläuft.

Aquarienfische verschiedener Arten können sich mit der Weißpünktchenkrankheit infizieren. Allerdings begünstigen schlechte Haltungsbedingungen den Ausbruch der Krankheit, da Stress eine höhere Anfälligkeit mit sich bringt.

Symptome

Wie der Name schon sagt, geht die Weißpünktchenkrankheit bei Fischen mit weißen Flecken auf den Flossen und der Haut einher. Zu Beginn der Erkrankung treten die Pünktchen vereinzelt auf. Nach und nach verteilen sie sich jedoch über den ganzen Körper und nehmen an Größe zu.

Leiden Ihre Fische an Ichthyose, verändert sich auch ihr Verhalten: Die Krankheit lässt die betroffenen Fische allgemein müder erscheinen. Sie schwimmen weniger und zeigen ein scheues Verhalten. Außerdem fällt ihnen das Atmen schwerer und sie fressen weniger. Unbehandelt sterben die betroffenen Fische, weil sie nicht genügend Sauerstoff erhalten und lebenswichtige Stoffe (z. B. Elektrolyte) verlieren.

Diagnose

Wenn Sie bei einem oder mehreren Fischen die typischen Merkmale der Weißpünktchenkrankheit erkennen können, sollten Sie sofort Ihren fischkundigen Tierarzt um Hilfe bitten. Er kann den Verdacht bestätigen und mit Ihnen eine geeignete Behandlungsstrategie entwickeln.

Da die Symptome der Weißpünktchenkrankheit sehr auffällig sind, entdecken Fischbesitzer die Krankheit in der Regel schnell. In einem frühen Stadium einem Tierarzt vorgestellt, kann dieser prüfen, ob es sich tatsächlich um die Weißpünktchenkrankheit handelt oder ob ähnlich aussehende Krankheiten vorliegen. Verwechslungsgefahr besteht zum Beispiel bei der Knötchenkrankheit (Lymphocystis) oder beim Befall mit Sporozoen.

Befindet sich der Parasit in der Wachstumsphase, kann Ihr Tierarzt ihn unter dem Mikroskop als sich schnell drehende Kugel erkennen. Wichtige Erkennungsmerkmale sind auch der ausgeprägte Saum aus Flimmerhärchen und der im Inneren vorliegende, U-förmige Zellkern.

Behandlung

Die Parasiten lassen sich nur in bestimmten Phasen bekämpfen (Schwärmer). Bis auf wenige Ausnahmen ist es auch wichtig, alle Fische im Aquarium zu behandeln.

Um alle Parasiten erfolgreich abzutöten, gilt ein Behandlungszeitraum von sieben Tagen (oder etwa vier Tage nach dem Abfallen der letzten Flecken) als Richtwert.

Medikamente sind derzeit das Mittel der Wahl, um die Weißpünktchenkrankheit effektiv zu behandeln. Voraussetzung dafür ist, dass Sie die Krankheit frühzeitig erkennen. Im Handel sind verschiedene Mittel gegen Ichthyose erhältlich, die Malachitgrün enthalten. In Absprache mit Ihrem Tierarzt können Sie diese Mittel entsprechend der Packungsbeilage anwenden.

Hinweis: Halten Sie Nutzfische, sollten Sie vorher abklären, ob diese Mittel für Ihre Fische zulässig sind.

Alternativ können Sie auch andere Methoden anwenden, um die Parasiten abzutöten oder ihre Anzahl zu verringern. Allerdings sei immer darauf hingewiesen, dass diese Methoden, ähnlich wie die Verabreichung von Medikamenten, nur in Absprache mit einem Tierarzt vorgenommen werden sollten. Außerdem kann ein Wechsel zwischen den Behandlungsmethoden die Krankheit verschlimmern. Es ist also sehr wichtig, eine Methode konsequent durchzuführen und im Falle eines Misserfolgs mit dem Tierarzt über eine andere Alternative zu sprechen.

Parasiten, Bakterien, Pilze | Kranke Aquarienfische erkennen und behandeln

Zu den gängigsten alternativen Methoden zählen:

  • Temperatur anpassen: Je nach Fischart und Ichthyo-Stamm kann es hilfreich sein, die Temperatur im Aquarium auf etwa 30 Grad Celsius zu erhöhen. Dies veranlasst die Fische, mehr Antikörper zu bilden. Da außerdem die Teilungsrate der Parasiten mit der Temperatur steigt, führt die Erhöhung dazu, dass sich die Parasiten schneller entwickeln. Umgekehrt verkürzt sich die Zeitspanne, in der sich die Parasiten nachteilig auf den Fisch auswirken. Falls Ihr Tierarzt eine Erhöhung der Temperatur befürwortet, sollten Sie gleichzeitig den Sauerstoffgehalt im Wasser überprüfen und gegebenenfalls anpassen.
  • Salzbad: Salzbäder können eine Verbesserung ohne zusätzliche Verabreichung von Medikamenten bewirken. Die hundertprozentige Wirkung von Salzbädern gegen Ichthyo ist jedoch noch nicht bestätigt.
  • Abtöten von Schwärmern: Freischwimmende Stadien können Sie mit UV-Klärern (Bestrahlung) oder einem Feinstfilter (z. B. Diatomfilter) beseitigen. Dies beseitigt die Parasiten zwar nicht vollständig, verringert aber zumindest ihre Anzahl.
  • Umsetzmethode: Indem Sie Ihre Fische mehrmals nacheinander alle 24 Stunden in ein neues Becken mit angepasster Temperatur (25 °C) setzen, können Sie die Parasitenbelastung allmählich verringern. Über einen Zeitraum von drei Wochen können Sie so das Problem lindern. Bedenken Sie jedoch, dass diese Methode für Ihre Fische eine große Belastung darstellt. Sprechen Sie daher im Vorfeld mit Ihrem Tierarzt.
  • Blaue Fadenfische: Blaue Fadenfische knabbern die Pünktchen aus der Haut und sind somit eine Bio-Waffe gegen Ichthyo. Allerdings verträgt sich nicht jede Fischart mit dieser Spezies. Klären Sie daher im Vorfeld ab, ob Blaue Fadenfische mit Ihren Fischen verträglich sind. Auch müssen Sie künftig in der Lage sein, diese Fischart artgerecht zu halten und zu füttern.
  • Malachitgrün: Berichten zufolge tötet malachitgrünhaltiges Fischfutter die an den Fischen haftenden Trophonten ab. Da Sie jedoch nicht davon ausgehen können, dass Ihre kranken Fische dieses Futter fressen und somit eine wirksame Dosis erreichen, ist auch diese Methode eher unsicher.

Die Weißpünktchenkrankheit ist eine Parasitenkrankheit bei Fischen, hauptsächlich verursacht durch das Wimpertierchen Ichthyophthirius multifiliis. Im Allgemeinen gibt es verschiedene Stämme, die sich in ihrer Ansteckungsfähigkeit und Medikamentenempfindlichkeit unterscheiden. Dies müssen Sie bei der Behandlung der Krankheit berücksichtigen.

Entwicklungszyklus: Die verschiedenen Stadien des Parasiten

Um die Weißpünktchenkrankheit erfolgreich behandeln zu können, ist es wichtig, mehr über die Entwicklung des Parasiten zu wissen.

  1. Im ersten Schritt befällt der Parasit als sogenannter Trophont oder Trophozoit die Haut des Fisches. Dazu durchdringt er mit drehenden Bewegungen die Oberhaut (Epidermis) des Fisches, um anschließend zwischen die Oberhaut und die inneren Hautschichten zu gelangen. Indem er an dieser Stelle eine spezielle zellauflösende Substanz freisetzt, ernährt er sich von den austretenden Gewebestoffen. Eine zweite Wirkung der Substanz ist, dass sich die äußeren Hautschichten verstärken. Das Immunsystem des Fisches schützt den Parasiten so unbewusst vor äußeren Einflüssen (z. B. Medikamenten) unter den Hautzellen.
  2. Nun bleibt der Parasit unter der Haut geschützt und wächst bis zum 50-fachen seiner ursprünglichen Größe. Jetzt können Sie ihn als weißen Punkt mit einer Größe von etwa 0,2 bis 1 Millimeter auf der Haut Ihres Fisches erkennen. Nach ein paar Tagen oder Wochen ist der Parasit ausgewachsen und wirft seine Wimpern ab. Gleichzeitig bildet sich auf der Haut Ihres Fisches ein dicker Schleimbelag, durch den der Parasit wandert und den Fisch schließlich verlässt.
  3. Der Parasit, jetzt Tomont genannt, kann zwei bis sechs Stunden im Wasser schwimmen und sich in dieser Zeit an Pflanzen und Co festsetzen. Diese Phase ist wichtig, denn nur jetzt kann Ihr Tierarzt Medikamente gegen den Parasiten einsetzen. Behandelt er zu spät, ist der Parasit durch eine zystenartige Kapsel vor äußeren Einflüssen geschützt. Im Inneren der Schutzkapsel teilt sich der Parasit in bis zu 4000 Zellen, auch Tomiten genannt.
  4. Je nach Temperatur verlassen die Tomiten die Kapsel und wachsen. Sie bilden ihre Flimmerhärchen aus und schwärmen aktiv als sogenannte Theronte aus. In diesem Stadium suchen sie nach potenziellen Wirten, die sie befallen können. Auch jetzt sind sie noch anfällig für einen medikamentösen Angriff. Bleibt die Suche erfolglos, sterben die Schwärmer nach etwa zwei Tagen bei einer Temperatur von 24 bis 26 Grad Celsius.

Vorbeugung

Ichthyo breitet sich in neuen Aquarien auf mehreren Wegen aus. Zum einen kann der Parasit über neue Fische oder mit Ichthyo verseuchte Gegenstände in den Bestand gelangen. Zum anderen ist es möglich, dass Fische, die die Krankheit überlebt haben, den Parasiten in sich tragen, ohne klinisch auffällig zu sein. Aus diesem Grund bricht die Weißpünktchenkrankheit auch in Aquarien aus, die bislang als Ichthyo-frei galten. Aus diesem Grund sind Aquarien wesentlich häufiger von Ichthyo betroffen als vermutet. Ob die Krankheit auftritt, hängt allerdings von den Haltungsbedingungen ab. Wenn Ihre Fische gesund sind und Sie auf eine artgerechte Haltung achten, kann das Immunsystem oftmals die Vermehrung des Parasiten unterdrücken. Sind Ihre Fische jedoch gestresst und ist ihr Immunsystem deshalb gestört, kann die Weißpünktchenkrankheit ausbrechen.

Bei frühzeitiger Erkennung und erfolgreicher Behandlung ist die Weißpünktchenkrankheit heilbar. Andernfalls können die betroffenen Fische an den Folgen der Krankheit sterben. Es gibt jedoch auch Hinweise darauf, dass manche Fische eine Immunität gegen die Parasiten entwickeln können. Verantwortlich dafür sind spezielle Antikörper, die sich an bestimmte Proteine in der äußeren Membran der Schwärmer anlagern. Dadurch verhindern sie, dass sich die Schwärmer an den Fischen festsaugen können.

Wenn Sie neue Fische oder Pflanzen kaufen, sollten Sie sie immer in ein Quarantänebecken setzen, bevor Sie sie mit Ihren alten Fischen vergesellschaften. Wenn Sie außerdem Gegenstände aus anderen Aquarien in Ihr Aquarium einsetzen wollen, sollten Sie sie vorher trocknen.

Darüber hinaus ist es von großer Wichtigkeit, dass Sie die Wasserwerte im Aquarium regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Um Stress entgegenzuwirken, sollten Sie zusätzlich hochwertiges Fischfutter verwenden und einen zu dichten Fischbesatz vermeiden.

Ursache Symptome Behandlung Vorbeugung
Parasit Ichthyophthirius multifiliis Weiße Punkte auf Haut und Flossen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Atembeschwerden Medikamente (Malachitgrün), Temperaturerhöhung, Salzbäder, UV-Klärer, Umsetzmethode Quarantäne neuer Fische und Pflanzen, regelmäßige Überprüfung der Wasserwerte, hochwertiges Futter, Vermeidung von Stress

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