Haarschneidemaschinen und Vakuum-Bartschneider im Test: So finden Sie das richtige Gerät

Lockdown, geschlossene Salons, Zeitmangel und steigende Preise - es gibt viele Gründe, die Haare zu Hause selbst zu schneiden. Damit das Ergebnis gut aussieht, braucht man das richtige Werkzeug. Haarschneidegeräte sind eine willkommene Alternative, wenn ein Friseurbesuch nicht möglich ist. Die Online-Auswahl ist groß, was die Entscheidung erschwert.

Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über Haarschneidemaschinen und Vakuum-Bartschneider, vergleicht verschiedene Modelle und Marken und gibt Tipps zur Auswahl des richtigen Geräts für Ihre Bedürfnisse.

Was sind Haarschneider und Bartschneider?

Schneider, Clipper, Trimmer - im Grunde beschreiben diese Begriffe ein und dieselbe Haarschneidemaschine und werden synonym verwendet. Lediglich Rasieren und Konturieren bezeichnen andere Tätigkeiten. Die Bandbreite an Angeboten unterschiedlicher Hersteller und Geräteklassen wie Gesichtshaar-, Kopfhaar- oder Körperhaartrimmer oder Kombigeräte für jede Körperpartie macht eine Klassifizierung teils sogar für Experten nicht leicht. Rein äußerlich sind Haar- und Bartschneider auf den ersten Blick nämlich kaum zu unterscheiden.

Bei genauerer Betrachtung lässt sich erkennen, dass Bartschneider meist kompakter gebaut sind und einen schmaleren Scherkopf haben. Gerade Styling mit Formen und Streifen sowie genaue Konturen sind mit Bartschneider in der Regel leichter. Nicht nur die Feinjustierung unterscheidet Bart- von Haarschneidemaschinen, auch deren Systeme sind unterschiedlich. Kopfhaar und Koteletten ist meist feiner und länger, der Bart kürzer, dicker und robuster.

So werden in Barttrimmern stärkere und feinere Klingen benötigt, die auch das kleinste Haar noch mitnehmen sollen. Um eine große Masse der Pracht stutzen zu können, brauchen die Haarschneidemaschinen mehr Kraft, scharfe Schermesser und eine längere Ausdauer. Zudem haben die Kammaufsätze von Haarschneidemaschinen mehr Spielraum bei den Einstellungen der Längenauswahl.

Die Unterschiede sind im Endeffekt nicht besonders groß. In der Theorie können Barttrimmer auch für andere Körperpartien - und Haarschneider zum Bartkürzen verwendet werden, auch wenn jede Geräteklasse individuelle Vorteile für ihren Bereich bietet.

Worauf kommt es beim Kauf einer Haarschneidemaschine an?

Neben der reinen Schnittleistung zählen dazu zur Qualität eines Haarschneiders die Verarbeitung, die Lebensdauer, die Bedienerfreundlichkeit sowie die Reinigungsmöglichkeiten Auch die möglichen Längeneinstellungen sind wichtiges Kaufkriterium.

Die Schneidequalität des Schneidblatts ist abhängig von der Leistung des Motors sowie der Schärfe der Klingen. Bei den Kammaufsätzen, die zum Kürzen der Haarlänge essentiell sind, ist es wichtig, dass Haare gut eingezogen und nicht vergessen oder eingeklemmt werden. Dafür sollten die einzelnen Zähne nicht zu eng beisammenstehen. Qualitativ hochwertige Kammaufsätze lassen sich zudem darin erkennen, wie fest sie auf dem Schneider sitzen, wie genau sie in der gewünschten Länge kürzen und wie gut sie sich vom Winkel her der Kopfform anpassen.

Oft sind sie aus instabilem Plastik, was die Anfälligkeit zu brechen oder auszuleiern deutlich erhöht und ein Dauereinsatz nicht gewährleistet werden kann - das gilt also eher für den professionellen Bereich. Leicht biegsame Aufsätze werden von unseren Testpersonen als angenehmer empfunden, da sie sich leicht der Kopfform anpassen. Wenn man also nur alle zwei Monate mal den Haarschneider aus dem Schrank holt, kann man durchaus zu Trimmern mit »weicheren« Aufsätzen greifen.

Neben dem Winkel von Schneidblatt und Aufsätzen spielen bei der Handhabung noch andere Kriterien eine wichtige Rolle. So gibt es Haarschneider, die sowohl mit Netz- als auch Akkubetrieb laufen, andere funktionieren nur kabelbetrieben und sind so inflexibler einsetzbar. Je nach Modell werden Kammaufsätze entweder einzeln angesteckt oder die gewünschte Länge selbst eingestellt.

Auch die Anordnung der Schalter spielt eine Rolle: Am angenehmsten ist die Bedienung für die meisten, wenn sich der An- und Ausschalter direkt seitlich auf der Höhe des Daumens befindet. Viele Haartrimmer haben einen Display, der den Akku-Stand anzeigt.

Am ergonomischsten in der Hand liegen Haarschneider, die etwas schwerer und aus Metall gefertigt sind, nach unten hin schmaler werden oder geradlinig verlaufen. Teilweise sind Fingermulden vorhanden, die aber bei zu extremer Ausprägung unangenehm werden können.

Die meisten Haartrimmer werden mit einem kleinen Reinigungsbürstchen geliefert. Das ist aber in der Regel nicht wirklich zu gebrauchen. Wie eng die Lücken im Schneideblatt sind, ob die Haarschneidemaschine aus einem Guss ist oder das Schneideblatt entfernt werden kann, spielen eine erhebliche Rolle bei der Reinigung. Bei zu engen Zähnen ist es schwer, in jede Lücke zu kommen und bei entfernbaren Scherköpfen können einzelne Teile genauer gereinigt werden.

Besteht das Produkt vor allem aus Plastik, können Teile bei der Reinigung mit Sprays verfärben. Gewicht und Lautstärke der Haarschneidemaschine sind ebenfalls entscheidend. Einige Haarschneider können bei vermehrter Nutzung lauter werden können. Mit Haartrimmern sollte gegen die Wuchsrichtung geschnitten werden, damit sich die Haare aufrichten. Nach Gebrauch sollten möglichst alle Haare vom Gerät entfernt werden.

Vorgestellte Haarschneidemaschinen im Detail

Im Folgenden werden einige der im Test genannten Haarschneidemaschinen detaillierter vorgestellt:

Andis US Pro Lithium

Der Andis US Pro Lithium ist ein massives und robustes Produkt, das vor allem mit seiner tollen Schneidequalität überzeugt. Das massive Schneideblatt aus Stahl mit einer Breite von 45 Millimetern schneidet die Mähne mit Links. Die Kammaufsätze sind weich und abgerundet, gleiten geschmeidig über den Kopf und sind schnell und einfach an- und abzumontieren. Das Gehäuse besteht aus sauber gearbeitetem Plastik und vermittelt einen stabilen Eindruck. Der Haarschneider liegt angenehm in der Hand und wird mit einem Schiebeschalter an der linken Seite gestartet. Eine Akkulaufzeit von zwei Stunden und ein langes Stromkabel für einen flexiblen Kabelgebrauch bringen Komfort mit sich. Hinsichtlich der Lautstärke ist die Haarschneidemaschine im Test nicht gerade ein Flüsterer.

Der größte Nachteil des Andis US Pro Lithium sind seine beschränkten Reinigungsmöglichkeiten, denn der Trimmer lässt sich nicht aufklappen. So kommt man nicht an alle Stellen und kann das Produkt nur schwer säubern. Nach dem Schneiden soll man den Andis lediglich mit einem Reinigungsmittel säubern, womit er zur Kategorie der selbstreinigenden Haarschneidemaschinen zählt.

Tondeo Eco XP Lithium

Seinen höheren Preis merkt man dem Tondeo Eco XP Lithium schon vor dem Verwenden an. Die Verpackung ist edel und ihr Design intuitiv und durchdacht. Die Vollmetallschneideplatte mit einer Breite von 46 Millimetern hat im Test eine hervorragende Schneidequalität, sowohl bei kurzem, als auch mit Einstellungen für langes Haar. Die Kammaufsätze sind weich und abgerundet und gleiten geschmeidig über den Kopf. Auch in der Haptik des Tondeo spürt man seine hohe Qualität. Durch einen starken Motor und hochwertige Messer macht das Arbeiten mit dem Tondeo Spaß. Den Akku-Stand zeigt ein Licht an der Vorderseite des Geräts an, er kann aber auch mit Kabel benutzt werden. Die Akkulaufzeit beträgt stolze 270 Minuten. Aber der Haarschneider ist nicht nur schön anzusehen, er schmiegt sich auch perfekt der Hand an - und das, obwohl keinerlei Abstufungen oder Rillen am Gehäuse des Geräts zu finden sind. Leider kann der Scherkopf nicht abgenommen werden, gesäubert wird der Tondeo durch Selbstreinigung.

Wahl Elite Pro

Der kabelgebundene Wahl Elite Pro hebt sich im Test deutlich vom Design anderer Haarschneider ab. Die Maschine besitzt zwei Klingen aus Stahl, die sie sehr robust sind. Das Schermesser ist mit 45 Millimetern schön breit und der Motor gleichbleibend stark - der Preis dafür ist, dass sich der Wahl nur im Kabelbetrieb nutzen lässt. Die Kammaufsätze sind auf Profiniveau, sie sind sehr klein und handlich, lediglich etwas schmal geraten. Abgedeckt wird mit den Aufsätzen ein Längenspektrum von 0,6 bis 25 Millimetern. Ein Nachteil ist sein Gewicht. Die 452 Gramm spürt man deutlich - vor allem, wenn man das Gerät nach oben halten muss, um sein Kopfhaar zu trimmen. Zudem schränkt natürlich während des Schneidens auch das Kabel den Bewegungsspielraum ein. Dafür verliert er nie an seiner Kraft. Das recht klobige Gerät liegt aufgrund des ähnlichen Designs zum Andis US Pro Lithium ebenso gut in den Händen. Es befindet sich ebenfalls ein Einschalthebel an der linken Seite, nur ein Stück weiter unten. Für die Reinigung kann der Wahl nicht geöffnet werden, er ist selbstreinigend.

Hatteker RFC-69031

Der Hatteker RFC-69031 wirkt nicht wie ein Gerät, das nur rund 30 Euro kostet. Der Haarschneider überraschte uns im Test vor allem mit seinem extrem leisen Arbeitsgeräusch. Das Schneiden ging sauber und schnell, die Haare wurden wunderbar von den Kammaufsätzen erfasst. Seine Keramik-Titanklinge ist 44 Millimeter breit - das reicht völlig, um angenehm arbeiten zu können. Die Akkulaufzeit des Hatteker beträgt etwa 150 Minuten, aufgeladen ist er in rund 90 Minuten. Gut gefällt uns auch das Einstellrad, mit dem man zusätzlich zu den Aufsätzen 0,5 bis 2,5 Millimeter ergänzen kann. Natürlich dient diese Funktion vorrangig dem Ausrasieren des Nackens oder dem Rasieren oder Trimmen des Barts.

Panasonic ER-DGP90

Der edle Panasonic ER-DGP90 richtet sich vor allem an Profis, macht aber auch zu Hause wirklich Spaß. Der hochwertige Haarschneider bietet mit seiner matten Silikon-Ummantelung einen super Grip und schneidet im Test sehr gründlich, da muss nicht nachgearbeitet werden. Das liegt vermutlich unter anderem an seinem leistungsstarken Linearmotor. Unser Haarmodel empfindet das Frisieren als sehr angenehm, auch nah am Ohr ist der Haarschneider nicht zu laut. Der Panasonic ER-DGP90 besitzt ein knackiges Einstellrad, mit dem man zusätzlich zu den Kammaufsätzen 0,8 bis 2 Millimeter Schnittlänge hinzufügen kann. Die vier Aufsätze bedienen Haarlängen von 3 bis 25 Millimeter. Der ungefähre Akkustand ist an drei LED-Leuchtpunkten ablesbar. Die Reinigung gestaltete sich einfach, im Lieferumfang sind dafür eine Duo-Reinigungsbürste für Nacken und Klinge sowie ein Öl enthalten. Im Lieferumfang findet man außerdem eine Aufbewahrungstasche aus Samt und eine Ladestation mit Netzteil. Letzteres kann auch direkt an den Rasierer gesteckt werden, um mit Kabelbetrieb zu arbeiten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Panasonic ein echtes Luxusgerät für Profis oder für das derzeit komfortabelste Haareschneiden zu Hause ist.

DIE 5 BESTEN BARTTRIMMER - Bartschneider Vergleich Test 2018! Siehe Videobeschreibung

Vakuum Bartschneider: Saubere Sache?

Ein besonderes Augenmerk soll auf Vakuum Bartschneider gelegt werden. Diese Geräte verfügen über ein integriertes Vakuumsystem, das die abgeschnittenen Haare direkt aufsaugt und so die Reinigung erleichtert. Doch halten die Geräte, was sie versprechen?

Glücklicherweise steht der Fortschritt auch in der Bartpflege nicht still und so findet man immer mehr Bartschneider mit einem integrierten Vakuum-System auf dem Markt. Die Vakuumfunktionalität saugt die Barthaare während des Trimmvorgangs in einen Auffangbehälter auf und ist dadurch ein echter Lebensretter, wenn es mal schnell gehen muss. So sind diese Trimmer ideal für alle, die nicht viel Zeit mit der Reinigung ihres Badezimmers verbringen wollen.

Wie funktioniert ein Vakuum-Barttrimmer?

Wir empfehlen Vakuum-Barttrimmer vor allem dann, wenn du deine bestehende Bartpflegeroutine beschleunigen willst. Beachte allerdings, dass kein Vakuum wirklich 100 % der Haare einfangen wird. Um die Kleidung frei von Barthaaren zu halten, musst du immer noch auf ein Handtuch zurückgreifen oder deinen Bart trimmen, bevor du dich morgens anziehst. Auch um das Waschbecken herum und auf dem Badezimmerboden werden vermutlich immer noch ein paar Schnipsel zu finden sein, allerdings deutlich weniger als ohne die Vakuum-Funktion.

Vorgestellte Vakuum Bartschneider

Im Folgenden werden einige Vakuum Bartschneider detaillierter vorgestellt:

Philips BT7500/15

Der Philips BT7500/15 enthält ein integriertes Vakuum mit starker Saugkraft, das bis zu 95 % der getrimmten Haare auffängt. Ein Drehknopf an der Unterseite bietet dir zwanzig Längeneinstellungen in 0,5-mm-Abständen. Durch diese vielen Optionen und die einfache Einstellmöglichkeit stellen auch komplexere Bartstile und detaillierte Übergänge kein Problem dar. Bei schwer zugänglichen Stellen hilft außerdem der aufsetzbare Präzisionstrimmer beim Feinschliff und verleiht dir einen perfekt gestylten Look.

Die Klingen sind aus Edelstahl gefertigt und selbstschärfend, wodurch sie üblicherweise für die gesamte Lebensdauer des Trimmers nicht ersetzt noch geölt werden müssen. Bevor der Bartschneider die Barthaare trimmt, hebt er diese an, was zu einem gleichmäßigen und sauberen Trimmergebnis führt. Außerdem wird auf diese Weise verhindert, dass sich eingewachsene Haare bilden.

Der Akku ist innerhalb von etwa einer Stunde voll aufgeladen. Mit einer einzigen Ladung kommt man auf eine durchschnittliche Laufzeit von 80 Minuten. Falls man das Aufladen mal vergisst, kann man den Bartschneider auch mit Kabel verwenden.

Das Entleeren der getrimmten Haare fühlt sich bei diesem Modell leider etwas umständlich an. Man muss dazu den Kamm abnehmen, den Scherkopf entfernen und dann die gesammelten Haare herausfegen. Dieser ganze Vorgang beansprucht die Haltenase am Scherkopf, welche nicht gerade hochwertig wirkt und wohl früher oder später kaputt gehen wird.

Remington MB6850

Die verbaute Vakuum-Technologie verspricht, bis zu 95 % der Barthaare aufzufangen und steht damit den Konkurrenzprodukten in nichts nach. Um die Länge des verstellbaren Aufsatzkopfes zu ändern, musst du lediglich einen rutschfesten Knopf drücken, mit dem sich der Schutz nach oben oder unten verschieben lässt. Die 12 Längeneinstellungen decken eine Schnittlänge von 2 mm bis 18 mm ab - für sehr kurze Bartstile könnte diese Minimaleinstellung etwas zu hoch sein, aber für den Großteil der Bartträger wird das durchaus ausreichen. Durch die maximale Schnittlänge von 18 mm ist der Bartschneider aber auch für lange Bärte oder für so manche Frisur geeignet. Um das Styling des Bartes abzurunden, inkludiert Remmington einen Präzisionstrimmer-Aufsatz, mit dem auch detailreiche Konturen kein Problem darstellen sollten.

Die maximale Betriebszeit des kabellosen Vakuumbartschneiders beträgt maximal 60 Minuten und die Ladezeit dauert 120 Minuten. Wenn der Akku leer ist, kann der Barttrimmer auch im Netzbetrieb verwendet werden. Im Lieferumfang ist auch eine kleine Aufbewahrungstasche enthalten - diese ist zwar nicht besonders hochwertig, aber erleichtert den Transport auf Reisen oder die Aufbewahrung des Zubehörs, wenn der Bartschneider gerade nicht in Gebrauch ist.

Letztendlich ist die Trimmqualität die wichtigste Eigenschaft eines Barttrimmers und hier konnte uns das Produkt nur bedingt überzeugen. Grundsätzlich wirst du ein zufriedenstellendes Endergebnis erzielen, aber du musst damit rechnen, dass du auch mal zwei oder drei Mal über die gleiche Stelle trimmen musst. Dafür ist das Gerät aber vergleichweise preiswert, wodurch wir eine Empfelhung aussprechen können.

Rowenta TN9310

Der Bartschneider TN9310 vom Hersteller Rowenta wird als Haarschneider vermarktet, kann aber genauso gut für den Bart verwendet werden. 2 verstellbare Aufsteckkämme mit Schnittlängen von 0,5 mm - 18 mm bieten das größte Spektrum an Schnittlängen in unserem Testvergleich. Dadurch ist der Bartschneider für alle Bartstile geeignet, egal ob du sie jetzt hast oder in Zukunft haben wirst. Mithilfe des zusätzlichen Präzisionstrimmer-Aufsatzes gelingt auch die Feinarbeit beim Styling problemlos.

Der größte Kritikpunkt am Rowenta TN9310 ist der fehlende Akku und die Einschränkung, dass er nur kabelgebunden eingesetzt werden kann. Das macht die Handhabung etwas komplizierter und es dauert etwas länger, bis man zum Trimmen des Bartes bereit ist. Gleichzeitig ist die kabelgebundene Stromquelle aber auch der größte Vorteil des Geräts, denn dadurch hat es deutlich mehr Power. Im Vergleich zu Konkurrenzprodukten sind das Saugsystem und auch die Trimmqualität deutlich besser. Es gilt also abzuwägen, was einem wichtiger ist - die Trimmqualität oder die unkomplizierte Handhabung.

Das Highlight beim Zubehör ist ein Maniküre-Set, welches aus einer Schere, Nagelknipser und -feile, Nagelhautschieber und einer Pinzette besteht. Die Qualität der Teile ist zugegebenermaßen nicht besonders berauschend und du wirst wahrscheinlich schon ein paar davon in deiner Badausstattung haben. Aber falls dem nicht so ist, sind sie natürlich ein toller Zusatz. Um die große Anzahl an Zubehör zu verstauen, inkludiert der Hersteller eine vergleichsweise hochwertige Aufbewahrungstasche.

Worauf sollte man bei der Wahl eines Vakuum Bartschneiders achten?

In diesem Abschnitt gehen wir auf die wichtigsten Eigenschaften eines Vakuumbartschneiders ein und erklären dir, worauf du beim Kauf achten musst. Denn letztendlich kommt es auf deine Bedürfnisse an, welches Gerät sich am besten für dich eignet.

Vakuum-System

Wenn es um Vakuum-Barttrimmer geht, ist das Erste, worauf du achten musst, das Vakuumsystem an sich. Das Vakuumgebläse sollte so viel Leistung haben, dass es jede Art von Haar aufnehmen kann - ob dick, dünn, lang oder kurz. Zudem sollte es ausreichend Platz bieten, um die Haare von einigen Trimmvorgängen aufzunehmen. Der Auffangbehälter sollte bestenfalls abnehmbar sein, um ihn besser säubern zu können.

Die unterschiedlichen Geräte haben unterschiedliche Aufnahmeraten und umso höher diese ist, desto weniger Zeit wirst du mit der Reinigung des Badezimmers verbringen. Dir sollte allerdings bewusst sein, dass es aktuell keinen Vakuum-Trimmer auf dem Markt gibt, der alle Barthaare vollständig aufnimmt. Einige wenige werden immer im Waschbecken landen.

Trimmqualität

Wenn die Trimmqualität nicht stimmt, verbringst du mehr Zeit mit dem Schneiden des Bartes, als du durch die kürzere Reinigung mithilfe der Vakuumtechnik gewinnen kannst. Aber wie beurteilen wir überhaupt die Qualität des Schnitts? Im Allgemeinen entscheidet darüber, wie schnell man einen gleichmäßigen Schnitt hinbekommen kann. Muss man mehrmals über die gleichen Bereiche streichen, ist das negativ zu beanstanden.

Die besten Materialien für Klingen sind langlebig und bleiben lange scharf. Titanium und rostfreier Stahl erfüllen diese Eigenschaften und eignen sich damit am besten. Damit du die Klingen nicht nach ein paar Einsätzen bereits erneuern musst, solltest du darauf achten, dass die entweder selbstschärfend sind oder einfach zu schärfen sind.

Aufsätze und andere Extras

Zum Lieferumfang der meisten Barttrimmer gehören verschiedene Aufsätze, die die Anwendungsmöglichkeiten des Geräts erweitern oder das Styling erleichtern können. Je nachdem, wie lang dein Bart oder wie komplex der von dir getragene Bartstyle ist, sind diese mehr oder weniger entscheidend.

Zusätzlich dazu inkludieren einige Hersteller auch andere Extras wie Reisetaschen oder Reinigungspinsel. So kannst du das gesamte Zubehör deines Trimmers gut verstauen und an einem Ort aufbewahren. Wichtig ist aber nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität des Zubehörs.

Weitere Vakuum Bartschneider

Hier ist eine Tabelle mit zusätzlichen Vakuum Bartschneidern:

Modell Besonderheiten Absaugtechnologie Präzise Schnittlängen
Rowenta Airforce Ultimate Bartschneider Integriertes Saugsystem, Mini-Präzisionsschneider Ja 0,5 bis 18 mm
Remington Barttrimmer Herren Lithium Abnehmbare Vakuum-Kammer, Netz-/Akkubetrieb Ja 12 verschiedene Schnittlängen
Vacutrim Vakuum Trimmer- & Rasierer-Set Integrierter Sammelbehälter, Vakuum-System, Nass- und Trockenrasur Ja Nicht spezifiziert

Fazit

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