Warmwachs oder Epilieren: Unterschiede und Methoden der Haarentfernung

Viele Frauen und Männer wünschen sich glatte Haut ohne störende Haare, und das an verschiedenen Körperstellen wie Gesicht, Rücken, Schultern und Beinen. Es gibt zahlreiche Methoden, um dieses Ziel zu erreichen, von temporären Lösungen wie Rasieren und Enthaarungscremes bis hin zu länger anhaltenden oder dauerhaften Optionen wie Epilieren, Waxing und Laserbehandlungen. In diesem Artikel werden die Unterschiede zwischen Warmwachs und Epilieren sowie andere gängige Haarentfernungsmethoden beleuchtet, um Ihnen bei der Wahl der besten Methode für Ihre individuellen Bedürfnisse zu helfen.

Temporäre Haarentfernung: Depilation

Bei der Depilation wird nur der sichtbare Teil des Haares entfernt, während die Haarwurzel unter der Hautoberfläche unberührt bleibt. Dies führt dazu, dass die Haare immer wieder nachwachsen können.

Rasur

Schnelle Hilfe bringt die Rasur: mit einem Einwegrasierer, einem Gelrasierer oder einem elektrischen Gerät kann man mit Klingen die Haare oberflächlich kürzen. Man unterscheidet zwischen Nass- und Trockenrasur.

Für die Haarentfernung per Nassrasur benötigt man einen Rasierer und Rasierschaum. Nasses Haar quillt auf und lässt sich leichter schneiden. Eine Rasur kurz nach dem Duschen bietet sich an. Rasierschaum schützt die Haut und hilft kleine Verletzungen zu vermeiden. Für die Trockenrasur einen Elektrorasierer und einen Stromanschluss. Rasieren mit einem Rasierapparat ist praktisch, aber nicht ganz so gründlich wie eine Nassrasur.

Nassrasierer sind besonders gründlich und zuverlässig, schon deshalb sind sie zu empfehlen. Männern, denen nicht nur ein gepflegter Bart, sondern auch glatte Haut von Kopf bis Fuß wichtig ist, raten wir zu einem speziellen Körperrasierer, auch Körperhaartrimmer oder Bodygroomer genannt.

Laut Stiftung Warentest sollte zunächst in Wuchsrichtung rasiert werden und danach ihr entgegen. Auch dies schont die Haut, vor allem in der Bikinizone. Haare unter den Achseln wachsen in Wirbeln, weshalb sie aus jeder Richtung (von oben, von unten und quer) einmal rasiert werden sollten. Systemrasierer mit abgerundeten Scherköpfen sind ideal für die Rasur unter den Achseln oder in der Bikinizone, da sie sich dank ihrer Form gut den Körperkonturen anpassen.

Ihre Vorteile: Sie sind einfach durchzuführen, rasch erledigt und schmerzlos. Das Ergebnis allerdings ist nur von kurzer Dauer, denn die Haare wachsen sehr schnell wieder nach. Die stumpf abgeschnittenen Stoppeln, die beim Nachwachsen sichtbar werden, wirken dicker als unrasiertes Haar, zudem können die Stoppeln pieksen. Eine Nachrasur ist, je nach Körperstelle, täglich oder alle paar Tage erforderlich.

Kleine Schnitte und Hautreizungen sind zuweilen schwer zu vermeiden. Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, mit dem Haarwuchs zu rasieren, das reizt die Haut weniger.

Enthaarungspräparate

Depilatorien sind Enthaarungspräparate, die unerwünschte Körperhaare schnell und schmerzlos auf chemischem Wege beseitigen. Zwar benötig man meist etwas mehr Zeit als fürs Rasieren, doch die Wirkung hält für etwa 7 bis 12 Tage an.

Anwendung: Das Enthaarungspräparat wird auf die zu enthaarende Körperpartie aufgetragen. Die Einwirkzeit richtet sich nach der Haarbeschaffenheit. Die erfolgreiche Wirkung erkennt man daran, dass Haare sich korkenzieherartig kräuseln. Sie werden dann mit einem Spatel, Kosmetiktuch oder Wattebausch von der Haut entfernt und anschließend samt Creme mit laufwarmem Wasser restlos abgespült.

Nicht jedes Haar spricht auf Enthaarungscremes an, sehr dicke Haare lassen sich damit nicht gut entfernen. Die nachwachsenden Haare fühlen sich etwas weicher an. Die wirksamen Komponenten dieser Cremes heißen Thioglykolate. Sie spalten die Eiweißbindungen des Keratins und verwandeln das Haar direkt unterhalb der Hautoberfläche in wenigen Minuten in eine weiche plastische Masse. Die Reaktion findet in einem alkalischen Milieu statt.

Vor der Anwendung von Depilatorien empfiehlt es sich, die Hautverträglichkeit zu prüfen. Die Inhaltsstoffe der Enthaarungscreme können die Haut reizen. Das gilt besonders für empfindlichere Regionen, wie die Achseln. Allgemein sind Rötungen, Juckreiz und Brennen oder auch allergische Reaktion nicht auszuschließen. Aus diesem Grund sollte die Enthaarungscreme immer zuerst an einer kleinen Stelle getestet werden. Die Präparate sollten nicht im Gesicht verwendet werden und dürfen nicht mit den Augen oder den Schleimhäuten in Berührung kommen.

Die Depilation mit Enthaarungscremes hat, wie die Rasur gegenüber der Epilation den Nachteil, dass die Haare rasch wieder nachwachsen und erneut depiliert werden müssen. Ihr Vorteil: Sie ist sehr einfach durchzuführen, beispielsweise in der Dusche oder Badewanne, und sie ist schmerzfrei.

Epilation: Länger anhaltende Haarentfernung

Im Gegensatz zur Depilation wird bei der Epilation das gesamte Haar, einschließlich der Wurzel, entfernt. Dies führt zu länger anhaltenden Ergebnissen.

Epiliergeräte

Längere Rasurpausen ermöglicht ein elektrisches Epiliergerät, das aussieht wie ein Rasierer, die Härchen aber samt der Wurzel durch Spiralbewegung auszupft. Im Epilierer befinden sich rotierende Scheibenpaare, drehenden Walzen oder Federn. Fährt man damit über die Haut, ziehen sie wie eine Pinzette selbst kleinste Härchen mit ihrer Wurzel heraus. Diese Prozedur ist allerdings spürbar und aufgrund unterschiedlicher Schmerzempfindsamkeit damit nicht für alle geeignet. Erfahrene Anwenderinnen und Anwender beschreiben einen gewissen Gewöhnungseffekt. Zudem wachsen zunächst weniger Haare nach, da sich nur ein Teil von ihnen in der Wachstumsphase befindet.

Vorteil: Das Ergebnis hält bis zu drei Wochen.

Zur Epilation sollten die Haare etwa 0,3 bis 0,5 cm lang sein, und möglichst nicht länger als 1 cm. Die Haut vorher reinigen, entfetten und gut abtrocknen. Der Einsatz eines Kältekissens vor dem Epilieren kann den Schmerz lindern.

Die Geräte sollten immer senkrecht aufgesetzt werden, damit die Pinzetten richtig greifen können. Epilierer funktionieren gut an den Beinen. Unter den Achseln und in der Bikinizone ist die Haut in der Regel zu weich und leistet den Pinzetten nicht genügend Widerstand und die Anwendung ist sehr schmerzhaft. Der Abend ist eine gute Zeit für die Epilation, danach hat die Haut Zeit sich ein wenig zu beruhigen und zu erholen. Seife, Deos oder Parfüm an den behandelten Stellen zunächst nicht anwenden.

Epilieren hat gerade gegenüber dem Rasieren den Vorteil, dass die Haut länger glatt bleibt: Da Haar und Haarwurzel entfernt werden, wachsen sie langsamer nach. So muss ein Epilierer nur etwa einmal im Monat verwendet werden. Allerdings ist die Haarentfernung schmerzhaft, da die Härchen herausgerissen werden. Schmerzempfindliche Personen sollten eher eine andere Methode wählen, auch wenn sich die Haut laut Stiftung Warentest ans regelmäßige Epilieren gewöhnen kann.

Am besten funktioniert es, wenn man die Haut mit einer Hand strafft und das Gerät senkrecht ansetzt. Zudem sollten die Haare nicht länger als fünf Millimeter sein, sonst ist das Zupfen schmerzhafter. Zu kurz dürfen die Härchen jedoch auch nicht sein, damit der Epilierer sie noch greifen kann.

Enthaarung mittels Wachs

Längere Enthaarungspausen ermöglicht auch die Haarentfernung mit Wachs. Es gibt sie in zwei Varianten: Als Kaltwachs und als Warmwachs.

Die Haarlänge sollte mindestens 0.5 cm betragen. Die Präparate werden auf die zuvor gereinigte, von Hautfett befreite, gut abgetrocknete Haut in Haarwuchsrichtung aufgetragen. Anschließend drückt man spezielle Baumwoll-, Papier- oder Folienstreifen darauf und zieht diese flach, gegen die Wuchsrichtung ruckartig ab. Wachs inklusive Härchen bleibt an den Streifen hängen. Das tut schon etwas weh. Nach dem ruckartigen Entfernen sofort die behandelten Hautpartien mit den Fingern oder der Handfläche drücken, um den Schmerzreiz zu unterdrücken.

In Eigenregie zuhause sollte man zunächst nur Stellen mit Wachs enthaaren, die unempfindlich und leicht zugänglich sind. Die Haarentfernung mit Wachs eignet sich bestens für die Beine. Am besten man geht in kleinen Abschnitten vor. Keinesfalls größere Hautpartien in einem Ruck behandeln. Da die Haare mit der Wurzel entfernt werden, garantiert diese Methode eine glatte Haut für etwa drei Wochen. Wie lange das Ergebnis beim Einzelnen hält, ist individuell etwas unterschiedlich und muss ausprobiert werden. Die haarfreie Zeit hängt unter anderem von der Intensität des Haarwuchses und dem Körperareal ab. In empfindlicheren Regionen ist diese Methode nur für Schmerzunempfindliche geeignet. Wer Krampfadern, Wunden oder Besenreiser hat, sowie eine gestörte Hautbarriere, sollte vor der Anwendung in jedem Fall seinen Hautarzt fragen.

Wie die Epilation mittels Epiliergerät haben die Wachsmethoden den Vorteil, dass die Haare nicht stoppelig nachwachsen, sondern mit natürlicher Spitze. Auch die Pigmentierung lässt bei wiederholten Anwendungen nach, die Härchen werden, heller, dünner und brüchiger. Nachteile: Die Methoden erfordern Übung, sind zeitaufwendiger als die Rasur und nicht schmerzfrei. Die Haare wachsen schließlich wieder nach.

Auch mit Wachs oder Zucker werden Haare mitsamt ihrer Wurzel aus der Haut gerissen. Allerdings sind es beim Waxing und Sugaring deutlich mehr Härchen auf einmal als beim Epilieren, was kurzzeitig sehr schmerzhaft sein kann. Laut Stiftung Warentest kann sich die Haut aber an das Abziehen gewöhnen. Der Vorteil: Die Haarentfernung geht relativ schnell und hält bis zu vier Wochen vor.

Kaltwachs

Die Haarentfernung mittels Kaltwachs eignet sich für die Anwendung zuhause sowie für Waxing-Anfänger, weil sie einfach durchzuführen ist. Nachteil: Es soll schmerzhafter sein als Warmwachs.

Kaltwachs gibt es auf fertig präparierten Streifen, die nur angedrückt und abgezogen werden müssen. Die zu enthaarenden Stellen werden zunächst gründlich gereinigt und getrocknet. Anschließend werden Papier- oder Baumwollstreifen, die mit der speziellen Wachsmischung beschichtet sind, aufgeklebt. Das Wachs umschließt dabei die Härchen. Zieht man nun die Streifen mit einem Ruck entgegen der Wuchsrichtung ab, bleiben die Härchen daran hängen. Bei Kaltwachs kann es passieren, dass einige Haare abbrechen und Stoppeln verbleiben. Die Wirkung hält ungefähr drei Wochen an.

Warmwachs

Die Warmwachs-Methode gilt als etwas „hautfreundlicher“, durch die Wärme kann das Wachs die Haare besser umschließen und die Methode soll weniger schmerzhaft sein. Die Anwendung ist jedoch aufwändiger in der Umsetzung.

Bei der Warmwachsmethode muss das Wachs zuerst geschmolzen werden. Kleine Wachskügelchen werden im Wasserbad verflüssigt und das Wachs anschließend auf die zu enthaarenden Stellen aufgetragen. Doch Vorsicht: Vor dem Auftragen immer zunächst die Temperatur prüfen, damit kein zu heißes Wachs mit der Haut in Berührung kommt. Das Wachs sollte sich gut mit den Haaren verbinden. Bereits vor dem Auftragen sollten die Baumwollstreifen vorbereitet werden und griffbereit sein. Diese dann auf das noch warme Wachs auflegen, so dass sie ebenfalls mit dem Wachs verkleben. Nun braucht es noch ein wenig Geduld, bis die Masse erkaltet ist. Anschließend können die Baumwollstreifen mit dem fest gewordenen Wachs und den daran klebenden Härchen abgezogen werden.

Halawa, Fadenepilation und Auszupfen

Halawa

Halawa wird ähnlich angewendet wie Wachspräparate. Die Substanz war schon im alten Ägypten bekannt. Hergestellt wird Halawa aus Zucker oder Honig zu gleichen Teilen gemischt mit Zitronensaft oder Ölen. Die Mischung wird gekocht, so dass sich eine dicke kaugummiähnliche Masse entwickelt (Vorsicht: sehr heiß, Verbrennungsgefahr!). Diese kann nach einer längeren Abkühlphase(!) wie Wachs aufgetragen und mit einem Vlies entfernt werden. Eine weitere Technik formt Halawa-Kügelchen und rollt diese über die Beine. Halawa haftet im Vergleich zu Wachs weniger stark an der Haut. Auch danach kann man mit etwa drei haarfreien Wochen rechnen, bis die Haare - etwas weicher und schwächer - wieder nachwachsen.

Fadenepilation

Auch die Fadenepilation, eine traditionelle Methode der Haarentfernung aus dem Orient, verspricht glatte Haut. Dabei werden Fäden zwischen den Fingern beider Hände schnell gedreht und gleichzeitig über den Körper geführt, so dass sich die Härchen zwischen ihnen verfangen und entfernt werden. Diese Art Körperhaare zu entfernen sei, so ist zu lesen, weniger schmerzhaft, als andere Epilationsverfahren. Auch würden die Haare mit der Zeit immer feiner, der Haarwuchs zunehmend schwächer. In orientalischen Ländern findet die Fadenepilation daher großen Zuspruch. Dort wird sie sogar im Gesichtsbereich angewendet.

Mit der Faden-Epilation, auch Band Andazi oder Threading genannt, können Gesichtshaare jedoch ebenfalls effektiv und für mehrere Wochen beseitigt werden. Bei ihr wird ein verdrehter Faden über die Haut geführt und dabei entzwirbelt, sodass die Härchen herausgerissen werden.

Die Fadenepilation ist jedoch nichts für Ungeübte. Die Technik will zunächst von erfahrenen Anwenderinnen gelernt sein, und sie erfordert ein wenig Geschick. Sollen größere Hautareale enthaart werden, wie etwa an den Beinen, dann ist die Fadenepilation recht zeitaufwendig.

Auszupfen

Das Zupfen mittels Pinzette ist eine Methode, die sich vor allen Dingen zur Entfernung einzelner Haare wie z. B. Augenbrauen oder Härchen im Oberlippenbereich eignet. Dabei brechen die Haare innerhalb des Follikels ab, die Wurzel bleibt jedoch unbeschädigt, so dass das Haar wieder nachwachsen kann. Haare aus Muttermalen und Leberflecken grundsätzlich nicht auszupfen, sondern abschneiden oder rasieren.

Dauerhafte Haarentfernung

Für eine langfristige Lösung gibt es verschiedene Methoden der dauerhaften Haarentfernung.

IPL (Intense Pulsed Light)

Die Haarentfernung mit einem IPL-Gerät ist eine gute Methode, um die ungeliebten Haare am ganzen Körper dauerhaft und schmerzfrei zu entfernen. IPL steht für Intense Pulsed Light, also intensiv pulsierendes Licht: Die Lichtimpulse gelangen direkt in die Haarwurzel und zerstören sie. Auf diese Weise entfernen die Geräte Haare an verschiedenen Körperstellen wie Gesicht, Bikinizone und Beinen dauerhaft.

Die Haarentfernung mit gepulstem Licht ist in der Regel schmerzfreier als das Epilieren und kann an verschiedenen Körperstellen wie Beinen, Achselhöhlen, Gesicht und im Intimbereich angewendet werden. Und hinterlässt seidig glatte Beine.

Am besten funktionieren IPL-Geräte bei Personen mit heller Haut und dunklen Haaren. Dunkle Haare enthalten den Farbstoff Melanin, der von den Lichtimpulsen angegriffen wird. Bei grauen oder sehr blonden Haaren funktioniert diese Methode der Haarentfernung daher nicht.

Von Vorteil ist es, sich vor der Behandlung zu rasieren, da sonst die Haarwurzel das Licht nicht aufnehmen kann. Das kann einerseits zu Schmerzen und andererseits zu verbrannten Härchen führen. Zudem kann IPL nicht überall eingesetzt werden: Überall, wo sich Muttermale, Sommersprossen oder Tattoos und Piercings befinden, ist die Haut zu empfindlich.

Auch im Allgemeinen ist die Anwendung nicht risikofrei: Ist man nicht vorsichtig oder nutzt das IPL-Gerät nicht sachgemäß, können Verbrennungen und Hautverfärbungen die Folge sein. Deshalb sollte man sich stets genau an die Gebrauchsanweisung halten.

Laserhaarentfernung

Die Laserhaarentfernung eignet sich zur dauerhaften Haarentfernung, die auf der Verwendung von Laserlicht beruht. Dabei wird ein hochenergetischer Laserstrahl auf die zu entfernenden Haare gerichtet.

Für bis zu sechs Monate kann sie für glatte Haut sorgen. Nach einigen Anwendungen wachsen zudem dauerhaft weniger Haare nach. Die Haarentfernung beim Experten hat zudem den Vorteil, dass alle Regeln und Verordnungen zum Strahlenschutz eingehalten und Muttermale und Leberflecke vor dem Lasern begutachtet werden. Allerdings sind Behandlungen beim Fachmann auf Dauer recht teuer.

Der Laser liefert langanhaltende und dauerhafte Haarentfernung und ist besonders wirksam bei dunklen Haaren auf heller Haut. Er kann an verschiedenen Körperstellen angewendet werden, z. B. an den Beinen, in den Achselhöhlen, im Gesicht und in der Bikinizone. Die Behandlung erfordert jedoch mehrere Sitzungen, da die Haare in verschiedenen Wachstumsphasen behandelt werden müssen, um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen. Trotz dessen kann diese Behandlungsmethode nicht bei jedem Hauttyp angewendet werden und auch sehr teuer werden.

XENOgel® Technology und SHR Technik

Im Unterschied zu den bisher genannten temporären Methoden, handelt es sich bei der XENOgel® Technology um eine dauerhafte*. Die innovative XENOgel® Technology schützt Ihre Haut durch die ideale Kombination mit einem Kristallgel. Dieses optimiert zum einen die Lichtwirkung und kühlt die Haut angenehm zum anderen. Die Haarfollikel selbst werden erwärmt, aber durch das Gel wird die Haut selbst gekühlt. Damit wird das Risiko von Hautreizungen reduziert.

Neben den anderen Lichttechniken können Sie sich in Darmstadt auch auf die SHR Technik freuen. Dabei funktioniert diese Technik im Unterschied zur IPL Technik nicht nur über das Melanin, sondern auch auf die Stammzellen der Haare.

Vergleich der Methoden

Hier ist eine Übersichtstabelle, die die verschiedenen Methoden zusammenfasst:

Methode Dauer Schmerz Kosten Vorteile Nachteile
Rasur Wenige Tage Kein Gering Schnell, einfach Kurze Wirkung, Stoppeln, Hautreizungen
Enthaarungscreme 7-12 Tage Kein Mittel Einfach, schmerzfrei Nicht für alle Haartypen, Hautreizungen möglich
Epilieren Bis zu 3 Wochen Spürbar Mittel bis Hoch Länger anhaltend Schmerzhaft, Hautreizungen
Kaltwachs Bis zu 3 Wochen Spürbar Mittel Einfach anzuwenden Schmerzhaft, Stoppeln möglich
Warmwachs Bis zu 3 Wochen Spürbar Mittel bis Hoch Hautfreundlicher Aufwendiger, Verbrennungsgefahr
IPL Dauerhaft (nach mehreren Sitzungen) Gering Hoch Dauerhaft, schmerzarm Teuer, nicht für alle Haut- und Haartypen geeignet, Verbrennungen möglich
Laser Dauerhaft (nach mehreren Sitzungen) Spürbar Hoch Dauerhaft, effektiv Teuer, nicht für alle Haut- und Haartypen geeignet

Die Wahl der besten Haarentfernungsmethode hängt von Ihren persönlichen Vorlieben, Ihrem Schmerzempfinden, Ihrem Budget und Ihren langfristigen Zielen ab. Wägen Sie die Vor- und Nachteile jeder Methode sorgfältig ab, um die richtige Entscheidung für sich zu treffen.

Glatte Haut ohne störende Haare - hiervon träumen viele Frauen und Männer. Und das an gleich mehreren Körperstellen, darunter Gesicht, Rücken, Schultern und Beine. Hierzu müssen viele zum Rasierer greifen und das beinahe täglich. Stoppeln bilden sich hier bereits nach kurzer Zeit. Anders verhält es sich bei der dauerhaften* Haarentfernung, bei der der Griff zum Rasierer entfällt. Dabei sind die Technologien entsprechend auf bestimmte Haar- und Hauttypen spezialisiert.

Depilation und Epilation sind beide Methoden der Haarentfernung, sie unterscheiden sich jedoch in ihrem Wirkungsmechanismus. Bei der Depilation werden die Haare oberhalb der Hautoberfläche entfernt, z. B. durch Rasieren oder Enthaarungscremes, während bei der Epilation die gesamte Haarwurzel entfernt wird, was zu länger anhaltenden Ergebnissen führt. Epilationsmethoden umfassen Wachsen, Sugaring und die Verwendung von Epiliergeräten. Während Depilation schnellere Ergebnisse liefert, bietet Epilation den Vorteil längerer haarfreier Perioden.

Die bekannteste und am häufigsten genutzte Haarentfernungsmethode ist die Depilation. Dies beschreibt die Entfernung des Haares oberhalb der Hautoberfläche. Dabei bleibt die Haarwurzel, welche sich unter der Hautoberfläche befindet, unberührt und führt dazu, dass das Haar immer wieder nachwachsen kann. Häufig wird für die Depilation der Rasierer genutzt. Dabei ist es ganz egal ob es ein Einweg- oder Gelrasierer ist, Schnittverletzungen kommen sehr häufig vor. Diese führen nicht nur zu Schmerzen, sondern auch zu Entzündungen. Meist kommen Schnittverletzungen an den schwer zu erreichenden Stellen vor.

Enthaarungspads sind kleine, handliche Geräte oder Tücher, die zur sanften Entfernung von Körperhaaren verwendet werden. Sie bestehen meist aus einem flexiblen Material, das mit einer feinen Kristallschicht oder Schleifpartikeln beschichtet ist. Durch kreisende Bewegungen auf der Haut schleifen die Pads die Haare sanft ab, ohne dass Chemikalien oder Rasierklingen zum Einsatz kommen. Diese Methode soll die Haut weich und glatt hinterlassen, während abgestorbene Hautzellen ebenfalls entfernt werden.

Im Unterschied zur Depilation wird bei der Epilation das jeweilige Haar mit der Wurzel entfernt. Dazu gibt es ebenfalls mehrere Möglichkeiten. Dies kann mit Kaltwachsstreifen, Warmwachs oder elektrisch mit dem Epilierer erfolgen. Hierbei können unangenehme Begleiterscheinungen auftreten.

Beim Sugaring erfolgt die Haarentfernung mit Zuckerpaste und ist schonender als Waxing oder Epilation. Zunächst wird die Haut gereinigt, damit diese fettfrei ist. Im Anschluss wird die Zuckerpaste entgegen der Wuchsrichtung der Haare aufgetragen. Danach bleibt das Haarwachstum für eine gewisse Zeit aus.

Beim Waxing oder dem Epilieren bleiben die Haare bereits für lange Zeit fort. Aber mit der dauerhaften* Haarentfernung bleiben diese langfristig aus. Dabei gibt es auch auf dem Gebiet der dauerhaften* Haarentfernung unterschiedliche Methoden.

Diese Hautpflege Routine Basics beachten - Kosmetikbranche gelten andere Regeln... Teil 1

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