Ein Rasierapparat gehört für viele Männer zum täglichen Ritual. Insbesondere auf Reisen braucht es ein zuverlässiges Gerät im Koffer oder Rucksack. Bei der großen Auswahl an Modellen stellt sich die Frage: Welcher Rasierer ist der Beste? Ein hochwertiger Elektrorasierer ist für viele Männer unverzichtbar.
In diesem Artikel nehmen wir verschiedene Geräte unter die Lupe und zeigen, was einen guten Elektrorasierer für Herren ausmacht - und welche Modelle besonders überzeugen. Dabei stehen Faktoren wie Leistung, Hautfreundlichkeit und Anwendungsmöglichkeiten im Vordergrund, aber auch besondere Zusatzfunktionen und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Elektrorasierer-Test gibt Ihnen einen guten Überblick und bietet Unterstützung bei der Kaufentscheidung.
Trockenrasur, Nassrasur oder am besten beides in einem Modell? Hier ein Überblick über einige der besten Rasierer im Test:
Viele Männer mit sehr unreiner und unebener Gesichtshaut bevorzugen hingegen die Trockenrasur, weil kleine Verletzungen im Gesicht damit nahezu ausgeschlossen sind. Nachteil: Eine tägliche Anwendung ist eigentlich ein Muss, wenn man stets gut rasiert aussehen möchte. Denn das Rasieren mit dem elektrischen Gerät ist oberflächlicher.
Während bei einem Ladyshaver-Test vor allem darauf geachtet wird, wie gut der Rasierer sich dem Körper anpasst, müssen Herrenrasierer vor allem Gesicht und Hals gründlich und schonend rasieren. Für den Rasierer-Test wurden die Modelle in puncto Gründlichkeit, Hautfreundlichkeit und Handhabung miteinander verglichen.
Weitere Kriterien im Elektro-Rasierer-Test waren Besonderheiten wie spezielle Scherköpfe und Extras wie eine Schnellladefunktion, eine Reinigungsstation und diverse Verwendungsmöglichkeiten - stets mit dem Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Es gibt zwei Arten von Elektrorasierern: Folien- und Rotationsrasierer. Am weitesten verbreitet sind Folienrasierer mit ihren länglichen Scherköpfen. Hier gibt es mindestens eine, häufig aber mehrere perforierte Scherfolien. Bei den Rotationsrasierern kommen dagegen drei Schereinheiten mit je einer runden Klinge zum Einsatz.
Sie sind in einem Dreieck zueinander angeordnet und oft einzeln flexibel gelagert. Die Flexibilität der Rotationsköpfe und die dreieckige Form des Scherkopfs bieten den Vorteil, dass sich die Schereinheiten besser an die Gesichtsform anschmiegen. Vor allem die kantigen Kinn- und Unterkieferbereiche lassen sich damit oft besser rasieren.
Viele Nutzer heben zudem hervor, dass sie mit Rotationsrasierern schneller sind, weil sie großflächiger rasieren. Folienrasierer wirken dagegen etwas kraftvoller, was sich auch durch lauteres Summen und stärkere Vibration ausdrückt. Sie sind vor allem für Konturen wie an den Koteletten und für kleinflächige Bereiche wie unter der Nase besser geeignet.
Alleine anhand der Bauform lässt sich die Qualität eines Elektrorasierers aber nicht beurteilen - gerade vor dem Hintergrund, dass jeder Nutzer aus individuellen Gründen das eine oder das andere System bevorzugt.
Ein Folienrasierer funktioniert mit vibrierenden Klingen, die von einer dünnen, perforierten Scherfolie abgedeckt sind. Während der Rasur gleitet die Folie über die Haut und fängt die Barthaare durch ihre feinen Öffnungen ein. Unter der Folie bewegen sich die Klingen und schneiden die Haare ab.
Dadurch wird das Risiko von Hautirritationen oder Schnitten reduziert. Viele moderne Folienrasierer verfügen über mehrere Scherfolien und zusätzliche Trimmer, die auch längere oder anliegende Haare erfassen. Zudem sind einige Rasierer mit flexiblen Scherköpfen ausgestattet, die sich den Gesichtskonturen anpassen und so für eine gründlichere und angenehmere Rasur sorgen.
Folienrasierer eignen sich besonders für eine präzise Rasur mit klaren Konturen an Bart oder Koteletten. Sie sind ideal für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet.
Rotationsrasierer haben mehrere rotierende Scherköpfe, die sich flexibel an die Gesichtskonturen anpassen. Die Scherköpfe bestehen aus runden Klingen, die sich unter einer Schutzfolie bewegen. Während die äußeren Schlitze die Haare erfassen, schneiden die rotierenden Klingen sie nah an der Hautoberfläche ab.
Durch die kreisförmige Bewegung eignet sich ein Rotationsrasierer besonders gut für das Rasieren größerer Flächen und für unterschiedlich wachsende Haare. Rotationsrasierer passen sich den Gesichtszügen besonders gut an und erfassen auch widerspenstige Barthaare.
Die Nassrasur sorgt für ein besonders gründliches Ergebnis, da die Klingen direkt über die Haut gleiten und die Haare an der Austrittsstelle abschneiden. Rasiergel oder -schaum sorgen für weniger Hautirritationen, da sie das Haar leicht aufweichen und die Klingen gut über die Haut gleiten lassen.
Viele Elektrorasierer haben eine Nassrasur-Funktion, die fast an die klassische Methode herankommt. Die Trockenrasur mit einem Elektrorasierer geht dafür besonders schnell, ist hautschonend und ideal für empfindliche Haut oder auf Reisen. Moderne Geräte passen sich gut den Gesichtskonturen an und reduzieren so das Risiko von Schnittverletzungen.
Ist es also besser, nass oder elektrisch zu rasieren? Das hängt letztendlich von Ihrem Hauttyp und den persönlichen Vorlieben ab - die Nassrasur für maximale Glätte, die Trockenrasur für Komfort und Schnelligkeit.
Wichtig sind scharfe, langlebige Klingen, eine hautschonende Technologie und eine gute Akku-Laufzeit. Wasserdichte Modelle ermöglichen Nass- und Trockenrasur mit nur einem Gerät. Zusätzliche Funktionen wie flexible Scherköpfe, Trimmer oder verschiedene Aufsätze erhöhen den Komfort.
Im Alltag kann sich ein automatisches Reinigungssystem als angenehm und zeitsparend erweisen, allerdings muss die Reinigungsflüssigkeit regelmäßig erneuert und gekauft werden. Wer Geld sparen will, greift am besten zum klassischen Elektrorasierer ohne viele Extras und mit günstigen Ersatzklingen - oder zu solchen, die mit Klingen ausgestattet sind, die sich über einen bestimmten Zeitraum selbst schärfen.
Was ein guter Rasierer kostet, kann nicht pauschal beantwortet werden. Einfache Elektrorasierer mit solider Leistung sind bereits zwischen 40 und 100 Euro erhältlich. Hochwertige Markenmodelle mit Extras wie flexiblen Scherköpfen, langer Akkulaufzeit und hautschonender Technologie liegen preislich meist zwischen 100 und 200 Euro.
Premium-Rasierer mit besonderem Lieferumfang wie einer Reinigungsstation, speziellen Trimmern oder leistungsstarken Motoren bekommt man ab 300 Euro oder deutlich mehr.
Für die Reinigung eines Elektrorasierers muss das Gerät ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt werden. Wasserdichte Modelle können unter fließendem Wasser abgespült werden, um Haare und Hautreste zu entfernen. Viele moderne Rasierer haben spezielle Reinigungsprogramme oder eine Reinigungsstation, die die Scherköpfe hygienisch säubern.
Alternativ kann ein Pinsel verwendet werden, um Haare aus dem Scherkopf zu entfernen. Bei Nassrasur-Modellen sollte man zusätzlich regelmäßig die Klingen mit einem geeigneten Reinigungsmittel und warmem Wasser reinigen, um Ablagerungen zu verhindern. Die regelmäßige Reinigung verlängert die Lebensdauer der Klingen.
Gründlich, reizarm und hochwertig: Der Panasonic ES-LV6U ist ein Lehrstück, wie man einen exzellenten Rasierer baut. Der Scherkopf ist in einem Maß anschmiegsam, wie man es sonst nur von guten Rotationsrasierern kennt. Er ist auch recht groß. Der Folienrasierer kommt mit einem fünffachen Schersystem, das aus vier Scherfolien und einem Integralschneider besteht.
Die vielen Schneideelemente machen den Scherkopf recht wuchtig: Die Fläche mit den Schneideelementen ist satte 4,1 x 3 Zentimeter groß. Zudem ist er trotz seiner Größe äußerst flexibel in jede Richtung schwenkbar: vorne, hinten, rechts, links und alles dazwischen.
Wie viele andere Modelle kommt auch der Panasonic ES-LV6U mit einem Trimmer, der sich in diesem Fall aus der Rückseite ausklappen lässt. Er eignet sich allenfalls dafür, die Koteletten zu stutzen oder die Bartkontur nachzuziehen. Wie es sich für einen modernen Elektrorasierer ziemt, ist auch der Panasonic ES-LV6U mit einem Bartdichtesensor ausgestattet.
Der Panasonic ES-LV6U hat ein rudimentäres, aber ausreichendes Display. Es handelt sich dabei um das Gleiche, das alle aktuellen Panasonic-Rasierer nutzen. Der ES-LV6U reist mit leichtem Gepäck an, in der Packung befinden sich außer dem Rasierer selbst das gewohnte Ölfläschchen, ein Netzteil und ein Weichschalenetui, das gute Dienste leistet.
Wer sich mehr Extras wünscht, bekommt den fast gleichen Rasierer auch als ES-LV9U zusammen mit einer Reinigungs- und Ladestation. Das kleine Wörtchen »fast« ist bedeutsam, denn zum Aufladen in der Station hat der ES-LV9U drei metallene Kontaktpunkte auf der Rückseite des Griffs, beim ES-LV6U sind diese nur angedeutet und nicht mehr als funktionslose Plastikknubbel. Die Reinigungsstation später nachzurüsten ist also nicht möglich.
Beim Series 9 Pro+ 9577cc hat sich Hersteller Braun richtig Mühe gegeben und einen exzellenten Rasierapparat erschaffen, der ganz klar in die Top-Riege der Rasierer gehört. Am Rasierapparat selbst macht der Scherkopf den wichtigsten Unterschied. Dieser ist beim Braun-Rasierer zwar nicht winzig, aber im Vergleich zu dem des Panasonic-Apparats ein gutes Stück schmaler.
Für filigrane Details sind jedoch beide Modelle nicht optimal, in dieser Hinsicht bringt der schmalere Kopf in der Praxis keine nennenswerten Vorteile. Die Rasur ist sehr reizarm und vermied im Test selbst auf empfindlicher Haut - Stichwort: Hals - konsequent Irritationen. Sie war auch sehr gründlich.
Angesichts des hohen Preises, den Braun für sein Premium-Modell aufruft, erwartet man eine gute Handlage und angenehme Haptik - und wird nicht enttäuscht. Der Rasierer hat die bewährte Form, die man bereits von früheren Modellen des Herstellers kennt, beibehalten. Das Gewicht ist gut ausbalanciert, der Apparat liegt sicher in der Hand und lässt sich auch mit größeren Pranken gut greifen.
Ausschlaggebend für den Preis ist neben der Qualität des Rasierers auch das beiliegende Zubehör. Für unterwegs hat Braun sich noch ein anderes Schmankerl einfallen lassen und ein Ladeetui beigelegt. Das Hartschalen-Case schützt den Apparat nicht nur beim Transport, es dient zugleich als Powerbank, die dem Rasierer frische Energie zuführt.
Philips hat es mit dem S9987/55 gut gemeint und seinem Vorzeigerasierer eine Ausstattung mit auf den Weg gegeben, die ihresgleichen sucht - sowohl beim Zubehör als auch bei den Features. Auch die Qualität der Rasur hat uns voll überzeugt. Schon die Größe der Box gibt uns ein erstes Vorzeichen dessen, was uns erwartet. Sie ist deutlich größer als die Verpackungen, in denen andere Rasierer stecken.
Kein Wunder, denn das Zubehör braucht Platz. Die Reinigungsstation ist im Vergleich zu ihren Gegenstücken, die wir bisher getestet haben, sehr viel einfacher gestaltet, aber auch angenehm klein und findet somit leichter einen guten Platz im Badezimmer. Sie kann den Rasierer aber auch tatsächlich nur reinigen, nicht aufladen.
Philips hat allerdings nicht nur beim Zubehör, sondern vor allem bei der Ausstattung des Rasierapparats selbst aus dem Vollen geschöpft. An der Vorderseite prangt ein OLED-Display, das mehr kann als nur den Ladestand des Akkus anzuzeigen. Der S9987 kann leuchten, und das sogar farbig. Das sieht gut aus, allerdings dient die Lampe vorrangig nicht optischen Gesichtspunkten, sondern informiert über den Anpressdruck. Philips nennt das Feature »Pressure Guard« - bei zu viel Druck leuchtet der Rasierer in einem warnenden Rot, guten Druck quittiert er mit grünem und zu wenig Druck mit blauem Licht.
Für eine möglichst reibungslose und gründliche Rasur sorgen darüber hinaus eine spezielle Schutzbeschichtung sowie Sensoren für die Bartdichte und Bewegung - Merkmale, die zwar weniger imposant wirken als der Pressure Guard, aber die Rasurqualität merklich erhöhen.
Der Wahl Rasierer Travel Shaver ist ein elektrischer Trockenrasierer, der mit nur einer Scherfolie ausgestattet ist. Damit Sie das Gerät bequem auf Reisen mitnehmen können, gibt es einen stabilen Aufbewahrungsbehälter und eine Tragetasche dazu. Für diesen Zweck ist es auch dienlich, dass dem Set ein Schneidmesser und eine Ersatzscherfolie beiliegen.
Ein Ladevorgang dauert etwa acht Stunden und ermöglicht eine Rasur von rund 45 Minuten, darin liegt eine gewisse Schwäche gegenüber Rasierern mit moderner Akku-Technologie und Schnellladefunktion. Betrachtet man ausschließlich die Verwendung für die sporadische Rasur, hat der Wahl-Rasierer aber durchaus Kauftipp-Potenzial.
Vorteile:
Nachteile:
Die meisten Rezensenten, welche den Rasierer gemäß seinen Einsatzmöglichkeiten nutzen (Stoppeln/Bartschatten entfernen - durchaus auch für Haarstoppeln bei Glatzentägern), sind zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Gerät. Insbesondere dass eine zusätzliche Scherfolie und ein Ersatzmesser zum Lieferumfang gehören, ist ein echter Pluspunkt. Hier gibt es einen ordentlichen Gegenwert für kleines Geld.
Sicher ließen sich kleinere Kritikpunkte am Gerät finden. Doch das wären im Wesentlichen Kritikpunkte, die auf nahezu alle Reiserasierer mit Scherfolien zutreffen. Abgesehen davon ist die Preisleistung absolut top! Daher eine ganz klare Empfehlung.
| Modell | Preis (ca.) | Betriebsdauer (Herstellerangabe) | Ladezeit (Herstellerangabe) |
|---|---|---|---|
| Wahl Travel Shaver | 12 € | Bis zu 45 Minuten | Ca. 460 Minuten |
| Philips PQ888/06 | 50 € | Bis zu 60 Minuten | Bis zu 60 Minuten |
| Braun Series 3 310BT | 84 € | Bis zu 30 Minuten | Ca. 60 Minuten |
Der Trend geht schon seit einigen Jahren ganz klar zum Elektrorasierer, mit dem man sich auch mit Schaum oder Gel und unter der Dusche rasieren kann. Ob die Hersteller versuchen, damit Anhänger des traditionellen Nassrasierens von ihren Produkten zu überzeugen? Zwar fanden die Tester, dass sich die Rasur mit Schaum oder unter Wasser angenehmer anfühlt, allerdings benötigt man mehr Zeit zum Einschäumen und zur anschließenden Reinigung, wenn man Schaum benutzt.
tags: #Wahl #Travel #Shaver #Test
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