Die Entdeckung der ersten grauen Haare kann ein Schock sein, besonders in jungen Jahren. Es ist ein natürlicher Prozess, aber was sind die Ursachen und was kann man dagegen tun? Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Ergrauens der Haare.
Die natürliche Haarfarbe wird durch das Pigment Melanin bestimmt. Dieses Pigment wird von speziellen Farbzellen in den Haarwurzeln, den sogenannten Melanozyten, produziert.
Mit zunehmendem Alter lässt die Funktion dieser Zellen nach, und die Haare lagern weniger Farbstoff ein. Die Folge: sichtbar graues Haar. Das Grau ist allerdings eine optische Täuschung. Der Farbton entsteht, weil noch pigmentierte und bereits depigmentierte Haare nebeneinander liegen.
Ein weiterer Effekt kommt dazu: Anstatt von Pigmenten lagern die Haare Sauerstoffbläschen ein. Brechen sie das Licht, erscheint das Haar weiß. Eigentlich sind die Haare farblos.
Der Zeitpunkt des Ergrauens ist genetisch festgelegt. Wer früh graue Haare hat, dessen Eltern hatten sie vermutlich auch früh. Bei den meisten Menschen erscheinen graue Haare zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr. Neben den Erbinformationen können wohl Luftverschmutzung, ultraviolette Strahlung, Rauchen und eine Mangelernährung das Ergrauen der Haare begünstigen.
Beim Ergrauen in jüngeren Jahren spricht man vom frühzeitigen Ergrauen (Canities praecox). Bei hellhäutigen Menschen spricht man von vorzeitigem Ergrauen, wenn sie unter 20 Jahre alt sind, bei Asiaten vor dem 25. und bei Afrikanern vor dem 30. Lebensjahr. Neben der Genetik könnten bestimmte Medikamente dafür verantwortlich sein, etwa Mittel, die vor Malaria schützen.
Außerdem Infektionen wie HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) sowie einige seltene, genetische und immunologische Erkrankungen. Sie behindern die Melaninproduktion, sodass dem Körper die Farbpigmente fehlen. Vorrangiges Therapieziel beim vorzeitigen Ergrauen: mögliche Auslöser erkennen und behandeln.
Dass Stress und graue Haare zusammenhängen, vermutet man schon eine Weile. Mittlerweile gibt es einige Studien, die die Zusammenhänge bestätigen und erklären, welche Mechanismen dabei eine Rolle spielen könnten.
Der Grund: Solange sich Haare noch als Follikel in der Haut befinden, werden sie von Stresshormonen und zahlreichen anderen Prozessen beeinflusst, die sich in unserem Körper und Geist abspielen. Um zu verstehen, welche Prozesse ganz konkret dabei wirksam sind, haben die US-amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Tausende Eiweiße in den Haaren der Probanden bestimmt.
Änderte sich die Haarfarbe, veränderten sich auch rund 300 Proteine, die teilweise den Energiestoffwechsel in den Mitochondrien beeinflussen. Die Mitochondrien gelten als die Kraftwerke der Zellen, die die Energie für jegliche Prozesse im menschlichen Körper bereitstellen. Offenbar reagieren sie auch auf eine Reihe von Signalen, etwa auf psychischen Stress.
Möglicherweise vermitteln sie über Veränderung bestimmter Proteine die entsprechenden Informationen an die Melanozyten in den Haarwurzeln.
Dass Menschen bei großem Stress plötzlich über Nacht graue Haare bekommen, ist ein Mythos, befeuert von Legenden wie der um Marie-Antoinette. Die Biologie widerspricht der Erzählung: Haar, das einmal aus dem Follikel gewachsen ist, verändert seine Farbe nicht mehr.
Wenn Stress Haare grau werden lässt, kehrt dann durch Erholung und Entspannung die natürliche Haarfarbe zurück? Zumindest einem Teilnehmer der US-Studie wuchsen ein paar Haare in seiner ursprünglichen Farbe nach, während er im Urlaub war. „Unsere Daten zeigen, dass das Altern des Menschen kein linearer, festgelegter biologischer Prozess ist, sondern zumindest teilweise aufgehalten oder sogar vorübergehend rückgängig gemacht werden kann“, erklärte Martin Picard, Verhaltensmediziner und Hauptautor der Studie, in einer Pressemitteilung der Universität.
Allerdings dämpfte der Experte allzu große Hoffnungen: „Auf der Grundlage unserer mathematischen Modellierung gehen wir davon aus, dass das Haar einen Schwellenwert erreichen muss, bevor es grau wird“, so Picard. „In der Lebensmitte, wenn das Haar durch das biologische Alter und andere Faktoren sich dem Schwellenwert nähert, kann Stress es über diese Schwelle hinausschieben, sodass es grau wird.“
Leider (noch) nicht viel. Die gute Nachricht: Graue Haare sind in der Regel kein medizinisches Problem, manche empfinden sie jedoch ästhetisch als störend: Zumindest früh ergraute Haare werden vielfach immer noch als Anzeichen für vorzeitiges Altern und eine ungesunde Lebensweise wahrgenommen.
Ein gesunder Lebensstil ist natürlich das A und O. Aber es gibt auch einige Hausmittel, die den grauen Haaren entgegenwirken.
Sind die Haare erst einmal ergraut, kann dies ein unumkehrbarer Prozess sein. Das heißt aber nicht, dass du deine Haarpracht nicht gekonnt in Szene setzen kannst. Es gibt unzählige Möglichkeiten graue Haare zu stylen und einen sagenhaften Look zu kreieren.
Da graue Haare meist trocken sind, ist es wichtig, diese mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen.
An der Haarwurzel produzieren Melanozyten Melanin, das dem Haar seine Farbe gibt. Mit dem Alter nimmt die Melanozytenaktivität ab, was zu weniger Melanin und schließlich zu grauen oder weißen Haaren führt. Der Zeitpunkt des Ergrauens hängt von genetischen und ethnischen Faktoren ab und variiert stark.
Mit der Anti-Grau Effekt Haarpflege bietet Plantur 39 erstmals die Möglichkeit, die Haare ganz einfach beim Waschen zu repigmentieren. Grund hierfür ist der Wirkstoff 5,6-Dihydroxyindol (DHI):
Diese Methode ist nicht mit einer klassischen Haarfärbung vergleichbar, bei der beispielsweise mit Ammoniak die Haarstruktur aufgebrochen wird, um die Farbe in das Haar einzubringen. Stattdessen handelt es sich um eine sanfte Anwendung, die ohne aggressive Chemikalien auskommt. Erste graue Haare und selbst ein schmaler grauer Haaransatz werden wirkungsvoll kaschiert.
Unsere Farbshampoos und Farbconditioner bieten nicht nur eine Möglichkeit, die Haarfarbe aufzufrischen, ohne sie zu färben, sondern versorgen das Haar gleichzeitig mit wertvoller Pflege. Besonders bei braunen bis dunklen Haaren erzielen sie optimale Ergebnisse, da sie auf den jeweiligen Haarunterton abgestimmt sind:
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