Der Wunsch nach langen Haaren ist weit verbreitet - sei es aus ästhetischen Gründen oder zur Korrektur von Haarschäden. Viele stellen sich die Frage: Wie viel wachsen Haare im Monat? Durchschnittlich wächst das menschliche Kopfhaar etwa 1 bis 1,5 Zentimeter pro Monat, was ca. 0,3 bis 0,5 Millimeter pro Tag entspricht. Diese Zahl kann variieren, abhängig von genetischen Faktoren, hormonellem Status, Alter, Gesundheit und Pflegegewohnheiten.
Um auszurechnen, wie lange es dauert, eine bestimmte Haarlänge zu erreichen, zieht man die jetzige von der gewünschten Länge ab und teilt das Ergebnis durch 12 bzw. 18 (also das Wachstum pro Jahr).
Wie lange es dauert, bis die gewünschte Haarlänge erreicht ist, ermittelt man mit folgenden Formeln:
\text{zu wachsende Haarlaenge}=\text{gewuenschte Haarlaenge}-\text{jetzige Haarlaenge}
Zuerst muss berechnet werden, wie viele cm die Haare noch wachsen sollen. Dazu zieht man von der gewünschten Haarlänge die jetzige Haarlänge ab.
\text{Dauer}=\frac{\text{zu wachsende Haarlaenge}}{\text{13 cm/Jahr}}
Man teilt das Ergebnis anschließend durch 12 oder 18, also die Anzahl der Zentimeter, die das Haar pro Jahr wächst. So kann man berechnen, wie viele Jahre es dauert, bis die gewünschte Haarlänge erreicht ist.
Beispiel: Die Haare sind 20 cm lang und sollen auf 40 cm wachsen:
(40 - 20) : 12 = 1,7 bzw. (40 - 20) : 18 = 1,1.
Es dauert also 1,1 bis 1,7 Jahre.
Pro Tag wachsen Haare rund 0,03 bis 0,05 cm. Das kann man leicht ausrechnen, indem man die Länge, die Haare im Jahr wachsen (12-18 cm), durch die Anzahl der Tage (also 365) teilt.
Rund 0,2 bis 0,3 cm wachsen Haare pro Woche. Um das auszurechnen, kann man die Wachstumslänge für ein Jahr (12-18 cm) durch die Anzahl der Wochen (also 52) teilen.
In zwei Wochen wachsen Haare ca. 0,4 bis 0,6 cm. Man kann die Länge ausrechnen, indem man zuerst das Wachstum für eine Woche bestimmt (12 bzw. 18 cm : 52) und die Zahl dann verdoppelt.
Das Haarwachstum pro Monat beträgt ca. 1 bis 1,5 cm. Das lässt sich leicht errechnen, indem man die Länge, die Haare im Jahr wachsen (12-18) durch die Anzahl der Monate (also 12) teilt.
Je nach Alter, Geschlecht, Haartyp etc. wachsen die Haare unterschiedlich schnell. Man kann davon ausgehen, dass sie pro Jahr ca. 12-18 cm wachsen.
Um zu berechnen, wie viele Jahre es dauert, bis man eine bestimmte Haarlänge erreicht hat, zieht man die jetzige von der gewünschten Länge ab und teilt das Ergebnis durch 12 bzw. 18. Teilt man stattdessen durch 1 bzw. 1,5, hat man die Dauer in Monaten errechnet.
Bei Männern wachsen Haare etwas schneller als bei Frauen. Die Geschwindigkeit hängt aber nicht nur vom Geschlecht ab. Es spielen verschiedene Faktoren wie Alter, Jahreszeit und Hormone eine Rolle.
Eine genaue Antwort gibt es hierauf nicht, denn die Entwicklung von Kindern ist unterschiedlich. Allgemein kann man sagen: Die Haare wachsen bei Menschen mit zunehmendem Alter langsamer.
Für 1 cm braucht ein Haar ca. 21 Tage bis einen Monat. Wenn Haare für 12 bzw. 18 cm 12 Monate brauchen, sind es für 1 cm ca. 0,7 Monate bis 1 Monat, also ca. 21 bis 30 Tage.
Für 10 cm brauchen Haare ca. 7 bis 10 Monate. Zuerst berechnet man, wie lange sie für 1 cm brauchen und multipliziert diese Zahl dann mit 10. Man rechnet also: 12 bzw. 18 : 12 x 10.
Jedes Haar auf unserem Körper durchläuft beim gesunden Haarwachstum drei Phasen: Haare wachsen, kommen in eine Übergangs- und Ruhephase und fallen schließlich nach etwa 2-6 Jahren aus. Ein ganz natürlicher Prozess.
Das Haar besteht aus dem sichtbaren Teil (dem Haarschaft und den Haarspitzen) und der Haarwurzel, die unter der Kopfhaut sitzt und vom Haarfollikel umgeben wird, in dem das Wachstum reguliert wird.
Grundsätzlich wachsen Haare ca. 1 cm pro Monat, das ist genetisch festgelegt und lässt sich nicht beschleunigen. Allerdings kann man mit der richtigen Haarpflege dafür sorgen, dass das Haar gesünder, kräftiger und voller aussieht:
Um das Haar und die beste Pflege ranken sich zahllose Mythen.
Wie viele Haare hat ein Mensch auf dem Kopf? Im Durchschnitt trägt jeder Mensch etwa 100.000 Haare auf dem Kopf. Die genaue Anzahl richtet sich vor allem nach der Haarfarbe. Menschen mit hellem Haar haben vergleichsweise viele Haare, etwa 130.000 bis 150.000, dafür sind die Haare aber auch dünner. Bei dunkleren Haarfarben ist die Struktur kräftiger, die Anzahl der Haare jedoch geringer. Übrigens verliert der Mensch jeden Tag im Durchschnitt 100 Kopfhaare. Der genaue Wert hängt von der gesamten Haaranzahl ab. Personen mit vielen Haaren verlieren täglich auch mehr davon.
Auch hier gibt es einen Durchschnittswert, der liegt bei einem Zentimeter pro Monat. Beim Thema Haarwachstum ist aber nicht unbedingt interessant, wie schnell ein Haar wächst, sondern wie lange es in der Wachstumsphase verbleibt. Schließlich bestimmt die Dauer der Wachstumsphase auch die Länge der Haare.
Grundsätzlich durchläuft das Kopfhaar auf seinem „Lebensweg“ drei Phasen:
Nun gibt es Faktoren, die negativ auf die Wachstumsphase einwirken und somit das Haarwachstum verkürzen können. Dazu zählt beispielsweise das Rauchen. Die Substanzen, die in Zigaretten stecken, können Durchblutungsstörungen an der Haarwurzel verursachen und so das Haarwachstum einschränken. Schlafmangel kann die Versorgung des Haars ebenfalls verschlechtern und die Wachstumsphase stören.
Es gibt übrigens viele Gründe dafür, warum gerade Haare so empfindlich auf innere und äußere Einflüsse reagieren. Zum einen sind sie sehr sensibel, zum anderen befinden sie sich ganz außen am Körper und sind daher im Vergleich zu anderen Körperstrukturen eher von der Nährstoffversorgung abgeschottet. Außerdem kann sich ein Haar nicht erholen - ist es einmal in die Ausfallphase eingetreten, fällt es unwiederbringlich aus.
„Es gibt Faktoren, die negativ auf die Wachstumsphase einwirken und somit das Haarwachstum verkürzen können. Dazu zählt beispielsweise das Rauchen.“
Ja, das kann tatsächlich klappen. Der Wirkstoff Minoxidil, der eigentlich zur Senkung des Blutdrucks entwickelt wurde, kann an die Haarwurzel andocken und dort die Durchblutung verbessern.
Dadurch wird die Haarwurzel beispielsweise optimaler mit Mikronährstoffen versorgt. Das Haar ist mit der besseren Versorgung zufriedener und verbleibt länger in der Wachstumsphase. Minoxidil ist übrigens der einzige „Haarwuchswirkstoff“, der in einer Leitlinie vertreten ist, und zwar in der europäischen S3-Leitlinie zur Behandlung der androgenetischen Alopezie (erblich bedingter Haarausfall). Betroffene können den Wirkstoff Minoxidil mit einem speziellen Schaum oder einer Lösung auf die Kopfhaut aufbringen. Um die Haare schneller wachsen zu lassen, greifen manche Menschen auch zu Produkten mit Rosmarin.
Natürliche Inhaltsstoffe schaden nicht - sofern sie für die Person verträglich sind -, große Erfolge sollten Anwendende damit aber nicht erwarten. Dass Haare beispielsweise mit Rosmarin doppelt so schnell wachsen, ist ein Mythos. Ein weiterer Mythos ist übrigens, dass Haare nach dem Rasieren dicker nachwachsen - die Stoppeln erwecken lediglich den Eindruck, die Haarstruktur an sich bleibt aber gleich.
Das ist ein sehr kontroverses Thema. Grundsätzlich können Frauen bei der Anwendung von Haarfärbemitteln nicht sicher ausschließen, dass die chemischen Stoffe, die darin stecken, das ungeborene Kind erreichen. Es wäre möglich, dass sie über die Kopfhaut in den Körper der Mutter und dann über die Plazenta weiterwandern. Frauen haben in der Schwangerschaft aber den Luxus, dass die Haare länger wachsen. Das liegt daran, dass der Körper in der Zeit das Östrogen hochfährt - das Sexualhormon ist ein optimaler Wachstumsunterstützer für die Haare. In der Schwangerschaft verbleiben die Haare durch das Östrogen nämlich länger in der Wachstumsphase und fallen dadurch später aus. Die neu gewonnene Haarpracht tröstet viele Frauen über die fehlenden Haarfärbeprodukte hinweg.
Wer trotzdem nicht auf Farbe im Haar verzichten möchte, kann sich Strähnchen machen lassen. Dabei kommt die Haarfärbung im besten Fall nicht mit der Kopfhaut in Berührung. Auch eine Haartönung ist eine mögliche Alternative, denn dabei legt sich die Farbe um das Haar herum, das erfordert nicht so aggressive Stoffe wie bei der Haarfärbung. Bei der Haarfärbung muss die Haarstruktur nämlich zunächst aufgespalten werden, um die Farbpigmente dort hineinzubringen - dieser Eingriff in das Haar ist viel drastischer. Die Haare in der Schwangerschaft zu tönen oder die Haare natürlich aufzuhellen, können also sinnvolle Alternativen sein.
Es kursieren vor allem im Internet viele Empfehlungen, um die Haare mit Hausmitteln aufzuhellen. Manche Menschen versuchen beispielsweise, die Haare mit Zitrone aufzuhellen, oder erhoffen sich von Roter Bete einen färbenden Effekt. Das Ergebnis ist fraglich und auch natürliche Stoffe sind nicht frei von Risiken. Wer eine sehr empfindliche Kopfhaut besitzt, kann nach der Anwendung von Zitronensäure ein sogenanntes Kontaktekzem entwickeln. Dabei handelt es sich um eine Hautentzündung, die durch Reizstoffe entsteht.
Eine schonende Möglichkeit, um die Haare natürlich zu färben, ist die Anwendung von Pflanzenhaarfarbe. Dabei wählen Interessierte am besten ein zertifiziertes Produkt. Diese natürlichen Haarfärbemittel werden auf Spuren von Pflanzenschutzmitteln untersucht, die ebenfalls Reizungen an der Kopfhaut provozieren können. Allerdings kann die Kopfhaut ebenfalls auf zertifizierte Pflanzenhaarfarbe reagieren. Am besten tasten sich Anwendende langsam an ein Produkt heran, indem sie es an einer unauffälligen Stelle am Kopf ausprobieren.
Die Idee hinter dem „Haareausfetten“ ist, dass die talgproduzierenden Drüsen merken, dass genügend Talg da ist und sie ihre Arbeit herunterfahren können. So intelligent sind die Drüsen aber nicht, sie produzieren, unabhängig vom vorhandenen Talg, einfach munter weiter. Eine Person, bei der die Haare schnell fetten, riskiert mit dem Ausfetten sogar die Entwicklung eines seborrhoischen Ekzems. Dabei handelt es sich um eine chronische Ekzemvariante, die sich durch eine übermäßig fettende, schuppende Kopfhaut und durch eine Fehlbesiedlung mit einem Hefepilz äußert.
Wer fettigem Haar entgegenwirken möchte, sollte die Talgdrüsen auf dem Kopf nicht unnötig reizen, denn sonst produzieren sie mehr Talg. Hitze, Kopfmassagen oder ausgiebiges Haarebürsten können sie zur Talgherstellung bewegen.
Folgende Tipps können bei fettigem Haar helfen:
Auch wenn fettige Haare ein Ärgernis sind, ist die Talgproduktion wichtig, denn so schützt sich die Kopfhaut vor äußeren Einflüssen. Bemerken Betroffene bei sich zusätzlich eine schuppende, juckende oder gerötete Kopfhaut, sollten sie das zur Sicherheit von einem Dermatologen oder einer Dermatologin abklären lassen.
„Wer fettigem Haar entgegenwirken möchte, sollte die Talgdrüsen auf dem Kopf nicht unnötig reizen, denn sonst produzieren sie mehr Talg.“
In den letzten Jahren erfreut sich die sogenannte „No Poo“-Bewegung, bei der Anwendende auf Shampoo verzichten, einer großen Beliebtheit. Aus medizinischer Sicht birgt das allerdings ein Risiko. Schließlich sammeln sich an unseren Haaren Talg und Stoffe aus der Umwelt wie Pollen. Nur mit Wasser bekommen wir diese Verschmutzungen nicht weg, denn Wasser löst schlichtweg kein Fett. Verbleiben die Rückstände auf der Kopfhaut und dem Haar, kann das einen optimalen Nährboden für Hefepilze oder Bakterien und damit für die Entwicklung eines Kopfhautekzems bilden. Wer die Haare ohne Shampoo waschen möchte, greift nicht selten zu Alternativen wie Natron. Das kann aber wiederum die Kopfhaut austrocknen und dort Reizungen begünstigen. Mit Roggenmehl die Haare zu waschen, ist eine Option, aber vergleichsweise aufwendig.
Es gibt durchaus Hausmittel wie Bier oder Ei, die einen pflegenden Effekt besitzen sollen. Schädlich sind sie für die Kopfhaut oder das Haar nicht, sie leisten aber auch keinen bahnbrechenden Beitrag zur Haarpflege. Ein Hausmittel, das sich für fast jeden Kopf eignet und durchaus sinnvoll erscheint, ist Heilerde. Einmal bis zweimal im Monat angewendet, entfernt sie überschüssiges Fett und kann die Kopfhaut beruhigen. Außerdem enthält sie Nährstoffe wie Magnesium, Silizium oder Eisen. Personen, die Heilerde zu oft in die Pflegeroutine einbinden, können aber eine trockene Kopfhaut entwickeln, daher ist hier weniger mehr. Grundsätzlich ist es so, dass Hausmittel nicht mit speziellen Haarkuren aus dem Handel mithalten können. Die Anwendung erfordert zudem oft ein gewisses Maß an Zeit.
Bestimmte Vitamine sind wichtig für gesundes, gepflegtes und kräftiges Haar. Dazu zählen: Vitamin D3, Biotin, Zink und Eisen. All diese Haar-Vitamine tragen zur Aktivität des Haarfollikels bei. Zum Haarfollikel gehören die Strukturen, die sich rund um die Haarwurzel befinden und das Haar in der Haut verankern. Menschen, die bei sich einen übermäßigen Haarausfall vermuten, können beim Hausarzt oder der Hausärztin einen Mikronährstoff-Test machen lassen. Das ist durchaus sinnvoll, um einem eventuell vorhandenen Nährstoffdefizit auf die Spur zu kommen und eine ärztliche Empfehlung für ein Vitaminprodukt zu erhalten. Haar-Vitamine in Form von Nahrungsergänzungsmitteln sind übrigens zu niedrig dosiert, um einen ausgeprägten Mangel zu beheben. Sie bieten sich daher nur bei leichten Mangelerscheinungen an.
Die Haare sind totes Material, sobald sie die Kopfhaut durchstoßen, sie selbst verursachen die Schmerzen also nicht. Vielmehr löst die Nervenwurzel, die in dem lebenden Part in der Kopfhaut sitzt, die unangenehmen Gefühle aus. Bei Personen, die den Eindruck haben, dass ihre Haare wehtun, kann eine Vielzahl von Ursachen infrage kommen. Beispielsweise ein Ekzem, eine entzündliche Erkrankung wie eine Neurodermitis, eine Pilzerkrankung oder eine vernarbende Kopfhauterkrankung. Ein elektrisierendes und schmerzendes Gefühl auf der Kopfhaut kann auch ein Anzeichen für eine beginnende Gürtelrose, also eine Nervenerkrankung, sein. Wie viel Haare im Monat wachsen, hängt von mehreren Faktoren ab. Und die Haarwachstumsrate kann sich erheblich auf die Haardicke und -gesundheit auswirken.
Wenn du deine Haare schneller wachsen lassen möchtest, gibt es einige bewährte Methoden, die du anwenden kannst:
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