Es ist schnell passiert: Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, und schon sind die Wimpern durch Hitze oder Feuer beschädigt. Man curlt sich nochmal schnell die bereits getuschten Wimpern (ja, wir wissen, dass man das eigentlich nicht soll) und plötzlich sitzt die Hälfte der Wimpern nicht mehr am Wimpernkranz, sondern klebt an der Wimpernzange. Blöd! Die Frage, die sich dann stellt, ist: Wachsen die Wimpern wieder nach? Und wenn ja, wie kann man das Nachwachsen beschleunigen?
Ja, Wimpern wachsen nach! Wenn Wimpern ausfallen oder abbrechen, benötigen sie allerdings eine gewisse Zeit, um wieder nachwachsen zu können. Diese Dauer ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Es gibt jedoch Mittel, die die Zeitspanne verkürzen sollen.
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Der Wachstumszyklus der Wimpern
Die Länge der Wimpern ist individuell und genetisch festgelegt. Die durchschnittliche Anzahl beträgt 150 bis 250 Wimpern am oberen Augenlid und 50 bis 100 Wimpern am unteren Wimpernkranz.
Nach etwa 100 bis 150 Tagen fallen Wimpern aus.
Die oberen Wimpern werden bis zu 13 Millimeter und die unteren Härchen bis zu acht Millimeter lang.
Das Wimpernwachstum erfolgt in drei Phasen:
Hier ist eine Tabelle, die den Wimpernwachstumszyklus zusammenfasst:
| Phase | Dauer | Beschreibung |
|---|---|---|
| Anagenphase (Wachstumsphase) | 30-45 Tage | Wimpern wachsen in die Länge |
| Katagenphase (Übergangsphase) | Unbekannt | Wachstum stoppt, Haarwurzel verankert sich |
| Telogenphase (Ruhephase) | 100 Tage | Haarwurzel regeneriert sich, neue Wimper wächst nach |
Damit die Wimpern aber nach dem tragischen Unfall möglichst schnell wieder nachwachsen, solltet ihr ein paar Tipps beachten:
Was wir bei dem vielen Tuschen und Curlen gerne vergessen ist die richtige Pflege, dabei ist das das A&O für schöne und lange Wimpern.
Durch mehrere Schichten Mascara und das abendliche Abschminken werden unsere Wimpern stark belastet. So brechen sie deutlich schneller ab. Deshalb solltest du beim Abschminken nicht zu sehr an den Augen und Wimpern reiben. Lieber mit einem Wattepad ganz sanft nur in eine Richtung streichen. Dafür am besten schonende und milde Produkte mit natürlichen Inhaltsstoffen wie Pflanzenölen verwenden. Anschließend ein wenig Vaseline, Olivenöl oder ein Augenserum über die Wimpern gehen. Das macht sie dehnbar und schützt vor dem Abbrechen. Der beste Zeitpunkt, das Augenlid zu reinigen, ist übrigens nach einer Dusche oder einem Bad, denn durch den warmen Dampf öffnen sich die Poren und können so besonders gründlich gereinigt werden
Tägliche Pflege: täglich eine dünne Schicht Vaseline oder pflegendes Kokos, Jojoba- oder Rizinusöl auf die Wimpern auf. Das versorgt die Härchen während der Wachstumsphase mit Feuchtigkeit und verhindert, dass die Wimpern austrocknen.
Ein pflegendes Öl oder Wimpernserum am Wimpernkranz auftragen.
Öfter mal auf Mascara verzichten. So können sich die Wimpern regenerieren und die Härchen werden mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt, die für ein gesundes Wachstum notwendig sind. Also nicht zu häufig die Wimpern tuschen!
Niemals an den Wimpern zupfen. Das erhöht das Risiko, dass die Härchen früher ausfallen.
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Um das Wimpernwachstum zu stimulieren kannst du deinen Augenlidern eine sanfte Massage verpassen. Das fördert die Durchblutung der Haarfollikel und sorgt somit für eine bessere Nährstoffversorgung dieser. So geht's: Hierfür einfach etwas Kokosöl in den Fingern verreiben und mit den Fingerspitzen sanft die Lider mit kleinen kreisenden Bewegungen massieren. Für lange Wimpern die Massage zwei Mal täglich für jeweils fünf bis sieben Minuten durchführen und mehrere Monate hintereinander wiederholen.
Täglich für wenige Minuten das Augenlid massieren. Das regt die Blutzirkulation und die Haarwurzel zum Wimpernwachstum an. Alternativ die Wimpern bürsten.
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Genau wie unsere Mähne, benötigen auch die Wimpern Nährstoffe um zu wachsen. Besonders wichtig und essentiell für das Haar- und damit auch das Wimpernwachstum: Die Vitamine A, B, C und E, Proteine und die Mineralien Selen, Magnesium, Zink, Kupfer und Eisen.
Richtige Ernährung: Biotin stärkt die Wimpern und verhindert, dass die Härchen frühzeitig ausfallen. Biotin steckt beispielsweise in Eiern, Lachs, Banane, Karotte, Nüssen oder Bohnen.
Lebensmittel für lange Wimpern sind also vor allem:
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Rizinusöl ist den meisten von uns als Abführmittel bekannt. Es kann aber noch viel, viel mehr. Auch als Wundermittel für’s Wimpernwachstum, beziehungsweise als natürliches Wimpernserum, lässt es sich einsetzen. Wer also keine hunderte von Euro für Wimpernseren ausgeben möchte, greift am besten zu diesem günstigen Mittelchen aus der Apotheke. Rizinusöl stimuliert die Follikel und nährt die Wimpern. Es regt das Wachstum glänzender und voluminöser Wimpern an. Es hilft ebenso Mikroorganismen zu bekämpfen, die das Wachstum behindern.
So geht’s: Am besten trägt man es mit einem sauberen Pinsel oder Wattestäbchen auf den Wimpernkranz und wäscht es am nächsten Morgen ab. Nach zwei bis drei Monaten sollten die Wimpern stärker und voller erscheinen.
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Aloe Vera Gel liefert ebenfalls mehrere Nährstoffe, die das Wimpernwachstum anregen. Außerdem versorgt es die Wimpern gleichzeitig mit Feuchtigkeit.
So geht’s: Das Gel auf einen sauberen, alten Mascara-Stab geben und die Wimpern vor dem Schlafengehen, damit tuschen. Am Morgen abspülen. Wichtig: Vor der Anwendung den Milchsaftanteil der Aloe Vera entfernen.
Aloe Vera Gel für die Wimpern
Grüner Tee ist reich an Flavonoiden und Tanninen. Flavonoide stimulieren das natürliche Wachstum der Wimpern und sorgen für dichte und starke Wimpern.
So funktioniert‘s: Eine Tasse grünen Tee aufbrühen und abkühlen lassen. Ein Wattestäbchen in den Tee eintauchen und damit die Wimpern von der Wurzel bis hin zur Spitze befeuchten. Die Mixtur 15 Minuten einwirken lassen und anschließend die Augen mit kaltem Wasser abspülen. Die Prozedur zwei Mal täglich für zwei bis drei Monate wiederholen. Vorsicht: Der Tee sollte nicht in die Augen gelangen.
Grünen Tee für schöne Wimpern
Nicht nur unsere Haare wollen gebürstet werden, auch unsere Wimpern sollten wir ab jetzt täglich mit einer speziellen Wimpernbürste kämmen. Das entfernt nämlich Schmutz und Staub, der sich zwischen den Wimpern ablagert, den Wimpernansatz verstopfen und im schlimmsten Fall Entzündungen verursachen kann. Außerdem kann das Wachstum der Wimpern durch die Partikel gehemmt werden und bestehende Wimpern fallen schneller aus. Die Pflegeeinheit mit der Wimpernbürste regt gleichzeitig die Blutzirkulation an und wirkt somit ähnlich wie die Augenlid-Massage. Win-win!
Massagen: Täglich für wenige Minuten das Augenlid massieren. Das regt die Blutzirkulation und die Haarwurzel zum Wimpernwachstum an. Alternativ die Wimpern bürsten.
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Wem dir die Hausmittelchen und Ernährungstipps zu mühsam sind und es einfach schneller gehen muss, kannst mit Wimpernseren nach etwa sechs Wochen tolle Ergebnisse erzielen. Hier könnt ihr mehr darüber lesen oder die Seren direkt shoppen.
Zusätzliche Tipps
Wer es besonders eilig hat und nicht warten kann, bis Öle, Seren und Co. ihre Wirkung entfalten, für den gibt es Gott sei Dank noch die Wimpernverlängerung. Alle Informationen findet ihr hier. Außerdem erklären wir euch noch, wie ihr mehr Volumen für die Wimpern zaubern könnt.
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