Kommt Ihnen dieser Mythos, dass regelmäßiges Spitzen schneiden das Haarwachstum fördert, bekannt vor? Und fragen Sie sich, ob das stimmt? Die Antwort lautet: Nein! Regelmäßiges Spitzenschneiden lässt die Haare nicht schneller wachsen.
Viele von uns kennen den Mythos: Wer sich regelmäßig die Haare schneidet, dessen Haare wachsen schneller und gesünder. Aber wie viel Wahrheit steckt dahinter?
Tatsächlich hat dieser Mythos keine wissenschaftliche Grundlage - Haare wachsen nicht schneller, nur weil man sie schneidet! Die Geschwindigkeit des Haarwachstums wird von genetischen Faktoren und der Gesundheit des Haares beeinflusst.
Grundsätzlich ist genetisch festgelegt, wie schnell das Wachstum der Haare abläuft. Pro Tag wächst ein Haar auf dem Kopf durchschnittlich 0,3 bis 0,5 Millimeter - egal, ob man es rasiert, schneidet oder unbehelligt sprießen lässt.
Zwar ändert sich die Wachstumsgeschwindigkeit der Haare im Laufe des Lebens. Das hängt aber mit dem Alter und nicht mit Schere oder Rasierer zusammen. Das Haar an sich ist eine "tote" Hornsubstanz und enthält weder Blutgefäße noch Nerven. Nur an der Wurzel ist es lebendig.
Die Haarwurzeln in der Kopfhaut produzieren immer neue Haarzellen, diese härten aus und schieben sich in den Haarkanal. Durch das Schneiden werden keinerlei Informationen von den Haaren an die Wurzeln weitergegeben und dieser Prozess nicht beeinflusst.
Das Haar an sich besteht aus abgestorbenen Zellen, ist also tote Materie. Wird es geschnitten, erfolgt darüber kein Informationsfluss hin zur Haarwurzel. Eine regelmäßige Rasur hat also keinen Einfluss auf das Haarwachstum. Die Gene und der Hormonhaushalt dagegen schon.
Allerdings fördert diese Maßnahme eine volle, gesunde und glänzende Mähne. Deshalb sollten Sie - Mythos hin oder her - alle acht bis zehn Wochen einen Friseur aufsuchen, der Ihre Haare um etwa einen Zentimeter kürzt. So kann Spliss nicht nur beseitigt, sondern auch vorgebeugt werden.
Auch wenn regelmäßiges Haareschneiden das Haarwachstum nicht beschleunigt, wirkt es sich positiv auf die Haargesundheit aus. Geschnittene Spitzen verhindern, dass sich Spliss ausbreitet und das Haar insgesamt dünner oder brüchiger wird. Durch das Entfernen der geschädigten Spitzen sieht das Haar gesünder aus und fühlt sich kräftiger an.
Ab Schulterlänge neigen Haarspitzen nämlich dazu, leichter zu brechen. Das ist kein Wunder, denn schulterlanges Haar ist ungefähr drei Jahre alt und hat dementsprechend schon einiges (föhnen, winterliche Kälte, Sonneneinstrahlung) mitgemacht.
Da also regelmäßiges Spitzen schneiden das Haarwachstum nicht fördert, stellt sich die Frage, ob es einen anderen Geheimtipp für schnelleres Haarwachstum gibt. Und siehe da, den gibt es: Zink lautet das Zauberwörtchen! Der Biostoff schützt nicht nur die Haarwurzel vor Entzündungen und sorgt so für eine gesunde Kopfhaut.
Zink fördert auch das Haarwachstum. Eine ausgewogene Ernährung kann das Haarwachstum positiv beeinflussen. Vitamine und Mineralstoffe wie Biotin, Zink, Eisen sowie die Vitamine A, C, D und E spielen eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Haarfollikeln.
Die Kopfhaut bildet das Bindeglied zwischen Haarwurzel und -schaft. Die Qualität unserer Haarpracht hängt maßgeblich von der Gesundheit des Follikels ab, aus dem die Haare entspringen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, die Kopfhaut mit Sorgfalt zu pflegen und vor äußeren Einflüssen zu schützen, um ein gesundes und kräftiges Haarwachstum zu fördern.
Man kann sich die Kopfhaut als fruchtbaren Boden vorstellen, auf dem unsere Haare wachsen. Wie in jedem Garten ist ein gesunder Boden der Schlüssel zu einem prächtigen Wachstum.
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