Verspannte Kopfhaut: Ursachen, Behandlung und Zusammenhang mit Haarausfall

Haarausfall kann viele Ursachen haben, und eine davon, der sogenannte Spannungshaarausfall, hat in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie der Spannungshaarausfall entsteht, wie Sie diesen erkennen und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Der Haarausfall aufgrund von Verspannungen der Muskulatur am Kopf ist nicht so selten, wie Sie vielleicht denken. Diese Form des Haarverlusts ist stark mit einer Verspannung der Schädel-Muskulatur verbunden. Unter der Kopfhaut verlaufen verschiedene flache Muskelbänder, welche kranzförmig den Kopf umschließen. Stress und Belastungen können zu einer Verspannung dieser Muskelbänder führen, welche sich nicht mehr lockern lassen.

Begleitend zu der nach vorne gespannten Kopfhaut liegt bei starker Anspannung die Stirn in Falten. Es entsteht ein starker Sauerstoffmangel an den Haarwurzeln, durch welchen unter anderem das androgene Hormon Dihydrotestosteron erzeugt wird. Die Haare fallen immer in den Arealen der Kopfhaut aus, in denen die stärkste Verspannung vorliegt bzw. die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Kopfhaut am stärksten gestört sind.

Auf den ersten Blick scheint das Haarproblem eher Männer zu betreffen, doch 5 Millionen Frauen in Deutschland sind auch bereits betroffen. Der Spannungshaarausfall und seine Symptome macht anscheinend keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Ausgelöst durch Stress und Verspannungen ist die Alopecia Contentionalis eines von vielen Haarausfall Erkrankungen. Der Haarausfall kann durch Muskelverspannungen, psychischen Anspannungen oder Konzentration bei längerer Bildschirmarbeit entstehen. Die Wechseljahre spielen ebenfalls eine gravierende Rolle. Mit dem Östrogenspiegel sinken bestimmte Eiweißstoffe im Körper, die das Hormon DHT binden.

Die spürbaren Symptome sind ein „Spannen“, „Brennen“, „Kribbeln“ oder „Jucken“ der Kopfhaut. Zum Teil werden diese Symptome als schmerzhaft bzw. als störend für die Konzentration empfunden. In besonders ausgeprägten Fällen tritt ein Missempfinden der Kopfhaut auf; Trichodynie (Haarschmerz). Bei manchen Menschen schmerzt die Kopfhaut sogar schon bei normalen Berührungen oder beim Kämmen. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Trichodynie (auch "Haarschmerzsyndrom" oder "Haarwurzelschmerz" genannt). Dabei handelt es sich um eine medizinische Erkrankung, die durch schmerzhafte Empfindungen oder Unwohlsein im Bereich der Kopfhaut und der Haarfollikel gekennzeichnet ist.

Viele Menschen leiden unter einer gesteigerten Empfindlichkeit der Kopfhaut, Trichodynie genannt. Kopfhaut oder Haarwurzeln schmerzen, Berührungen werden als unangenehm oder schmerzhaft empfunden, auch schmerzhaftes Brennen der Kopfhaut wird uns in unserer Hautarztpraxis in München häufig geschildert. Sehr oft wird auch das Kämmen der Haare und/oder jede Lageveränderung der Haare als sehr unangenehm empfunden. Allein die Tatsache, dass man seine Haare und Kopfhaut ständig spürt, ist schon belastend für die Patienten. Die Ursachen der Trichodynie sind vielfältig, aber noch immer nicht gut genug erforscht.

Es gibt aber auch für schwierige Fälle viele gute Behandlungsmöglichkeiten, sodass wir fast immer eine gute Besserung der Beschwerden erzielen können. Weiter Informationen zum Thema finden Sie auch auf meiner Webseite unter dem Stichpunkt "Kopfjucken, Kopfhautbrennen". Der erste Gang bei Kopfhautschmerzen und Trichodynie sollte immer zum Hautarzt führen. Er sollte mögliche krankhafte Ursachen abklären, denn jedes "Selbsthilfeprogramm" sollte sich an der Ursache der Beschwerden ausrichten. Weder übertriebene Reinigungsmaßnahmen noch eine vernachlässigte Körperpflege sind der richtige Weg. Meiden Sie bis zur Ursachenklärung soweit möglich jede äußere Reizung der Kopfhaut.

Wir behandeln hier nicht den normalen Haarausfall bei Männerglatzen und wollen auch kein Wundermittel gegen Haarausfall verkaufen. Auch gegen allmählichen Haarausfall wie das Schütterwerden der Haare im Alter sind wir wahrscheinlich machtlos. Vielmehr geht es hier um spezielle Arten von Haarausfall. Alopezie wird im Deutschen zwar meist als kreisrunder Haarausfall bezeichnet, tatsächlich müssen die kahlen Stellen, die dabei entstehen, aber nicht wirklich kreisrund sein, d.h. sie sind oft auch länglich, oval oder unregelmäßig geformt. Anders als der übliche Haarausfall tritt Alopezie nicht gehäuft bei Männern sondern eher häufiger bei Frauen auf.

Untersucht man die betroffenen Stellen in der Pohltherapie®, kann man auf der Kopfhaut bzw. der Sehnenplatte auf dem Kopf harte, kaum bewegliche Stellen finden. Lockert man die verspannte Sehnenplatte mittels der Pohltherapie®, beginnen die Haare wieder zu wachsen. Von außen spüren kann man, dass nach der Behandlung die festen Stellen auf dem Kopf verschwunden sind, und dass die Kopfhaut auf der Galea aponeurotica leichter verschiebbar ist.

Mehr als jeder vierte Mensch leidet regelmäßig unter einer juckenden Kopfhaut - besonders in stressreichen Phasen oder bei empfindlicher Haut. Häufig treten juckende Kopfhaut und Haarausfall gemeinsam auf. Viele fragen sich: Führt das ständige Kratzen zu Haarverlust - oder ist beides Symptom eines tieferliegenden Problems? Können Stress, Hormone oder Pflegefehler die Kopfhaut so stark reizen, dass sie sogar zum Haarausfall führen? In diesem Beitrag erklären wir, wie juckende Kopfhaut und Haarausfall miteinander verbunden sein können. Wir zeigen Ursachen, typische Auslöser und wissenschaftlich gestützte Lösungen.

Juckende Kopfhaut muss nicht zwangsläufig, kann aber mit Haarausfall zusammenhängen. Manche Betroffene spüren sogar Schmerzen bei leichter Berührung oder beim Kämmen. In solchen Fällen spricht man von Trichodynie - auch bekannt als Haarschmerzsyndrom. Der Juckreiz allein verursacht in der Regel keinen Haarverlust. Haarausfall entsteht meist durch Erkrankungen der Kopfhaut, die die Haarfollikel schädigen. Interessanterweise kann es auch umgekehrt sein: Juckende Kopfhaut und Haarausfall treten oft gemeinsam auf, wenn eine Entzündung an der Haarwurzel den Juckreiz auslöst.

Es gibt zahlreiche medizinische Ursachen, die juckende Kopfhaut und Haarausfall auslösen können. Einige betreffen nur die Kopfhaut, andere sind systemischer Natur.

Hier ist eine Übersicht über einige dieser Ursachen:

  • Malassezia furfur ist ein Hefepilz, der natürlicherweise auf unserer Haut lebt.
  • Seborrhoisches Ekzem ist eine chronische Hauterkrankung, die durch fettige Schuppen, Rötung und Brennen der Kopfhaut gekennzeichnet ist.
  • Tinea capitis, auch Kopfpilz genannt, ist eine hochansteckende Pilzerkrankung, die besonders bei Kindern vorkommt.
  • Bakterielle Infektionen entstehen häufig, wenn kleine Wunden oder Hautläsionen vorhanden sind.
  • Lupus erythematodes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift - darunter auch Haut und Haarfollikel.
  • Lichen ruber follicularis gehört zur Gruppe der Knötchenflechten.
  • Psoriasis (Schuppenflechte) äußert sich in silbrigen Schuppen und geröteten Plaques, die auch die Kopfhaut befallen können.
  • Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, ist eine chronisch-entzündliche Hautkrankheit.
  • Folliculitis decalvans ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haarfollikel.
  • Läuse, Milben und Flöhe sind Parasiten, die durch Bisse oder Stiche kleine Verletzungen verursachen, um an Blut zu gelangen.
  • Allergische Reaktionen treten oft durch Pflegeprodukte, Shampoos oder Haarfärbemittel auf.
  • Schilddrüsenunterfunktion beeinflusst durch hormonelle Dysbalancen viele Körperfunktionen - auch Haut und Haar.

Haarausfall wird häufig mit genetischen oder hormonellen Ursachen in Verbindung gebracht. Dabei können auch alltägliche Gewohnheiten und Pflegefehler die Kopfhaut stark reizen und so langfristig zu Haarverlust führen. Besonders dann, wenn juckende Kopfhaut und Haarausfall gemeinsam auftreten, lohnt sich ein genauer Blick auf mögliche Auslöser im Alltag.

Einige dieser Auslöser sind:

  • Mechanische Belastung durch häufiges und starkes Kratzen
  • Entzündungen durch kleine Kratzwunden
  • Narbenbildung und dauerhafter Haarverlust durch starkes Kratzen
  • Fehler bei der Haarpflege
  • Unzureichendes Ausspülen von Pflegeprodukten
  • Hitzeschäden durch Föhn und Stylinggeräte
  • Chemische Reizungen durch Friseurbehandlungen
  • Umwelteinflüsse wie Sonne, Kälte und Chlor
  • Mechanische Belastung durch Frisuren und Kopfbedeckungen
  • Stress als unterschätzter Faktor

Wenn die Kopfhaut juckt und gleichzeitig Haare ausfallen, ist die Sorge bei Betroffenen oft groß. Doch nicht immer steckt eine ernste Erkrankung dahinter. In vielen Fällen reichen schon einfache Veränderungen in der Pflege oder im Alltag aus, um die Beschwerden zu lindern.

Hier sind einige Tipps, was Sie tun können:

  1. Wenn juckende Kopfhaut und Haarausfall plötzlich auftreten, lohnt es sich, zunächst eigene Gewohnheiten zu hinterfragen.
  2. So verlockend es auch ist: Kratzen verschlimmert das Problem oft.

Wenn sich juckende Kopfhaut und Haarausfall trotz dieser Maßnahmen nicht deutlich bessern, sollte man frühzeitig einen Hautarzt aufsuchen. Ein Hautarzt kann mögliche Ursachen professionell einordnen und gezielte Therapievorschläge machen. Wenn Sie neue Pflegeprodukte im Verdacht haben Tritt der Juckreiz nach der Verwendung eines neuen Shampoos, Conditioners oder Stylingprodukts auf, kann eine Unverträglichkeit oder allergische Reaktion vorliegen. Bei Ausschlag, Rötungen oder Schuppenbildung auf der Kopfhaut Sichtbare Hautveränderungen wie Schuppen, starke Rötungen oder Krusten können Hinweise auf Ekzeme, Psoriasis oder Pilzinfektionen sein.

Die wirksame Behandlung richtet sich immer nach der zugrunde liegenden Ursache. Während bei manchen Menschen schon kleine Veränderungen im Alltag große Wirkung zeigen, benötigen andere eine gezielte medizinische Therapie. Pflege- und Stylingprodukte umstellen Viele Beschwerden lassen sich bereits lindern, wenn reizende Produkte weggelassen werden. Verwende milde Shampoos ohne Silikone, Parfüme oder aggressive Tenside. Ungesunde Gewohnheiten vermeiden Weniger Druck beim Kämmen, keine straffen Frisuren (z. B. Zopf, Dutt) und der Verzicht auf enge Kopfbedeckungen entlasten die Haarwurzeln. Feuchtigkeitsspendende Pflege Bei trockener, schuppiger Kopfhaut können pflanzliche Öle wie Kokos-, Jojoba- oder Olivenöl helfen. Auch beruhigende Salben aus der Apotheke (z. B. Medikamente bei Infektionen Ist eine Pilzinfektion die Ursache, werden Antimykotika eingesetzt - äußerlich oder in schweren Fällen auch systemisch. Behandlung dermatologischer Erkrankungen Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Neurodermitis erfordern meist eine gezielte, entzündungshemmende Therapie. Ursache systemisch behandeln Wenn juckende Kopfhaut und Haarausfall nur Symptome einer tieferliegenden Erkrankung wie z. B. einer Schilddrüsenunterfunktion oder eines Eisenmangels sind, muss die Grunderkrankung gezielt behandelt werden.

Körperlicher und psychischer Stress sind eine der Hauptursachen für androgenetisch bedingten Haarausfall. Dabei wird häufig die obere Schädelmuskulatur angespannt und steht somit unter großer Spannung. Die feinen Blutgefäße, die unter der Kopfhaut verlaufen, werden zusammengepresst und somit die Blutzirkulation deutlich reduziert. Die Kopfhaut insgesamt und die Haarfollikel werden schlechter mit Blut, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Daraus resultiert eine zunehmende Verkümmerung der Haarwurzel. Das Hormon DHT (Dihydrotestosteron) lagert sich in den Haarwurzeln an. Das Haar fällt aus, weil die Aktivität der Haarwurzel gestoppt wird.

Diese Art des Haarausfalls wird auch als Spannungshaarausfall (Alopecia Contentionalis) bezeichnet. Bei rechtzeitiger Behandlung mit frühzeitigem Beginn kann dieser Haarausfall gestoppt werden. Das Haar kann wieder wachsen. Bei der ursachenorientierten Therapie des Spannungshaarausfalls oder Alopecia Contentionalis wird erstmals eine konsequente Verminderung der muskulären Spannung als primär auslösendem Faktor angestrebt. Bei der Spannungshaarausfall-Therapie (Alopecia Contentionalis) führt die Entspannung der Kopfhaut zu einer Normalisierung der örtlich behinderten Durchblutung mit Verbesserung der Sauerstoff- und Nährstoffversorgung. Hierdurch kann das in den Haarfollikeln angesammelte DHT (Dihydrotestosteron) abtransportiert werden. Die Stoffwechsellage kann sich wieder normalisieren und das Haar kann wieder in die Wachstumsphase eintreten.

Eine konsequente Muskelrelaxation wird bei der Spannungshaarausfall-Therapie z. B. durch die gezielte Anwendung eines peripher wirkenden Muskelrelaxans (Vistabel) erreicht. Das verwendete Präparat besitzt eine starke muskelentspannende Wirkung. In der Medizin wird dieses Verfahren schon seit Jahren erfolgreich angewandt, um verkrampfte Muskeln bei einem Schiefhals zu lösen, zur Lockerung der Spastik bei Schlaganfall (Apoplex), in der Schmerztherapie, z. B. bei Spannungs- und vasomotorischem Kopfschmerz und in der Schönheitschirurgie, um tiefe Gesichtsfalten einfach und anhaltend zu „glätten“.

Bei starker Neigung zu muskulärer Verspannung liegen häufig auch Nackenverspannungen bzw. Durch die verminderte Durchblutung können sich die Haare in ihrer Struktur verändern, sie wirken „strohig“, lassen sich nicht mehr so gut kämmen. Neben einer umfassenden Individual- und Familienanamnese erfolgt eine Messung der Verspannung der oberen Schädelmuskulatur mit einem EMG-Gerät (ElektroMyoGraphie). Dadurch kann die Ursache „Verspannung der Schädelmuskulatur“ sehr gut eingegrenzt oder auch ausgegrenzt werden.

Eine wirksame medizinische Therapie muss an der Ursache, also der lokalen Verspannung der Schädelmuskulatur, ansetzen. Bei der AC-Therapie gegen Haarausfall wird, nach der entsprechenden Untersuchung und Indikationsstellung ein bewährtes Muskelrelaxans lokal in die verspannte Kopfhautmuskulatur injiziert. Bereits innerhalb weniger Tage entspannt sich die zuvor angespannte Muskulatur. Die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln kann schon innerhalb von wenigen Wochen wieder normalisiert werden. Dadurch kann der Haarausfall gestoppt werden und, bei rechtzeitiger Behandlung, auch ausgefallenes Haar wieder nachwachsen.

Wichtig ist, dass der Haarausfall von einem Experten umfassend untersucht und diagnostiziert wird, damit eine gezielte Behandlung stattfinden kann. Wenn die Therapie allerdings zu spät stattfindet und die Haarwurzeln abgestorben sind, wachsen die Haare nicht mehr nach. In diesen Fällen kann eine Eigenhaarverpflanzung die richtige Lösung sein, um für einen gesunden und natürlichen Look zu sorgen.

AC-Therapie gegen Haarausfall

AC-Therapie: Behandlung von spannungsbedingtem Haarausfall

AC-Therapie in Berlin - stoppen Sie jetzt spannungsbedingten Haarausfall Haarausfall kann vielfältige Ursachen haben. Eine unterschätzte, jedoch häufige Ursache sind anhaltende Verspannungen der Kopfhautmuskulatur. Durch diese wird die Sauerstoff-, Blut- und Nährstoffversorgung der Kopfhaut eingeschränkt, was zu Haarausfall und vermindert nachwachsenden Haaren führen kann. Die sogenannte AC-Therapie stellt ein minimalinvasives Verfahren mittels muskelentspannender Injektionen dar, welches die Verspannungen löst und den Haarausfall stoppt. Durch die verbesserte Versorgung der Kopfhaut können die Haare wieder kräftiger nachwachsen.

Bei Spannungshaarausfall (Alopecia Contentionalis) wird die Sauerstoff-, Blut- und Nährstoffzufuhr durch die stress- oder konzentrationsbedingte Verspannung der flachen Muskelbänder, welche rund um den oberen Schädelbereich verlaufen, deutlich eingeschränkt. Die Versorgung kann sogar um mehr als die Hälfte reduziert werden! Die Haarwurzeln sind jedoch auf diese lebenswichtige Versorgung angewiesen, damit die Haare gesund und kräftig nachwachsen können. Der andauernde Sauerstoffmangel führt zu einer vermehrten Ansammlung des Hormons Dihydrotestosteron. Die Folge: Die Haarwurzeln verkrümmen und die Haare fallen aus.

Zu den Symptomen für Spannungshaarausfall gehört Haarverlust im Bereich des Schädels, der Tonsur und den „Geheimratsecken“, welcher besonders bei Stress auftritt. Die Haare können sich in ihrer Struktur verändern und beispielsweise strohiger werden. Zudem können Spannungskopfschmerzen, eine verstärkte Faltenbildung auf der Stirn, Zähneknirschen, Nackenverspannungen oder Ohrengeräusche auf Spannungshaarausfall hinweisen.

Bei der AC-Therapie wird die Muskulatur im Bereich der Schläfen, der Stirn und des Hinterkopfes durch gezielte Injektionen mit Botulinumtoxin entspannt. Wenige Tage nach der Behandlung tritt der entspannende Effekt ein und die Sauerstoff-, Blut- und Nährstoffversorgung normalisiert sich. Die Kopfhaut und die Haarwurzeln werden wieder optimal durchblutet und mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Haarwurzeln können daraufhin wieder kräftige Haare bilden.

Wie oft muss ich die Behandlung machen? Bei der Spannungshaarausfall-Therapie handelt es sich um eine einmalige Behandlung, mit einer Wirkdauer von 6 bis 9 Monaten. Die Kopfhautspannung wird nach etwa 3 bis 14 Tagen reduziert und entspannt. Bestehen Kopf- oder Nackenverspannungen können ebenfalls reduziert werden.

Wann ist eine AC-Therapie gegen Haarausfall wirksam? Die AC-Therapie ist ausschließlich bei spannungsbedingtem Haarausfall wirksam. Daher sollte die Ursache des Haarausfalls geklärt, bzw. eingegrenzt sein. Natürlich lohnt sich ein Test mit der AC-Therapie in vielen Fällen, da die Wirkung nur vorübergehend eintritt und die Behandlung im Gegensatz zu vielen anderen Behandlungen gegen Haarverlust nicht allzu teuer ist. Wichtig ist die frühzeitige Erkennung von Spannungshaarausfall. Sind die Haarwurzeln irreversibel geschädigt, kann auch die AC-Therapie nicht mehr helfen. Eine kranke Haarwurzel kann geheilt werden, eine abgestorbene hingegen kann nur noch mittels Haarverpflanzung durch eine gesunde ersetzt werden. Bei spannungsbedingtem Haarausfall ist Zeit ein wichtiger Faktor.

Wirkung der AC-Therapie bei spannungsbedingtem Haarausfall Sie spüren schon nach wenigen Tagen einer Veränderung der Anspannung in Kopfbereich. Der Haarausfall wird ab den ersten Wochen nach der Behandlung spürbar weniger.

Die AC-Therapie kann mit einer Haartransplantation kombiniert werden, um bereits abgestorbene Haarwurzeln zu ersetzen. Die Behandlung dauert nur etwa 10 - 20 Minuten. Als Nebenwirkungen treten kleine Rötungen im Bereich der Injektionen auf, möglicherweise leichte Schwellungen und seltener kleine Blutergüsse.

Vor der Behandlung findet ein persönliches Gespräch und eine Untersuchung statt, um sicherzustellen, dass die AC-Therapie die geeignete Behandlung ist. Die Behandlung selbst dauert nur 10 - 20 Minuten, wird ambulant durchgeführt und bedarf keiner Anästhesie. Die Injektionen werden von den meisten Patienten nicht als schmerzhaft empfunden. Das muskelentspannende Medikament wird mittels feiner Kanülen in die betroffene Muskulatur injiziert. Nach der Behandlung sind Sie sofort gesellschaftsfähig. Es ist möglich, dass kleine Rötungen und seltener Blutergüsse und minimale Schwellungen auftreten, die jedoch kaum auffallen. Sie sollten am Tag der Behandlung auf Sport, Sauna und Solarium verzichten und sich in den ersten 4 Stunden nach der Behandlung nicht zu lange hinlegen.

Nach 2 - 3 Tagen spüren Sie eine entspannende Wirkung im Kopfbereich, die sich in den folgenden Tagen noch weiter verstärkt. Es ist möglich, dass Kopfschmerzen, Ohrengeräusche, und Zähneknirschen leichter werden. Es ist auch möglich, dass sich Ihr Kopf und Ihre Kopfhaut besser durchblutet anfühlen und teilweise leicht kribbeln. Der Haarausfall wird nun immer weniger. Der Haarausfall dürfte nun beendet sein und es zeigen sich erste nachwachsende Haare, die kräftiger und gesünder sind. Lichte Stellen füllen sich wieder auf und sämtliche Beschwerden wie Kopfschmerzen etc. sollten deutlich gemildert oder beseitigt sein.

Verspannte Kopfhaut

Weitere Behandlungsmöglichkeiten

Wenn Ihre Haarwurzeln bereits abgestorben sind, haben Sie die Möglichkeit, die abgestorbenen Haarfollikel in einer Haartransplantation durch gesunde zu ersetzen. Mit der FUE-Methode ist es möglich, einzelne Haarfollikel zu verpflanzen. Die implantierten Haare bleiben dauerhaft erhalten und fallen nicht mehr aus. Bereits wenige Wochen nach der Haartransplantation beginnt das Wachstum der verpflanzten Haare und lichte Stellen füllen sich auf.

Wichtig ist, dass zunächst einmal der Spannungshaarausfall sicher diagnostiziert wird. Schließlich kann es ansonsten immer wieder zu diesen starken Verspannungen kommen, sodass eine dauerhafte Behandlung nicht möglich ist. Wichtig bleibt, dass die Gründe aufgearbeitet werden, da die Spannungshaarausfall Behandlung mit dem Mittel immer nur für einige Wochen eine Lösung bietet.

Wird der Haarausfall frühzeitig erkannt und die Therapie entsprechend schnell gestartet, können Sie häufig Glück haben. Wichtig in diesen Fällen ist es, dass Sie die Haare bei Ihrem natürlichen Wachstum unterstützen. Denn die Haarwurzeln sind durch die Spannung noch immer geschwächt und müssen gezielt mit Energie und Sauerstoff versorgt werden.

Wird der Spannungshaarausfall zu spät bemerkt oder diagnostiziert und behandelt, kann es leider vorkommen, dass dieser nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. In diesen Fällen ist eine Spannungshaarausfall Behandlung zwar immer noch wichtig und hilfreich, stellt aber die verlorene Haarpracht nicht wieder her.

Wenn Sie also feststellen müssen, dass der Haarausfall bei Ihnen nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, bleiben Ihnen dennoch einige Optionen offen. Eine der hilfreichsten und effektivsten Lösungen ist in solchen Fällen natürlich die Eigenhaarbehandlung. Bei der Haartransplantation werden Haarwurzeln an verschiedenen Stellen des Kopfes entnommen und in die betroffenen Gebiete transplantiert. Diese wachsen dort wieder an und können neue Haare produzieren. Dieser gesamte Prozess nimmt zwar durchaus Zeit in Anspruch und ist relativ aufwändig, überzeugt dann aber auch mit einem optimalen Ergebnis.

Der große Vorteil der Haarverpflanzung liegt darin, dass die Haare ganz natürlich anwachsen und verändert werden können.

Keiner ahnte, wie heftig die Wirkung von Zwiebelsaft auf der Kopfhaut ist!

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