Haben Sie sich jemals gefragt, wie sehr die Umwelt unter Ihrer regelmäßigen Haarwäsche leidet? Es ist an der Zeit, beim Shampoo auf Nachhaltigkeit zu achten. Nachhaltige Shampoos punkten nicht nur mit natürlichen Inhaltsstoffen, sondern stehen herkömmlichen Haarwaschmitteln inzwischen auch in der Wirkung um nichts nach.
Herkömmliche Shampoos enthalten oft viele Chemikalien, um die Haare glänzend, voluminös und gepflegt aussehen zu lassen. Um Ihren Haaren und der Natur etwas Gutes zu tun, sollten Sie deshalb auf nachhaltige Shampoos umsteigen. Doch was macht ein Shampoo umweltfreundlich und wie kann ich das erkennen?
Einige Beispiele für nachhaltige Shampoos mit umweltfreundlicher Verpackung sind:
Inzwischen möchten viele Menschen die Produkte für das Badezimmer nachhaltiger wählen. Neben wiederverwendbaren Wattepads, Bambus-Zahnbürsten und Body Bars wird nun auch beim Shampoo nach umweltfreundlichen Alternativen gesucht. Doch warum ist ein nachhaltiges Shampoo besser als ein herkömmliches?
Bei nachhaltigen Shampoos spielt die Konsistenz eine Rolle. Während flüssige Shampoos nämlich so gut wie immer in Plastikflaschen verkauft werden, kann man Shampoos, die fest produziert werden, auch in Papierverpackungen kaufen, was auf den ersten Blick auf jeden Fall umweltfreundlicher erscheint.
Das Paul Mitchell Clean Beauty Hydrate Shampoo ist ein flüssiges Shampoo in einer biobasierten Kunststoff-Verpackung. Bei der Herstellung dieses Verpackungsmaterials wird mehr Kohlenstoffdioxid beseitigt als abgegeben wird. Es ist gut geeignet für Reisen.
Wie findet man heraus, welche Shampoos nachhaltig sind? Hier sind einige Produktempfehlungen:
Verwenden Sie zusätzlich eine Aveda Botanical Repair Intensive Strengthening Maske Rich für eine intensive Pflege.
Wenn Ihnen die Shampoos zu teuer sind, können Sie Ihr nachhaltiges Shampoo auch selber machen. Als Basis benötigt man Seifenlauge und destilliertes Wasser. Diese beiden Bestandteile werden zusammen aufgelöst und dann mit natürlichen Zutaten wie Lavendel, Kamillenblüten, Kokosmilch, Sheabutter oder Olivenöl verfeinert.
Zu beachten ist dabei allerdings, dass selbst hergestellte Haarseifen vom pH-Wert basisch sind. Enthält die Seife einen hohen Anteil an pflegenden Ölen, kann sie die Haare schnell wieder fettig werden lassen.
Haarseife ist ein Trend, der seit vielen Jahren schon in den Badezimmern angekommen ist. Es gibt verschiedene Motivationen, zu dieser Shampoo-Alternative zu greifen.
Ja! Alepposeife ist zwar nicht überfettet, ist aber trotzdem hervorragend als Seifenshampoo geeignet. Sie ist äußerst rückfettend und besonders fest. Also kann man die uns oft gestellte Frage: ist die Aleppo seife eine Kernseife mit "Ja" beantworten.
Aber wie immer hat alles Vor- und Nachteile. Es gibt doch einiges zu beachten.
Die Frage stellt sich eigentlich nicht, denn Seife ist immer basisch. Bei handgesiedeter Seife bewegt sich der pH-Wert in einem Bereich von 9 - 11.
Das muss jeder für sich austesten. Jedes Haar reagiert anders auf verschiedene Haarseifen, eine genaue Empfehlung kann man nicht geben.
In allen Shampoos werden Tenside eingesetzt, die nicht durch die Verseifungsreaktion gewonnen werden. Bei den festen Shampoos werden die Tenside in ihrer festen, pulvrigen Form im Produkt verarbeitet und werden nicht erst in Wasser gelöst, wie bei den Flüssigshampoos.
Die in festen Shampoos verarbeiteten Tenside sind in der Regel wasserhärteunabhängig. Das bedeutet, sie lassen sich auch mit hartem Wasser gut aufschäumen und bilden keine unlöslichen Kalkseifen.
Ein möglicher Nachteil ist, dass einige der industriell hergestellten festen Shampoos Sodium Lauryl Sulfat (SLS) oder Sodium Laureth Sulfat (SLES) als Tenside enthalten, die einen nicht ganz unbedenklichen Ruf haben. Hier muss genau hingeschaut werden, denn es gibt in der Naturkosmetik feste Shampoos die auf SLS und SLES verzichten und Tenside verwenden, die auf Zucker- oder Kokosbasis aufgebaut sind.
In der Welt der Haarpflege gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um Dein Haar gepflegt und gesund zu halten. Das Shampoopulver wird in einer umweltfreundlichen, plastikfreien Verpackung versendet, welche leicht recycelbar ist.
Die Anwendung von Shampoopulver ist einfach und unkompliziert. Du gibst einfach die Menge des Pulvers in deine wiederverwendbare Shampooflasche, fügst ein wenig Wasser hinzu und vermischst beides zu einer Paste. Massiere die Paste dann in deine nassen Haare und spüle sie gründlich aus.
Shampoopulver ist für alle Haartypen geeignet, da es keine aggressiven Inhaltsstoffe enthält, die dein Haar oder die Kopfhaut reizen könnten.
Die Mehrweg-Shampooflasche von CareTwice ist das perfekte Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und professionelle Haarpflege miteinander vereint werden können.
Jetzt, da Du die vielen Vorteile von Shampoopulver kennst, ist es an der Zeit, deiner Haarpflege-Routine eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative hinzuzufügen. Probier das Shampoopulver von CareTwice aus und entdecke selbst, wie einfach und effektiv es ist.
Shampoos, die kaputte Haare reparieren oder sogar vor Haarausfall schützen sollen, gibt es inzwischen viele. Schönes Haar scheint heute weniger eine Gabe der Natur als eine Frage der richtigen Kaufentscheidung zu sein.
Die Hersteller werben gerne mit wissenschaftlich belegter Wirksamkeit ihres Produkts - meist mit dem Zusatz "In-vitro-Studie". "In vitro" bedeutet, dass unter Laborbedingungen getestet wurde. Das Gegenteil davon sei eine In-vivo-Studie an echten Probanden, erklärt Dermatologin Dr. Julia Maerker-Stroemer.
Eine Vielzahl von Faktoren kann Haarausfall auslösen: Wissenschaftlich anerkannt sind Vergiftungen, Pilzinfektionen der Kopfhaut, chronische Erkrankungen und die Einnahme bestimmter Medikamente.
Dauerwellen, Colorationen, häufige Nutzung eines Glätteisens, starke UV-Strahlung sowie Chlor- und Salzwasser sind außerdem enorme Strapazen für Haare und Kopfhaut.
Ein Haarverlust von etwa 100 Haaren pro Tag ist völlig normal. Wer deutlich mehr Haare verliert, sollte sich ärztlich untersuchen lassen.
Neben 2-in-1 Duschgelen wird mittlerweile auch immer öfter über eine 2-in-1 Haarpflege gesprochen, welche Shampoo und Conditioner in einem Produkt vereint.
Ein Shampoo hat die Funktion, die Haare und Kopfhaut vor alltäglichem Schmutz und Ablagerungen zu reinigen. Außerdem öffnet es die Schuppenschicht und sorgt dafür, dass der reinigende Schaum ins Haar eindringen kann und somit auch die tieferliegenden Verschmutzungen erreicht.
Das Shampoo hat die Haare perfekt vorbereitet und die Schuppenschicht geöffnet - der Conditioner macht genau das Gegenteil. Die Haaroberfläche wird durch ihn wieder geschlossen und verhindert somit, dass weitere Nähr- und Mineralstoffe verloren gehen.
Der größte Nachteil ist, dass die Produkte nicht für jeden Haartyp geeignet sind. Für extrem trockenes Haar, das zu Spliss und strohigen Strähnen neigt, reicht die Kombination aus Shampoo und Spülung nicht aus.
Auch für Menschen mit feinem oder sehr fettigem Haar ist die 2-in-1 Pflege nicht geeignet. Sie beschweren die Haare und lassen diese schnell strähnig und ungepflegt aussehen.
Prinzipiell kann man die Wirkung der 2-in-1-Produkte nicht mit der vergleichen, die einzeln verwendete Produkte erreichen könnten. Deshalb sollten Sie maximal in Ausnahmefällen dazu greifen und Ihren Haaren ansonsten die ungeteilte Aufmerksamkeit schenken.
Die Werbung für Haarshampoo verspricht oft wahre Wunder - aber was ist dran an den Behauptungen? Eine Expertin und eine Experte ordnen die Werbeaussagen zu Shampoos ein und erklären, was von der Haarwäsche wirklich zu erwarten ist.
Glaubt man der Werbung, scheinen Koffein-Shampoos die reinsten Wundermittel zu sein. Dabei sei die Wirksamkeit von Koffein wissenschaftlich nicht ausreichend erwiesen, sagt Dr. Thomas Koppmann, Projektleiter Ernährung, Kosmetik und Gesundheit bei der Stiftung Warentest.
Studien aus dem Labor haben zwar gezeigt, dass Koffein tatsächlich durch die Kopfhaut in die Haarwurzeln wandert. Allerdings konnte man in der Praxis bislang nicht nachweisen, dass es das Haarwachstum wirklich anregt.
Kopfschuppen können mehrere Ursachen haben. In manchen Fällen steckt ein Hefepilz dahinter. Auch Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte können zu Schuppen führen.
Die enthaltenen Wirkstoffe können durchaus Abhilfe schaffen: „Die Stoffe beruhigen und pflegen die Kopfhaut und lindern den Juckreiz“, sagt Stefanie Knarr, Apothekerin in Oettingen.
Geschädigtes Haar dauerhaft reparieren können die Shampoos zwar nicht. Aber manchen Haartypen bieten sie dennoch Schutz. „Repair-Shampoos lohnen sich zum Beispiel bei gefärbten Haaren, die meist sehr strapaziert sind“, sagt Stefanie Knarr.
Sie wollten platten Haaren mehr Volumen schenken? Glaubt man der Werbung, reicht dafür der Griff zur richtigen Shampooflasche. Ganz von der Hand zu weisen ist dieses Versprechen nicht: „Volumenshampoos enthalten hauptsächlich Silikone, Proteine oder Tenside, die dem Haar mehr Standkraft geben“, sagt Apothekerin Knarr.
Was viele nicht bewusst ist: Damit schaden wir unserem Haar immer mehr, denn das Abdichten wirkt nicht nur auf die Haare, sondern auch auf der Kopfhaut. Silikone bleiben auch nach dem Ausspülen der Produkte in unseren Haaren zurück, und durch das ständige Verwenden silikonhaltiger Produkte kann sich unsere Kopfhaut schlechter selbst regulieren, und trocknet aus (Build-Up-Effekt).
Naturkosmetik verzichtet auf kritische und toxische Konservierungsmittel, Duftstoffe und Farbstoffe und setzt auf natürliche Pflege durch Pflanzenöle und Proteine, anstatt auf Silikone. Die Kopfhaut wird nicht verstopft und kann die Talgproduktion selbst regeln.
Neben Wasser enthalten Shampoos Inhaltsstoffe, die speziell zur Reinigung der Haare dienen. Um das Shampoo haltbar zu machen, kommen Konservierungsmittel zum Einsatz, die das Shampoo lange haltbar machen. Konventionelle Shampoos enthalten zudem in der Regel Silikone, Komplexbildner, Puffer und UV-Absorber.
Tenside sind waschaktive Substanzen. Sie sind für den Schaum verantwortlich, den wir bei allen Seifen, Shampoos, Zahnpasten und Duschlotionen kennen, erwarten und lieben. Schaum wird von uns Menschen gerne mit “Reinigung” und “Sauberkeit” gleichgesetzt.
In konventionellen Shampoos werden häufig Paraffine als Rückfetter eingesetzt. Paraffine sind Weißöle, welche aus Erdöl hergestellt werden. Das Erdöl wird so stark gefiltert, dass am Ende ein durchsichtiges Öl übrig bleibt. Davon abgesehen, sind Paraffine absolut vergleichbar mit Benzin oder Diesel.
Häufige Konservierungsstoffe in konventionellen Shampoos sind Formaldehyde und Parabene. Beide Gruppen stehen in Verdacht, Schleimhäute zu reizen und krebserregend zu sein.
Um das Haar schön geschmeidig, glänzend und kämmbar zu machen kommen in konventionellen Shampoos sogenannte “Silikone” zum Einsatz. Silikone sind farblose Kunststoffe die aus Erdöl produziert werden und aus Verbindungen von Silizium, Sauerstoff, Kohlen- und Wasserstoff bestehen.
Ein Shampoo soll nicht nur reinigen und die Haare weich und geschmeidig machen - es soll natürlich auch gut riechen und ansprechend aussehen. In konventionellen Shampoos kommen dafür häufig synthetische Duftstoffe zum Einsatz, die bei vielen Menschen negative oder sogar allergische Reaktionen hervorrufen.
Ökotest testete 2020 insgesamt 20 Shampoos gegen trockenes Haar, von denen nur die Hälfte empfehlenswert waren. Alle getesteten Naturkosmetik-Shampoos schnitten mit der Note “sehr gut” ab. Auch das Alterra Feuchtigkeitsshampoo Bio-Granatapfel & Bio-Aloe Vera Shampoo erhielt die Note “sehr gut”.
| Produkt | Note |
|---|---|
| Alterra Feuchtigkeitsshampoo Bio-Granatapfel & Bio-Aloe Vera | Sehr gut |
| Balea Shampoo | Gut |
| Isana Shampoo | Gut |
| Garnier Shampoo | Gut |
| Diverse konventionelle Shampoos | Ungenügend |
tags: #verschiedene #Shampoos #verwenden #Vor- #und #Nachteile
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.