Wie man lange Haare ohne Spliss bekommt: Tipps und Tricks

Hand aufs Herz: Wer träumt nicht von kräftigem, glänzendem und vor allem gesundem Haar? Der Albtraum jeder Frau mit langen Haaren: Spliss. Die Haarspitzen splitten sich, lassen dein Haar trocken, spröde und kaputt aussehen. Nicht gerade der Traum von langem, glänzenden Haar. Doch keine Sorge: Haarspliss lässt sich effektiv vorbeugen und behandeln.

Was ist Spliss?

Haarspliss, auch bekannt als gespaltene Haarspitzen, bedeutet, dass das Haar an den Enden in zwei oder mehr Stränge aufgespalten ist.

5 Tipps von einem Friseur gegen Haarbruch!

Spliss zeigt sich in der Regel als sichtbare, winzige Gabelungen an den Enden der Haare. Das Haar spaltet sich an den Haarspitzen auf, wodurch diese glanzlos und brüchig wirken. Gut zu wissen: Spliss kann grundsätzlich jede und jeden betreffen, ganz unabhängig von Geschlecht, Alter oder Haartyp. Es gibt jedoch bestimmte Haartypen, die eher zu Spliss neigen als andere. Kurzhaarfrisuren sind seltener betroffen.

Splissige Haarspitzen sind ein Zeichen für strapaziertes Haar.

Wie entsteht Spliss?

Haarspliss entsteht, wenn die äußere Schutzschicht der Haare (Kutikula) abgenutzt oder beschädigt wird. Die Kutikula besteht aus winzigen, überlappenden Schuppen, die die innere Haarfaser schützen. Wenn die Kutikula intakt ist, bleiben die Haare gesund, glatt und glänzend. Die Ursache von Spliss ist eine Überstrapazierung der Haare. Ausgehend von der Haarwurzel wachsen Haare über Jahre hinweg - die Spitzen sind damit der älteste Teil des Haarfollikels, der am meisten aushalten muss. Dies kann in Form von Hitze, Colorationen und UV-Strahlen geschehen.

Häufiges Bürsten, Kämmen oder Stylen, übermäßige Hitze, schädliche Umwelteinflüsse oder mangelnde Pflege: Spliss kann viele Ursachen haben. Spliss, der durch besonders hohe Beanspruchung entsteht, beginnt oft an den Spitzen und kann sich entlang des Haarschafts nach oben ausbreiten, wenn er nicht behandelt wird. Unbehandelter Haarspliss kann dazu führen, dass sich das Haar von wenigen Millimetern bis hin zu mehreren Zentimetern weiter aufspaltet.

Der einfache Grund: Die Spitzen sind der älteste Teil des Haares und oft über Jahre gewachsen. In dieser langen Zeit macht unser Haar einiges durch und vieles mit: Wir glätten es, wir toupieren es, wir bürsten es, wir föhnen es, wir kämmen es und wir färben es.

Ursachen für Spliss im Überblick:

  • Häufiges Waschen der Haare
  • Hitzestyling (Föhnen, Glätten, Lockenstab)
  • Chemische Behandlungen (Färben, Blondieren, Dauerwelle)
  • UV-Strahlung
  • Mechanische Beanspruchung (Reibung, falsche Bürsten)
  • Mangelnde Feuchtigkeitspflege

Was tun gegen Spliss?

Sind die Haare erst einmal gespalten, wachsen sie nicht mehr zusammen. Jetzt sind Profis gefragt! Es gibt verschiedene professionelle Schnitttechniken, die weitere Haarschäden verhindern und das Haar damit insgesamt kräftigen. Wann Sie Ihre Friseurin oder Ihren Friseur aufsuchen sollten, hängt individuell von Ihrem Haar ab.

Professionelle Schnitttechniken gegen Spliss:

  1. Spitzen schneiden: Einfach und effektiv: Spitzen schneiden hilft gegen Spliss - das ist soweit nichts Neues. Sind die Haarspitzen gespalten, verhindert diese Schnitttechnik, dass Haarspliss sich ausbreitet und das Haar weiter schädigt. Die Methode eignet sich besonders gut, wenn der Haarschaden noch nicht weit fortgeschritten ist und sich auf einige Millimeter beschränkt. Dann müssen Sie auch nicht viel Länge einbüßen und die Haare bekommen wieder mehr Glanz.
  2. Care Cut: Ein Care Cut ist ein Haarschnitt, der darauf abzielt, das Haar zu pflegen, gesund zu halten und Spliss vorzubeugen. Der Fokus liegt neben der Gestaltung der Frisur vor allem auf der Gesundheit der Haare. Das Besondere: Die Schere wird vorher erwärmt. Durch die Kombination aus Wärme und Schnitt werden die Spitzen gewissermaßen versiegelt.
  3. Twist Cut: Auch der Twist Cut behandelt Spliss, jedoch werden dabei die Haarsträhnen sorgfältig abgeteilt und unter Spannung eingedreht. Durch das feste Einzwirbeln springen die splissigen Enden nach außen und die Friseurin oder der Friseur kann den geschädigten Teil entfernen. Diese Methode funktioniert auch sehr gut, wenn der Spliss an einigen Stellen schon den Haarschaft erreicht hat und sich nicht nur auf die kaputten Enden beschränkt.

Ein Splissschnitt mit heißer Schere versiegelt die Haarspitzen.

Spliss selbst entfernen?

Mittlerweile sind auch Lösungen erhältlich, mit denen man Spliss selbst entfernen kann. Dabei werden einzelne Strähnen in den Splissschneider eingelegt und straff gespannt. Die Idee dahinter: Durch die Spannung sollen die kaputten Teile des Haares abstehen und durch die kleinen integrierten Schneidwerkzeuge abgeschnitten werden. Aber Vorsicht: Die Anwendung erfordert Knowhow und Übung. Die Schneidemaschine kann nicht zwischen gesundem und geschädigtem Haar unterscheiden - hier fehlt definitiv ein geschultes Auge und die menschliche Komponente. Gerade wenn es auf die Spitzen zugeht, kann es tricky werden, die Spannung im Haar zu behalten. Als Ergebnis können die Enden stark ausgefranst und die Haare am Ende nicht mehr auf einer Länge sein - und Sie müssen doch für einen sauberen Haarschnitt zum Friseur.

Spliss vorbeugen: Die besten Tipps

Die gute Nachricht: Spliss lässt sich wunderbar vorbeugen! Wer sein Haar gut pflegt, darf sich nicht nur über weniger Spliss, sondern auch über Glanz und Geschmeidigkeit freuen. Die Produkte sollten mit wertvollen Inhaltsstoffen angereichert und auf den persönlichen Haartyp abgestimmt sein.

„Um Spliss vorzubeugen, ist eine feuchtigkeitsspendende Haarpflege das A und O. Mit der Nutri Shine Serie von ALCINA schenken Sie Ihrem Haar die nötige Pflege und machen es wunderbar geschmeidig, damit Spliss gar nicht erst entsteht. Das Anti-Spliss Serum ist dafür ein echtes Allround-Talent. Nie wieder Spliss-Stress! Das verspricht das ALCINA GANZ SCHÖN LANG Anti-Spliss Serum. Durch die Formulierung ohne Silikon ist das Anti-Spliss Serum für jeden Haartyp geeignet. Selbst feines Haar wird nicht beschwert. Belastende Einflüsse und übermäßige Beanspruchung stressen die Spitzen. Der hohe Pflegefaktor und die ausgleichenden, konzentrierten Wirkstoffe stärken und glätten raue Spitzen.

Pflegetipps für gesundes Haar:

  • Feuchtigkeitspflege: Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Shampoos, Conditioner und Haarkuren.
  • Haaröle: Besonders reichhaltig und intensiv pflegen wertvolle Nutriöle kaputte, glanzlose Haare. Arganöl und Traubenkernöl enthalten Antioxidantien und ungesättigte Fettsäuren. Beanspruchtes Haar wird durch die Lipide wieder weich und geschmeidig gepflegt.
  • Schonendes Trocknen: Rubbeln Sie nach dem Waschen die Haare nicht mit dem Handtuch durch, sondern tupfen und kneten Sie diese behutsam trocken.
  • Professionelle Coloration: Färben Sie Ihre Haare nicht selbst, sondern lassen Sie den Profi ran.
  • Hitzeschutz: Verzichten Sie vor dem Föhnen und Glätten nie auf einen Hitzeschutz fürs Haar.
  • Naturbürsten: Verwenden Sie Haarbürsten aus Naturmaterialien.
  • Schonende Haargummis: Binden Sie deine Haare ruhig ab und an zusammen, denn so wird Reibung durch die Kleidung reduziert. Verwenden Sie allerdings immer Haargummis ohne Metallverschlüsse und binden Sie Ihren Zopf an unterschiedlichen Stellen, damit das Haar nicht punktuell überstrapaziert werden.
  • Kissenbezug aus Seide oder Satin: Ein Kissenbezug aus Mikrofaser, Satin, (veganer) Seide oder Bambus ist hier ideal. Diese Materialien haben eine besonders glatte Oberfläche, die die Reibung minimiert und damit Haarbruch vorbeugt.
  • Gesunde Ernährung: Schöne Haare beginnen nicht nur im Badezimmer, sondern auch auf dem Teller! Ernähren Sie sich ausgewogen, setze auf nährstoffreiche Lebensmittel und versuche, anhaltenden Stress zu vermeiden. Wenn dem Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe fehlen, wird auch das Haar schwächer, spröder und anfälliger für Spliss.

Die richtigen Pflegeprodukte können Spliss vorbeugen.

Hausmittel gegen Spliss:

  • Olivenöl: Olivenöl spendet Feuchtigkeit und pflegt trockene Haarspitzen. Erwärme dafür etwas Olivenöl und trage es auf die Spitzen deiner Haare auf.
  • Avocado-Maske: Avocado ist reich an Vitaminen und gesunden Fetten, die das Haar nähren. Püriere eine reife Avocado und vermische sie mit einem Esslöffel Honig.

Diese Hausmittel können vorübergehend helfen, das Erscheinungsbild von Spliss zu verbessern. Denke jedoch daran, dass sie das Problem nicht dauerhaft beheben können. Professionelle Pflegeprodukte sind in der Lage, das Haar nachhaltig von innen wieder aufzubauen und den Haarbruch zu stoppen.

Fazit

Wie du siehst: Das eine Produkt, das deinen Spliss wegzaubert, gibt es nicht - da hilft wirklich nur die Schere. Allerdings kannst du Spliss vorbeugen und ihn durch eine optimale Pflegeroutine und etwas Liebe zu deinem Haar vermeiden. Bei Spliss gilt der allseits bekannte Spruch "Vorsicht ist besser als Nachsicht". Achte auf eine optimale Pflege, einen guten Umgang mit deinem Haar und vergiss den regelmäßigen Besuch bei deinem Friseur nicht. Mit den richtigen Produkten und Hausmitteln kannst du deine Haarspitzen pflegen, Spliss vermeiden und deine Traummähne langfristig erhalten.

Problem Ursache Lösung Vorbeugung
Spliss Beschädigte Kutikula durch Hitze, Chemie, Reibung Haarschnitt (Spitzen, Care Cut, Twist Cut) Feuchtigkeitspflege, Hitzeschutz, schonendes Styling, Naturbürsten, Seidenkissenbezug
Trockenes Haar Mangelnde Feuchtigkeit, häufiges Waschen Feuchtigkeitsspendende Produkte, Haaröle Weniger häufiges Waschen, milde Shampoos
Haarbruch Mechanische Belastung, falsche Bürsten Hochwertige Bürsten, schonendes Kämmen Vermeidung von Reibung, lockere Frisuren

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