Schütteres, ungesund aussehendes Haar oder gar Haarausfall (medizinischer Begriff: Alopezie) können sehr belastend sein, besonders für Menschen, die es gewohnt waren, gesunde Haare in ausreichender Zahl zu haben. Da volles Haar in unserer Gesellschaft mit Gesundheit, Fruchtbarkeit und Vitalität assoziiert wird, kann ein sichtbarer Haarverlust das eigene Wohlbefinden stark belasten.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche unterschiedlichen Formen des Haarausfalls es gibt und welche Ursachen sie jeweils haben können. Außerdem wird beleuchtet, wie die Homöopathie bei der Behandlung von Haarausfall unterstützen kann.
Eine Alopezie kann in ganz unterschiedlichen Formen auftreten.
Die möglichen Auslöser für Haarausfall sind äußerst zahlreich. Neben körperlichen Ursachen wie hormonellen Veränderungen oder Autoimmunerkrankungen können auch Lebensstilfaktoren wie vermehrter Stress oder eine unausgewogene Ernährung dazu führen, dass das Haar zunehmend lichter wird. Für Haarausfall kann es die verschiedensten Ursachen geben, beispielsweise eine Beeinträchtigung des Stoffwechsels.
Hier sind einige der häufigsten Ursachen im Detail:
Auffallend häufig tritt kreisrunder Haarausfall nach außergewöhnlichen psychischen Belastungen auf. Dauerstress, innerer Druck und Anspannung, aber auch anhaltender Kummer, Ängste und Sorgen können dazu führen, dass die körpereigenen Regulationssysteme gestört werden und als Folge ein Stillstand des Haarwachstums mit vermehrtem Haarverlust auftritt.
Viele Symptome und Beschwerden können bei verschiedenen Erkrankungen auftreten. Für eine sichere Diagnose und Behandlung muss immer ein Arzt aufgesucht werden.
Fallen über einen längeren Zeitraum deutlich mehr Haare aus als nachwachsen, ist ein Arztbesuch ratsam. Hausärzte führen bei Verdacht auf eine Alopezie in der Regel zunächst ein ausführliches Anamnesegespräch durch. Anhand der individuellen Krankengeschichte sowie Infos zu Medikamenteneinnahmen, hormoneller Verhütung oder erblicher Vorbelastung können bereits viele potenzielle Auslöser identifiziert oder ausgeschlossen werden.
Weitere wichtige Verfahren der Diagnostik sind Trichoskopie und Trichogramm. Im Zuge einer Trichoskopie werden Kopfhaut und Haarwurzeln unter dem Mikroskop untersucht, während bei einem Trichogramm 20 bis 50 Haare aus verschiedenen Kopfhaarbereichen ausgezupft und ebenfalls unter dem Mikroskop analysiert werden. Das Ziel des Trichogramms ist die Bestimmung der Wachstumsphasen des Haars. Befinden sich weniger als 80 Prozent aller Haare in der Anagenphase und dementsprechend über 20 Prozent in der finalen Telogenphase, liegt ein verstärkter Haarausfall vor.
Auch eine Blutuntersuchung ist bei der Abklärung einer Alopezie üblich. Dabei werden typischerweise vor allem Werte wie Ferritin, Zink und Vitamin D3, aber gegebenenfalls auch Schilddrüsen-, Stress- und Sexualhormone gemessen.
Haarausfall oder ungesund aussehendes Haar kann viele Ursachen haben, zum Beispiel Stress, Medikamente oder Übersäuerung. Oft kann die Gabe von Globuli das Haar wieder aufbauen und Haarausfall vorbeugen oder aufhalten. Falls das Gefühl besteht, dass mehr Haare verloren gehen als normal ist, sollte dies unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Haarausfall kann ernsthafte medizinische Ursachen haben, wie Eisenmangel, hormonelle Störungen oder Schilddrüsenprobleme.
Oft wird die vorübergehende Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, wie Eisen, Zink, Kupfer, Folsäure und Biotin, empfohlen, die sich positiv auf die Gesundheit der Haare auswirken können. Daneben gibt es je nach Symptom unterschiedliche Empfehlungen für die Vergabe von Globuli. Nach den Angaben der klassischen Homöopathie ist für die Wahl der richtigen Arznei entscheidend, welche der folgenden Ausprägungen die Beschwerden des Betroffenen am besten beschreiben.
Dasselbe gilt für jede Erscheinungsform ungesunder Haare: Hilft die Selbstbehandlung mit Globuli nicht, sollte Rat bei einem Arzt mit der Zusatzbezeichnung Homöopathie eingeholt werden, der im Gegensatz zu Heilpraktikern ein approbierter Arzt und in der Lage ist, klinische Ursachen festzustellen.
Nicht immer muss Haarausfall medikamentös oder sogar operativ behandelt werden. Oft ist er das Symptom einer Imbalance des gesamten Organismus. Gelingt es, das körpereigene Gleichgewicht wiederherzustellen, kommt das in vielen Fällen den Haaren zugute. Zugleich ist wichtig zu betonen, dass naturheilkundliche Maßnahmen bei einigen Formen des Haarausfalls wie dem erblich bedingten oder kreisrunden Haarausfall nur bedingt helfen.
Hier sind einige zusätzliche Maßnahmen, die Sie ergreifen können:
Die Therapie erfolgt angepasst an die festgestellte Ursache des Haarausfalls.
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