Lidl Haarfarbe im Test: Qualität und Leistung im Vergleich

Die frische Farbe gefärbter Haare lange erhalten - das will sicherlich jeder Frisörbesucher. Hersteller von Farbschutzshampoos werben genau mit dieser Eigenschaft für ihr Produkt. Stiftung Warentest hat aktuell 16 Farbschutz-Shampoos getestet. Das Ergebnis war alles andere als zufriedenstellend!

Cien Haarshampoo Color & Shine von Lidl

Testergebnisse von Farbschutz-Shampoos

Alle 16 getesteten Shampoos haben die Tester der Stiftung Warentest mit „mangelhaft“ bewertet. Der Grund dafür: Die Shampoos verhindern das Verblassen der Haarfarbe nicht. Weder die beworbenen Pflegestoffe noch die UV-Filter können dem Verblassen entgegenwirken. Unterschiede zwischen günstigen und teuren Shampoos konnten die Tester nicht feststellen.

Um das Ergebnis genau zu überprüfen, haben die Tester die Farbschutzshampoos mit einem Babyshampoo verglichen. Das Ergebnis spricht für sich: Gefärbte Haare, die mit dem Babyshampoo gewaschen werden, verblassen - allerdings nicht stärker, als nach dem Waschen mit einem Farbschutzshampoo. Auch die Pflegeeigenschaften der Farbschutz-Shampoos konnte die Tester nicht überzeugen. Bewertet wurden die meisten Produkte in dieser Kategorie auch nur mit „befriedigend“.

Am besten schnitt hier das Produkt „Gliss Kur Color Schutz Shampoo“ von Schwarzkopf für 86 Cent pro 100 ml ab. Ebenfalls gut pflegend ist das „Cien haircare Color & Shine“ -Shampoo von Lidl. Mit 25 Cent pro 100 ml ist es aber deutlich günstiger. Vorsicht ist geboten beim Shampoo „Farbschutzshampoo“ von Sanotint. Dieses Produkt fiel den Testern durch eine mangelhafte mikrobiologische Qualität negativ auf. Es enthielt schon beim ersten Öffnen zu viele und teilweise potentiell krankheitserregende Keime.

Discounter-Kosmetik im Test: Lidl überzeugt

Eine Creme für 2,50 Euro, ein Shampoo für 65 Cent - die Preise für Kosmetik sind beim Discounter unschlagbar. Und auch die Qualität der Produkte kann sich sehen lassen. Für viele Frauen hat die Liebe zum Discounter Grenzen. Wer mit Markenkosmetik aufgewachsen ist und den Duft von Nivea liebt, der mag es, wenn Kosmetik nicht nur schön pflegt, sondern der Tiegel auch im Badezimmer was hermacht. No-Name-Klopapier? Kein Problem! Doch irgendwer muss die Cremes und Shampoos von Aldi und Co. ja kaufen.

Immerhin elf Prozent aller Ausgaben für Kosmetik- und Körperpflege wurden 2008 im Discounter getätigt, hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) festgestellt. "Konsumenten gehen nicht allein wegen einer Creme zum Discounter", weiß Diplom-Kauffrau Pia Schröder, die bei der GfK große Kunden aus der Kosmetikbranche betreut. Vielmehr nehme die Stammkundschaft dort eben auch Körperpflegeartikel und Kosmetika mit, wenn dort Lebensmittel gekauft werden. Die Ansprüche an die Qualität der discounterexklusiven Produkte sind dabei hoch: "Mindestens so gut wie der vergleichbare Markenartikel" lautet die Devise. Selbstverständlich müssen dabei die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden.

Wir wollten wissen, wie die fünf wichtigsten Discounter im Vergleich aussehen und haben mehr als 60 Produkte gegenübergestellt. Billigkosmetika vom Discounter fallen bei unseren Tests immer wieder durch "gute" und "sehr gute" Noten auf. "Ungenügend" ist die Mundspülung von Penny sowie die Haarfarben von Aldi Nord und Aldi Süd. Auch beim feuchten Toilettenpapier gibt es schlechte Produkte: Das Papier von Netto schneidet nur "ungenügend" ab.

Konventionelle Haarfarben kommen unter anderem deshalb schlecht weg, weil sie mit Inhaltsstoffen färben, die zur Gruppe der aromatischen Amine gehören, von denen etliche als starke Allergene gelten. Im feuchten Toilettenpapier von Netto hat das beauftragte Labor bedenkliche Formaldehyd/-abspalter gefunden. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff. Er stammt bei dem Toilettenpapier wahrscheinlich aus einem Mittel, mit dem der Vliesstoff vernetzt wird. Die Vernetzung macht die feuchten Tücher reißfest. Im feuchten Toilettenpapier von Netto bemängeln wir außerdem Parfüm.

Bewertung Testergebnis Inhaltsstoffe:

  • Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils vier Noten: a) aromatische Amine und/oder Resorcin in Haarfarben; b) Formaldehyd/-abspalter.
  • Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) PEG/PEG-Derivate in Produkten, die auf der Haut bleiben; b) halogenorganische Verbindungen.

Das Gesamturteil beruht auf dem Test der Inhaltsstoffe.

Aktualisiert am 16.02.2018Lesedauer: 1 Min. Viele Trendfarben fallen im Test durch. Im Test bestätigte sich: Auch die Regenbogenfarben sind wie andere chemische Colorationen nicht unproblematisch. Von den 14 Einkomponentenfarben - diese müssen nicht erst zu Hause angemischt werden - erhalten drei die Note "mangelhaft" und elf die Note "ungenügend".

In den Produkten fanden sich Inhaltsstoffe, die allergische Reaktionen auslösen können, sich in Tierversuchen als krebserzeugend oder die Fortpflanzung gefährdend erwiesen haben oder deren Risiko sich nicht bewerten lässt.

Die Alternative? "Öko-Test" rät für ein zwar dezenteres, aber gesundheitlich unbedenkliches Ergebnis zu Pflanzenfarben.

Viele Trendfarben fallen im Test durch. (Quelle: Reimphoto/getty-images-bilder)

Lidl-Eigenmarke Cien überzeugt bei Haarshampoos

Gepflegtes und glänzendes Haar zum Lidl-Preis: In der Juni-Ausgabe der Stiftung Warentest überzeugt das Haarshampoo „Cien Tag für Tag Frucht/Vitamin Shampoo Power & Volumen“ für normales Haar die Tester. Das Eigenmarken-Produkt von Lidl schneidet als Testsieger mit der Gesamtnote 1,9 („gut“) bei den flüssigen Shampoos ab und setzt sich ebenfalls gegen feste Shampoos und Haarseifen durch. Mit gerade einmal 75 Cent pro 500 Milliliter und damit rund 1 Cent pro Haarwäsche ist der Preis wie gewohnt unschlagbar. Einen Vorteil den Lidl-Kunden kennen: Testergebnisse der Stiftung Warentest und Ökotest belegen seit Jahren die hohe Qualität der Eigenmarken-Produkte von „Cien“ zu Top-Preisen.

Sonnenschutzmittel, Deos und weitere Kosmetika schneiden regelmäßig mit „sehr gut“ und „gut“ ab. Der vegane Aufstrich „Kania Bio Organic Cremiger Brotaufstrich Tomate-Basilikum“ erhält ebenfalls die Bewertung „gut“ mit der Note 2,1. Das Produkt punktet bei den Testern mit seinem aromatischen, fruchtigen und würzigen Geschmack. Mit gerade einmal 81 Cent pro 100 Gramm gehört der Brotaufstrich zu den günstigsten Produkten im Test.

Eigenmarken im Check: SO viel Geld spart man wirklich | Marktcheck checkt SWR

Markenprodukte als No-Name-Produkte

Die Identität der Hersteller hinter den Handelsmarken von Discountern wie Aldi und Lidl ist für viele Verbraucher ein Rätsel. Diese No-Name-Produkte bieten oft eine preisgünstige Alternative zu den teureren Markenprodukten, aber wer steckt eigentlich hinter diesen Eigenmarken? In der Welt der Handelsmarken gibt es eine Vielzahl von Strategien. Einige Discounter produzieren ihre Produkte selbst, während andere sie von verschiedenen Herstellern beziehen. Oftmals sind diese Hersteller jedoch keine unbekannten Unternehmen.

Vielmehr handelt es sich häufig um renommierte Markenhersteller, die ihre Produkte unter dem Label der Handelsmarke vertreiben. Durch die Identifizierung dieser Zusammenhänge können Verbraucher ein besseres Verständnis dafür entwickeln, welche Produkte sie kaufen und welche Unternehmen letztendlich von ihren Einkäufen profitieren.

Es ist ein weitverbreitetes Missverständnis, dass teurere Lebensmittel zwangsläufig gesünder oder qualitativ hochwertiger sind. In der Lebensmittelbranche ist die Annahme weit verbreitet, dass teurere Produkte automatisch besser sind. Markenlebensmittel sind oft teurer als Eigenmarken, da sie zusätzliche Kosten für Marketing, Werbung und Markenbekanntheit haben. Dies umfasst Fernsehwerbung, Printanzeigen, Online-Marketing und sogar Influencer-Marketing. Des Weiteren haben Markenlebensmittel oft aufwendigere Verpackungen und ein ansprechenderes Design, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu erregen und das Image der Marke zu stärken.

Ein weiterer Faktor ist die Forschung und Entwicklung neuer Produkte sowie die Einhaltung spezifischer Produktionsstandards. Markenhersteller investieren in die Entwicklung neuer Rezepturen, um ihre Produkte von der Konkurrenz abzuheben und den Kunden einzigartige Geschmackserlebnisse zu bieten. Einige der bekanntesten Marken der Welt sind Lebensmittelmarken. Nestle, Coca Cola und Co. sind Global Player, die sich seit Jahrzehnten am Markt behaupten. Dies dient dazu, die Marke zu schützen.

Nicht nur die Marken selbst beeinflussen die Preisgestaltung ihrer Produkte, sondern auch die Vertriebswege. Discounter wie Aldi, Lidl und ähnliche sind zweifellos die Top-Adressen für preisbewusstes Einkaufen. Ihre Regale sind vollgestopft mit einer Vielzahl von Eigenmarken, die für nahezu jede Produktkategorie erhältlich sind. Die teureren Markenprodukte sind oft gar nicht im Sortiment zu finden. Mit dem richtigen Wissen ist es sogar möglich, hochwertige Markenprodukte zu einem unschlagbaren Preis zu ergattern.

Markenprodukte werden oft als No-Name-Produkte verkauft, um verschiedene Gründe zu erfüllen. Einer der Hauptgründe ist die Möglichkeit für Einzelhändler, preisgünstige Alternativen anzubieten, die dennoch eine gewisse Qualität und Akzeptanz bei den Verbrauchern haben. Ein weiterer Grund ist die Möglichkeit für Markenhersteller, ihre Produktionskapazitätbesser auszulasten und ihre Umsätze zu steigern, indem sie ihre Produkte unter verschiedenen Markennamen verkaufen, einschließlich No-Name-Marken. Für Verbraucher bieten No-Name-Produkte eine kostengünstige Option, die oft vergleichbare Qualität wie Markenprodukte bietet. Sie können eine attraktive Alternative für diejenigen sein, die auf ihr Budget achten müssen oder die nicht bereit sind, den Aufpreis für bekannte Markenprodukte zu zahlen.

Tipps zum Sparen beim Einkauf

  • Angebote nutzen: Achten Sie auf Sonderangebote, Rabattaktionen und Gutscheine, insbesondere für häufig gekaufte Produkte.
  • Planung und Liste: Erstellen Sie eine Einkaufsliste und halten Sie sich daran, um Impulskäufe zu vermeiden.
  • Saisonale Produkte: Kaufen Sie saisonale Produkte, da sie oft günstiger und frischer sind.
  • Eigenmarken und No-Name-Produkte: Probieren Sie die Eigenmarken und No-Name-Produkte der Supermärkte und Discounter aus.
  • Preisvergleich: Vergleichen Sie die Preise für ähnliche Produkte zwischen verschiedenen Supermärkten und Discountern.
  • Mengenrabatte: Achten Sie auf Mengenrabatte für Produkte, die Sie regelmäßig verwenden und lagern können.
  • Versteckte Kosten vermeiden: Achten Sie auf versteckte Kosten wie zusätzliche Gebühren für Plastiktüten oder teure Convenience-Produkte.
  • Nachhaltigkeit: Achten Sie auf nachhaltige Produkte und Lebensmittelverschwendung.

Erfahrungen mit Sanotint Haarfarben

Viele Verbraucher teilen ihre Erfahrungen mit Sanotint Haarfarben. Einige berichten von guten Ergebnissen und schonender Anwendung, während andere Probleme mit der Farbintensität oder Haltbarkeit haben. Hier einige Auszüge aus Diskussionen:

  • "Ich färbe seit Jahren mit Sanotint. Die Farbe macht meine Haare nicht kaputt."
  • "Ich möchte die Tage auch zum ersten Mal mit Sanotint färben! Welche der Sanotint-Farben würdet ihr zu dem Zweck empfehlen?"
  • "Wer hat schon mal verschiedene Sanotint Töne erfolgreich miteinander gemischt?"
  • "Ich habe die Haarfarbe erst vor 6 Wochen kennengelernt, eine Kundin meiner Freundin brachte sie in ihren Salon mit und sie hatte genau die Haarfarbe, die ich mir auch für mich wünschte. Es war das Sanotint dunkelblond, eigentlich ein kühler nicht zu dunkler Braunton ohne Rotstich."

Es ist wichtig, die individuellen Erfahrungen zu berücksichtigen und die Farbe entsprechend den eigenen Bedürfnissen und Haartyp auszuwählen.

Tabelle: Beispiele für Marken und No-Name-Produkte

Im Folgenden eine Tabelle mit einer Vielzahl von Marken und den passenden No-Name-Produkten. Die Liste zeigt auch auf, in welchem Supermarkt die Waren angeboten werden.

Markenprodukt No-Name-Produkt Supermarkt
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In der Welt des Einzelhandels spielen No-Name-Produkte, Markenprodukte und andere Eigenmarken eine bedeutende Rolle. Während Markenprodukte oft für Qualität und Bekanntheit stehen, bieten No-Name-Produkte eine preisgünstigere Alternative, die dennoch eine vergleichbare Qualität bieten kann. Die Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten ermöglicht es Verbrauchern, ihre Einkäufe entsprechend ihren Bedürfnissen und Präferenzen zu gestalten.

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