Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Frauen betrifft. Fast jede dritte Frau hat im Laufe ihres Lebens mit Haarausfall zu kämpfen. Der Leidensdruck ist groß, da volles Haar als Symbol für Schönheit und Attraktivität gilt. Die gute Nachricht ist, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.
Haarausfall hat viele Gesichter, ein Einzelschicksal ist (starker) Haarverlust jedoch nicht. Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von Haarausfall, die wiederum auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sind:
Dünnes, brüchiges, stumpfes oder farbloses Haar - schlechte Haarqualität oder Störungen des Haarwachstums können gerade Frauen sehr belasten. Ob Stress, Hormone, erbliche Faktoren oder Erkrankungen - die Gründe sind vielfältig.
Zahlreiche werdende Mütter sind während ihrer Schwangerschaft mit einer dichten und glänzenden Haarpracht gesegnet. Hier hat vor allem der erhöhte Östrogenspiegel seine Finger im Spiel. Er bewirkt, dass mehr Haare in die Wachstumsphase eintreten und dort auch länger verweilen, als es bei nicht schwangeren Frauen der Fall ist. Dieser Zustand hält jedoch nur für eine gewisse Zeit an: Nach der Geburt sinkt der Östrogenspiegel schnell ab, gleichzeitig wechseln viele Haare in die Ruhephase. Das Haar fällt vermehrt aus und wirkt dadurch dünner sowie matter. Tritt (starker) Haarausfall nach der Schwangerschaft auf, handelt es sich meist um ein vorübergehendes Problem.
Nicht wenige Frauen erleben Haarausfall, nachdem sie die Pille abgesetzt haben. Das ist durch hormonelle Schwankungen begründet. Einige Präparate enthalten Östrogene, die maßgeblich an der empfängnisverhütenden Wirkung beteiligt sind. Nach dem Absetzen des Verhütungsmittels sinkt der Östrogenspiegel im Körper stark ab. Dadurch entsteht derselbe Effekt wie nach einer Geburt: Haarausfall und eine vorübergehende Verschlechterung des Hautbildes können die Folgen sein.
Die Wechseljahre (Klimakterium) sind für viele Frauen eine Zeit des Umbruchs mit körperlichen Auswirkungen und häufig begleitet von einem Wechselbad der Gefühle. Ab etwa 47 Jahren drosseln die Eierstöcke die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen. Dies hat deutliche Auswirkungen auf den Körper der Frauen, denn Östrogen spielt eine wichtige Rolle für den Fett- und Knochenstoffwechsel, Haut sowie Haare. Während der Östrogenspiegel mit der Menopause absinkt, bleiben die - auch bei Frauen in gewissem Maß vorhandenen - Androgene (männliche Sexualhormone wie Testosteron) auf einem ähnlichen Niveau. Dadurch entsteht ein hormonelles Ungleichgewicht. Oft ist dieses aber nicht allein für den Haarausfall verantwortlich, sondern die eigentliche Ursache für den vermehrten Haarausfall liegt in einer genetischen Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon DHT (Dihydrotestosteron). Fachleute sprechen in diesem Fall von dem hormonell-erblich bedingten Haarausfall.
Stress und Hektik bestimmen oft unseren Alltag. Zeitdruck, ständige Erreichbarkeit und viel zu volle Terminkalender führen auf Dauer bei manchen zu psychischen und physischen Beeinträchtigungen.
Wichtig ist, dass Du Dich nach der Schwangerschaft gesund und ausgewogen ernährst. Die Babypfunde durch eine Diät mit Gewalt loswerden zu wollen, ist keine gute Idee: Erstens benötigst Du jetzt viel Energie für Deine neue Aufgabe als Mutter. Und zweitens verstärkt eine mangelhafte Ernährung unter Umständen den Haarausfall.
Zusätzliche mögliche Gründe für den Haarverlust sind zum Beispiel entzündliche oder chronische Erkrankungen, Fehlfunktionen der Schilddrüse, manche Medikamente oder Essstörungen. In nahezu allen Fällen ist es ratsam, sich ärztlichen Rat einzuholen, um gemeinsam über eine geeignete Therapie zu entscheiden.
Macht sich Haarausfall bei Frauen bemerkbar, fragen sich viele, was sich dagegen tun lässt. Sprich hierzu mit einem/einer Ärzt*in, wenn Du den Verdacht hast, unverhältnismäßig viele Haare zu verlieren. Das bedeutet nicht, dass Du einzelne, ausgefallene Haare zählen sollst. In der Regel bemerkst Du es, wenn Dein Kopfhaar sich lichtet. Indem Du Deine Symptome abklären lässt, bekommst Du eine genaue Diagnose und kannst mit der richtigen Therapie starten. Hol Dir ebenfalls ärztlichen Rat ein, wenn Du plötzlichen Haarausfall bemerkst.
Um eine geeignete Behandlung für Dich zu finden, muss der/die Mediziner*in auf Ursachenforschung gehen. Dafür beantwortest Du einige Fragen: zum Beispiel, wie lange Du schon von dem Haarausfall betroffen bist, wie stark dieser ist oder ob Du unter großem Stress stehst. Besonders Frauen werden zudem gebeten, Auskunft über ihren Menstruationszyklus, die Nutzung von Verhütungsmitteln, Schwangerschaften oder Wechseljahre zu geben. Im Anschluss an das ausführliche Gespräch erfolgt eine körperliche Untersuchung.
Immer mehr Haare zu verlieren kann die eigene Psyche negativ beeinträchtigen. Das dünner werdende Haar rückt in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und erhält im Alltag einen deutlich erhöhten Stellenwert. Hier hilft kritische Distanz: Lass dich von verstärktem Haarverlust nicht vollständig einnehmen und versuch stets daran zu denken, dass der Haarausfall nicht Deine Persönlichkeit bestimmt. Es mag schwerfallen, aber bring für die Behandlung Geduld mit. Das Tempo des Haarwachstums gibt vor, wann Du Effekte bemerkst. Auch, wenn verstärkter Haarverlust sehr belastend sein kann und es einige Zeit beansprucht, bis Verbesserungen durch die Anwendung geeigneter Mittel sichtbar werden: Probier, dem Problem mit einer entspannten Haltung zu begegnen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Haarausfall bei Frauen zu behandeln. Die Wahl der Therapie hängt stets von der Ursache ab.
Beginn mit der Einnahme, sobald Du vermehrten Haarausfall erkennst und führ die Behandlung über mindestens 3 Monate fort. Zusätzlich zum Diätmanagement mit Priorin® Kapseln bei hormonell erblich bedingten Haarwachstumsstörungen und Haarausfall können betroffene Frauen zur ergänzenden Haarpflege Priorin® Shampoo verwenden. Das speziell entwickelte Shampoo mit einer Kombination aus Hirseextrakt, Glykoproteinen und dem Pro-Vitamin B5 stärkt das Haar und erhöht seine Widerstandskraft gegen Haarbruch.
Achtung: Arzneimittel können Nebenwirkungen hervorrufen (beispielsweise Reizungen, Juckreiz oder Entzündungsreaktionen der Haut) und sollten in vielen Fällen nicht während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden.
Damit Du generell für ein gesundes Haarwachstum sorgst und Haarausfall eventuell sogar vorbeugst, setz auf:
Grundsätzlich sind alle Funktionen des menschlichen Körpers auf die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen angewiesen. Für das ausgesprochen stoffwechselaktive Haarorgan gilt das ganz besonders. Die Haarwurzel bewältigt den Haarzyklus mit seinen anspruchsvollen Teilungsvorgängen nur dann erfolgreich, wenn sie unbeeinträchtigt arbeiten und auf alle notwendigen Vitalstoffe zurückgreifen kann. Dieser Zyklus ist ein natürlicher Prozess, der dafür sorgt, dass das Haar auf dem Kopf ständig erneuert wird.
Mit dem Ende der letzten Phase beginnt der Haarzyklus erneut. Er ist jedoch nicht bei allen Haaren synchronisiert, was bedeutet, dass sich die Haare auf dem Kopf in verschiedenen Stadien des Zyklus befinden können.
Sprich mit einem/einer Ärzt*in, wenn Du den Verdacht hast, unverhältnismäßig viele Haare zu verlieren. In der Regel bemerkst Du es, wenn Dein Kopfhaar sich lichtet. Indem Du Deine Symptome abklären lässt, bekommst Du eine genaue Diagnose und kannst mit der richtigen Therapie starten. Hol Dir ebenfalls ärztlichen Rat ein, wenn Du plötzlichen Haarausfall bemerkst.
Es gibt verschiedene Formen und Ursachen von Haarausfall bei Frauen, daher ist eine genaue Diagnose wichtig, um die richtige Behandlung zu finden.
Indem Du Deine Symptome abklären lässt, bekommst Du eine genaue Diagnose und kannst mit der richtigen Therapie starten.
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