Morgens Zeit sparen beim Haarstyling? Diesen Wunsch können Sie sich erfüllen. Denn Frisuren im Undone-Stil sind im Handumdrehen frisiert und sehen dabei trotzdem raffiniert aus. Out-of-Bed, Undone, Casual, Messy - egal wie Sie den Frisurentrend bezeichnen, er ist auf jeden Fall lässig und verleiht schicken Outfits eine nonchalante Attitüde.
Charakteristisch für den angesagten Messy-Look: Er wird mit den Händen gestylt und ist schnell gemacht.
Die Quintessenz des Messy-Looks ist ein gewollt ungewollt aussehendes Styling - z.B. durch herausgelöste Haarsträhnen, zottelige Haarlängen, Asymmetrien, fliegendes Haar. Zum Beispiel können Sie zum eleganten Kleid statt eines akkuraten Chignons einen undone gesteckten Dutt tragen. Oder Sie lockern einen Business-Blazer mit einer frechen Wuschelmähne auf.
Arbeiten Sie vor dem eigentlichen Styling Volumen ins Haar, zum Beispiel mit reichlich Schaumfestiger oder Volumenpuder. Föhnen Sie Ihr Haar zunächst über Kopf.
Frauen mit glattem Haar stylen vereinzelt ein paar Wellen in die Haarlängen. Wuscheln Sie nun Ihr Haar kräftig durch.
Anschließend akzentuieren Sie einzelne Partien, indem Sie eine Haarsträhne von unten nach oben auseinanderziehen. Zusätzlich können Sie etwas Haarwachs in die Spitzen einarbeiten und diese vereinzelt um einen Finger zwirbeln.
Kaum eine Frau ist ihm nicht erlegen: dem Messy-Bun-Hype. Der Messy Dutt gehört schon eine Weile zu den ganz großen Frisurentrends. Die Haare mal eben schnell zu einem Dutt zusammenbinden ist eine Sache. Dass er dann aber auch gut aussieht, eine andere. Promis und Blogger machten den Look ausgehtauglich und mittlerweile mag kaum noch jemand darauf verzichten!
Warum wir die Frisur alle so lieben? Weil sie so perfekt unperfekt aussieht, im Alltag super praktisch ist und sich für jede Haarstruktur eignet. Und gerade an warmen Tagen bietet der Dutt die perfekte Frisur: Alle Haare sind aus dem Gesicht genommen und auch der Nacken ist frei für ein kühlendes Lüftchen, das uns um unsere Schultern weht!
Im Gegensatz zu allen anderen Dutt-Varianten liegt der Charme des Messy Buns in seiner Lässigkeit, da der Haarknoten im Optimalfall absolut mühelos und leger aussieht.
Ihr seid noch ungeübt in Sachen Dutt? Dann probiert es doch mit den Anfänger-Varianten.
Wer sehr dickes Haar hat und noch ein bisschen mehr Halt benötigt, kann die Frisur zusätzlich mit Bobby Pins stärken. Dafür die Haarklemmen mit der welligen Seite unten außen in den Dutt und schräg nach innen zum Haargummi schieben.
Für den Undone-Look könnt ihr den Messy Bun festhalten und ein paar Strähnen am Kopf lockern. Zum Abschluss mit der flachen Hand über den Nacken fahren, damit sich kleine Härchen lösen.
Bindet eure mittellangen Haare mit einem Zopfgummi so zusammen, dass wieder eine Schlaufe entsteht. Auf welcher Höhe ist dabei vollkommen egal. Nun zieht ihr das Haargummi vom Ansatz etwas ab, dreht die Schlaufe nach unten und mittig durch die entstandene Lücke zwischen Ansatz und Zopfgummi wieder durch. Zieht den Messy Dutt etwas fest und lockert einzelne Strähnen für den Undone-Bun. Fertig ist der super einfache Dutt!
Wer die Trendfrisur schon des Öfteren ausprobiert hat, kann sich auch an die Profi-Version wagen. Die funktioniert sogar schneller, wenn man weiß, wie es geht. Dazu einfach die Haare wieder am hinteren Oberkopf zu einem Pferdeschwanz ansetzen. Das Zopfgummi wird einmal über die Haare gezogen, die ihr gerade noch in der Hand haltet. Statt den Pferdeschwanz durch die Schlaufe zu ziehen, lasst ihr die Haare in der Position und zwirbelt mit der Hand, in der ihr das Zopfgummi haltet, die Haare mitsamt Zopfgummi zweimal Richtung Kopf. Bei längerem Haar zwirbelt ihr öfter. Ist der Pferdeschwanz bis in die Haarspitzen aufgezwirbelt, zieht ihr die zusammengewickelten Haare mit dem Zopfgummi in die andere Richtung, um den Dutt zu kreieren. Zieht hier und da an einzelnen Strähnen - fertig ist der Haarknoten!
Teilt eure Haare in zwei Strähnen und verknotet sie so häufig miteinander, bis nur noch fünf bis sieben Zentimeter der Spitzen übrig sind. Dann zieht ihr euer Haargummi über eure zusammengeknoteten Haare, bis alles fest sitzt.
Besonders schonend wird es für das Haar, wenn ihr nicht zu einem klassischen Haargummi greift, sondern ein großes dickes Haarband oder ein Invisibobble wählt, um den Bun zu kreieren.
Tipp für dünnes Haar: Die feinen Haarsträhnen zunächst leicht antoupieren. Das sorgt für mehr Fülle im Bun.
Sind die Haare frisch gewaschen, haben sie oft wenig Halt. Ein bisschen Stylingspray oder Trockenshampoo gibt der Mähne mehr Griffigkeit und Halt.
Übersetzt bedeutet „undone“ so viel wie „nicht gemacht“. Das Ziel ist also so auszusehen, als hätte man sich eben nicht gestylt. Daher wird der Style auch gern als Out of Bed-Look bezeichnet: Deine Haare dürfen ruhig etwas verwuschelt aussehen, fast so als wärst du gerade erst aufgestanden - aber eben nur fast! Die große Kunst des gewollten Undone Looks besteht darin, nicht akkurat gestylt auszusehen, aber eben trotzdem noch gepflegt. Ganz so wortwörtlich solltest du den Out of Bed-Look daher nicht nehmen: Sehr fettige Haare und Knoten sind auch hier ein No-Go.
Um den Undone Look zu perfektionieren, solltest du am besten nicht zu viel Make-up auftragen. Roter Lippenstift, Lidschatten, Fake Lashes und intensives Contouring kannst du dir hier sparen. Achte stattdessen auf eine gründliche Hautpflege.
Damit die Frisur so sitzt wie sie sitzen soll, müssen die Haare schön griffig sein. Wer von Natur aus glattes oder feines Haar hat, kann mit Salzwasserspray oder Haarschaum nachhelfen und für den nötigen Halt sorgen.
| Produkt | Anwendung | Effekt |
|---|---|---|
| Schaumfestiger | Vor dem Föhnen ins Haar einarbeiten | Verleiht Volumen und Halt |
| Volumenpuder | Auf den Haaransatz auftragen | Sorgt für zusätzliches Volumen |
| Haarwachs | In die Spitzen einarbeiten | Akzentuiert einzelne Partien |
| Salzwasserspray | Gleichmäßig auf die Längen verteilen | Verleiht Textur und Beach Waves |
| Trockenshampoo | Auf den Ansatz sprühen | Gibt Griffigkeit und Halt |
tags: #undone #frisuren #anleitung
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