Haare selber schneiden für Männer: Eine umfassende Anleitung für den Übergang

Es gibt viele Gründe, warum man(n) die Haare selber schneiden könnte. Sei es nur zum Übergang oder auch, wenn die Mutti die Haare nicht mehr schneidet und der Friseurtermin schon längst überfällig ist. Es spart Zeit und Geld, gibt Ihnen die Freiheit, den Haarschnitt genau nach Ihren Vorstellungen zu gestalten, und kann sogar therapeutisch wirken. Besonders für Männer, die oft einfache und regelmäßige Haarschnitte bevorzugen, kann das Selberschneiden eine wirklich praktische Lösung sein.

Wir raten jedoch dringend davon ab, Ihr eigenes Haar zu etwas „Modernem“ oder „Stylischem“ zu schneiden, wenn Sie nicht bereits Erfahrung darin haben. Aber legen Sie die Haushaltsschere weg und erinnern Sie sich an unseren Guide, damit Sie Ihren selbstgemachten Haarschnitt nicht dem Zufall überlassen.

Hier finden Sie eine einfache Anleitung und was Sie dafür brauchen.

Vorbereitung & Ausstattung

Eigentlich brauchen Sie gar nicht so viele Tools, um Ihre Haare selber zu schneiden. Wenn Sie eine bestimmte Frisur wünschen, kann es nicht schaden, einmal in die richtigen Werkzeuge zu investieren. So sparen Sie auf Dauer nicht nur die Friseurkosten, sondern auch viel Zeit und können je nach Lust und Laune störende Haarpartien ausbessern oder sich eine neue Frisur stylen.

Werkzeuge:

  • Haarschneidemaschine
  • Aufsätze
  • Kamm
  • Schere

Eine Haarschneidemaschine oder einen elektrischen Trimmer mit verschiedenen Aufsätzen sollten Sie zu Hause haben, wenn Sie Ihre Haare gelegentlich kurz trimmen. Mit dem Gerät können Sie sich einen Buzz Cut verpassen oder an den Seiten für einen Crew Cut arbeiten. Für jede Haarlänge - es sei denn, Sie haben sie sich komplett auf Stoppeln gekürzt - brauchen Sie unbedingt eine scharfe (!!) Haarschere. Diese ist wichtig für präzise Schnitte sowie Details und Feinarbeiten. Ein feinzinkiger Kamm hilft außerdem, die Haare während des Schneidens zu kontrollieren und zu glätten, damit das Endresultat präzise aussieht. Zusätzlich können Sie, je nach Haarlänge, mit Haarklemmen einzelne Haarpartien abtrennen. Verwenden Sie einen Handspiegel, um auch den Hinterkopf gut sehen zu können und für den letzten Check, damit Sie auch den Hinterkopf und die Seiten besser sehen können.

Haare waschen & trocknen: Warum der richtige Ausgangszustand wichtig ist

Ihre Haare sollten frisch gewaschen und getrocknet sein. Es sei denn, Sie haben Locken, dann können Sie diese noch leicht anfeuchten, um sie besser schneiden zu können. Sauberes, trockenes Haar verhält sich anders als fettiges oder ungewaschenes. Wenn Sie nasses Haar schneiden, achten Sie darauf nicht zu zu viel zu kürzen, da nasses Haar sich nach dem Trocknen zusammenzieht. Mit einem Handtuch und eventuell mit einem Föhn antrocknen, bevor Sie mit dem Schneiden beginnen. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, denn ein schlechter Ausgangszustand kann das gesamte Ergebnis beeinträchtigen.

Kurzhaarschnitt in 6 Schritten

Wenn Sie auf Kurzhaarfrisuren, wie einen gleichmäßigen Buzz-Cut, Burr Cut oder Butch Cut wie Justin Timberlake in Sexy Back oder Brad Pitt in Mr. and Mrs. Smith aus sind, ist es ziemlich einfach, die Haare selber zu schneiden.

Ratsam ist es, sich bei ausreichend Tageslicht die Haare zu schneiden. Falls Sie nicht genügend Licht haben, sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung, damit nichts schiefgeht - besser gesagt, geschnitten wird. Setzen Sie sich vor einen großen Spiegel - ein mittelgroßer Badezimmerspiegel reicht auch aus.

Schritt 1: Maschineneinstellung & Hinterkopf

Wenn Sie mit der Haarschneidemaschine arbeiten, benutzen Sie den gewünschten Aufsatz. Starten Sie ruhig mit einem längeren Aufsatz zu; Sie können dann immer noch kürzer gehen. Kämmen Sie die Haare auf dem Oberkopf nach oben und fahren Sie gegen die Wuchsrichtung. Beginnen Sie an der Stirn und arbeiten Sie sich systematisch nach hinten vor. Führen Sie die Maschine langsam und in einer Linie durch die Haare für einen gleichmäßigen Schnitt.

Schritt 2: Seiten gleichmäßig trimmen

Für die Seiten empfiehlt sich eine kabellose Haarschneidemaschine, damit Sie sich nicht verheddern. Arbeiten Sie in aufsteigender Richtung von unten nach oben. Neigen Sie die Maschine leicht nach außen, um einen natürlichen Verlauf zu erzielen. Fangen Sie tiefer an und arbeiten Sie sich langsam hoch. Halten Sie den Kamm griffbereit, um nach jedem Zug die Haare auszurichten.

Schritt 3: Oberkopf mit Kammtechnik kürzen

Kämmen Sie die Haare nach oben und schneiden Sie parallel zum Kamm, um gleichmäßige Längen zu erzielen. Für Anfänger empfiehlt sich die "Point-Cut"-Technik, bei der die Schere senkrecht zur Haarsträhne gehalten wird. Das sorgt für weiche Übergänge und vermeidet harte Linien. Arbeiten Sie sich von vorne nach hinten durch.

Schritt 4: Übergänge (Blend-Methode)

Setzen Sie die Haarschneidemaschine im Nacken an und heben Sie diese etwas an, je weiter Sie nach oben schneiden. So bleiben die Haare am oberen Hinterkopf länger und Sie kreieren einen sanften Übergang. Profis verfeinern den Übergang, indem sie zwischen drei Längen wechseln und mit einer Zwischengröße verblenden. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, da er den Look entscheidend prägt.

Schritt 5: Feinschliff mit Schere & Trimmer

Falls notwendig, korrigieren Sie die Konturen mit einer scharfen Haarschere, indem Sie sorgfältig die Haare entlang des Nackenansatzes schneiden und darauf achten, eine gerade Linie zu ziehen. Auch kleine Ausreißer am Oberkopf lassen sich punktuell ausdünnen oder kürzen. Verwenden Sie die Schere für Präzision, wo der Trimmer zu grob arbeitet.

Schritt 6: Kontrolle mit Handspiegel

Nutzen Sie einen zweiten Spiegel in Kombination mit einem großen Spiegel, um den Hinterkopf und die Seiten besser sehen zu können. Überprüfen Sie jede Partie auf Gleichmäßigkeit und Linienführung. Lieber etwas nachjustieren, als mit asymmetrischem Schnitt durch die Gegend zu laufen. Achten Sie insbesondere auf saubere Konturen am Nacken und an den Ohren.

Fade & Undercut selbst schneiden

Wenn Sie nicht alle Haare gleich lang schneiden möchten und einen Übergang in Ihrem Kurzhaarschnitt haben wollen, wird es beim Nachschneiden etwas kniffeliger. Aber keine Sorge, auch das bekommen Sie hin!

Low, Mid und High Fade: Aufsatzwahl und Winkel

Fades unterscheiden sich durch die Höhe, in der der Übergang beginnt. Ein Low Fade startet direkt über dem Ohr, Mid Fade etwa in Höhe der Schädelseiten und ein High Fade bereits im oberen Drittel des Kopfs. Wählen Sie je nach Kopfform und Haarstruktur den passenden Stil. Nutzen Sie verschiedene Aufsätze und wechseln Sie diese in kleinen Stufen. Halten Sie die Maschine in leicht geneigtem Winkel zur Kopfhaut, um einen gleichmäßigen Fade zu kreieren.

Undercut definieren: freier Nacken & harte Linien

Ein klassischer Undercut zeichnet sich durch einen starken Kontrast zwischen sehr kurzen Seiten und langem Deckhaar aus. Rasieren Sie die Seitenpartien und den Nackenbereich mit einem kurzen Aufsatz (z. B. 3 mm). Ziehen Sie klare Trennungslinien entlang der Kontur. Bei Bedarf können Sie mit einem Rasiermesser nachhelfen, um die Linie zu betonen.

Übergänge verwischen: Clipper-über-Kamm

Die Technik "Clipper über Kamm" hilft beim weichen Verblenden von Längen, besonders bei stufigen Schnitten oder bei schwierigen Übergängen zwischen Fade und Deckhaar. Halten Sie den Kamm in einem bestimmten Winkel zur Kopfhaut und führen Sie den Clipper entlang der Kammkante. Diese Technik erfordert etwas Übung, sorgt aber für ein professionelles Finish.

Setzen Sie die Haarschneidemaschine im Nacken an und heben Sie diese etwas an, je weiter Sie nach oben schneiden. So bleiben die Haare am oberen Hinterkopf länger und Sie kreieren einen sanften Übergang.

Die meisten Profis verfeinern den Übergang aufwändiger: Starten Sie mit der Wunschlänge der oberen Haarpartie und trimmen Sie die gesamte Haarpartie. Für fließende Übergänge wählen Sie die kürzeste Länge für die untere Nackenpartie. Lassen Sie genug Abstand zwischen Deckhaar und Nacken für den Übergang und rasieren Sie diesen in einer Zwischenlänge. Beginnen Sie mit etwas mehr Millimetern, als am Ende übrigbleiben sollen, um den Dreh richtig herauszubekommen. Sobald das sitzt, können Sie mutiger werden.

So rasieren Sie Stirn und Ohren

Vergessen Sie beim Haare selber schneiden nicht den Feinschliff an der Haarkante, insbesondere am Nacken und an der Ohrenpartie. Nutzen Sie einen zweiten Spiegel, damit Sie Ihr Haar wirklich gerade schneiden bzw. rasiert hinbekommen. Entfernen Sie den Kammaufsatz des Haarschneiders und setzen Sie den Rasierer vorsichtig in der Mitte des Nackens an, lieber etwas tiefer, um später nach oben korrigieren zu können. Nutzen Sie die anrasierte Linie als Ausgangspunkt für die restliche Kontur. Überprüfen Sie regelmäßig mit dem zweiten Spiegel, ob Sie noch gerade rasieren. Klappen Sie die Ohren leicht ab, um die Haare um die Ohren vorsichtig zu rasieren. Der Abstand zwischen Ohren und Haarlinie sollte nicht zu groß sein.

Perfect Fade in 4 Minutes | How to Cut Men's Hair | Best Tutorial | Tip #2

Styling & Finish

Nach dem Schneiden ist vor dem Styling - denn selbst der präziseste Haarschnitt entfaltet seine volle Wirkung erst mit dem richtigen Finish. Gerade bei Kurzhaarfrisuren entscheidet das Styling darüber, ob der Look einem wirklich passt und gepflegt ist. Wer sich die Haare selbst schneidet, sollte sich deshalb bereits davor mit ein paar grundlegenden Stylingtechniken vertraut machen. Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihre neue Frisur strukturieren und Volumen an den richtigen Stellen.

Produkte: Matte Paste, Pomade, Haarspray

Matte Pasten sorgen für einen natürlichen Look ohne Glanz, während Pomaden eher für klassische Styles mit Glanz geeignet sind. Haarspray gibt dem Finish extra Halt. Achten Sie auf die richtige Dosierung: lieber sparsam auftragen und langsam steigern.

Textur geben: Föhnen und Fingerguides

Nutzen Sie beim Föhnen Ihre Finger als Guideline, um die Haare in die richtige Form zu bringen. Für strukturierte Styles eignet sich ein Diffusoraufsatz. Benutzen Sie Wachs oder Texture-Spray, um Bewegung ins Haar zu bringen.

Nacken rasieren & Kanten schärfen

Rasierer oder einen Trimmer ohne Aufsatz eignen sich für den Feinschliff an Nacken und Ohren. Lieber etwas tiefer starten und arbeiten Sie sich vorsichtig nach oben. Kontrollieren Sie dann alles mit dem Handspiegel. Einige Haarschneider haben spezielle Aufsätze für die Ohren, mit denen Sie über und um die Ohren herum sauber schneiden können.

Häufige Fehler beim Haare selber schneiden

Beim Haareschneiden zu Hause passieren selbst den Erfahrensten gelegentlich Patzer. Das ist völlig normal und keine Panik, Haare wachsen ja zum Glück schnell wieder nach. Damit wir Sie aber davor bewahren, den Kopf zu verlieren, warnen wir Sie vorab vor den häufigsten Fehlern. So können Sie bereits im Vorhinein einfach mehr darauf achten und sich besser vorbereiten.

Zu den häufigsten Fehlern gehören:

  • Ungleiche Übergänge: Gehen Sie einfach nochmal mit dem passenden Aufsatz über die Stellen, bis es wirklich gleich und symmetrisch ist.
  • Zu kurz geschnitten? Versuchen Sie, den Style mit Stylingprodukten zu kaschieren oder tragen Sie eine Cap, bis das Haar nachwächst. Beim nächsten Mal wissen Sie bereits Bescheid und starten vorsichtiger.
  • Ausreißer am Oberkopf: Ausreißer sind einzelne Haare, die Sie bei Schneiden oder Rasieren nicht erreicht haben. Arbeiten Sie in dem Fall mit der Schere punktuell nach und schneiden Sie nicht gleich alles ab. überprüfen Sie das Ergebnis regelmäßig mit einem Handspiegel.

Fehler lassen sich oft noch korrigieren

FAQ's

Wie oft sollte ich zuhause schneiden?

Alle zwei bis vier Wochen, je nach Haarwachstum und Stil.

Welche Haarschneidemaschine ist empfehlenswert?

Modelle von Wahl, Philips oder Panasonic sind erprobt. Achten Sie auf eine gute Akkuleistung und Wechselaufsätze.

Kann ich Bart und Haar mit demselben Gerät schneiden?

Ja, wenn das Gerät entsprechende Aufsätze hat und leistungsstark genug ist.

Produkttipps: 3 Haarschneidemaschinen für Männer

Möchtest du dir selbst die Haare schneiden, ist das Equipment entscheidend: Was du jetzt brauchst, ist eine gute Haarschneidemaschine.

Achte darauf, dass das Gerät mehrere Aufsätze hat. So kannst du mit unterschiedlichen Längen arbeiten. Er bietet einen attraktiven Preis und viele Funktionen, die du brauchst, wenn du selber Haare schneiden möchtest.

  • 2 Kammaufsätze
  • 17 Längeneinstellungen für kurze und lange Haare
  • Mit der praktischen Feststelltaste sicherst du deine bevorzugte Einstellung.
  • Das Gerät hat eine Laufzeit von bis zu 50 Minuten, eine 5-Minuten-Schnellladung reicht für eine komplette Rasur. Nach dem Haareschneiden kannst du es einfach unter fließendem Wasser abwaschen.
  • Die Klingen sind laut Hersteller lebenslang scharf. Du musst dich also nicht um Ersatzteile kümmern, sondern kannst dauerhaft deine Haare selber schneiden.

Das Multitalent: Philips MG 7950/15 (~85 €)

Ein Gerät, viele Funktionen: Der Haarschneider von Philips ist die perfekte Wahl für alle, die gern ein Multigroom-Gerät haben möchten. Das ist ein Haarschneider mit mehreren Einsatzbereichen. Der Multi-Groomer hat insgesamt 15 Aufsätze:

  • 7 für die Haare
  • 2 für den Körper
  • 4 für den Bart
  • 1 für die Details
  • Ein echter Pluspunkt bei diesem Gerät ist die Tatsache, dass du den Multi-Groomer unter der Dusche verwenden kannst. Da er aus Metall besteht, ist er zudem besonders langlebig.

Der Profi-Tipp: Panasonic ER-DGP84 (~170 €)

Das Gerät von Panasonic ist die Luxus-Variante unter den Haarschneidegeräten:

  • Durch die Karbon-Beschichtung verschleißt der Panasonic kaum
  • Es bildet sich weniger Hitze
  • Das Gerät hat eine lange Lebensdauer
  • Durch das schlanke, ergonomische Design mit teilweise gummierten Oberflächen liegt der Rasierer zudem besonders gut in der Hand.
  • Sehr praktisch ist das Einstellrad zur Schnittlängeneinstellung: Hiermit kannst du die Schnittlänge bequem während des Schneidens anpassen und z. B. den Nacken kurz schneiden und direkt danach die anderen Haare rasieren oder stutzen.

Haare schneiden für Männer: Koteletten, Nacken, Kopf

Möchtest du die Haare selbst schneiden, stellt Mann sich am besten vor einen Spiegel. Positioniere direkt hinter dir einen zweiten Spiegel. So siehst du dich von allen Seiten und gehst sicher, dass du keine Strähne auslässt. Alternativ legst du dir einen 360-Grad-Spiegel zu, der ist dreiteilig und du siehst dich aus jedem Winkel.

Mit einem beleuchteten, dreiteiligen Rasierspiegel hast du beim Haareschneiden auch den Hinterkopf perfekt im Blick.

Koteletten selbst schneiden: So geht’s Schritt für Schritt

  1. Trimme deinen Bart wie gewohnt.
  2. Setze einen etwa einen Zentimeter langen Scheraufsatz auf deinen Rasierer.
  3. Trimme die Koteletten mit kurzen Aufwärtsbewegungen.
  4. Entferne dann den Trimmaufsatz.
  5. Klappe ein Ohr herunter und schneide die Haare selbst ringsum in einer Rundung ab.
  6. Gehe auf der anderen Seite genauso vor.
  7. Schaue gerade in den Spiegel.
  8. Halte den Rasierer waagerecht und kürze die Koteletten auf die Wunschlänge.

Nacken selbst rasieren: So geht’s Schritt für Schritt

  1. Kämme alle Haare am Hinterkopf glatt nach unten.
  2. Stelle dir eine Linie vor, an der dein Haar enden soll.
  3. Rasiere auf der Höhe der gedachten Linie an einer Stelle die Haare kurz.
  4. Die rasierte Stelle gilt jetzt als Referenzpunkt. Rasiere so den ganzen Nacken aus.
  5. Rasiere unterhalb der Schnittkante mit einem Trocken- oder Nassrasierer die letzten Härchen ab.

Tipp: Möchtest du im Nacken die Haare rasieren, kürze sie lieber erst einmal nur ein wenig. Du kannst später nacharbeiten. Beginnst du zu weit oben, sind dir die Haare vielleicht am Ende zu kurz.

Den Kopf selbst rasieren: So geht’s Schritt für Schritt

Bei einer eher kurzen Haarlänge kannst du mit einem Rasierer die Haare schneiden und so schnell wieder gepflegt aussehen.

Überlege dir vorher, wie kurz deine Haare werden sollen. Taste dich langsam heran und starte zunächst mit einem längeren Aufsatz. Kürzen kannst du immer noch. So gehst du vor:

  1. Rasiere dein Haar unbedingt im trockenen Zustand. Nass ist es zu weich und der Rasierer kann es nicht gut greifen.
  2. Beginne am Oberkopf und schere die Haare gegen den Strich, also gegen die Wuchsrichtung: von der Stirn in Richtung Hinterkopf.
  3. Im Nacken rasierst du von unten nach oben.
  4. Die Seiten kürzt du schräg von vorn in Richtung des Hinterkopfs.

Wichtig: Die Haare im Nacken und an den Seiten sollten ein wenig kürzer sein als die oben am Kopf: Haben alle Haare die gleiche Länge, wirkt der Kopf rund. Sind die Seiten hingegen kürzer, macht das den Schnitt markanter und professioneller und es sieht fast so aus, als wärst du beim Friseur oder bei der Friseurin gewesen.

Extra-Tipp: Sind die Haare kürzer als etwa 10 Millimeter, schimmert bei vielen Männern die Kopfhaut durch. Das kommt in einigen Fällen dem Look einer Glatze nahe.

Haare selbst schneiden: Was, wenn es schiefgeht?

Damit beim Haareschneiden nichts schiefläuft, startest du am besten mit einem längeren Aufsatz. Solltest du aus Versehen eine Kante hineinrasieren, kannst du mit einem kürzeren Aufsatz das kleine Malheur ausgleichen.

Ups! Wenn der Schnitt mal danebengeht, hilft nur eins: cool bleiben, nachbessern, Buzz Cut - oder verwuscheln und so tun, als wär’s Absicht. Nimm auch im Nacken und an den Koteletten lieber erst einmal weniger weg und schneide später nach. Dann bist du auf der sicheren Seite. Wenn alle Stricke reißen, lässt du im Friseursalon den Fehler ausbügeln oder stylst die Haare so, dass man den Ausrutscher nicht sieht.

Schnittkanten fallen übrigens besonders auf, wenn die Haare glatt fallen oder unfrisiert sind. Am besten verwuschelst du die sie mit etwas Styling-Paste. Durch den Undone-Look fallen etwaige Unebenheiten nicht mehr auf.

tags: #Übergang #Männer #Haare #schneiden #Anleitung

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