Tuch für die Haare: Anleitungen und Styling-Ideen

Ein Bandana ist vielseitig einsetzbar: Ob im Urlaub, auf dem Festival oder einfach, um einen Bad Hair Day zu verstecken - mit dem Tuch als Haarschmuck sind Sie immer richtig gewickelt. Mittlerweile haben sich die bunten Tücher zu einem modischen Accessoire entwickelt. Ein Must-have, das sich übers ganze Jahr ins Styling einbauen lässt und vor allem nicht mehr aus dem perfekten Sommer-Look wegzudenken ist.

Ein Bandana im Haar muss nicht gleich Piraten-Look oder eine Faschingsverkleidung als Axl Rose bedeuten. Aus dem bunten Tuch lässt sich ganz leicht ein vielseitig einsetzbarer Haarschmuck binden. Dabei muss ein Bandana als Haarschmuck Ihre Frisur nicht komplett unter dem Stoff verbergen - schließlich lässt sich das bunte Tuch vielfältig und trendbewusst kombinieren.

Wie binde ich ein Bandana um den Kopf?

Wie vielfältig das Bandana ist und welche verschiedenen Frisur-Varianten Sie damit binden können, erfahren Sie hier.

Was ist ein Bandana? Bei einem Bandana handelt es sich um ein quadratisches Tuch, das meist aus Baumwolle ist und typischerweise ein Paisley-Muster hat. Muss aber nicht sein - es gibt auch einfarbige Seiden- oder Satin-Tücher. Die coolen Bandanas haben sich mittlerweile einen Platz unter den großen Modetrends gesichert.

Verständlich, denn mit ihnen lassen sich viele lässige Looks kreieren, sie lassen sich gut kombinieren und passen zu vielen unterschiedlichen Outfits und Styles. Ein Bandana (stammt aus dem Hindi und heißt "binden") lässt sich nicht nur im Haar, sondern gefaltet auch am Hand- und Fußgelenk oder als Alternative zum Gürtel tragen. Auch um den Henkel einer Tasche gebunden, sieht man das Tuch immer öfter.

Die schönsten Frisuren mit Bandana

Die ersten vier Bandana-Looks funktionieren nur, wenn Sie mindestens mittellanges Haar haben. Für Zöpfe und Co. braucht es eben leider lange Haare. Alle anderen Binde-Methoden können Sie allerdings auch bei kurzen Haaren anwenden.

1. Bandana binden: der einfache Zopf

Im ersten Schritt (dieser gilt auch für die nächsten vier Frisuren) falten Sie das Tuch. Legen Sie das Bandana so zusammen, dass eine etwa fünf Zentimeter breite Binde entsteht. Nehmen Sie Ihre Haare hinten im Nacken zusammen, machen Sie mit einem Haargummi einen Zopf und knoten Sie das Tuch darum. Auch eine Schleife sieht sehr schön aus und lässt die Frisur romantisch und verspielt wirken.

Styling-Tipp: Beachten Sie, dass ein Bandana bei vielen Haaren keinen Haargummi-Ersatz darstellt. Einmal gebunden, kann es schnell rutschen oder locker werden. Darum sollten Sie für den festen Halt immer einen dünnen Haargummi unter dem Tuch tragen - das gilt auch für die folgenden drei Frisuren.

2. Der Dutt

Nehmen Sie alle Haare zusammen und drehen Sie diese zu einem Dutt ein. Binden Sie diesen fest und wickeln Sie das Bandana darum. Mit einem festen Knoten fixieren Sie das Tuch. Dieser Style sieht übrigens nicht nur bei einem hohen Dutt, sondern auch bei einem Nacken-Dutt schön aus.

3. Bandana binden: der Pferdeschwanz

Alle Haare am Hinterkopf zu einem hohen Zopf zusammenbinden und das gefaltete Tuch um den Haargummi wickeln. Beim hohen Pferdeschwanz sieht es toll aus, wenn Sie keine Schleife binden, sondern die Bandana-Enden einfach links und rechts lose runterfallen lassen.

4. Der geflochtene Zopf

Dieser Look ist etwas für Fortgeschrittene. Man braucht eine ruhige Hand, da das Styling nicht so leicht ist. Das Endergebnis ist dafür aber besonders schön und hat einen tollen Effekt, da sich das bunte Tuch durch das Haar schlängelt. Binden Sie sich einen tiefen Zopf im Nacken und knoten Sie das Tuch um den Haargummi. Teilen Sie die Haare in ZWEI gleichgroße Strähnen auf.

Die beiden Enden des coolen Haar-Accessoires nehmen Sie zusammen - sie ergeben den dritten Strang, den Sie für eine klassische Flechtfrisur brauchen. Legen Sie nun immer links-rechts-abwechselnd die äußere Strähne über die beiden anderen und fixieren Sie am Ende alles mit einem Haargummi.

Unser Tipp: Sie können es sich auch ganz einfach machen und einen Haargummi mit integriertem Tuch verwenden. So sparen Sie sich einen Styling-Schritt, ein Produkt und vor allem Fingerfertigkeit.

5 EINFACHE FRISUREN - How to wear a BANDANA | SNUKIEFUL

Die besten Frisuren für kurze oder offene Haare

Die letzten vier Bandana-Looks eignen sich sowohl für kurze Haare als auch für lange und offene Haare. Bei Kurzhaarfrisuren wirken Bandanas sehr cool, während sie bei einer langen Mähne eher romantisch wirken. Besonders schön können die Stylings aussehen, wenn Sie ein paar lockere Haarsträhnen vorne oder seitlich ins Gesicht fallen lassen.

5. Bandana binden: der Piraten-Look

Sie haben einen Bad-Hair-Day? Dann ist das genau die richtige Frisur für Sie. Falten Sie das Tuch von Eck zu Eck zu einem Dreieck. Die Seite mit der Falte zeigt nach vorne und im Nacken binden Sie die Tuch-Enden zusammen. So ist das Deckhaar komplett verdeckt - perfekt bei einem fettigen Ansatz, aber auch als Schutz vor der Sonne.

Styling-Tipp: Auch bei dieser und den folgenden drei Frisuren kann es sehr gut sein, dass das Tuch nicht perfekt hält und mit der Zeit locker wird und verrutscht. Wir empfehlen, mit Bobby Pins das Tuch hinten an den Kopf zu fixieren.

6. Das Stirnband

Eine ganz klassische und praktische Frisur: Sie können das Bandana auch als Ersatz für ein Haarband nehmen, das die Haare aus dem Gesicht hält. Auch hier binden Sie es im Nacken wieder zusammen.

7. Bandana binden: der Hippie-Look

Mit diesem Twist sieht das klassische Stirnband umwerfend aus. Dieser Look ist definitiv ein Hingucker. Falten Sie das Tuch, legen Sie es um den Hinterkopf, führen Sie es nach vorne und wickeln Sie es auf der Stirn einmal um sich selbst. Danach führen Sie die Enden wieder am Kopf zurück nach hinten und verknoten sie dort. Wenn Sie das Haarband tief in die Stirn ziehen, dann ist Ihr Hippie-Look perfekt. Aber auch zu einem klassischen oder edlen Outfit können Sie es gut tragen.

8. Das Knoten-Band

Das Beste haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben: Die wirklich stylische Witwe-Bolte-Frisur. Auch hier gilt: Das Trend-Accessoire falten, von hinten um den Kopf legen und am Scheitel knoten. Die Stelle des Knotens können Sie auch variieren ihn leicht schräg oder seitlich setzen.

Unser Tipp: Auch hier können Sie es sich natürlich leichter machen und gleich einen Haarreif oder ein Haarband im Bandana-Stil tragen. Hier sparen Sie sich das Binden und die Frisuren wirken am Ende sehr ähnlich.

Weitere Styling-Ideen mit Seidentüchern

Neben den klassischen Bandanas gibt es auch viele Möglichkeiten, Seidentücher in Ihre Frisuren und Outfits zu integrieren:

  • Als Top: Falten Sie ein großes Seidentuch zu einem Dreieck und knoten Sie es im Rücken zusammen, um ein Bandeau-Top zu kreieren.
  • Im Zopf: Flechten Sie einen Seidenschal in Ihren Zopf ein, um einen farbenfrohen Akzent zu setzen.
  • Als Gürtel: Ziehen Sie einen Seidenschal durch die Schlaufen Ihrer Jeans oder Chino, um Ihre Taille zu betonen.
  • Als Arm- oder Fußband: Wickeln Sie ein Seidentuch um Ihr Hand- oder Fußgelenk, um Ihrem Outfit das gewisse Etwas zu verleihen.

Frisuren mit Tuch: Tipps zum Nachstylen

Um Frisuren mit Tuch kommt man auch diese Saison einfach nicht mehr herum. Komplizierte Frisuren waren gestern, jetzt wird einfach lässig geknotet, ob um den tiefen Pferdeschwanz, den Dutt oder den Half Bun. Besonders im Kommen sind übrigens Tücher, die man in das Haar einflechten oder eindrehen kann. Das sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch noch für Extra-Volumen.

Frisuren mit Tuch: Diese acht Ideen liegen im Trend

  • Hoher Dutt mit Tuch: Zunächst die Haare am Oberkopf zusammennehmen und mit einem Zopfgummi zum Pferdeschwanz binden. Anschließend die Haare um das Zopfgummi drehen und erneut mit einem Haargummi befestigen. Zum Schluss ein Tuch oder Bandana zur Hand nehmen und um den hohen Dutt wickeln.
  • Pferdeschwanz mit Tuch: Haare zunächst leicht wellen, zum Beispiel mit diesen Tricks für Locken ohne Hitze. Anschließend einen tiefen, lockeren Pferdeschwanz binden und mit einem Zopfgummi zusammenfügen. Zum Schluss ein Tuch um den Gummi binden und die Enden des Tuches locker herunterhängen lassen.
  • Dutt mit eingedrehtem Tuch: Zunächst einen halbhohen Pferdeschwanz am Hinterkopf binden. Das Tuch einmal um den Zopfgummi wickeln und lose herabhängen lassen. Dann Haare und Tuch gemeinsam aufnehmen und zum Dutt drehen. Anschließend mit Haarnadeln feststecken.
  • Geflochtener Zopf mit eingeflochtenem Tuch: Zunächst das Tuch über den Kopf legen und seitlich am Kopf zusammenbinden. Anschließend die Haare in drei Teile teilen, wobei die Tuchenden zu den beiden äußeren Strähnen hinzugefügt werden. Dann einen klassischen Zopf flechten und die Haare am Ende mit dem Tuch verknoten. Die Enden des Tuches lässig herunterhängen lassen.
  • Offenes Haar mit Tuch: Kämme dein Deckhaar nach hinten. Falte ein Seidentuch oder Bandana als Dreieck und lege die lange Seite an der Stirn an. Fädle nun die Enden der Dreiecke unter den längen deiner Haare hindurch und binde sie am unteren Hinterkopf zusammen.
  • Half Bun mit Tuch: Zunächst das Deckhaar und die Ponypartie am Oberkopf zusammennehmen. Anschließend die Strähnen leicht eindrehen und locker mit einem Zopfgummi zusammenfügen. Achtung - die Haare nicht komplett durchziehen, sondern nur halb, sodass sich eine lässige Schlaufe bildet. Um diese Schlaufe dann das Tuch legen und festzurren.
  • Offene Haare mit Tuch: Haare zunächst kämmen. Dann ein Tuch falten (oder einen langen Schal verwenden) und um den Kopf legen. Unter den Haaren das Tuch verknoten und die Enden seitlich aus den Haaren heraushängen lassen. Praktisch: Diese Tuch-Frisur funktioniert auch bei kurzen Haaren!
  • Zopf und Kopftuch: Zunächst Haare zur Seite legen und einen Zopf flechten. Diesen mit Pancaking auseinander ziehen und so verbreitern.

Lassen Sie sich inspirieren und kreieren Sie Ihren eigenen, individuellen Look mit einem Tuch für die Haare!

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