Schuppen sind ein weit verbreitetes Kopfhautproblem, von dem etwa 50% der Erwachsenen betroffen sind. Sie äußern sich durch fettig weißlich-gelbe oder graue Hautschuppen auf der Kopfhaut und im Haar. Fallen sie auf die Schultern, sind sie oft gut sichtbar und können das Selbstbewusstsein negativ beeinflussen. Personen mit Schuppen können zudem auch unter einer juckenden Kopfhaut leiden.
Typische Anzeichen für trockene Kopfhaut sind:
Neben den körperlichen Symptomen kann sich trockene Haut im Kopfbereich auch auf die Psyche auswirken. Die Beschwerden sind unangenehm und können eine Belastung im Alltag sein. Hinzu kommt, dass Schuppen auf der Kopfhaut häufig sichtbar sind und zu Unbehagen bei Betroffenen führen können.
Deswegen ist es wichtig, frühzeitig die Ursache für die trockene, juckende Kopfhaut herauszufinden, um die Beschwerden effektiv lindern und dem Feuchtigkeitsmangel vorbeugen zu können.
Die Beschwerden auf der Kopfhaut werden wie bei trockener Haut allgemein durch einen Mangel an Feuchtigkeit ausgelöst. Ursächlich ist hierfür in der Regel eine geschwächte Hautbarriere. Die Feuchtigkeit kann nicht mehr ausreichend in der Haut gespeichert werden. In weiterer Folge werden Haut und Haare spröde und es bilden sich Schuppen. Zudem können schädliche Stoffe und Bakterien von außen leichter in die bereits geschädigten Hautstellen eindringen.
Die trockene Kopfhaut entsteht dadurch, dass ihr natürlicher Hydrolipidfilm gestört wird. Die Ursachen sind vielfältig.
Die Beschaffenheit der Haut am Körper, und auch am Kopf, ist zu einem Teil genetisch veranlagt - sprich, wenn die Eltern unter trockener Haut leiden, ist auch das Risiko bei den Kindern erhöht. Das Gleiche gilt auch für Hauterkrankungen wie Neurodermitis. Auch hier kann eine Veranlagung vererbt werden.
Das heißt jedoch nicht, dass Betroffene mit den unangenehmen Beschwerden leben müssen. Auch äußere Faktoren und Verhaltensweisen können die Barrierefunktion der Kopfhaut schwächen:
Trockene Schuppen sind klein, weiß oder grau und rieseln oft von der Kopfhaut auf die Schultern. Sie entstehen, wenn die Kopfhaut nicht genug Feuchtigkeit halten kann. Dies liegt häufig an äußeren Faktoren wie kalter Luft, Heizungsluft oder aggressiven Haarpflegeprodukten, die die natürlichen Fettschichten der Haut schädigen. Dadurch kann die Kopfhaut ihre Feuchtigkeit nicht mehr richtig speichern, was zu Juckreiz und vermehrtem Abstoßen abgestorbener Hautzellen führt.
Weitere mögliche Ursachen:
In seltenen Fällen kann hinter trockenen Stellen auf der Kopfhaut auch eine Pilzerkrankung stecken. Diese sogenannte Tinea capitis tritt vor allem bei Kindern auf. Hier sind die Beschwerden jedoch meist deutlich ausgeprägter. Außerdem finden sich an den betroffenen Stellen in der Regel abgebrochene Haare. Bei einem Verdacht auf eine solche Pilzinfektion sollte umgehend ein Dermatologe aufgesucht werden.
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Haarpflege können die typischen Beschwerden in der Regel schnell gelindert werden. Ziel dabei ist es, die geschwächte Hautbarriere zu stärken und so den Schutz wieder aufzubauen.
Für die Behandlung sind feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte geeignet, die die Kopfhaut beruhigen. Ideal sind milde Shampoos, die speziell für empfindliche oder trockene Kopfhaut entwickelt wurden, wie unser SQUANORM Shampoo für trockene Schuppen.
Folgende Tipps können dir helfen, deine Kopfhaut zu beruhigen und die Schuppen in den Griff zu bekommen:
Außerdem sollten die Haare bei empfindlicher Kopfhaut am besten nicht jeden Tag gewaschen werden, auf keinen Fall jedoch mehrmals täglich. Achten Sie darauf, dass das Wasser beim Haarewaschen nicht zu heiß ist. Das gilt übrigens auch für trockene Haut am restlichen Körper. Verwenden Sie am besten lauwarmes Wasser und versuchen Sie, die Zeit unter der Dusche möglichst kurz zu halten.
Auch beim Trocknen der Haare ist Vorsicht geboten. Zu langes und heißes Föhnen reizt die geschwächte Haut zusätzlich und kann Juckreiz und Spannungsgefühle verstärken. Idealerweise sollten die Haare an der Luft getrocknet, zumindest jedoch nur kurz und auf kälterer Stufe geföhnt werden.
Im Winter bzw. bei entsprechend niedrigen Temperaturen sollte immer eine Kopfbedeckung getragen werden. Denn über den Kopf verliert der Körper nicht nur viel Wärme, sondern auch Feuchtigkeit, die aus der geschwächten Haut schneller verloren geht.
Wer unter trockener Haut leidet, sollte besonders darauf achten, ausreichend zu trinken. Ideal sind 1,5 bis 2 Liter über den Tag verteilt. Ohne ausreichend Flüssigkeit, kann der Körper den Feuchtigkeitsmangel in der Haut nicht ausgleichen. Außerdem nimmt auch die Ernährung Einfluss auf die Beschaffenheit der Haut. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung wirkt sich positiv auf das Hautbild aus.
Nicht zu heiß duschen. Die ideale Wassertemperatur fürs Duschen liegt zwischen 35 und 38 Grad Celsius
Nicht zu lange duschen: einige Minuten sind ausreichend
Nach dem Haare waschen kann die Kopfhaut mit speziellem Kopfhautwasser hydratisiert werden (z. B. DERMASENCE Polaneth Kühlendes Kopfhaut-Liquid bei akutem Juckreiz oder DERMASENCE Vitop Psoricur Kopfhaut-Liquid als Intensivpflege)
Nahrungsergänzungsmittel können die Hautbarriere unterstützen, wie beispielsweise der DERMASENCE H³ Komplex Nahrungsergänzungsmittel mit wichtigen Vitaminen und Spurenelementen
Mit der richtigen Pflege können die meisten Beschwerden schnell gelindert werden.
Schuppen sind für viele Betroffene ein kosmetisches Problem, das sich aber meist ohne ärztliche Hilfe in den Griff bekommen lässt. In folgenden Fällen ist es jedoch wichtig, dass Sie zum Hautarzt (Dermatologen) gehen:
Wenn Sie verschiedene Dinge im Alltag beachten, beugen Sie vor allem trockenen Kopfschuppen vor:
| Behandlungsmethode | Beschreibung |
|---|---|
| Milde Shampoos | Verwendung von Shampoos mit pH-neutralen oder rückfettenden Inhaltsstoffen. |
| Kopfhautpflege | Hydratisierung der Kopfhaut mit speziellen Kopfhautwassern oder Tinkturen. |
| Hausmittel | Anwendung von Quark oder Aloe Vera zur Beruhigung und Feuchtigkeitsversorgung. |
| Ernährung | Ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zur Unterstützung der Hautgesundheit. |
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