Viele Männer entscheiden sich dafür, sich einen Bart wachsen zu lassen, oft inspiriert durch einen plötzlichen Entschluss oder eine Veränderung im Lebensstil.
Dieser Schritt erfordert eine Anpassung der täglichen Pflegeroutine und das Erlernen neuer Gewohnheiten, um den Bart in seiner besten Form zu fördern. Für diejenigen, die ihren Bart länger wachsen lassen wollen, ist es wichtig, den Bart einfach wachsen zu lassen und Geduld zu haben, da die Dauer, bis ein Bart wächst, individuell variiert.
Ja, das ist offensichtlich. Aber, wenn du je probiert hast, dir einen Bart stehen zu lassen (und daran gescheitert bist), weißt du, dass es lange nicht so leicht ist, sich nicht zu rasieren, wie es klingt.
Die meisten Männer hadern nicht etwa mit Ungeduld, sondern mit den "Nebenwirkungen" eines neuen Bartes: Die Haare piksen erst einmal ganz schön und können Hautirritationen hervorrufen.
Und selbst, wenn dein Bart am Anfang noch lückenhaft aussieht, lohnt es sich dranzubleiben: Sobald die Haare länger werden, schließen sich die Lücken (optisch). Versuch unbedingt 2 Monate durchzuhalten. Dann wirkt der Bart schon recht voll und die Anfangs-Wehwehchen legen sich. Manchmal regen auch Bartroller dein Bartwachstum an.
Falls es etwas altmodisch klingt - es ist altmodisch. Aber ich stelle regelmäßig fest, dass der erste Schritt für Bartwuchsanfänger oft der schwerste ist. Vor allem für die, die zu fleckigem Bartwuchs neigen. Also ist mein erster und einfachster Tipp, den Mistkerl einfach wachsen zu lassen. Wichtiger ist es, für eine peinliche Phase bereit zu sein.
Wenn ihr jemals euren Bart rasiert habt, wisst ihr, dass die Zeit zwischen kahl sein und Haare haben, das nach etwas aussieht, verdammt peinlich ist. Dein Gesicht ist nicht anders. Gute Nachrichten? Da ist einiges, was Ihr in der Zwischenzeit machen könnt. Es gibt viele Styles für jede Bartlänge. Wenn Ihr zu denen gehört, die magischerweise einen vollen Kriegerbart über Nacht wachsen lassen können - Gratulation! ihr seid bereit für den nächsten Tipp.
Passt auf. Nicht jeder kann einen Bart wie Brian Wilson haben. Ich weiß, ich auch nicht. Also eine der harten Realitäten beim Bartwuchs ist, dass ihr für manche Dimensionen ein genetisches Limit habt.
Nach ein paar Wochen wachsen lassen, solltet ihr einen ehrlichen Blick auf euer Aussehen werfen und euch fragen, welcher Bart möglich ist. Auf was ihr Ausschau halten solltet: (1) Gesamtdichte (2) maßgebliche Wachstumsschübe (3) nichtgesprießte Haare.
Für die Dichte nehmt ihr, egal was ihr nach 2-3 Wochen seht und multipliziert es mit zwei. Die meisten Bärte sehen viel dicker mit mehr Volumen aus (welches mit der Zeit kommt). Notiert euch jeden bedeutenden Wachstumsschub und entscheidet, ob ihr mit diesem leben könnt und/oder er zu eurem Idealbart passt.
Wenn ihr ein paar Wachstumsschübe habt, heißt dies normalerweise nur, dass ihr nicht mit einem supervollen oder mit supergeilen Schnitten angeben könnt; aber es gibt noch genug unordentlichere Styles, die ihr rocken könnt (also keine Angst).
Dann, für die dünneren Bereiche, guckt ob hier gar keine Haare wachsen oder sie lediglich Schwierigkeiten haben, aus der Haut zu sprießen. Meistens, wenn man das Haar in der Wurzel schon sehen kann, heißt es, dass es zwar Haare gibt, aber nicht gesprießt.
Diese Haare kann man manchmal mit Minoxidil, welches das Haarwachstum anregt, ermutigen, zu wachsen. Es gibt keine Garantie dafür, aber man kann es probieren und es funktioniert bei vielen.
In anderen Worten: Seid ehrlich mit euch, welcher Style wirklich mit eurem Bart funktioniert. Es gibt nichts Schlimmeres, als Typen mit dünnen Bärten, die versuchen, mit ihren paar Haaren ein Ulysses S. Grant Gesicht zu zaubern.
Dieser Tipp ist hauptsächlich theoretisch, aber es ist sehr wichtig darüber nachzudenken, was war, bevor ihr angefangen habt euren Bart wachsen zu lassen - vor allem, wenn es der erste ist, und darüber, nachdem ihr euren Style rausgefunden habt (Tipp #2). Bedeutend ist vor allem, wie euer Bart in euren Gesamtlook passt.
Der gleiche Bart kann an verschiedenen Typen völlig unterschiedlich aussehen. Es ist logisch, dass ihr, wenn ihr anfangt, euren Bart wachsen zu lassen, nicht "nur" über euren Bart nachdenken müsst. Ihr müsst darüber nachdenken, wie er zu eurem Gesamtbild passt.
Hier das Beispiel, was ich normalerweise benutze: Stellt euch vor, ihr genießt einen langen drahtigen Bart (à la ZZ Top). Eine möglichkeit ihn zu tragen wäre mit langem Haar, Leder, vielen Accessoires und einem integrierten Oberlippenbart (ein 'stache, der in euren Bart fließt). Das wäre die Rock 'n Roll Version und wäre sehr cool.
Aber ihr könnt den gleichen Bart auch mit einem super glatten Haarschnitt tragen, einer gut geschnittenen Jacke und einer Fliege. Versteht ihr, worauf ich hinaus will? Mit dem gleichen Bart würdet ihr in diesem Zusammenhang völlig anders aussehen und es wäre genauso cool.
Das wichtige bei der Sache ist, wenn du deinen Bart nicht komplett kontrollieren kannst, kannst du die Umstände, in denen dein Bart lebt kontrollieren. Also achtet darauf. Plarnt es. Und dann lasst es raus!
Nur weil man die Haut unter einem Bart nicht mehr sieht, heißt das nicht, dass du sie nicht mehr pflegen solltest. Denn je gepflegter die Haut, desto gesünder wächst auch dein Bart. Am besten lässt sich der Bart bei der täglichen Dusche reinigen. Aber bitte nicht mit Duschgel, das würde die Barthaare austrocknen und schnell spröde aussehen lassen.
Besser: mit einem milden Bartshampoo waschen und einmal pro Woche ein Peeling benutzen, um tote Hautschüppchen zu lösen, die sich zwischen den Haaren verfangen.
Übrigens: Genau wie für die Haare gibt es auch für den Bart Conditioner. So eine Bart-Spülung macht die rauen Haare etwas weicher, so kratzen sie nicht mehr so stark und lassen sich später leichter stylen.
Einfach eine kleine Menge in den noch feuchten Bart einmassieren, ausspülen, fertig. Beim Trocknen bitte nicht zu stark mit dem Handtuch rubbeln oder heiß föhnen - beides zerstört die Barthaare. Und: Erst im trockenen Zustand mit der Bürste entwirren. Sonst können die Barthaare brechen.
Ab jetzt täglich: mit Bartöl den Juckreiz lindern. Ein Bartöl pflegt die Haut unter dem Bart, was gerade für Männer, die beginnen, sich einen Bart wachsen zu lassen, interessant ist, weil es das Jucken - das bei einigen auftritt, bis sich die Gesichtshaut an die neue Pracht gewöhnt hat - lindert.
Die Anwendung ist denkbar einfach: 2-3 Tropfen in den Handflächen verreiben, damit durch den Bart fahren und in Haut und Barthaar einmassieren. Am besten zweimal am Tag, morgens und abends.
Kauf-Tipp: Leg dir am besten ein Bartöl auf Basis von Argan-, Traubenkern- oder Jojobaöl zu. Diese Öle ziehen besonders flott ein und hinterlassen keinen Fettglanz in den Haaren. Finger weg von stark parfümierten Pflege-Cremes, die können die Poren verstopfen und den Juckreiz noch verschlimmern.
Ebenso wie es zum täglichen Morgenritual gehört, sich die Haare zu kämmen, sollte auch der Bart jeden Tag gebürstet werden. So kannst du eventuelle Lücken im Bart kaschieren und erkennst sofort, ob das Barthaar gleichmäßig gewachsen ist oder vielleicht bald wieder gestutzt werden muss.
Dafür solltest du am besten keinen Kamm, sondern eine Bürste benutzen. Bart-Kämme ziehen zu doll an den Haaren. Das ist praktisch, um einen Schnurrbart in Form zu bringen, aber nicht dafür gedacht, den ganzen Bart zu entwirren.
Mit Pech rupft man sich nämlich einen Teil der mühsam gezüchteten Haare wieder heraus. Viel sanfter: eine spezielle Barber-Bürste mit Naturborsten. Damit zu bürsten, stimuliert obendrein die Durchblutung, wodurch die Haare optimale Wachstumsbedingungen bekommen.
Ja, du solltest erst einmal wachsen lassen. Aber zwei Monate gar nicht rasieren ist auch nicht angesagt. Wenn du dir aus dem Nichts einen Bart stehen lässt und die Haare rundum gleichlang wachsen, lässt das dein Gesicht im ersten Moment runder statt markanter wirken. Und das will doch keiner. Viele Männer geben deshalb die Aufzucht auf und greifen zum Rasierer. Dabei bräuchte der Bart nur etwas Form.
Der einfachste Weg, mehr Kontur in den Bart zu tricksen: Gerade in den Spiegel schauen und nur die Haare mit einem Trimmer stutzen, die jetzt unterhalb des Kinns sichtbar sind - ohne dass du den Kopf hebst. Also etwa ab halber Höhe des Adamsapfels rasieren.
Ich hatte einige Argumente, wie ihr euren Bart formen solltet. Wie in der Rasurszene scheint die Bartszene sich manchmal in die Traditionellen und Untraditionellen aufzuteilen. Die Traditionellen tendieren zu handgearbeiteten, hausgemachten Produkten und formen ihren Bart mit Scheren.
Die Untradiotionellen nehmen auch mal ein gutes Bartschneiderset. Für meinen Geldbeutel macht es überhaupt keinen Unterschied. Sucht euch einfach das richtige Werkzeug für euren jeweiligen Bart oder das, was euch am meisten gefällt.
Hier das, was jeweils gut für euch ist: Scheren sind normalerweise gut für längere Bärte. Trotzdem behalt ich sie immer griffbereit für verirrte Haare. Das wichtigiste ist dennoch, darüber Bescheid zu wissen, dass, wenn ihr sie regulär zum Trimmen eures Vollbards benutzt, sie immer scharf zu halten, um zusammengezogene Haare und gesplisste Enden zu erwischen.
Trimmer sind auf der anderen Seite gut für kürzere gleichmäßige Bärte. Sie sind auch super für Styles, die einen klaren Asschnitt beinhalten. Ihr müsst euch nicht eins aussuchen. Ich benutze beides. Seid euch nur klar über die Stärken und Schwächen, um den größten Nutzen aus euren Instrumenten zu ziehen.
Ihr braucht offensichtlich Trimmer und Scheren in eurer Bartpflegeausstattung, aber es gibt noch einiges, was ihr haben solltet, wenn ihr wirklich die Bartkunst verfolgen wollt.
Hier ist, was ihr noch in eurer Ausstattung haben solltet:
Grundlagen:
Optionales:
Das wichtigste ist, wenn ihr eure Bartausstattung einkauf, niemals, absolut niemals bei Werkzeugen zu sparen. Wirklich. Wenn ich mein Zeug einkaufe, frage ich mich "Kann ich das später meinen Kindern geben?".
Gerade in der Anfangsphase, wenn noch kein Profi-Schnitt im Bart ist, steht dieser schnell mal seltsam ab und sieht ungepflegt und nicht cool aus. Statt jetzt selbst darin herumzuschneiden, solltest du dir eine Bart-Styling-Creme zulegen. Die kannst du wie Haarwachs in den Händen verreiben.
Dann mit flachen Händen und der Bart-Bürste die Seiten anlegen. Anschließend die Haare an Oberlippe und Kinn in Form zupfen.
Wenn dein Bart etwa 2-3 cm Länge erreicht hat, braucht es einen anständigen Schnitt. Das solltest du auf keinen Fall selbst in die Hand nehmen, denn jetzt gilt es, die Form für die Zukunft zu ebnen: eine markante Kontur. Das schafft nur ein Profi.
Ein Barber kann außerdem mit der Länge an den Seiten tricksen, damit der Bart zu deiner individuellen Gesichtsform passt und dir auch wirklich schmeichelt. In jedem Fall sollten die Haare an den Seiten später kürzer als am Kinn sein - auch, damit der Bart gut in deine Koteletten und damit in deine Frisur übergeht.
Ein guter Bart-Schnitt hält bis zu 3 Monate, wenn du deine Hausaufgaben machst. Das heißt: Einmal pro Woche (nur) die vorgegebenen Konturen nachrasieren, täglich gründlich waschen und die Haare mit Öl und Bürste pflegen.
Viele Männer, die sich einen Bart wachsen lassen möchten und nicht mit munter sprießenden Stoppeln gesegnet sind, haben sich diese Frage bereits gestellt: Gibt es ein Mittel, mit dem es schneller geht?
Spliss nennt man die Spaltung einzelner Haare an den Spitzen. Er entsteht durch die Schädigung der äußeren Schicht, der Kutikula, durch UV-Strahlung, mechanische Belastung, Styling oder, kurz gesagt, alles, was das Haar austrocknen lässt.
Wie oft sollte man den Bart waschen? Wie oft man den Bart waschen sollte, hängt auch vom persönlichen Haut- und Haartyp ab. Wenn er täglich mit klarem Wasser ausgespült wird, reicht eine Wäsche alle zwei bis drei Tage.
Warum riecht mein Bart unangenehm? Nicht immer liegt ein unangenehmer Geruch an zu seltener Wäsche. Manchmal hat auch zu häufiges Waschen die natürlichen Öle beseitigt.
tags: #tipps #bart #wachsen #lassen #anleitung
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.