Ein veganes Shampoo ist gänzlich frei von tierischen Inhaltsstoffen und heute längst nicht "nur" etwas für Ökos oder Hipster, sondern voll im Trend. Ein veganes Shampoo glänzt mit meist natürlichen Inhaltsstoffen und einer tierversuchsfreien Entwicklung. Dabei sind es nicht nur die Veganer, die rein vegane Haarpflege verwenden. Auch andere Verbraucher schätzen die Vorteile eines veganen Shampoos. Was früher eher eine Geschmacks- und Preisfrage war, ist längst zu einer ethischen Frage geworden.
In Kosmetika befinden sich häufig Inhaltsstoffe von toten Tieren oder von Tieren produzierte Zusätze. Für das Seidenprotein beispielsweise sterben unzählige Seidenraupen. Der viel beworbene Inhaltsstoff Keratin weist oft auf in einem Shampoo enthaltene Teile von Hahnenkämmen, Hufen oder Federn hin. Vitamin A wird aus der Fischleber gewonnen und (tierisches) Glycerin aus Rindertalg.
Aber damit nicht genug: Um die Wirkstoffkonzentrationen und mögliche Nebenwirkungen von chemischen Zusätzen zu testen, werden auch Tierversuche an Affen, Mäusen oder Kaninchen durchgeführt, die dadurch unnötig gequält und getötet werden. Seit März 2013 sind Tierversuche für Kosmetika in der EU offiziell verboten. Trotzdem werden viele Produkte immer noch an Tieren getestet.
Die Nutztierhaltung ist der größte Verursacher schädlicher Treibhausgase. Eine Studie der Lebensmittel- und Ernährungsorganisation der UN kam zu dem Resultat, dass die Tierhaltung für 18% aller globalen Treibhausgase verantwortlich ist. Zudem fördert die Viehhaltung die Abholzung des Regenwaldes. Um Futtermittel anzubauen, wird im Amazonasgebiet rund 80% des Regenwaldes gerodet. Dabei geht es nicht nur um den Fleischkonsum, auch für die Herstellung von kosmetischen Inhaltsstoffen werden Nutztiere gezüchtet.
Ein Vegan Shampoo ist also mehr als ein Trend in der Haarpflege, es gehört zu einem modernen Weltverständnis und einem bewussten Lebensstil. Immer mehr Menschen achten heutzutage nicht nur darauf, wie sie sich ernähren, sondern eben auch, wie sie sich pflegen und welches Shampoo sie verwenden.
Warum das strapazierte Haar mit Honig pflegen, wenn Argan- oder Avocado Öl ebenso die erwünschten Ergebnisse bringen? Wieso tierisches Horn in einem Shampoo einsetzen, wenn Proteine aus der Sojabohne das Haar mindestens genauso gut kräftigen? Und warum Shampoos mit Eigelb verkaufen, wenn herkömmlicher Weizen denselben Effekt bringt? Auch andere Pflanzenwirkstoffe lassen sich hervorragend zur Haarpflege in Shampoos einsetzen. Eine sich ständig verändernde Auswahl vollständig veganer Shampoo Zutaten findest Du in unserem Zutatenlexikon.
Was viele nicht wissen: vegan ist nicht gleich Bio! Viele vegane Shampoos beinhalten zwar keine tierischen Inhaltsstoffe, dafür aber umso mehr chemische Zusätze. Ein solches Shampoo ist zwar moralisch vertretbarer, aber keine gesunde Alternative für Dein Haar, Deine Kopfhaut und die Umwelt. Daher achte bei vegane Shampoos auch immer darauf, dass es über viele natürliche und noch besser biologische Inhaltsstoffe verfügt.
Wenn Du herausfinden möchtest, ob Dein Lieblingsprodukt vegan und sogar tierversuchsfrei ist, kannst Du auch einen Blick auf die Cruelty-Free-Liste von PETA werfen. Oft lohnt es sich auch gezielt nach Tierversuchen und veganen Inhaltsstoffen beim Hersteller selbst zu fragen.
Damit Du auch wirklich sicher sein kann, dass bei Deiner Haarpflege kein Tier leiden musste, solltest Du auf Haarpflege Marken zurückgreifen, die durch PETA zertifiziert sind. So haben auch wir schriftlich versichert, dass für keines unserer Produkte Tiere leiden müssen. Leaping Bunny, das derzeit einzige international gültige Siegel für vegane Haarpflege und vegane Kosmetik im Allgemeinen. Es unterliegt den Human Cosmetic Standards (HCS). Alle damit ausgezeichneten Unternehmen verpflichten sich dazu, keine Tierversuche durchzuführen oder in Auftrag zu geben - und dürfen keine Verbindung zu Unternehmen haben, die entsprechende Tests durchführen.
Vegan Kosmetik ist ein fester Bestandteil unseres Alltags geworden. Allerdings wimmelt es auch von zahlreichen Vorurteilen. Aber stimmen die denn?
Veganer entscheiden sich bewusst und konsequent gegen den Konsum oder die Nutzung tierischer Produkte. Neben offensichtlichen Lebensmitteln verzichten sie ebenso auf Produkte, die Inhalts-/Zusatzstoffe tierischen Ursprungs wie Gelatine beinhalten. In der Kosmetik bedeutet das, dass die Shampoos tierversuchsfrei sind und zudem auch keinerlei tierische Inhaltsstoffe enthalten - also weder Bienenwachs oder Honig, Milch oder Collagen.
Ein Blick auf die Liste der sogenannten INCIs (Inhaltsstoffe) ist für viele Konsumenten nicht sehr hilfreich, da sie von Fachbegriffen regelrecht überschlagen werden. Haben sie nicht gerade zufällig einen Doktortitel in Chemie können sie meist wenig bis nichts mit diesen Fachbegriffen anfangen. Daneben gibt es auch einige komplexe Inhaltsstoffe wie Glycerin und Fettsäuren, die sowohl aus tierischen als auch Pflanzenfetten gewonnen werden können.
Auch der Preis entscheidet oft, denn tierische Inhaltsstoffe sind im Vergleich zu pflanzlichen Bestandteilen deutlich günstiger und werden deswegen in der konventionellen Haarpflege häufig verwendet. Deklariert als „tierische Nebenprodukte“ finden sie dann trotzdem den Weg in die Produkte.
Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, vegan zu leben. Doch dabei geht es dann nicht allein um die vegane Ernährung, sondern auch um die Vermeidung tierischer Produkte.
In einem Shampoo befinden sich sehr oft Inhaltsstoffe von toten Tieren oder von Tieren produzierte Zusätze. Der bekannte Inhaltsstoff Keratin weist oft darauf hin, dass im Shampoo Teile von Hahnenkämmen, Hufen oder Federn sind. Vitamin A wird aus Fischleber gewonnen und (tierisches) Glycerin aus Rindertalg.
Wenn Sie also vegan leben und auch ein solches Shampoo nutzen möchten, sollten Sie auf Pflegestoffe wie Milch, Honig und Gelee verzichten. Es gibt für alle pflegenden Zusätze genügend wirkungsvolle Alternativen aus dem Pflanzenbereich. Wieso die Haare mit Honig pflegen, wenn Kokos- oder Avocado Öl den gleichen Effekt haben? Statt tierisches Horn, kann man die Proteine aus der Sojabohne verwenden und statt Shampoos mit Eigelb kann man Shampoo mit Weizen kaufen.
Vegan bedeutet jedoch nicht gleich Bio! Denn viele vegane Shampoos beinhalten zwar keine tierischen Inhaltsstoffe, dafür aber umso mehr chemische Zusätze.
Veganes Shampoo enthält keine Inhaltsstoffe, die von oder aus Tieren produziert werden. Einige Marken haben auf ihren Verpackungen ein Vegan-Logo. Zusätzlich können Sie sich immer mit Listen im Internet absichern, in denen eine Vielzahl an veganen Shampoos aufgeführt sind.
Auf der Verpackung sind die Inhaltsstoffe zwar aufgelistet, doch ob ein Stoff tierischer Herkunft ist oder nicht, lässt sich nicht immer eindeutig erkennen. Zwar hat Peta eine ausführliche Liste mit tierischen Inhaltsstoffen in Kosmetik zusammengestellt, doch nicht immer werden auch alle während der Herstellung verwendeten Stoffe auf der Verpackung genannt. Zudem ist es ziemlich anstrengend bei jedem Produkt die komplette Zutatenliste zu analysieren. Deshalb lohnt es sich auf vegane Zertifizierungen zu achten.
Das Problem dabei: Der Begriff „vegan“ ist nicht rechtlich definiert und geschützt. Wenn du ganz sichergehen möchtest, solltest du auf Siegel wie das V-Label (für Lebensmittel und Kosmetik) oder die Veganblume (für Lebensmittel und Kosmetik) achten. Die Veganblume zeichnet Produkte aus, die frei von tierischen Bestandteilen, Nebenprodukten und Rohstoffen sind.
Da der Begriff „vegan“ nicht geschützt ist, können vegane Shampoos zwar frei von tierischen Inhaltsstoffen sein, prinzipiell aber auch Inhaltsstoffe enthalten, die an Tieren getestet wurden. Umgekehrt müssen tierversuchsfreie Shampoos nicht gleichzeitig auch vegan sein.
Ein verlässliches Siegel ist die Veganblume, wie im letzten Abschnitt bereits erwähnt. Bio-Shampoos werden zwar aus natürlichen Rohstoffen hergestellt und kommen ohne Silikone, Mineralöle und Parabene aus, vegan sind sie deswegen aber nicht unbedingt.
Es gibt ganz viele Gründe, warum man sich für veganes Shampoo entscheiden sollte. Dazu gehören zum Beispiel:
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vermeidung von Tierversuchen. Um die Wirkstoffkonzentration und mögliche Nebenwirkungen von chemischen Zusätzen zu testen, werden Tierversuche an Affen, Mäusen oder Kaninchen durchgeführt. Zwar sind seit März 2013 Tierversuche für Kosmetika in der EU offiziell verboten, doch trotzdem werden viele Shampoos an Tieren getestet.
Gönnen Sie sich und Ihren Haaren das Beste aus der Natur - für ein strahlendes und gesundes Aussehen, das im Einklang mit Ihren Werten steht.
Viele Menschen wissen beispielsweise nicht, dass sich hinter dem Begriff „Guanin“ beispielsweise Fischschuppen verstecken. Bei tierischen Inhaltsstoffe in Kosmetika handelt es sich häufig um „Nebenprodukte“ anderer Industrien, wie zum Beispiel der Fleisch- und Milchindustrie, in denen jedes Jahr Millionen Tiere gequält und getötet werden.
Tierische Inhaltsstoffe werden nicht verwendet, weil sie etwa besser wirken, sondern weil sie teilweise billiger sind als vegane und biotechnologisch hergestellte Inhaltsstoffe. Der Profit ist für Kosmetikunternehmen wichtiger als das wertvolle Leben der Tiere.
Die Tierschutzorganisation Peta beklagt außerdem, dass von Herstellern gerne Begriffe verwendet werden, die die tierische Herkunft nicht auf den ersten Blick erkennen lassen. Statt der Bezeichnung "hydrolyzed animal protein" (hydrolysiertes tierisches Protein), wird dann beispielsweise "Hydrolyzed Collagen" (hydrolysiertes Kollagen) verwendet.
Hier ist eine Tabelle mit einigen gängigen tierischen Inhaltsstoffen und ihren veganen Alternativen:
| Tierischer Inhaltsstoff | Herkunft | Vegane Alternative |
|---|---|---|
| Bienenwachs | Bienen | Pflanzliche Wachse (z.B. Candelilla-, Carnauba- oder Sonnenblumenwachs) |
| Karmin (CI 75470) | Schildläuse | Rote Bete, synthetische Farbstoffe |
| Glycerin | Tierische Fette | Pflanzliches Glycerin (z.B. aus Soja, Kokos) |
| Keratin | Hufen, Hörnern, Federn | Pflanzliche Proteine (z.B. Weizen-, Sojaproteine) |
| Lanolin | Wollfett von Schafen | Pflanzliche Öle und Fette (z.B. Sheabutter, Jojobaöl) |
| Seide | Seidenraupen | Pflanzliche Proteine, synthetische Fasern |
Sich die Haare mit Rindertalg oder tierischem Nervengewebe zu waschen, ist keine schöne Vorstellung. Wer sich vegan ernährt, achtet normalerweise auch bei Kosmetikprodukten wie Shampoos darauf, eine vegane und tierversuchsfreie Variante zu verwenden: Verfahren, die zur Verträglichkeitsprüfung an Tieren durchgeführt werden sind durchweg grausam und schmerzhaft.
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