Philips Rasierer im Test: Welcher ist der Beste für Ihre Bedürfnisse?

Wer sich mit dem Kauf eines Rasierers beschäftigt, wird schnell auf Philips stoßen. Die Marke gehört zu den bekanntesten im Segment und bietet eine Vielzahl von Modellen in unterschiedlichen Preisklassen.

Der von uns getestete Philips S9000 Prestige Nass- und Trockenrasierer gehört zur Premiumklasse von Philips. Der Elektrorasierer überzeugt durch hochwertige Materialien, viele Funktionen und umfangreiches Zubehör.

Ähnlich wie bei der Konkurrenz, unterscheidet auch Philips seine Rasierer vor allem nach dem Lieferumfang.

Der Dritte im Bunde ist der Philips S9711/31. Er enthält hingegen eine vollautomatisierte Reinigungsstation (mit einer Kartusche), einen Barttrimmer-Aufsatz sowie eine kleinere Tasche, ist allerdings auch vom Design her ein wenig anders und nicht komplett baugleich. Die Klingen haben keine Hautkomfort-Beschichtung und sind im Gegensatz zur Prestige Variante nicht für einen 7-Tage-Bart geeignet, sondern eher für kürzere Haare (bis zu 3-Tage-Bart).

Grundsätzlich begrüßen wir es, dass man so variabel zwischen dem Lieferumfang wählen kann, allerdings würden wir uns freuen, wenn es die SP Variante (Prestige) auch mit Reinigungsstation gäbe und die Unterschiede zu den S Modellen etwas klarer kommuniziert würden.

Neben den unterschiedlichen Varianten des Rasierers ist vor allem noch das große extra Zubehör von Philips zu erwähnen, welches man separat erwerben kann.

Erster Eindruck des Philips S9000 Prestige

Als wir den Philips S9000 Prestige zum ersten Mal ausgepackt haben, erinnerte er uns an das Gefühl eines brandneuen Autos. Die gebürstete Metalloberfläche (die zum Glück auch weniger anfällig für Fingerabdrücke ist) gepaart mit hochwertigem Kunststoff und den Chrom-Details hat bei uns Eindruck hinterlassen.

Der Scherkopf enthält die typischen Rotationsrasierer-Elemente und wirkt auf den ersten Blick sehr flexibel, was uns Hoffnung macht, dass er sich auch bei der Rasur an die Haut anschmiegt.

Die induktive Ladestation (Qi-Ladepad) ist eines der Highlights des Rasierers. Sie macht einen hochwertigen Eindruck und sieht sehr chic aus. Um den Rasierer zu fixieren, ist sie mit einem integrierten Magneten ausgestattet. Darüber hinaus wird einem beim Auflegen des Rasierers mit Hilfe von Licht und einem Ton signalisiert, dass das Gerät geladen wird.

Auch wenn sich sicher viele fragen werden, ob sich der Aufschlag für die Ladestation lohnt, so würden wir zu dieser Version tendieren, denn dadurch vermeidet ihr das ständige An- und Abklemmen des Rasierers mit dem Ladekabel. Übrigens könnt ihr auch euer Smartphone (sollte es kompatibel mit induktiven Ladestationen sein) darüber laden.

Neben der Ladestation fällt vor allem die Reisetasche auf, denn sie ist wirklich sehr groß, allerdings auch schön und hochwertig. Wem die Tasche für Reisen zu groß sein sollte, der kann für kleines Geld einen Beutel oder aber ein kleineres Philips-Etui nachkaufen (hiermit wird es dann leider etwas schwieriger, die Ladestation mitzunehmen). Es ist aber zu erwähnen, dass der Rasierer bei vollem Akku ganze 60 Minuten hält, was für einen Urlaub sicher auch ausreicht.

Ein weiteres sehr wichtiges Zubehör ist der Barttrimmer-Aufsatz (Bart-Styler genannt). Dieser macht auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck und ist in 5 Stufen verstellbar.

Das Zubehör des Philips Series 9000 Prestige SP9860/16 ist stattlich. Philips hätte vielleicht noch einen kleinen Pinsel dazulegen können, wobei man auch sagen muss, dass sich der Rasierer sowie Bart-Styler-Aufsatz sehr gut unter Wasser reinigen lassen.

Alles in allem überzeugt uns der Philips S9000 Prestige beim ersten Eindruck und wir sind sehr auf unseren Test gespannt. Der Rasierer wirkt sehr hochwertig, sieht wirklich klasse aus und auch das Zubehör kann sich sehen lassen.

Glücklicherweise war der Bart unseres Test-Modells noch deutlich länger als 3-Tage, weshalb wir hier auch den Barttrimmer-Aufsatz testen konnten. Danach wurde eine Seite des Bartes trocken rasiert und die andere Seite mithilfe eines Rasierschaums nass. Darüber hinaus haben wir die Rasur auch an einem sehr langen 7-Tage-Bart ausprobiert.

Barttrimmer sind vor allem bei Elektrorasierern praktisch, denn gerade dort sollten die Haare nicht zu lang sein, ansonsten wird die Rasur deutlich langwieriger, schwieriger und meistens auch unsauber (manche Rasierer schaffen längere Bärte überhaupt nicht).

Beim ersten Aufstecken des Aufsatzes war etwas Feingefühl gefragt, da es zunächst herauszufinden galt, wie man ihn auf den Rasierer montiert. Nach ein paar Wiederholungen hatten wir den Dreh allerdings recht schnell raus.

Der Bart-Styler ist in 5 Stufen von 0,5 bis 5 Millimeter verstellbar und eignet sich deshalb perfekt, um einen 3-Tage-Bart zu stylen. Beim Trimmen waren wir wirklich überrascht!

Alles in allem funktioniert der Aufsatz sehr gut und rasiert die Haare äußerst gründlich, ohne zu ziehen, ab. Genau so sollte es sein. Neben dem Trimmen hat uns auch die Reinigung gefallen, denn besonders bei solchen Aufsätzen bleiben oft kleine Haare zurück.

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Der Trockenrasur-Test

Kommen wir zur Königsdisziplin, dem Trockenrasur-Test. Laut Hersteller lässt sich aufgrund der besonderen Technik (BeardAdaptSensor), welche während der Rasur die Dichte des Bartes misst und dann entsprechend die Stärke anpasst, auch ein 7-Tage-Bart glatt rasieren.

Das wollten wir natürlich testen, weshalb wir von unserem Bart ein Stück ungetrimmt gelassen haben. Man muss sagen, dass Philips hier mit seinem Rasierer gute Arbeit leistet. Aber auch wenn die Rasur eines längeren Bartes möglich ist, empfehlen wir definitiv, ihn vorher mithilfe des Bart-Stylers zu kürzen oder regelmäßiger zu rasieren.

Wichtig ist, dass man sich an den Rotationsrasierer gewöhnt und mit kreisenden Bewegungen arbeitet sowie mit dem Druck experimentiert. Am Anfang war es für uns etwas ungewohnt und die erste Rasur hat dementsprechend länger gedauert, aber als wir einmal den Dreh raus hatten, leistete der Philips S9000 sehr gute Arbeit.

Auffallend beim Rasierer ist auch, wie beweglich die einzelnen Scher-Elemente des Kopfes sind und wie sie sich an die Haut anschmiegen. Das fällt vor allem rund um die Kinnpartie auf. Hierfür gibt es definitiv einen großen Pluspunkt!

Lediglich das Styling der Koteletten gestaltet sich aufgrund der Scher-Elemente mit einem Rotationsrasierer etwas schwieriger als mit einem Folienrasierer.

Was die Schonung der Haut angeht, hat der Rasierer auch gute Arbeit geleistet. Mithilfe der Knöpfe am Rasierer kann man die Stärke manuell in drei Stufen einstellen, wobei wir in unserem Rasierer Test durchweg Stufe drei genutzt haben. Lediglich an etwas empfindlicheren Stellen, wie der Oberlippe und den Koteletten, hat es manchmal ein wenig geziept, wobei man auch hier mit etwas Übung und variiertem Druck noch besser zurechtkommt.

Zu erwähnen ist auch, dass wir in unserem Langzeittest lediglich 6 Prozent Akku pro Rasur (entspricht ungefähr 4 Minuten) bei gewöhnlichem Gebrauch und kurzen Haaren benötigt haben und der Rasierer eine Laufzeit von 60 Minuten gewährleistet.

Einer der großen Vorteile solcher High-End-Rasierer ist, dass man sie meistens auch mit Wasser beziehungsweise Rasierschaum nutzen kann. Wir haben den Rasierer mit einem normalen Rasierschaum genutzt.

Auch das Ergebnis spricht Bände und ist einwandfrei! Die Haut ist schön glatt und fühlt sich sehr gut an. Wir empfehlen definitiv die Rasur mit Rasierschaum.

Links der unrasierte Bereich und rechts nach der Nassrasur. Neben der hautschonenden Rasur durch den Schaum gestaltet sich die Reinigung solcher Nassrasierer natürlich auch wesentlich komfortabler.

Ihr müsst ihn lediglich unter laufendes Wasser halten, anschalten und schon ist er gereinigt. Der Philips S9000 Prestige ist hier im Vergleich zur Konkurrenz sogar einen Tick langlebiger, da er laut Hersteller lediglich alle 2 Jahre ausgetauscht werden muss.

Laut Hersteller sollte der Scherkopf des Philips S9000 Prestige alle 24 Monate getauscht werden. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, mit dem Philips Series 9000 Prestige auch den Kopf zu rasieren. Das Gerät sollte man grundsätzlich nach jeder Rasur kurz unter laufendem Wasser reinigen.

Fazit zum Philips S9000 Prestige

Der Philips S9000 Prestige hat uns in unserem 3-wöchigen Test definitiv überzeugt! Am Anfang war die spezielle Bauform des Rasierers noch etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich allerdings erst einmal an den Rotationsrasierer gewöhnt hat und mit kreisenden Bewegungen arbeitet sowie mit dem Druck variiert, dann klappt die Rasur wirklich sehr gut und der Philips S9000 Prestige bietet im Nass- sowie Trockenrasur-Test ein tadelloses Rasurergebnis. Lediglich an den Koteletten offenbart das System kleine Schwächen, denn es lässt sich nicht so einfach eine gerade Linie rasieren. Was Hautirritationen anbelangt, bietet der Rasierer ein gutes Ergebnis. Neben der Rasur hat uns vor allem das Zubehör gefallen. Der Bart-Styler ist nicht nur ideal zum Kürzen der Haare vor der gründlichen Rasur, sondern lässt auch die Freiheit, einen 3-Tage-Bart perfekt zu stylen. Hier ist der Philips Rasierer seiner Konkurrenz einen Schritt voraus. Darüber hinaus fanden wir auch die induktive Ladestation super, denn sie erspart einem das tägliche Hantieren mit dem Ladekabel und sorgt dafür, dass der Rasierer stets griffbereit und geladen ist. Alles in allem können wir den Philips S9000 Prestige als Premium Gerät definitiv weiterempfehlen.

Weitere Philips Rasierer im Vergleich

Wer sich mit dem Kauf eines Rasierers beschäftigt, wird schnell auf Philips stoßen. Die Marke gehört zu den bekanntesten im Segment und bietet eine Vielzahl von Modellen in unterschiedlichen Preisklassen.

Hier sind einige weitere Philips Rasierer, die im Vergleich gut abschneiden:

ModellPreis ca.BetriebsartPositiv
X3001/00 von Philips54 €AkkuRasche 5-Minuten-Ladung
S9974/55 von Philips280 €AkkuScherköpfe 360°
S5466/18 von Philips89 €AkkuScherköpfe 360°
Shaver Series 5000 von Philips84 €AkkuScherköpfe 360°
S3145/00 von Philips69 €AkkuRasche 5-Minuten-Ladung

Hinweis: Wir haben den Rasierer zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen. Dies hat keinen Einfluss auf unseren Test, was wir auch dem Hersteller vorher deutlich kommunizieren.

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