Syoss Repair Shampoo im Test: Was können Repair-Shampoos wirklich?

Viele Menschen wünschen sich glänzendes, voluminöses und seidig glattes Haar, wie man es oft in der Werbung sieht. Mit der richtigen Pflege kann man diesem Ziel durchaus näherkommen. Allerdings ist es nicht immer einfach, das passende Produkt zu finden, da die Bedürfnisse des Haares je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur variieren. Zudem achten immer mehr Verbraucher auf Produkte mit möglichst wenigen schädlichen Inhaltsstoffen.

Repair-Shampoos versprechen, strapaziertes Haar zu reparieren und ihm ein gesünderes Aussehen zu verleihen. Doch was steckt wirklich dahinter? Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe, die Wirksamkeit und die Umweltverträglichkeit von Repair-Shampoos, insbesondere im Hinblick auf Produkte wie das Syoss Repair Shampoo.

Ein Haar, das bereits geschädigt ist, kann durch ein Shampoo nicht vollständig repariert werden. Die Bezeichnung "Repair-Shampoo" ist daher etwas irreführend. Stattdessen können diese Shampoos Schäden kaschieren und das Haar optisch gesünder erscheinen lassen. Einige Repair-Shampoos enthalten Inhaltsstoffe, die einen dünnen Pflegefilm bilden und so die Schuppenschicht des Haares glätten, was zu einem schönen Glanz führt.

ÖKO-TEST hat 40 Shampoos mit Auslobungen wie "Repair" oder "Reparatur" getestet, um herauszufinden, welche Produkte empfehlenswert sind und welche Problemstoffe enthalten. Das Ergebnis: 16 Shampoos wurden mit "sehr gut" bewertet, während fünf aufgrund problematischer Inhaltsstoffe durchfielen.

Professionelle Haarpflegeprodukte, die sich lohnen.

Inhaltsstoffe im Fokus

Ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung von Shampoos sind die Inhaltsstoffe. Neben Wasser sind Tenside, also waschaktive Substanzen, die mengenmäßig wichtigsten Bestandteile. Viele Shampoos verwenden jedoch PEG-Verbindungen für ihre Waschleistung. Zudem enthalten einige Repair-Shampoos umstrittene halogenorganische Verbindungen.

Lange Zeit waren Silikonöle in der Haarpflege unverzichtbar, da sie das Haar mit einem glänzenden Film ummanteln. Allerdings verwenden noch immer viele konventionelle Shampoos Silikone oder andere synthetische Polymere. Positiv ist jedoch, dass die Recyclingquote steigt und Kosmetikhersteller Fortschritte bei der Verwendung von recyceltem Plastik in Shampooflaschen machen. Im Test überschritten 23 von 40 Repair-Shampoos die Marke von mindestens 30 Prozent Post-Consumer-Rezyklat (PCR).

Bei der Bewertung der Inhaltsstoffe werden problematische Substanzen, die aus gesundheitlichen Gründen kritisiert werden, abgewertet. Dazu gehören Formaldehyd/-abspalter, halogenorganische Verbindungen, allergieauslösende Duftstoffe und bedenkliche UV-Filter. Auch umweltschädliche Stoffe beeinflussen das Testergebnis.

Syoss Repair: Erfahrungen und Bewertungen

Die Marke Syoss gehört heute zur Henkel-AG, wurde aber ursprünglich in Japan gegründet. Daher finden sich in Syoss-Shampoos immer wieder typisch japanische Inhaltsstoffe. Syoss-Shampoos werden oft für ihre angenehmen Düfte, die Textur und die gute Verteilbarkeit im Haar gelobt. Viele Anwender berichten von geschmeidigerem Haar, das sich leicht durchkämmen lässt. Die Produkte sollen das Haar nähren, mit Feuchtigkeit versorgen und ihm ein gesundes, strahlendes Aussehen verleihen, ohne es zu beschweren.

Einige Anwender loben die Syoss Repair Boost Tiegelkur für ihre intensive Pflege und den minimalen Aufwand. Die Haare sollen nach der Anwendung gesünder aussehen und einen tollen Duft haben.

Alternativen und Inhaltsstoffe

Neben den konventionellen Shampoos gibt es auch eine wachsende Auswahl an Naturkosmetik-Shampoos. Diese verzichten auf Silikone, Parabene, Mikroplastik und andere umstrittene Inhaltsstoffe. Stattdessen setzen sie auf natürliche Inhaltsstoffe wie Pflanzenextrakte, Öle und ätherische Öle. Einige Beispiele für empfehlenswerte Shampoos mit natürlichen Inhaltsstoffen sind:

  • Jean&Len Volumen Shampoo: Macht das Haar weich und leicht, ohne Parabene, Silikone und Co.
  • Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair: Regeneriert die Haare in der Tiefe mit natürlichen Inhaltsstoffen.
  • Lavera Pflegeshampoo Family: Bietet tolle Pflege für Kinder und Erwachsene mit Bio-Apfel und Bio-Quinoa.
  • Swiss-O-Par Shampoo Teebaumöl: Entwickelt für gereizte Kopfhaut und gegen Schuppen mit wenigen, aber effektiven Inhaltsstoffen.
  • Anti-Juckreiz Shampoo von Salthouse: Setzt auf beruhigende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Mineralien aus dem Toten Meer.

Viele Shampoos enthalten Inhaltsstoffe wie Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle. Allerdings werden diese Substanzen zunehmend kritisch gesehen. Hersteller verwenden oft komplizierte chemische Bezeichnungen, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.

Problematische Inhaltsstoffe im Überblick:

  • Silikone: Legen sich wie ein Film um das Haar, sorgen für eine weiche und glänzende Oberfläche, beschweren aber feines Haar und führen zu schnellem Nachfetten.
  • Parabene: Konservierungsmittel, das im Verdacht steht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen.
  • Sulfate: Schwefelsalze oder -ester mit starker Reinigungskraft und Schäumbildung.
  • Polyethyenglykol (PEG): Verbindet Wasser mit Ölen, kann aber Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten.
  • Mikroplastik: Soll für gute Kämmbarkeit sorgen, ist aber schädlich für die Umwelt.

Feste Shampoos und Haarseifen als Alternative

Angesichts der Verpackungsproblematik von Flüssig-Shampoos wechseln immer mehr Menschen zu festem Shampoo oder Haarseifen, die umweltfreundlicher verpackt werden können. Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Es schäumt ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Haarseifen bestehen aus Fetten und Laugen, wobei es bei der Verseifung häufig zu Überfettung kommt, was zu schweren und fettigen Haaren führen kann. Dem kann man mit einer sauren Rinse entgegenwirken.

Tipps für die optimale Haarwäsche

Um die optimale Wirkung eines Shampoos zu erzielen, lohnt es sich, beim Haarewaschen ein paar Dinge zu beachten:

  1. Vorbereitung: Das Haar vor der Wäsche vorbereiten.
  2. Dosierung: Eine haselnussgroße Menge Shampoo ist ausreichend.
  3. Anwendung: Nur der Ansatz und die Kopfhaut einseifen.
  4. Ausspülen: Die Haare gründlich auswaschen, bis sie sich sauber anfühlen.

Fazit

Die Auswahl an Repair-Shampoos ist groß und vielfältig. Es ist wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten und Produkte mit problematischen Substanzen zu meiden. Naturkosmetik-Shampoos und feste Shampoos stellen eine gute Alternative dar. Mit der richtigen Wahl und Anwendung können Repair-Shampoos dazu beitragen, das Haar optisch gesünder und gepflegter aussehen zu lassen.

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