Stressbedingter Haarausfall: Ist er reversibel?

Nicht nur körperliche Grunderkrankungen oder Autoimmunprozesse können für Haarausfall sorgen - auch Stress kann die Haarpracht ausdünnen. Prinzipiell ist der stressbedingte Haarausfall reversibel. Im Folgenden klären wir über Hintergründe und Maßnahmen gegen den Haarausfall durch Stress auf.

Haarausfall durch Stress ist ein häufiges Phänomen, das viele Menschen betrifft - oft ohne dass sie die Verbindung zwischen psychischer Belastung und Haarverlust sofort erkennen. Ob beruflicher Druck, emotionale Krisen oder chronische Überforderung: Stress kann nicht nur das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen, sondern auch direkt die Haarfollikel angreifen. Stress beeinflusst den gesamten Körper.

Wie Stress zu Haarausfall führt

Das Hormon Cortisol, das in Stresssituationen ausgeschüttet wird, wirkt sich negativ auf verschiedene Prozesse aus - darunter auch den Haarzyklus. In Phasen starker psychischer Belastungen kann das hormonelle Gleichgewicht gestört werden, sodass der Haarfollikel vorzeitig in die Ruhephase eintritt. In der Folge fallen die Haare vermehrt aus - oft mit einer Verzögerung von mehreren Wochen. Typisch ist ein plötzlicher, diffuser Haarausfall über den gesamten Kopf verteilt. Es entstehen keine kahlen Stellen, aber das Haar wirkt insgesamt dünner, kraftloser und weniger dicht.

Telogenes Effluvium: Die häufigste Form von Stress-bedingtem Haarausfall. Hierbei treten mehr Haare als gewöhnlich in die Ruhephase (Telogenphase) des Haarzyklus ein. Normalerweise befinden sich etwa 10 % Deiner Haare in dieser Phase, aber bei starkem Stress kann dieser Anteil auf bis zu 70 % steigen!

Alopecia Areata (kreisrunder Haarausfall): Eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem Deine Haarfollikel angreift und Haarausfall in runden, kahlen Stellen verursacht. Es wird vermutet, dass Stress zu Alopecia Areata beitragen kann. Alopecia Areata ist schwieriger zu behandeln, da es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt.

Trichotillomanie: Hierbei handelt es sich um eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene aus Stress oder Angstreaktionen heraus beginnen, sich selbst die Haare auszureißen. Starker Stress kann Trichotillomanie verschlimmern.

Dass jeden Tag bis zu 100 Haare ausfallen, ist völlig normal. Ist es über einen längeren Zeitraum deutlich mehr, spricht man von Haarausfall. Die Auslöser sind vielfältige körperliche und psychische Erkrankungen. Tatsächlich kann auch ein stark erhöhter Stresspegel zu Haarausfall führen. Stress als Ursache des Haarausfalls zu erkennen, ist nicht immer einfach. Meist führt Stress zu diffusem Haarausfall. Das bedeutet, das Haar wird insgesamt ausgedünnt. Gelegentlich können auch einzelne Stellen der Kopfhaut verstärkt betroffen sein. Liegen zusätzlich andere Ursachen dem diffusen Haarverlust zugrunde, wie Eisenmangel, Hormonschwankungen (beides vor allem bei Frauen häufig) oder Infektionen, kann Stress agravierend wirken.

Über den Verlauf des diffusen Haarausfalls bei Stress lässt sich keine generelle Aussage treffen. Wird die Ursache beseitigt, kann sich das Haar erholen und wächst in der Regel innerhalb eines halben Jahres wieder nach. Bei fortbestehendem Stress kann der Haarverlust fortschreiten und das Haar zunehmend ausdünnen. Eine komplette Glatze entsteht in der Regel nicht.

Bei vielen Erkrankungen hängen Körper und Psyche eng zusammen. So kann auch Stress zu körperlichen Symptomen wie Haarausfall führen. Man geht jedoch davon aus, dass eine Beeinflussung des Immunsystems und verschiedener Hormone eine Rolle spielen. Das sind Botenstoffe, die für die Kommunikation zwischen verschiedenen Zellen verantwortlich sind. Der Auslöser kann bei Jedem unterschiedlich sein. Viel Stress zuhause, chronischer Stress auf der Arbeit, ein belastendes Lebensereignis wie eine Scheidung oder der Tod eines Angehörigen sind mögliche Gründe. Auch Erfahrungen von körperlicher oder seelischer Gewalt können für Haarausfall sorgen.

Manchmal kommt es zu einem Teufelskreis: Der stressbedingte Haarausfall führt erneut zu Stress, was wiederum noch mehr Haare ausfallen lässt. Zudem begünstigt Stress weitere Verhaltensweisen, die Haarausfall zur Folge haben kann. Man achtet weniger auf seine Ernährung. Für eine sorgfältige Haarpflege ist weniger Zeit, schon gar nicht für eine Kopfhautmassage oder das Auftragen eines hochwertigen Öls. Damit der Haarausfall nicht immer weiter verstärkt wird, muss dieser Kreislauf durchbrochen werden. Wer Stress nicht ganz vermeiden kann, sollte zumindest an seinem Umgang mit stressigen Situationen arbeiten.

Nur wer sich zwischendurch Pausen gönnt, für Entspannung sorgt und Körper und Geist mal runterfährt, hat eine Chance, den Haarausfall zu stoppen. Um das Haarwachstum wieder zu fördern, können bio-regenerative Methoden zusätzlich helfen.

Durch Stresshormone wird die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Dadurch geht die Haarwurzel vorzeitig in einen Ruhezustand über und das Haar wächst nicht weiter. Nach ungefähr zwei bis drei Monaten fällt es schließlich aus. Diese Zeitspanne erklärt auch, warum eine zeitliche Latenz zwischen auslösendem Ereignis und dem Symptom Haarausfall besteht. Die Haarwurzel nimmt aber keinen direkten Schaden. Bleibende Schäden sind normalerweise nicht zu erwarten. Die Haarwurzel kann anschließend wieder normale Haare bilden und auch die Wachstumsphase kann wieder auf die vorherige Länge ausgedehnt werden. Hält der Stresszustand und damit der Entzündungszustand an der Haarwurzel jedoch über einen sehr langen Zeitraum an, kann die Haarwurzel durch die Strapazen absterben und keine neuen Haare mehr bilden. Deshalb ist es wichtig, den Haarausfalls so früh wie möglich zu stoppen.

Stress vermeiden ist leicht gesagt - dennoch gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, Körper und Geist Pausen zu gönnen. Stress bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Ein guter Tipp ist es, individuelle Hobbys weiterzuführen, auch wenn man viel zu tun hat. Die intensive Beschäftigung mit den eigenen Interessen macht Spaß, wirkt depressiver Stimmung entgegen und hilft abzuschalten. Viele bekommen durch Sport, Bewegung oder Spazierengehen an der frischen Luft den Kopf frei. Genauso, wie man die Zeit für Freunde oder Termine festlegt, sollte man aber auch einen festen Termin mit sich selbst ausmachen.

Viele Menschen haben das Problem, wenn sie in diesen Ruhephasen überhaupt nichts machen, dass die Gedanken kreisen, man nicht zur Ruhe kommt, nicht abschalten kann. Helfen können entspannende Aktivitäten, die einen beschäftigen, aber trotzdem gut abschalten lassen. Manche hören gerne Musik und versinken völlig darin, anderen hilft ein Termin zur Massage, um sich selbst und dem Körper etwas Gutes zu tun. Um Bewegung und Entspannung zu kombinieren, bieten sich Sportarten wie Yoga oder Tai Chi an. Oft unterschätzt, aber enorm wichtig ist ausreichender Schlaf. In dieser Zeit kommt der Körper zur Ruhe und regeneriert sich. Jeder benötigt unterschiedlich viel Schlaf, um wirklich ausgeruht zu sein. Bei den meisten Menschen sind es ungefähr sieben bis acht Stunden pro Tag. Der Tagesablauf und die Umgebung sollten so angepasst werden, dass einem ruhigen und erholsamen Schlaf nichts im Wege steht. Tagsüber aktiv sein, sich beim Sport auspowern, abends eher ruhige Aktivitäten wie lesen einplanen. Kurz vorm Schlafengehen sollte kein Handy oder Tablet mehr benutzt werden, weil das abgestrahlte blaue Licht aktivierend wirkt. Um Spannungen zu lösen, kann es helfen, mit Freunden oder Familie über belastende und stressige Situationen zu sprechen. Um Stresssituationen von Beginn an zu vermeiden, kann es helfen, den Arbeitstag gut zu planen. Ein realistischer Zeitplan gibt Struktur und Orientierung.

Für die Workaholics unter Ihnen: Irgendwann ist bei Jedem der Akku leer. Liegt eine Grunderkrankung wie die Alopecia areata vor, die durch Stress verstärkt wird, sollte die übliche Behandlung des kreisrunden Haarausfalls fortgeführt werden. Zu den bio-regenerativen Therapien zählt die PRP-Therapie (PRP= Platelet Rich Plasma). Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet. Dadurch entsteht konzentriertes Blutplasma, was zusätzlich viele Blutplättchen enthält. Dieses Serum ist reich an Zytokinen und Wachstumsfaktoren. Es kann die ruhende Haarwurzel wieder reaktivieren, für ein Wiedereinsetzen des Haarwachstums und eine Kräftigung der Haare sorgen. Kombiniert mit einer Low-Level-Laser-Therapie wirkt die Therapie noch besser. Bei der LLL-Therapie erfolgt eine gezielte Behandlung der Kopfhaut mit einem medizinischen Laser, dadurch wird die Durchblutung der Haarfollikel angeregt und das Haarwachstum beschleunigt. Als Methode aus der Alternativmedizin kommt eine Mesotherapie infrage, bei der spezielle Medikamente, homöopathische Stoffe, Vitamine, Nährstoffe oder Hyaluronsäure in die Kopfhaut injiziert werden, um das Haarwachstum anzuregen.

Oft hilft es nicht, nur Stressfaktoren zu reduzieren. Zusätzlich ist eine ausreichende Nährstoffversorgung und Pflege der Haare notwendig. Die Ernährung sollte ausgewogen sein, die empfohlenen Mengen an Vitaminen und Spurenelementen enthalten. Spezielle Ernährungsformen (vegetarisch oder vegan) oder bestimmte körperliche Umstände wie Magen-Darm-Erkrankungen, Essstörungen, hohe sportliche Aktivität, Schwangerschaft oder eine starke Menstruationsblutung können eine Unterversorgung einiger Nährstoffe bedingen. Die Haarpflege sollte möglichst schonend sein. Zusätzliche Strapazen für die Haare sollten vermieden werden. Häufiges Färben oder Tönen kann das Haar austrocknen. Heißes Föhnen, Glätteisen oder Lockenstab setzen dem Haar ebenfalls stark zu. Selbst die falsche Frisur kann Haarausfall begünstigen: Hohe Zugbelastung durch straffe oder enge Zöpfe kann zur Haarbruch und Haarverlust führen.

Stressbedingter Haarausfall ist prinzipiell reversibel - die gestressten Haarwurzeln sind meistens nicht unwiederbringlich geschädigt, sondern nur in einem Ruhezustand. Es kann aber vorkommen, dass die Haare nicht mehr vollständig so wachsen wie früher. Wenn die Ursache des Haarausfalls behoben wurde, das Haarwachstum wieder normal abläuft, aber trotzdem über einen längeren Zeitraum Lücken im Haar bleiben, können diese mit einer Haartransplantation wieder aufgefüllt werden. Die modernste Form der Haartransplantation ist die IFUE-Methode. Bei dieser minimal-invasiven Technik werden einzelne follikuläre Einheiten aus dicht behaarten Spenderbereichen entnommen.

Haarausfall durch psychische Probleme sollte nicht isoliert als kosmetisches Problem betrachtet werden. Vielmehr kann er ein Frühindikator für tieferliegende Belastungen sein. Wer Haare verliert, weil die Psyche überlastet ist, sollte das als Zeichen verstehen, innezuhalten und nach den Ursachen zu suchen. Stressbedingter Haarausfall ist in der Regel reversibel - vorausgesetzt, die Ursachen werden erkannt und ernst genommen.

Du hast gerade eine stressige Phase hinter Dir und merkst plötzlich, dass Du mehr Haare in der Bürste hast als sonst? Willkommen im Club der „Stress-bedingten Haarausfall-Erfahrenen“! Der Zusammenhang zwischen Stress und Haarausfall ist real - und gar nicht mal so selten. Stell Dir Deinen Körper als eine gut geölte Maschine vor, die auf Hochtouren läuft, wenn alles im Gleichgewicht ist. Doch bei anhaltendem Stress gerät diese Maschine ins Wanken. Stress versetzt Deinen Körper in einen Ausnahmezustand, ähnlich wie in eine Art "Notfallmodus".

Kurzzeitiger Stress ist oft nicht das Problem - es geht um den chronischen Stress, der sich über Monate oder Jahre ansammelt. Dein Körper bleibt zu lange in einem "Alarmmodus", was die Haarfollikel schwächt und das Haarwachstum behindert. Stress abzubauen ist der Schlüssel, aber das weißt Du sicher schon.

Haarausfall durch Stress ist in den meisten Fällen reversibel. Sobald der Stress nachlässt und Dein Körper wieder ins Gleichgewicht kommt, beginnt auch Dein Haarwachstumszyklus, sich zu normalisieren. Haarausfall durch Stress ist eine natürliche Reaktion Deines Körpers, aber zum Glück auch oft nur vorübergehend. Wenn Du merkst, dass Du mehr Haare verlierst als sonst, ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass Dein Körper dringend Ruhe braucht.

Was tun bei stressbedingtem Haarausfall?

Der wichtigste Schritt: den Auslöser erkennen und handeln.

  1. Der effektivste Weg, um stressbedingten Haarausfall zu stoppen, ist das aktive Stressmanagement. Techniken wie Meditation, Yoga, progressive Muskelentspannung oder Spaziergänge in der Natur helfen nachweislich, den Cortisolspiegel zu senken.
  2. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen stärkt den Haarwuchs. Besonders wichtig bei Haarausfall durch psychische Probleme ist die Zufuhr von Eisen, Zink, Vitamin B-Komplex, Biotin und Omega-3-Fettsäuren.
  3. Eine gut durchblutete, gepflegte Kopfhaut ist die Grundlage für neue Haare.

Stressbedingter Haarausfall zeigt sich oft verzögert - erst 2-3 Monate nach Stresssituationen, ebenso wie die Regeneration. Es dauert meist mehrere Wochen bis Monate, bis sich das Haarwachstum wieder normalisiert.

Haarausfall bei Frauen durch Stress wird häufig unterschätzt. Frauen sind nicht selten doppelt betroffen - durch äußere Stressoren und hormonelle Schwankungen, etwa während der Menstruation, Schwangerschaft oder Menopause. Für betroffene Frauen ist daher wichtig, körperliche und seelische Faktoren gemeinsam zu betrachten. In manchen Fällen ist es ratsam, einen Arzt oder Dermatologen aufzusuchen. Gerade bei kreisrundem Haarausfall durch Stress oder starkem, anhaltendem Haarverlust kann eine Untersuchung auf Autoimmunerkrankungen, hormonelle Dysbalancen oder Nährstoffmängel sinnvoll sein.

Geführte Meditation - In 5 Minuten Stress abbauen & entspannen

Es existiert aber eine Reihe von Präparaten, die den Haarwuchs verbessern sollen. Bei vielen ist die Wirkung wissenschaftlich nicht gut bewiesen. Dennoch kann eine Therapie im Einzelfall hilfreich sein. So sollen Biotin (Vitamin H), Thiamin (Vitamin B1), Pantothensäure (Vitamin B5) sowie das Spurenelement Zink das Haarwachstum fördern. Bei den Zinkpräparaten ist darauf zu achten, dass sie organisches Zink in genügend hoher Dosierung enthalten sollten (zum Beispiel Zink Verla 10 mg). Das Haarwachstum verbessern können auch Kombinationen von Zink, Biotin und Panthothensäure (zum Beispiel Sanhelios Zink plus). Auch schwefelhaltigen Aminosäuren wie Cystein und Methionin und Kombinationen mit Vitaminen (zum Beispiel Pantovigar) wird diese Wirkung zugeschrieben. Bei der androgenetischen Alopezie wird häufig ein Hirseextrakt zusammen mit Weizenkeimöl (Priorin) eingesetzt. Da das Präparat die schwefelhaltige Aminosäure L-Cystin in Kombination mit Vitamin B5 enthält, kann sein Einsatz auch bei diffusem Haarausfall helfen. Das Nahrungsergänzungsmittel »Bockshorn plus Mikronährstoff Haarkapseln« hat in einer klinischen Studie das Haarwachstum verbessert. Auf Wunsch des Kunden kann eine Therapie mit Haarwuchs fördernden Mitteln versucht werden.

Tipps zur Stressbewältigung und Förderung des Haarwachstums

Hier sind alle Tipps, die du sofort und unkompliziert umsetzen kannst, um dein Haarwachstum in stressigen Zeiten effektiv zu unterstützen.

  1. Nutze B-Vitamine als natürliche Wunderwaffe für Psyche & Haar. Die Gruppe der B-Vitamine spielt nicht nur für die Psyche, sondern auch für gesundes, kräftiges Haar eine wichtige Schlüsselrolle. Achtest du auf eine optimale Zufuhr an Haar-Vitaminen, gehst du das Problem somit von zwei Seiten an - und profitierst doppelt dabei.
  2. Motiviere dich zu mehr Bewegung - das senkt die Cortisol-Level. Wer körperlich aktiv ist, darf sich nicht nur über eine Extra-Portion Glückshormone freuen. Auch guter Schlaf und niedrige Cortisol-Level stehen mit einem aktiven Lebensstil in Verbindung.
  3. Bringe deinen Vagusnerv in Balance. Dein Vagusnerv ist so etwas, wie eine geheime Telefonleitung zwischen deinem Gehirn und deinen Organen. Seine Aufgabe? Er hilft deinem Körper, bei Stress Ruhe zu bewahren.
  4. Probiere Strategien zur Stressbewältigung aus. Eins ist klar: Stress lässt sich nicht einfach abschalten - auch vorbeugen ist schwierig, schließlich hält das Leben immer neue Überraschungen für uns bereit. Worauf es wirklich ankommt, ist also unser Umgang mit Stress. Meistern wir diesen, hilft das, stressbedingten Haarausfall von vornherein zu vermeiden.

Stress stört den natürlichen Haarzyklus und schwächt die Durchblutung Deiner Kopfhaut, was dazu führt, dass Deine Haare vermehrt ausfallen. Daraus entsteht häufig ein Teufelskreis, denn für viele Betroffene ist Haarverlust ebenfalls mit zusätzlicher Last verbunden. Stress ist ein Zustand des Körpers, der oft mit negativen Bildern behaftet ist. Berufliche Überlastung, Zeitmangel oder Beziehungsprobleme - viele Menschen stehen unter dauerhafter Belastung. Hält der Zustand an, kann sich der Körper nicht mehr ausreichend erholen. Der Körper reagiert empfindlich auf psychische oder physische Belastungen. Dabei spielt das Hormon Cortisol eine große Rolle. Es beeinträchtigt die Durchblutung der Kopfhaut und reduziert die Versorgung der Haarfollikel mit Nährstoffen.

Adaptogene sind besondere Pflanzenstoffe, die den Körper dabei unterstützen, sich besser an Stresssituationen anzupassen. Heilpflanzen und Adaptogene gibt es in verschiedenen Formen - als Tee, Kapseln, Tinkturen oder Pulver. Ein häufig angewendetes Mittel zur Förderung des Haarwachstums ist Minoxidil. Allerdings wirkt das Haarwuchsmittel nur so lange, wie Du es verwendest. Außerdem bekämpft das Mittel nur die entstandenen Folgen.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Ein Arzt kann durch eine gründliche Untersuchung feststellen, ob der Verlust der Haare stressbedingt ist oder andere Ursachen hat.

Zudem ist eines oder mehrere der folgenden Probleme so stark, dass es Sie vor allem bei der Arbeit und Ihren täglichen Verrichtungen belastet:

  • Ich habe ein starkes Spannungsgefühl auf der Kopfhaut.
  • Meine Kopfhaut juckt häufig.
  • Ich habe plötzlich viel mehr Schuppen.
  • Ich habe das Gefühl, dass Haut und Haare viel fettiger sind als sonst.
  • Andere haben mir gesagt, dass sich meine Haare im letzten Vierteljahr stark verändert haben.

Haben Sie den ersten Satz und weitere Punkte mit Ja beantwortet? Dann kann es sein, dass der Haarausfall eine Ursache hat, die untersucht und gegebenenfalls behandelt werden sollte.

Form des Haarausfalls Ursachen Merkmale Reversibilität
Telogenes Effluvium Stress, Schock, Krankheit Diffuser Haarausfall am ganzen Kopf In der Regel reversibel
Alopecia Areata Autoimmunerkrankung, Stress Kreisrunde, kahle Stellen Schwieriger zu behandeln, aber möglich
Trichotillomanie Psychische Erkrankung, Stress Selbst herbeigeführter Haarverlust Behandlung der psychischen Ursache

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