Beim diffusen Haarausfall lichtet sich das Haar am gesamten Kopf, sodass die Kopfhaut unter den Haaren hervorschimmert. Experten bezeichnen diese Haarausfall-Form auch als Alopecia diffusa. Der diffuse Haarausfall äußert sich durch das Ausfallen der Haare über den gesamten Kopf hinweg.
Die Herausforderung besteht darin, herauszufinden, weshalb der Betroffene an dieser Erscheinung leidet. Erst wenn dies der Fall ist, kann der Arzt mit der Behandlung beginnen, wodurch sich der diffuse Haarausfall im Normalfall wieder reguliert.
Diffuser Haarausfall ist an sich keine Krankheit, sondern vielmehr ein Symptom für eine tiefergehende Störung des Körpers. Es gibt immer ein auslösendes Ereignis, das für die Störung in den einzelnen Phasen des Haarzyklus verantwortlich ist, wie z.B. eine Chemotherapie.
Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf die verschiedenen möglichen Ursachen des diffusen Haarausfalls.
Diffuser Haarausfall zeichnet sich durch eine gleichmäßige Ausdünnung der Haare auf dem gesamten Kopf aus, wodurch die Kopfhaut darunter sichtbar wird.
Beim diffusen Haarausfall, der sowohl bei Männern als auch Frauen auftritt, bemerken Betroffene einen überdurchschnittlich hohen Haarverlust. Das Haar scheint sich auszudünnen, wodurch die Kopfhaut sichtbar wird.
Gut zu wissen ist außerdem, dass diffuser Haarausfall in den meisten Fällen nicht bis zum gänzlichen Haarverlust fortschreitet - anders als dies beispielsweise bei einer erblich bedingten Alopezie in männlicher Ausprägung der Fall sein kann.
Den genauen Auslöser für den Haarverlust herauszufinden, kann sehr mühsam sein. Die Alopecia diffusa kann viele verschiedene Ursachen haben. Es gibt zahlreiche Faktoren, die diffusen Haarausfall auslösen können. Neben rein mechanischen Ursachen, wie zu strenge Frisuren, können auch Krankheiten und falsche Ernährungsformen Haarausfall hervorrufen.
Wie so oft im Leben gibt es nicht die eine Ursache - und auch beim diffusen Haarausfall können vielfältige Gründe für vermehrten Haarausfall sorgen: Hormonstörungen, ein möglicher Nährstoffmangel sowie Krankheiten (z.B. fieberhafte Infektionen) und Stress.
Viele Menschen haben das Problem, wenn sie in diesen Ruhephasen überhaupt nichts machen, dass die Gedanken kreisen, man nicht zur Ruhe kommt, nicht abschalten kann. Helfen können entspannende Aktivitäten, die einen beschäftigen, aber trotzdem gut abschalten lassen. Manche hören gerne Musik und versinken völlig darin, anderen hilft ein Termin zur Massage, um sich selbst und dem Körper etwas Gutes zu tun.
Hier eine Übersicht möglicher Ursachen und Auslöser:
Hormone sind eine der häufigsten Ursachen für diffusen Haarausfall bei der Frau. Eine der Haupt-Ursachen für die diffuse Alopezie sind Hormonstörungen bzw. -schwankungen. Wenn Sie also einen vermehrten Ausfall Ihrer Haare bemerken, können die folgenden hormonellen Veränderungen mögliche Ursachen sein:
Frauen, deren Körper hormonellen Schwankungen unterliegt, sind manchmal gefährdet. In der Schwangerschaft verändert sich das Hormongleichgewicht: Die Konzentration des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen nimmt zu. Damit geht in der Regel ein dichterer Haarwuchs einher. Nach der Geburt des Kindes sinkt der Östrogenspiegel im Blut jedoch wieder auf sein ursprüngliches Level.
Dieser reguliert sich jedoch in der Regel von selbst, wenn sich das hormonelle Gleichgewicht wieder eingependelt hat. Derselbe Effekt lässt sich auch bei Frauen beobachten, die ein Präparat zur hormonellen Empfängnisverhütung an- oder absetzen. Auch hier können die, durch das Medikament hervorgerufenen Schwankungen, im Hormonspiegel zu einem Haarverlust führen.
In den Wechseljahren kann der sinkende Östrogenspiegel zu Haarausfall führen. In den Wechseljahren verändert sich der Östrogenspiegel im Blut ebenfalls.
Auch die Einnahme bestimmter hormoneller Verhütungsmittel kann sich auf den Haarzyklus auswirken und zu diffusem Haarausfall führen. Sprechen Sie hier bei Fragen oder Unsicherheiten mit Ihrem Arzt.
Die Schilddrüse ist ein wichtiges Stoffwechselorgan des Menschen. Die Schilddrüse ist ein bedeutendes Stoffwechselorgan des menschlichen Körpers. Kommt es zu Erkrankungen an der Schilddrüse, kann das einen übermäßigen Haarausfall nach sich ziehen.
Ursache für diffusen Haarausfall: Schilddrüse. Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kann sich u. a. Auch Hashimoto-Thyreoiditis, eine autoimmune Schilddrüsenfunktionsstörung, kann sich in einem diffusen Haarausfall äußern.
Ob eine Erkrankung an der Schilddrüse für die Alopecia diffusa verantwortlich ist, lässt sich durch eine Laboruntersuchung des Bluts herausfinden. Ob eine Schilddrüsen-Störung vorliegt, kann durch eine Laboruntersuchung des Bluts ermittelt werden. Dabei werden die Schilddrüsenwerte Thyreotropin (TSH), T3 (Triiodthyronin) und T4 (Thyroxin) gemessen, um festzustellen, ob die Funktion des Stoffwechselorgans gestört ist.
Tritt also ein vermehrter Haarverlust auf, sollte auch an die Schilddrüsenfunktion gedacht werden. Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose): Bei der Schilddrüsenunterfunktion fehlen im Körper ausreichend Schilddrüsenhormone. Autoimmune Schilddrüsenfunktionsstörung (Hashimoto): Auch Hashimoto hat einen Einfluss auf die Haare und kann zu einem diffusen Haarverlust führen.
Die Schilddrüse beeinflusst neben dem Hautbild verschiedene Körperfunktionen. Die 24-jährige Sophia leidet unter einer chronischen Schilddrüsenentzündung.
Eine Alopecia diffusa steht oft im Zusammenhang mit einem Nährstoffmangel. Ein Nährstoffmangel kann ebenfalls oftmals die Ursache für diffusen Haarausfall sein. Wer unter Alopecia diffusa leidet, sollte sich seinen Speiseplan genauer ansehen. Denn eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist die Basis für gesunde Haare.
Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, um dem Körper die benötigten Nährstoffe für ein gesundes Haarwachstum zu liefern. Fehlen dem Körper diese wichtigen Bausteine, kann dies das Haarwachstum negativ beeinflussen und zu Haarausfall führen.
Besonders wichtig für eine normale Funktion der Haarwurzeln ist eine Versorgung mit Nährstoffen wie Eiweißen (Aminosäuren), B-Vitaminen und Mineralstoffen. Auch ein Eisenmangel kann sich auf das Haarwachstum auswirken, da Eisen für die Bildung von Hämoglobin - ein Bestandteil der roten Blutkörperchen - notwendig ist.
Zink und Biotin sind ebenfalls wichtige Nährstoffe für das Haarwachstum. Zink spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Keratin, dem Hauptbestandteil der Haare. Biotin unterstützt die Bildung von gesunden Hautzellen und Haaren.
Bei vielen Patienten konnte ein Eisenmangel nachgewiesen werden. Eisenmangel kann verschiedene Ursachen haben. Häufig nehmen Personen zu wenig Eisen über die Nahrung auf. Mitunter kann ein Eisenmangel jedoch durch einen erhöhten Blutverlust (zum Beispiel nach einem Unfall) hervorgerufen werden.
Essstörungen oder einseitige Extrem-Diäten können dazu führen, dass der menschliche Körper nicht mit genügend lebenswichtigen Nährstoffen versorgt ist, was sich auf den Haarwuchs auswirkt.
Eine gesonderter Fokus beim Thema Mangelernährung liegt auf Essstörungen wie beispielsweise Magersucht oder Bulimie. Bei diesen Störungen wird der Körper nicht ausreichend mit den essenziellen Nährstoffen versorgt, die für das Haarwachstum wichtig sind.
Es kommt zu einem Mangel an Eiweiß, B-Vitaminen, Eisen, Zink und anderen wichtigen Nährstoffen, die für das Haarwachstum benötigt werden. Dieser Mangel kann dazu führen, dass die Haarfollikel geschwächt werden und die Haare ausfallen.
Stress und psychische Belastungen haben ebenfalls das Potenzial, die Haare schwinden zu lassen. Auch Stress kann eine mögliche Ursache für den diffusen Haarverlust sein, da der Körper aufgrund der Belastung vermehrt Hormone ausschüttet. Diese Hormone können den normalen Haarzyklus stören und zu einem vermehrten Haarausfall führen bzw. dafür sorgen, dass Haare brüchiger und dünner werden.
Insbesondere lange anhaltender, chronisch werdender Stress kann eine Ursache für Alopecia diffusa sein. Der genaue Zusammenhang zwischen Haarverlust und hoher seelischer Belastung ist noch nicht umfassend erforscht. Bei psychischen Überforderungen schüttet der Körper Stresshormone aus.
Dazu gehören Adrenalin und Noradrenalin. Sie bewirken, dass der Mensch in Stresssituationen körperliche und geistige Höchstleistungen erbringt. Als Ursache für einen diffusen Haarverlust steht Noradrenalin im Fokus der Forscher. Spekuliert wird, dass die hohe Konzentration von Noradrenalin am Haarfollikel (Haarwurzel umgebende Struktur) eine Entzündung zur Folge hat, die das Haarwachstum vorzeitig beendet.
Der Auslöser kann bei Jedem unterschiedlich sein. Viel Stress zuhause, chronischer Stress auf der Arbeit, ein belastendes Lebensereignis wie eine Scheidung oder der Tod eines Angehörigen sind mögliche Gründe. Auch Erfahrungen von körperlicher oder seelischer Gewalt können für Haarausfall sorgen.
Manchmal kommt es zu einem Teufelskreis: Der stressbedingte Haarausfall führt erneut zu Stress, was wiederum noch mehr Haare ausfallen lässt. Zudem begünstigt Stress weitere Verhaltensweisen, die Haarausfall zur Folge haben können. Man achtet weniger auf seine Ernährung. Für eine sorgfältige Haarpflege ist weniger Zeit, schon gar nicht für eine Kopfhautmassage oder das Auftragen eines hochwertigen Öls.
Stressbedingter Haarausfall ist prinzipiell reversibel - die gestressten Haarwurzeln sind meistens nicht unwiederbringlich geschädigt, sondern nur in einem Ruhezustand. Es kann aber vorkommen, dass die Haare nicht mehr vollständig so wachsen wie früher.
Wenn Sie vermehrten Haarausfall bemerken und Stress als Ursache vermuten, können Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training helfen, die Stressbelastung zu reduzieren. Auch regelmäßiger Sport und ausreichend Schlaf können dazu beitragen, den Körper zu entspannen und das Haarwachstum zu fördern.
Diverse Krankheiten sorgen ebenfalls häufig für diffusen Haarausfall. Hier ist der Haarausfall eine Begleiterscheinung und für die Betroffenen in vielen Fällen eine zusätzliche Belastung. Wird die Erkrankung behandelt, kann in vielen Fällen auch der Haarausfall zurückgehen bzw. sogar ganz verschwinden.
Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei welcher der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. In einigen Fällen kann dieser Diabetes auch zu einer Veränderung der Haarfollikel führen, die eine Ausdünnung und einen verstärkten Haarausfall zur Folge haben kann.
Zusätzlich kann Diabetes mellitus auch zu einer Schädigung der Blutgefäße führen, die das Haarwachstum beeinträchtigen kann. Durch die schlechtere Durchblutung können die Haarfollikel nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und sterben ab. Dies kann zu einem verstärkten Ausfallen der Haare führen.
Infektionen können ebenfalls eine Ursache für diffusen Haarverlust sein. Besonders bei Infektionskrankheiten, die mit Fieber einhergehen, kann es zu einem vorübergehend vermehrten Haarausfall kommen. Hier sind vor allem fiebrige Erkältungen, Grippe-Erkrankungen und auch Covid-19-Infektionen zu nennen.
Grund dafür ist eine temporäre Unterbrechung des Haarzyklus, da der Körper aufgrund des Fiebers und der Infektion in eine Art Alarmzustand versetzt wird: Die Wachstumsphase der Haarfollikel wird unterbrochen. Diese befinden sich nun vermehrt in der Ruhe- bzw. Ausfallphase. Somit kommt es zu vermehrtem Haarausfall. In der Regel wachsen die Haare nach der Infektion jedoch wieder nach.
Hauterkrankungen können eine Vielzahl von Ursachen haben und können daher auch eine Ursache für diffusen Haarausfall sein. Bei bestimmten Hauterkrankungen wie der Psoriasis oder dem atopischen Ekzem kann es zu einer Entzündung der Kopfhaut kommen, die den Haarfollikel schwächt und zum Haarausfall führt. Auch Pilzinfektionen auf der Kopfhaut können dazu führen, dass die Haare ausfallen und durchscheinende bzw. kahle Stellen auf der Kopfhaut entstehen.
Alopecia diffusa äußert sich darüber hinaus manchmal als Reaktion auf bestimmte Medikamente beziehungsweise Wirkstoffe - zum Beispiel, wenn Heparin, Valproinsäure, Methylphenidat, Allopurinol oder Clofibrat verabreicht wird. Oftmals liegt der diffuse Haarausfall auch an der Einnahme von bestimmten Medikamenten. Insbesondere Chemotherapeutika, die bei der Behandlung von Krebs eingesetzt werden, können zu Haarausfall führen. Aber auch andere Medikamente, wie beispielsweise Antidepressiva, Blutdrucksenker oder Hormonpräparate können den Haarzyklus beeinflussen und Haarausfall verursachen.
Bei Verdacht auf eine medikamentöse Ursache für den diffusen Haarausfall ist es wichtig, Ihren behandelnden Arzt zu konsultieren. Gegebenenfalls kann die Medikation angepasst oder ein alternatives Medikament verschrieben werden, um den Haarausfall zu reduzieren.
Medikamente, die Haarausfall auslösen können:
Eine tendenziell leicht zu behebende Ursache für Haarausfall oder brüchiges Haar kann in der allgemeinen Pflege der Haare gefunden werden: Eine falsche Pflege, wie beispielsweise zu häufiges oder zu aggressives Waschen oder Bürsten der Haare, kann zu einer Überbeanspruchung der Haare führen. Auch das Stylen mit zu großer Hitze kann die Haare schädigen und zu Haarbruch führen.
Besonders wichtig ist es, bei der Pflege der Haare auf die richtige Dosierung und Anwendung der Produkte zu achten. Eine Überdosierung von Shampoo oder Conditioner kann die Kopfhaut reizen. Auch das dauerhafte Tragen von Haargummis oder Haarspangen, die zu eng sitzen, kann die Haare schädigen und Haarausfall oder Haarbruch begünstigen. Achten Sie hier also auf einen liebevollen Umgang mit Ihren Haaren - sie werden es Ihnen in den meisten Fällen danken.
Die Behandlung von Haarausfall richtet sich nach der Ursache. Wer einen Haarverlust bemerkt, sollte zunächst den eigenen Hausarzt aufsuchen. Unter Umständen überweist dieser den Patienten an einen Dermatologen (Hautarzt) weiter. Es kann hilfreich sein, die zu Grunde liegenden Probleme zu beheben, Medikamente einzunehmen oder spezielle Pflegeprodukte zu verwenden. Ein Hautarzt (Dermatologe) kann hier je nach Ursache eine individuelle Behandlung einleiten.
Um die genauen Ursachen für den Haarausfall zu bestimmen, werden im Arztgespräch, der sogenannten Anamnese, wichtige Fragen geklärt. Durch eine Blutuntersuchung stellt der Arzt sicher, dass der Haarverlust nicht mit einer Mangelerscheinung in Verbindung steht. Bei der klinischen - also der eigentlichen ärztlichen - Untersuchung fokussiert sich der Mediziner auf die Ausprägung des Haarausfalls.
Werden die Ursachen für eine Alopecia diffusa erkannt und behandelt, kann man den Haarverlust stoppen. Ein solcher Haarausfall dauert also in der Regel nur so lange, bis die Ursache identifiziert sowie behandelt wurde.
Um das Haarwachstum wieder zu fördern, können bio-regenerative Methoden zusätzlich helfen. Zu den bio-regenerativen Therapien zählt die PRP-Therapie (PRP= Platelet Rich Plasma). Es handelt sich um eine Eigenbluttherapie. Dem Patienten wird Blut entnommen und in einem speziellen Verfahren aufbereitet. Dadurch entsteht konzentriertes Blutplasma, was zusätzlich viele Blutplättchen enthält. Dieses Serum ist reich an Zytokinen und Wachstumsfaktoren. Es kann die ruhende Haarwurzel wieder reaktivieren, für ein Wiedereinsetzen des Haarwachstums und eine Kräftigung der Haare sorgen. Kombiniert mit einer Low-Level-Laser-Therapie wirkt die Therapie noch besser. Bei der LLL-Therapie erfolgt eine gezielte Behandlung der Kopfhaut mit einem medizinischen Laser, dadurch wird die Durchblutung der Haarfollikel angeregt und das Haarwachstum beschleunigt.
Als Methode aus der Alternativmedizin kommt eine Mesotherapie infrage, bei der spezielle Medikamente, homöopathische Stoffe, Vitamine, Nährstoffe oder Hyaluronsäure in die Kopfhaut injiziert werden, um das Haarwachstum anzuregen.
Oft hilft es nicht, nur Stressfaktoren zu reduzieren. Zusätzlich ist eine ausreichende Nährstoffversorgung und Pflege der Haare notwendig. Die Ernährung sollte ausgewogen sein, die empfohlenen Mengen an Vitaminen und Spurenelementen enthalten. Spezielle Ernährungsformen (vegetarisch oder vegan) oder bestimmte körperliche Umstände wie Magen-Darm-Erkrankungen, Essstörungen, hohe sportliche Aktivität, Schwangerschaft oder eine starke Menstruationsblutung können eine Unterversorgung einiger Nährstoffe bedingen.
Die Haarpflege sollte möglichst schonend sein. Zusätzliche Strapazen für die Haare sollten vermieden werden. Häufiges Färben oder Tönen kann das Haar austrocknen. Heißes Föhnen, Glätteisen oder Lockenstab setzen dem Haar ebenfalls stark zu. Selbst die falsche Frisur kann Haarausfall begünstigen: Hohe Zugbelastung durch straffe oder enge Zöpfe kann zur Haarbruch und Haarverlust führen.
Schilddrüsenerkrankungen: Hier muss der Arzt zunächst eine Funktionsstörung therapieren.
Mangelerscheinungen: Ein Mangel lässt sich mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung begegnen. Leiden Patienten beispielsweise an einem Eisenmangel, schaffen Eisenpräparate Abhilfe.
Psychische Faktoren: Entsteht die Alopezie durch Stress, liegt es an den Betroffenen selbst, das Stresslevel nach unten zu regulieren. Es ist sinnvoll, hier zunächst den Stressauslöser zu identifizieren beispielsweise zu viel Arbeit und diesem dann gezielt zu begegnen. Auch körperliche Bewegung wie Joggen, Yoga oder spezielle Entspannungstechniken können hier Abhilfe schaffen.
Medikamente: Wenn die Alopecia diffusa medikamentös bedingt ist, hilft es meist schon, die betreffenden Präparate in Abstimmung mit dem Arzt abzusetzen oder zu wechseln.
Auch wenn diffuser Haarausfall nicht immer vollständig verhindert werden kann, gibt es doch einige Maßnahmen, die helfen können, das Risiko zu minimieren und die Haargesundheit zu unterstützen.
Stress vermeiden ist leicht gesagt - dennoch gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, Körper und Geist Pausen zu gönnen. Stress bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Ein guter Tipp ist es, individuelle Hobbys weiterzuführen, auch wenn man viel zu tun hat. Die intensive Beschäftigung mit den eigenen Interessen macht Spaß, wirkt depressiver Stimmung entgegen und hilft abzuschalten.
Viele bekommen durch Sport, Bewegung oder Spazierengehen an der frischen Luft den Kopf frei. Genauso, wie man die Zeit für Freunde oder Termine festlegt, sollte man aber auch einen festen Termin mit sich selbst ausmachen.
Um Bewegung und Entspannung zu kombinieren, bieten sich Sportarten wie Yoga oder Tai Chi an.
Oft unterschätzt, aber enorm wichtig ist ausreichender Schlaf. In dieser Zeit kommt der Körper zur Ruhe und regeneriert sich. Jeder benötigt unterschiedlich viel Schlaf, um wirklich ausgeruht zu sein. Bei den meisten Menschen sind es ungefähr sieben bis acht Stunden pro Tag. Der Tagesablauf und die Umgebung sollten so angepasst werden, dass einem ruhigen und erholsamen Schlaf nichts im Wege steht. Tagsüber aktiv sein, sich beim Sport auspowern, abends eher ruhige Aktivitäten wie lesen einplanen. Kurz vorm Schlafengehen sollte kein Handy oder Tablet mehr benutzt werden, weil das abgestrahlte blaue Licht aktivierend wirkt.
Um Spannungen zu lösen, kann es helfen, mit Freunden oder Familie über belastende und stressige Situationen zu sprechen.
Um Stresssituationen von Beginn an zu vermeiden, kann es helfen, den Arbeitstag gut zu planen. Ein realistischer Zeitplan gibt Struktur und Orientierung. Für die Workaholics unter Ihnen: Irgendwann ist bei Jedem der Akku leer.
Bei der Haarpflege ist es wichtig, das Haar nicht zu häufig und zu grob zu kämmen und zu bürsten, besonders im nassen Zustand. Auch eine übermäßige Belastung durch Hitze (z. B. durch Fön oder Glätteisen) sollte vermieden werden, da hier durch Haarstrukturschäden verursacht werden können. Ebenso kann ein zu straffer Pferdeschwanz zu Haarausfall führen.
Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung können Sie dem diffusen und durch Mangelerscheinungen hervorgerufenen Haarausfall in einem gewissen Umfang vorbeugen.
Meditation, Yoga und regelmäßiger Sport sind für die Ausgeglichenheit und Stressreduktion förderlich und tragen somit auch dazu bei, dem stressbedingten Haarausfall vorzubeugen.
Mit einer Haarpigmentierung (Scalp Micro Pigmentation) können ganz natürlich wirkende Farbpigmente so in die Kopfhaut eingebracht werden, dass sich eine merkliche optische Verdichtung ergibt.
Eine Haarwurzelbehandlung versorgt Ihre Kopfhaut mit plättchenreichem Blutplasma, das Wachstumsfaktoren und gehaltreiche Stammzellen aktivieren kann.
Die Mesohair-Therapie setzt auf sehr feine Nadeln, über die ausgesuchte Wirkstoffe in Ihre Kopfhaut gegeben werden. So können die Blutzirkulation und die Gewebeversorgung oft verbessert werden.
Eine Eigenhaartransplantation eignet sich zwar kaum dafür, die gesamte Kopfhaut mit Haaren aufzufüllen. Im Hinterkopfbereich, der meist als Spenderzone dient, lassen sich dafür nicht genug Haare gewinnen.
tags: #Stress #Diffusor #Haarausfall #Ursachen
Diese Website verwendet Cookies. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.