Wir lieben es, neue Frisuren auszuprobieren. Das Einzige, was jedoch immer wieder etwas mühsam ist, ist die Zeit, die in das Styling des Haarschnitts hineingeht. Ob mit Hot Tools oder beim regulären Styling - der Zeitfaktor spielt immer wieder eine Rolle. Je länger die Haare, umso aufwendiger kann also manch eine Frisur dauern. Doch heute handelt es sich um ein ganz bestimmtes Styling, welches tatsächlich nur einige Minuten (wenn nicht Sekunden) in Anspruch nehmen wird. Die Rede ist vom Undone Bob, der aktuell immer wieder in den Fokus gerät und dieses Jahr absolut im Trend ist. Doch wie genau sieht dieser Hairstyle aus und wie frisiert man ihn richtig. Wir verraten es dir.
Erst einmal stellt sich natürlich die Frage, was ist eigentlich ein Undone Bob bzw. wie sieht die Trend-Frisur aus? Der Name lässt es bereits erahnen. Beim Haarschnitt handelt es sich um die beliebte Bob-Frisur mit Kinnlänge, die jedem Friseur oder Friseurin dieser Welt ein Begriff ist. Auch das Wort "undone" lässt sich so gut wie selbst erklären, da es "ungemacht" übersetzt heißt.
Die Frisur darf also ruhig zerzaust und verwuschelt sein. So, als hätte man sich nicht wirklich Zeit dafür genommen, doch man sieht trotzdem umwerfend aus. Aus diesem Grund nennt man diese Frisur auch oft tousled Bob, was so viel wie zerzauster Bob bedeutet. Durch diesen etwas wilderen Look bekommst du gleich etwas mehr Volumen in die Haare.
Auch der Shaggy Bob (ein Mix aus dem Shag Cut und dem Bob) ist im Trend, eine Variante des Undone Bobs und zählt zu den "wilden" Frisuren. Hierbei kommen noch Stufen in die Bob-Frisur, sodass der Hairstyle so richtig zottelig aussieht. Auch ein Pony passt super zum Haarschnitt. Wer möchte, kann dann noch einige Wellen dazu stylen, damit die Frisur besonders cool und lässig wirkt.
Alle, denen brav und glatt gekämmte Haare zu langweilig sind, können sich mit der Trend-Frisur Undone Bob so richtig austoben. Doch wem steht der Undone oder Tousled Bob eigentlich? Dafür ist vor allem wichtig zu wissen, wem ein normaler Bob steht, denn hier kommt es in erster Linie auf die Haarlänge und den Cut an. Die Antwort: Jeder Frau und jeder Gesichtsform steht der Schnitt. Ob Blunt, Elongated, oder Long Bob. Und gerade Frauen mit einem ovalen Gesicht schmeichelt ein Bob mit Stufen besonders. Kein Wunder, dass der Bob ein wahrer Liebling ist.
Menschen, die von Natur aus bereits leicht welliges Haar haben, profitieren ebenfalls von dem Undone Look, da genau diese Textur gefragt ist. Hast du glatte Haare, kannst du auch mit dem richtigen Styling das gewünschte Ergebnis erzielen und mit kleinen Handgriffen wunderschöne Beachwaves bekommen. Dafür solltest du am besten zu einem Sea Salt Spray oder einem Texturspray greifen.
Wer jetzt ein aufwendiges Step by Step Tutorial erwartet, kann aufatmen, denn eigentlich braucht man, wie der Name bereits erahnen lässt, den Undone Bob so gut wie gar nicht zu stylen. Klingt zwar etwas merkwürdig, aber tatsächlich solltest du für das beste tousled Ergebnis deine Haare nach dem Aufstehen so lassen, wie sie sind. Je zerzauster, desto besser und cooler. Das bedeutet nicht kämmen, bürsten oder Haare glätten. Es reicht vollkommen aus, wenn du mit deinen Fingern durch deine Strähnen gehst und diese etwas richtest. Fixiere sie mit etwas Haarspray, sodass der gewollt mühelose Look auch so aussieht. Sieht die Trend-Frisur nach wie vor verwuschelt aus, machst du alles richtig.
Dabei kannst du auch entscheiden, ob du die beliebte Kurzhaarfrisur in einem Mittelscheitel tragen möchtest oder die Haare lässig zu einem Seitenscheitel fallen - hier brauchst du nicht mal einen geraden Scheitel zu ziehen. Keine Geringere als Hailey Bieber ist für diese beliebte Styling-Variante bekannt.
Du hast noch etwas mehr Zeit? Dann kann zu einem Salzwasser-Spray greifen und dieses in die Haare sprühen, um ihnen mehr Textur zu verleihen. Aktuell lieben wir das von Charlemagne für ca. 16 Euro. Dieses musst du nur gleichmäßig auf die Längen verteilen und du bekommst im Nu einen schönen Beach Look bzw. natürliche Beachwaves.
Aber auch ein Messy Wet Look kann bei einem Undone Bob gestylt werden. Dafür greifst du am besten zu einem Haargel mit gutem Halt wie dieses von Wella und kämmst die Haare nach hinten. Damit es möglichst undone aussieht, musst du bei diesem Trend nicht darauf achten, dass die Haare gleichmäßig nach hinten fallen. Wenn hier und da mal eine Strähne herausfällt, sieht die Frisur und der Schnitt viel lässiger und cooler aus.
Falls du von Natur aus eher glattes Haar hast, kannst du nach der Haarwäsche bereits eine Styling-Creme, wie die von Goldwell, in deine Strähnen einkneten. Sobald sie trocken sind, sehen sie automatisch etwas zottelig aus und voilà - fertig ist die tousled Trend-Frisur des Jahres, für die du fast gar nichts tun musst.
All diese Frisuren lassen sich natürlich nicht nur bei einer bestimmten Bob-Frisur stylen. Auch beim Blunt, Elongated oder Long Bob kannst du genauso vorgehen, um den tousled Effekt zu kreieren.
Kurze Haare wachsen zu lassen erfordert Geduld. Doch mit tollen Übergangsfrisuren fällt die Wartezeit weniger schwer. So geht's.
Viele Frauen, die ihren Kurzhaarschnitt herauswachsen lassen wollen, geben nach einem halben Jahr auf. Ihnen dauert alles viel zu lange. Also folgt doch wieder der radikale Cut. Aber: Es muss gar nicht so radikal werden. Nur kleine Handgriffe des Friseurs genügen und es entsteht ein neuer Style, ohne dass er viel Haar wegnehmen muss.
Ideale Übergangsfrisuren von Kurz auf Lang sind übrigens Stufenschnitte. Raspelkurz geschorene Haare wachsen ohnehin in Stufen nach und auch der Pixie Cut ist an den Seiten und am Hinterkopf stark durchgestuft. Als Übergangsfrisuren für Undercuts eignen sich gestufte, asymmetrische Schnitte hervorragend.
Sobald das Deckhaar Kinnlänge erreicht hat, können Sie allmählich auf einen Bob umsteigen. Zunächst können Sie für einen Short Bob die Haare am Hinterkopf noch durchstufen lassen. Wenn die Haare langsam aber sicher in Richtung Schulterlänge herauswachsen, brauchen Sie nur noch die Spitzen regelmäßig schneiden zu lassen, um wieder gepflegtes, langes Haar zu haben.
Eine neue Haarfarbe oder Haar-Acessoires können ebenfalls Abwechslung ins Styling bringen. Falls Ihnen das doch zu langweilig und langwierig werden sollte, probieren Sie es mal mit einer neuen Haarfarbe. Ein paar blonde Strähnen hier, ein dezenter Ombré-Look da - schon haben Sie Ihren Style verändert, ohne dass die Längen daran glauben mussten.
Auch Haaraccessoires schenken Styling-Vielfalt. Haarreifen, Haarspangen und Haarbänder sind ideale Begleiter für coole Übergangsfrisuren. Auch den herauswachsenden Pony können Sie damit bändigen. Wer mag, kann die restlichen Haare noch über den Lockenstab drehen - fertig.
Weitere Styling-Ideen:
Styling-Tipps für den Bob:
Ein Meersalz-Spray lässt sich am besten im handtuchtrockenen Haar auftragen. Sehr praktisch: ein Wachs zum Aufsprühen. Aber wie jedes Wachs sollte auch das sprühbare Wachs vorsichtig dosiert werden. Alternative zum Sprühwachs: Stylingcreme. Wer wie ich den leicht verstrubbelten Undone-Look gut findet, nimmt dafür die "Strandmatte" von Got2B ... und einkneten. Ein Volumenhaarspray ist perfekt, wenn man seinen Bob zur Seite tragen möchte und ein wenig Volumen im Ansatz braucht. Fertig!
Der Wavy Bob:
Wer von Natur aus leichte Wellen hat, nimmt einfach nochmal das Sprühwachs und knetet das Wachs in die Haare ein, um die Wellen besser zu definieren. Gaaaaaanz wichtig wenn man mit heißen Eisen hantiert: Hitzeschutz! Keine Panik, wenn aus eurem Lockenstab oder Glätteeisen (ja, auch damit kann man Locken machen) "Rauch" aufsteigt.
Der Curly Bob:
Locken sind mal wieder schwer angesagt! Das gilt auch bei mittellangen Frisuren: Der Curly Bob ist derzeit in aller Munde - oder vielmehr auf immer mehr Köpfen zu finden. Er ist wieder modern - der Curly Bob! Die Trendfrisur stand bereits Baby aus "Dirty Dancing" ganz hervorragend. Die angesagte Bob-Variante zeichnet sich vor allem durch Natürlichkeit aus: Der Look ist also eher unordentlich, etwas wild - und lässt Dich jünger aussehen.
Die lockige Bobfrisur passt zu jeder Gesichtsform und jeder Haarfarbe - ideal also für alle, die mit ihrem Bob ein wenig experimentieren und jetzt absolut im Styling-Trend sein wollen. Die optimale Haarlänge für den coolen Look à la Frances "Baby" Houseman endet zwischen den Ohrläppchen und dem Kinn. Zum Curly Bob passt vor allem auch ein lockiger Pony, der lässig ins Gesicht fällt.
Für den perfekten und trendy Curly Bob sollten die Locken sehr "bouncy", also sprungvoll sein. Wer Naturlocken hat, kann da noch ein wenig nachhelfen: Leave-in-Spülungen, Kokosöl, spezielle Lockenpflegeprodukte für mehr Sprungkraft und ein Diffusor-Aufsatz für den Föhn sollten bei dem Bob zur Beauty-Routine gehören. Achte aber darauf, nicht zu viel der Produkte zu verwenden, da die Haare sonst schnell fettig bzw.
Ein weiterer Curly Bob-Trick für alle mit Naturlocken: Wickle einige feine Strähnen deiner Naturwelle für ein paar Sekunden eng um einen Lockenstab. Wuschle anschließend alle Haare mit den Händen durch.
Du hast glatte Haare - ohne auch nur ein Anzeichen einer Naturwelle? Auf den Curly Bob musst du dennoch nicht verzichten! Die schmalen Partien stylst du dann mit dem Glätteisen oder Lockenstab. Beginne am besten am Hinterkopf und arbeite dich über die Seiten zum Deckhaar hoch. Der Pony bzw. Für einen natürlich aussehenden Look wickelst du die Strähnen immer abwechselnd um das Tool - es wird also abwechselnd nach vorn und nach hinten "gewickelt".
Das ist dir zu aufwändig? Dann lass dir eine Dauerwelle machen. Die ist als Styling-Methode bereits seit einiger Zeit wieder zurück - anfangs noch, um Beach Waves dauerhaft zu machen, jetzt auch, um das Revival der wilden Krause zu feiern. Dauerwellen sind seit den 1980ern schonender geworden, denn die Inhaltsstoffe sind nicht mehr so aggressiv. Trotzdem strapaziert eine Dauerwelle die Haare aufgrund der Chemikalien aber weiterhin.
Der Shaggy Bob:
Der klassische Bob war gestern - kombiniert mit dem Shag Cut der Siebziger und Achtziger Jahre bekommt er jetzt ein wildes Update. Shaggy Bob heißt die kurze Trendfrisur und sieht alles andere als brav oder langweilig aus. Beim Shaggy Bob treffen zwei Klassiker aufeinander: der Shag und der Bob. Der lässig durchgestufte Shag Cut ist ein Relikt aus den Siebziger und Achtziger Jahren, ziert inzwischen aber wieder die Häupter diverser Promis. Er ist leicht zu stylen und für fast jeden Haartyp geeignet. Und auch der Bob ist längst ein echter Klassiker und Dauerbrenner. Bringt man die beiden Frisuren zusammen, entsteht der Shaggy Bob - eine zottelig geschnittene Bob-Frisur, die wilder ist als der klassische kurze Bob. Wörtlich übersetzt heißt „shaggy“ zottelig, struppig oder durchgewirbelt - und beschreibt damit die Frisur schon gut. Der wilde Bob kann entweder länger oder kürzer getragen werden, in der Regel ist er aber etwa schulterlang.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kurzhaarschnitten schmeichelt der Shaggy Bob so gut wie jeder Gesichtsform - egal, ob rund, eckig oder oval. Frauen mit einem etwas breiteren Gesicht sollten darauf achten, dass das Haar über das Kinn reicht. Frauen mit schmaleren Gesichtern können den Shaggy Bob mittellang oder auch kurz tragen.
Gewellte oder leicht gelockte Haare sind die beste Voraussetzung für einen perfekt sitzenden Shaggy Bob. Sie sind nicht zu glatt, aber auch nicht zu lockig, sodass einfaches Durchwuscheln reicht, um einen wilden Look zu kreieren. Frauen mit dünnen und/oder glatten Haaren können mit Schaumfestiger oder Volumenspray nachhelfen, um Bewegung ins Haar zu zaubern. Bei einer starken Naturkrause, kommt der charakteristische Schnitt meist nicht so gut zur Geltung.
Anleitung für den Shaggy Bob:
Der gestufte Schnitt lässt sich mit wenigen Handgriffen stylen und eignet sich dementsprechend für jeden, der beim Styling keine Zeit verlieren will. Wer eine Naturwelle besitzt, kann die Haare nach dem Waschen einfach an der Luft trocknen lassen oder mit einem Diffuser über Kopf trocken föhnen (Hitzeschutz nicht vergessen!). Frauen mit glatten und feinen Haaren und einem Shaggy Bob in kurz können einfach Haarschaum oder Stylingprodukten in beide Hände geben und mit diesen von unten durch das trockene Haar fahren.
Wie bei jedem Stufenschnitt besteht auch beim Shaggy Bob die Gefahr, dass Spliss entsteht, weil die Spitzen ausgedünnt werden. Entsprechend sind regelmäßiges Schneiden und die richtige Pflege wichtig.
Der Beach Waves Bob (Wavy Bob):
Alle lieben ihn! Der Beach Waves Bob, auch Wavy Bob oder Wob genannt, gehört seit Jahren zu den größten Frisuren-Trends. Das kann nur ein Knaller werden! Der Beach Waves Bob, auch Wavy Bob oder Wob genannt, gehört zu den schönsten Trendfrisuren des Jahrzehnts und das vor allem, weil er so lässig und feminin zugleich ist. Du möchtest den Wob auch unbedingt tragen? Wir erklären, wie der hübsche Wavy Bob gestylt wird und zeigen dir die schönsten Frisuren-Inspirationen. Den Anfang macht Wob-Queen Xenia Adonts:
Beach Waves Bob: So wird er geschnitten:
Für einen angesagten Beach Waves Bob braucht man - wie der Name schon verrät - eine Bob-Frisur als Basis. Dafür kommen unheimlich viele Varianten in Frage, die je nach Geschmack und Gesichtsform ganz unterschiedlich ausfallen können. Mal lang, mal kurz. Mal stufig, mal blunt. Die Möglichkeiten sind schier endlos.
Unsere Bob-Favoriten, die mit Beach Waves super cool aussehen:
Beach Waves beim Bob: Die Anleitung:
Das schöne an Bob-Frisuren ist, dass die kurzen bis mittellangen Haaren unheimlich pflegeleicht und leicht zu stylen sind. Die lockeren Wellen, die beim Beach Waves Bob unabdingbar sind, lassen sich morgens super easy zu Hause stylen und halten den ganzen Tag. Da hier statt Präzision Coolness zählt, ist es nicht einmal schlimm, wenn die Wellen tagsüber ihre Form verlieren. Hauptsache das Haar ist in Bewegung und umschmeichelt deine Gesichtszüge. Beach Waves beim Bob zu stylen, funktioniert genauso einfach, wie bei langen Haaren. Hier die ganze Anleitung. Bei kurzen Haaren gibt es jedoch 3 kleine Tricks, die das Styling enorm erleichtern.
Der Stufen-Bob:
Wenn es einen Haarschnitt-Trend gibt, der Beständigkeit zeigt, dann ist das der Bob. Was allerdings nicht bedeuten muss, dass wir ihn nicht in den unterschiedlichsten Varianten tragen können. Immer wieder tauchen neue Bob-Trends in den sozialen Medien auf, da ist für jeden der passende Kurzhaarschnitt dabei. Bob-Haarschnitte: Diese Varianten sind gerade angesagt.
Seit geraumer Zeit angesagt sind etwa der “Soft Wave Bob”, der "Scandi Bob” oder der “Side Part Bob”. Aber auch der Stufen-Bob ist auf Social Media & Co. gerade immer mehr zu sehen. Kein Wunder, sind 90er-Jahre-Looks und auch Stufenschnitte aka “The Rachel Cut” derzeit der absolute Renner. “Bei uns ist derzeit vor allem die Nachfrage zum fransigen Bob aka Stufen Bob hoch”, sagt auch Stefan Pauli vom Salon Pauli in München. “Dabei werden die Enden etwas stufiger geschnitten, was Bewegung in den ansonsten eher symmetrischen Schnitt bringt.”
Wem steht der Stufen-Bob?
Das Besondere an diesem Bob-Haarschnitt: Während ein komplett gerade geschnittener Bob eher ovalen und schmalen Gesichtern steht, kann man beim Fransen-Bob auch passend zu runden und eckigen Gesichtern schneiden. Ähnlich wie der Stufenschnitt schafft er es, diesen Gesichtsformen durch angepasste, unsichtbare Stufen zu schmeicheln. Oft ist dabei auch die Frontpartie etwas länger als die Haare im Nacken.
Für welche Haartextur ist der Stufen-Bob geeignet?
Sowohl für glattes Haar, als auch für lockiges. Besonders lockiges Haar bekommt durch die unsichtbaren Layer mehr Textur, die Locken fallen schöner. Bei glattem Haar sind die Stufen allerdings mehr sichtbar.
Wie schneidet man den Bob mit Stufen?
“Wir schneiden den Bob mit Fransen mit einem speziellen Messer,” erklärt Stefan Pauli. “Mit dem sogenannten Calligraphy Cut kann man leichter Stufen ins Haar bringen, die Haare werden versiegelt und weniger Spliss entsteht.” Der fransige Bob kann aber auch mit einer Friseurschere geschnitten werden.
| Bob-Variante | Beschreibung | Styling-Tipps |
|---|---|---|
| Undone Bob | Lässiger, zerzauster Bob mit natürlicher Textur | Haare nach dem Aufstehen nicht kämmen, mit den Fingern richten, Haarspray |
| Shaggy Bob | Zotteliger Bob mit Stufen und fransigen Enden | Lufttrocknen lassen oder mit Diffuser föhnen, Haarschaum für glattes Haar |
| Beach Waves Bob | Bob mit lockeren Wellen für einen sommerlichen Look | Salzwasser-Spray, sanfte Wellen mit Glätteisen oder Lockenstab, kneten |
| Curly Bob | Bob mit Locken oder Dauerwelle für mehr Volumen | Leave-in-Spülungen, Kokosöl, Diffuser, Lockenstab für einzelne Strähnen |
| Stufen-Bob | Bob mit Stufen für mehr Bewegung und Textur | Schaumfestiger für Locken, Rundbürste und Glätteisen für Sleek-Look |
Der schräg graduierte Bob:
Der schräg graduiertere Bob hat in der Frisurenwelt Kultstatus erlangt. Er wird für seine schräge Form gefeiert, die das Können des Stylisten unterstreicht und eine selbstbewusste Ausstrahlung hat. Der schräg graduierte Bob, auch bekannt als „graduierter Bob“, zeichnet sich durch kürzeres Haar im Nacken aus, das nach vorne hin allmählich länger wird, wodurch ein gestapelter Effekt entsteht. Im Gegensatz zum klassischen Bob mit gleichmäßigen Längen rundherum, dreht sich beim schräg graduierten Bob alles um die Winkel. Die Kunden lieben diesen Schnitt, weil er pflegeleicht ist, zu verschiedenen Gesichtsformen passt und vielseitig in der Haarbeschaffenheit ist.
Schlüsselelemente des schräg graduierten Bobs sind ein gestapelter Nacken, abgestufte Lagen und präzise Winkel an der Vorderseite. Die Struktur des schräg graduierten Bobs kann auf glatte, gewellte, lockige, feine oder dicke Haartypen zugeschnitten werden. Optionale Werkzeuge wie ein Rasiermesser können bei der Texturierung helfen. Das Haar mit einer sauberen, horizontalen Führung im Nacken zu teilen, hilft, den Schnitt zu kontrollieren. Beginnen Sie am Hinterkopf und arbeiten Sie von unten nach oben, um eine Grundlage zu schaffen. Um den gestuften Look zu erzielen, schneiden Sie eine Basislinie im Nacken und schichten Sie sie nach oben, wobei Sie jede Schicht als Leitfaden für die nächste verwenden. Ein gleichmäßiger Stufenverlauf ohne harte Linien erfordert Präzision und Kontrolle. Für die abgewinkelte Vorderseite bestimmen Sie die bevorzugte Länge des Kunden und schneiden dann einen weichen oder scharfen Winkel, der der Gesichtsform des Kunden schmeichelt. Symmetrie ist hier das A und O. Daher ist es in der Regel am besten, die Abschnitte nass zu halten, damit sie beim Schneiden handhabbar sind. Prüfen Sie nach dem Schneiden die Symmetrie und das Gleichgewicht. Mit einer Haarschneidemaschine oder einer Strukturierungsschere können Sie die Dimensionen und Formen im Nacken und an den Rändern verfeinern.
Für Kunden, die einen glänzenden Look wünschen, ist ein glattes Styling mit einem Glätteisen die beste Lösung. Für eine lässige, zerzauste Version verwenden Sie Texturierungstechniken wie Rasiermesserschneiden oder Spitzenschneiden, um Dimension zu verleihen. Der Bob kann für Kunden, die etwas mehr Länge wünschen, auf Schulterlänge verlängert werden. Passen Sie die Abstufung für einen subtilen Stapel an, der nicht aufträgt. Lockige Kundinnen können einen umgekehrten Bob mit minimalen Anpassungen tragen - achten Sie nur darauf, die Schrumpfung zu berücksichtigen. Wenn Sie die Locken trocken schneiden, bleibt die Form der Locken erhalten, während die umgekehrte Silhouette entsteht. Für einen kantigeren Look kreieren Sie einen steilen Winkel mit einer verlängerten Front. Mit einer versteckten Farbschicht kommt dieser auffällige Stil erst richtig zur Geltung!
Kunden, die auf der Suche nach Statement-Farben sind, können ihren Bob mit Pastelltönen wie zartem Rosa, tiefen Brauntönen oder sogar Modefarben (Blau, Rosa usw.) kombinieren, um ihm einen modernen Touch zu verleihen. Root shadowing verleiht dem gestuften Nacken mehr Tiefe und verleiht dem invertierten Bob einen dynamischeren Look. Balayage-Techniken betonen die Winkel und Lagen des Bobs, indem sie zusätzliche Dimensionen mit natürlichen Übergängen schaffen, die den abgestuften Schnitt ergänzen.
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