Sonnenbrand auf der Kopfhaut: Vorbeugung und Behandlung

Ob beim Stadtbummel, bei der Gartenarbeit oder beim Entspannen auf dem Balkon - wer nicht auf ausreichenden Sonnenschutz achtet, riskiert schmerzhafte Verbrennungen auf der Kopfhaut. Mit unseren Tipps können Sie Ihre empfindliche Kopfhaut vor intensiver UV-Strahlung schützen und erfahren, wie Sie bei einem Sonnenbrand auf dem Kopf richtig reagieren.

Wer trägt das größte Risiko für einen Sonnenbrand auf dem Kopf?

Wer seine Haare streng scheitelt, besonders kurz trägt oder dessen Haarpracht sich lichtet, muss daran denken, seine Kopfhaut vor der UV-Strahlung zu schützen. Geheimratsecken, Halbglatze und Glatze erhöhen das Risiko, sich einen schmerzhaften Sonnenbrand zuzuziehen. Besonders anfällig ist die sensible Kopfhaut von Babys, die oft nur von wenigen Haaren bedeckt ist. Auch Babyhaar oder (Halb-)Glatze: In beiden Fällen bedecken weniger Haare die Kopfhaut. Das macht sie besonders anfällig für einen Sonnenbrand.

Ursachen für einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut

Während Schultern, Nase, Wangen, Stirn und Ohrläppchen sorgfältig eingecremt werden, wird die Kopfhaut oft vernachlässigt. Können die Haare durch ihre Dichte keinen ausreichenden Schutz bieten, ist die Kopfhaut der senkrecht einfallenden UV-Strahlung schutzlos ausgesetzt. Ein unangenehmer Sonnenbrand mit brennenden Schmerzen, geröteter Haut, Schwellungen und Juckreiz kann die Folge sein. Zudem fällt die UV-Strahlung senkrecht von oben auf die Kopfhaut. Sie gehört damit genauso wie Nase, Stirn, Wangen und Schultern zu den besonders sonnenexponierten Hautpartien. Hinzu kommt: Beim Eincremen wird die Kopfhaut häufig vergessen.

Tipp: Starke Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Übelkeit und Fieber können auf einen Sonnenstich hinweisen. Suchen Sie bei diesen Symptomen einen Arzt auf.

Sonnenbrand durch UV-Strahlung bei Glatze vermeiden

Mit einem hochwertigen Sonnenschutzmittel mit passendem Lichtschutzfaktor schützen Sie Ihre empfindliche Kopfhaut zu jeder Jahreszeit vor starker Sonne. Sie können die Sonnencreme für das Gesicht auch auf der Kopfhaut verteilen. Transparente Sonnensprays und mattierende Sonnencremes sind optimal, um Glanzeffekte zu vermeiden. Vergessen Sie nicht, nach dem Schwimmen und in regelmäßigen Abständen nachzucremen. Alternativ schützt eine Kopfbedeckung Ihre Kopfhaut.

Neben Sonnenschutzmitteln gibt es auch Haarpflegeprodukte, die UV-Filter enthalten. Diese sind ideal, um sowohl die Haare als auch die Kopfhaut vor der Sonne zu schützen. Ein UV-Schutz in Shampoos, Spülungen oder Leave-In-Sprays kann dabei helfen, dein Haar vor dem Ausbleichen und Austrocknen zu bewahren.

Tipp: Neben der Kopfhaut sind Ihre Haare durch Chlor, Meerwasser und UV-Strahlung besonderem Stress ausgesetzt.

Ein einfacher und effektiver Weg die Kopfhaut vor UV-Strahlen zu schützen, ist das Tragen von Kopfbedeckungen. Ein breitkrempiger Hut kann nicht nur die Kopfhaut, sondern auch Gesicht, Ohren und Nacken abschirmen. Materialien wie Baumwolle oder Leinen sind angenehm zu tragen und atmungsaktiv, während Kopfbedeckungen mit integriertem UV-Schutz einen zusätzlichen Vorteil bieten.

Wer einen Scheitel trägt, kann ihn immer wieder versetzen, damit nicht immer die gleiche Stelle 'bestrahlt' wird.

Die besten Tipps bei Scheitel, schütterem Haar und Glatze

  • Kopfbedeckung: Strohhüte mit Lochmuster bieten nicht ausreichend Schutz. Mehrere Stofflagen, wie bei einem festen Tuch, sind wirksamer. Auch Caps bieten guten Schutz.
  • Sonnenschutzmittel: Bei feinem, kurzem oder schütterem Haar ist ein zusätzlicher UV-Schutz empfehlenswert. Wer vermeiden möchte, dass die Kopfhaut glänzt, greift zu einem transparenten Sonnenspray oder einer mattierenden Sonnencreme fürs Gesicht.
  • Regelmäßiges Nachcremen: Bei starkem Schwitzen und nach dem Schwimmen ist regelmäßiges Nachcremen wichtig.

Am besten eignet sich eine Kopfbedeckung mit einer Krempe, die auch Nacken, Ohren und Gesicht schützt. Kopftuch, Mütze, Bandana & Co. Tragen Sie auch an bewölkten Tagen einen Kopfschutz, da selbst ein bedeckter Himmel die UV-Strahlung nur wenig mindert (oder sie, im ungünstigsten Fall, sogar verstärken kann).

Sonnenbrand auf der Kopfhaut richtig behandeln

Zu den ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes auf der Kopfhaut zählt ein übermäßiges Wärmegefühl, das leicht in ein Brennen übergeht. Überprüfen Sie, ob Ihre Kopfhaut gerötet ist. Gehen Sie umgehend aus der Sonne oder bedecken Sie Ihre Kopfhaut mit einem Hut, einem Handtuch oder einem T-Shirt. Optimal ist es, ein Kühlpad oder Eiswürfel in ein dünnes Tuch gewickelt auf den Sonnenbrand zu legen oder eine kühlende Dusche zu nehmen. Spezielle After-Sun-Produkte, wie Sprays mit Hyaluron oder Aloe vera, beruhigen die Haut und reduzieren das Spannungsgefühl. Ausreichend Wasser trinken hilft dem Körper, durch einen Sonnenbrand verloren gegangene Flüssigkeit zurückzugewinnen.

Es ist bereits zu spät? Verbrannte Kopfhaut grundsätzlich in Ruhe lassen, damit sie abheilen kann. Unbedingt aus der Sonne bleiben, bis die Kopfhaut wieder abgeheilt ist. Kalte Umschläge können zumindest das Brennen und den Juckreiz lindern. Auch Naturquark oder -joghurt wirken beruhigend. Eis(würfel) sollten auf verbrannter Haut nicht direkt angewendet werden. Die Kälte reizt die Haut unnötig und stiftet mehr Schaden als Nutzen. Konzentrierte Aloe-vera-Gele aus der Drogerie oder Apotheke spenden Feuchtigkeit und wirken entzündungshemmend.

Achtung: Bilden sich Blasen auf der Kopfhaut, besteht die Gefahr einer bakteriellen Infektion. Lassen Sie die Verbrennungen schnellstmöglich von einem Arzt untersuchen.

Juckreiz und Hautirritationen bei sich pellender Kopfhaut reduzieren

Zwei bis drei Tage nach einem intensiven Sonnenbrand kann sich Ihre Haut pellen. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Sonnenbrand abheilt. Ein sanftes, beruhigendes Shampoo kann den Juckreiz lindern, den Feuchtigkeitsverlust ausgleichen sowie Reizungen reduzieren. Besonders unkompliziert sind Intensiv-Toniken, die nicht ausgespült werden müssen und die Haut bei Bedarf beruhigen.

Auch klar: Der beste Sonnenbrand ist natürlich der, der gar nicht erst entsteht - ob auf der Kopfhaut, am Rücken oder anderswo. Dazu überprüfen wir regelmäßig Sonnencremes.

Wie lange dauert ein Sonnenbrand auf dem Kopf?

Die Dauer, bis die sichtbaren Schädigungen der Kopfhaut vollständig abgeheilt sind, hängt von der Intensität des Sonnenbrandes ab. Ein leichter Sonnenbrand kann bereits nach einem Tag abklingen. Bei stärkeren Verbrennungen benötigt die Kopfhaut mehrere Tage bis eine Woche, um sich vollständig zu regenerieren. Bei einem schweren Sonnenbrand mit Blasenbildung dauert es noch länger.

Um Ihre Kopfhaut effektiv zu schützen, sollten Sie die intensive Mittagssonne meiden und ausgedehnte Sonnenbäder nur im Schatten nehmen. Kopfbedeckungen bieten einen sicheren Schutz. Nicht rückfettende Sonnensprays sind ideal als Sonnenschutz für die Kopfhaut und hinterlassen keinen fettigen Film auf Ihren Haaren. Vergessen Sie nicht, regelmäßig nachzusprühen, um die volle Schutzwirkung bei einem längeren Aufenthalt im Freien aufrechtzuerhalten.

Jeder Sonnenbrand schädigt die Hautzellen der Epidermis und erhöht das Risiko für Hautkrebs. Die Kopfhaut dient den Haarwurzeln als Nährboden. Ist sie durch einen Sonnenbrand stark in Mitleidenschaft gezogen, kann Haarausfall die Folge sein.

Auch wenn es juckt: Entfernen Sie die sich pellende Haut nicht mit den Fingern oder einer Bürste. Andernfalls könnten Sie gesunde Hautpartien verletzen. Verwenden Sie lediglich ganz vorsichtig eine Bürste mit weichen Naturborsten.

Öl-Kur: Verteilen Sie vor dem Schlafengehen ein paar Tropfen Kokosöl, Mandelöl oder Jojobaöl auf der Kopfhaut und lassen Sie es über Nacht einwirken. Morgens können Sie das Haar dann waschen, idealerweise mit einem milden Shampoo.

Meiden Sie solche Haarpflegeprodukte, die die ohnehin schon strapazierte Haut nur unnötig reizen. Dazu zählen zum Beispiel Kopfhautpeelings. Zu heißes Föhnen und Stylingprodukte an der Kopfhaut sind außerdem tabu.

Wenn sie merken, dass Ihr Kopf zu kribbeln oder spannen beginnt, gehen Sie unbedingt sofort aus der Sonne. Dann verschaffen unsere SOS-Tipps schnelle Linderung.

Erste Symptome für einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut zeigen sich etwa drei bis fünf Stunden, nachdem die Haut einer zu intensiven Sonneneinstrahlung ausgesetzt war. Schmerzen (v. a. Nach etwa zwei Tagen können betroffene Hautstellen beginnen, sich zu pellen, was sich in Trockenheit, Juckreiz und Schuppen äußert.

So behandelt man Sonnenbrand - Dr. Johannes gibt Tipps.

SOS-Tipps bei Sonnenbrand auf der Kopfhaut

  • Raus aus der Sonne: Stellst du die Symptome eines Sonnenbrandes auf der Kopfhaut bei dir fest, solltest du schnellstmöglich aus der Sonne gehen und dich im Schatten aufhalten.
  • Viel Trinken: Da der Körper einen Sonnenbrand viel Flüssigkeit verliert, solltest du mehr trinken als üblich.
  • Kühlen: Eine kühle Dusche verschafft ebenso Linderung wie ein kühles, befeuchtetes Handtuch.
  • Feuchtigkeitspflege nutzen: Die Haut braucht nach einem Sonnenbrand besondere Pflege. An weniger behaarten Stellen (z. B. Scheitel, Haaransatz), bei einer Glatze oder bei Geheimratsecken eignen sich Feuchtigkeitscremes und After Sun Produkte besonders gut.
  • Milde Shampoos nutzen: Verwende für die Haarwäsche milde Shampoos, um die Kopfhaut nicht zusätzlich zu reizen. Bestenfalls enthalten diese feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe.

Wenn die Kopfhaut sich beim Abheilen des Sonnenbrandes pellt, ist es wichtig, die pellende Haut nicht mit den Fingern oder einer Bürste zu entfernen, um gesunde Haut nicht zu schädigen.

Um Kratzen durch auftretenden Juckreiz zu vermeiden, können juckreizlindernde Sprays verwendet werden. Das Spray beruhigt gereizte Haut und wirkt Juckreiz effektiv entgegen.

Pellt sich die Kopfhaut nach dem Sonnenbrand ist es außerdem wichtig, sie nicht zusätzlich zu reizen. Hierbei kann kopfhautberuhigendes Shampoo helfen. Es lindert Juckreiz und beruhigt die gereizte Kopfhaut.

Für eine besonders sanfte Pflege eignet sich das Shampoo reinigt mild und beruhigt Hautirritationen schon ab der ersten Anwendung. Die beruhigende Formel wirkt Irritationen und Juckreiz bei Sonnenbrand entgegen und reduziert Spannungsgefühle.

Wer ist besonders von Sonnenbrand auf dem Kopf betroffen?

Die Kopfhaut gehört zu den sonnenexponierten Stellen des Körpers. Ein Sonnenbrand auf dem Kopf ist deshalb nicht unwahrscheinlich.

Hinweis: Beachte, dass auch dichtes oder sehr dickes Haar keinen vollständigen Schutz gegen Sonnenbrand auf der Kopfhaut bietet.

Folgen von Sonnenbrand auf der Kopfhaut

Ein Sonnenbrand auf dem Kopf bedeutet in erster Linie Stress für Kopfhaut und Haare. Durch die übermäßige Wärme wird den betroffenen Stellen Feuchtigkeit entzogen. Spannungsgefühle, Trockenheit, empfindliche Kopfhaut und trockenheitsbedingter Juckreiz sind die Folge. Außerdem können Haare ohne geeigneten Sonnenschutz bei einer zu hohen UV-Belastung in ihrer Haarstruktur geschädigt werden. Die Folge sind trockene, brüchige Haare.

Wird die oberste Hautschicht (Epidermis) durch Sonnenbrand auf der Kopfhaut geschädigt, kann das zu Haarausfall führen. Die Überreizung durch die UV-Strahlung lässt die Kopfhaut austrocknen, wodurch die Haarwurzeln schlechter mit Nährstoffen versorgt werden. Auch der Säurehaushalt der Kopfhaut kann durch einen Sonnenbrand gestört werden.

Deshalb kann es dazu kommen, dass die Haare einige Wochen nach dem Sonnenbrand ausfallen.

Hinweis: In den meisten Fällen wachsen die Haare nach der Regeneration und bei intensiver Pflege der Kopfhaut nach.

Vorbeugende Maßnahmen

Bei dichtem Deckhaar kannst du den Scheitel regelmäßig versetzen und dadurch Sonnenbrand am Scheitel entgegenwirken. Bei längerem Haar ist es möglich, sich einen Zopf oder Dutt zu binden. Dadurch bleibt der Scheitel verdeckt. Besonders effektiv ist diese Methode, wenn man Kopfhaut und Haare zusätzlich mit einer Kopfbedeckung vor zu viel Sonnenlicht schützt.

Wer ein erhöhtes Risiko für Sonnenbrand auf dem Kopf hat, sollte die Kopfhaut aktiv vor UV-Strahlung und Hitze schützen. Kopfbedeckungen wie z. B. Bei feinem oder schütterem Haar kann außerdem ein Sonnenspray verwendet werden, um durchscheinende Kopfhaut vor Sonnenstrahlung zu schützen.

Bei einer Halbglatze, Glatze oder zum Schutz des Haaransatzes kann eine reguläre Sonnencreme für das Gesicht verwendet werden.

Die Kopfhaut schützen: So geht's!

Die Kopfhaut wird beim Thema UV-Schutz oft vernachlässigt. Dabei ist sie besonders empfindlich, da sie der Sonne meist direkt ausgesetzt ist. Anders als viele andere Körperstellen ist sie nur selten durch Kleidung geschützt. Die Folge können nicht nur akute Beschwerden, sondern auch langfristige Zellschäden und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko sein.

Sonnenschutzmittel für die Kopfhaut

Ja - aber nicht jede Sonnencreme ist dafür gemacht. Die Kopfhaut ist kein klassisches Einsatzgebiet. Viele Produkte sind zu schwer oder hinterlassen einen sichtbaren Film. Ideal sind leichte Texturen wie transparente Sprays. Sie ziehen schnell ein, beschweren nicht und hinterlassen keine Rückstände.

  • Sprays: Easy aufzutragen, aber achte darauf, dass du wirklich alle Stellen triffst.
  • Leichte Lotionen: Funktionieren auch, aber können die Haare beschweren.

Denk dran: Regelmäßiges Nachcremen ist das A und O, besonders nach dem Schwimmen.

Wichtig ist, dass du ein Produkt mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder höher) wählst. Und ja, du kannst normale Sonnencreme verwenden, aber spezielle Produkte für die Kopfhaut sind oft leichter und hinterlassen weniger Rückstände.

Die Devise: Die Kopfhaut wie das Gesicht behandeln. Leichte, verträgliche Sonnenpflege ist hier entscheidend. Eine Glatze ist wie ein ungeschütztes Babygesicht. Sie braucht Liebe und vor allem Schutz vor der Sonne.

Sonnenschutz muss einfach sein - sonst wird er nicht zur Gewohnheit. Entscheidend ist die richtige Anwendung: gleichmäßig, ausreichend und regelmäßig.

Kühlende Gels mit Aloe Vera, Panthenol oder Kamille bringen schnelle Linderung. Wichtig dabei: Die Haare nicht mit aggressiven Shampoos waschen, sondern sanft reinigen - idealerweise mit parfumfreier Pflege. Vermeide es, an der Haut zu kratzen, auch wenn es juckt. Das kann zu Entzündungen führen. Wenn sich Blasen bilden, die Kopfhaut stark anschwillt oder der Juckreiz anhält, ist ein Arztbesuch ratsam.

Der beste Schutz wirkt nur, wenn er auch regelmäßig angewendet wird. Wer sich täglich im Freien bewegt - sei es beim Radfahren, Spazieren oder Sport - sollte UV-Schutz zur Routine machen. Auch die Kopfhaut muss vor Sonnenbrand geschützt werden. Dabei braucht sie denselben Schutz wie das Gesicht. Wer den Sommer ohne Schmerz und Sorge genießen will, muss an den richtigen Sonnenschutz denken. Vor allem die Kopfhaut ist empfindlich, wenn die Sonne brennt.

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Wie kommt es zu einem Sonnenbrand auf der Kopfhaut und welche Symptome bringt ein Sonnenstich?

Der Kopf ist besonders stark der Sonne ausgesetzt und gehört zu den sonnenexponierten Hautpartien, da die UV-Strahlung senkrecht von oben auf die Kopfhaut fällt. So wie auch unser Gesicht, ist unsere Kopfhaut somit höchst gefährdet, einen Sonnenbrand zu bekommen. Doch die Kopfhaut wird beim Eincremen häufig vergessen.

Ein Sonnenbrand zieht meist Symptome wie Brennen oder Jucken der Haut oder sogar Schwellungen nach sich. Übermäßig starke UV-Belastung ist nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich. Zum einen erhöht sich das Hautkrebsrisiko - und lässt die Haut auch schneller altern - und zum anderen besteht die Gefahr, einen Sonnenstich zu erleiden. Kommen zu den Symptomen eines Sonnenbrands auch noch Kopfschmerzen, Übelkeit oder Fieber und Schwindel hinzu, sollte schnell ein Arzt aufgesucht werden.

So vermeiden Sie einen Sonnenbrand auf der Kopfhaut

Menschen mit kurzen Haaren sind genauso gefährdet wie alle, die bereits lichte Haare haben. Babys müssen übrigens besonders vor der Sonne behütet werden, da ihre dünnen Haare keinen ausreichenden Schutz vor der Sonne bieten. Das Risiko eines Sonnenbrandes ist allerdings bei einer Glatze am größten.

Hier sind einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, die Schlimmes verhindern:

  • Eine Glatze muss genauso eingecremt werden wie der Rest des Körpers auch.
  • Ist das Haar licht und Sie haben Probleme, Creme auf die Haut aufzutragen, dann sollten Sie einen Sonnenschutz tragen; einen Hut oder eine Mütze.
  • Geben Sie Ihrer Haut immer wieder Zeit sich zu erholen, auch wenn Sie sich eincremen. Das ist gut für Ihren ganzen Körper.
  • Trinken Sie viel und halten Sie sich immer wieder auch im Schatten auf beziehungsweise meiden Sie die direkte Sonne - denn braun wird man auch im Schatten.
  • Cremen Sie sich regelmäßig nach - vor allem, wenn Sie sich im Wasser aufgehalten haben.
  • Wählen Sie eine Sonnencreme, die zu Ihrem Hauttyp passt. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder einem Apotheker beraten.
  • Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle bei einem Dermatologen ist Pflicht. Diese beinhaltet auch eine Begutachtung Ihrer Kopfhaut und macht das frühe Erkennen krankhafter Veränderungen der Haut möglich.

Wenn die Haare nicht licht sind, sondern Sie sich einer vollen Haarpracht erfreuen, sollten Sie auch auf einiges achten:

  • Auch Menschen mit vollem Haar haben Wirbel, die in der Sonne durch etwas Creme geschützt werden sollten.
  • Versetzen Sie ab und zu den Scheitel, um nicht dauerhaft die gleiche Stelle der Sonne auszusetzen, oder verzichten Sie auf einen Scheitel - bei langem Haar bietet sich etwa ein gerader Zopf und nach hinten gekämmtes Haar an, das die gesamte Kopfhaut bedeckt.
  • Auch für Menschen mit dichtem Haar gilt: Bewegen Sie sich immer wieder auch im Schatten und tragen Sie einen Sonnenhut oder eine Cap.

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