Sommer, Herbst Mischtyp Haarfarbe Beratung

Mode, die zum eigenen Farbtyp passt, kann nicht nur den individuellen Stil unterstreichen, sondern auch den Teint zum Strahlen bringen. Doch wie findet man heraus, welcher Farbtyp man ist? Gehört man zum Frühling, Sommer, Herbst oder Winter? Dieser Artikel bietet eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Selbsttest, um schnell den Farbtyp zu bestimmen und herauszufinden, welche Farben besonders schmeicheln.

Vorteile, den eigenen Farbtyp zu kennen

Natürlich ist persönlicher Style individuell und jeder kann tragen, was er möchte. Dabei kann es jedoch sehr hilfreich sein, seinen eigenen Farbtyp zu kennen. Das sind die Vorteile:

  • Frische und Lebendigkeit: Trägt man Farben aus der eigenen Farbpalette, kann man den Teint zum Strahlen bringen und sieht gesund und frisch aus.
  • Effizienteres Einkaufen: Um Fehlkäufe in Zukunft vermeiden zu können, ist es hilfreich, die besten Farben für den eigenen Farbtyp zu kennen. Das kann sich nicht nur auf Kleidung, sondern auch auf das richtige Make-up beziehen. Kennt man seinen Farbtyp, weiß man, welche Make-up-Produkte den Look am besten unterstreichen und einen zum Strahlen bringen.
  • Harmonische Garderobe: Wenn man Farben aus der eigenen Farbpalette geschickt miteinander kombiniert, entsteht ein stimmiges Gesamtbild. Auch wenn man zum Beispiel eine Capsule Wardrobe erstellen möchte, erleichtert es einem den Prozess, da sich die Kleidungsstücke gut miteinander kombinieren lassen.
  • Style weiterentwickeln: Mit den Signature-Farben kann man modische Akzente setzen und den persönlichen Style auf das nächste Level bringen.

Nach der klassischen Farbtypenlehre gibt es vier Hauptfarbtypen, die sich an den Jahreszeiten orientieren: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Dabei unterscheiden sie sich in ihrer Wärme, Sättigung und Helligkeit voneinander. Innerhalb der vier Farbtypen gibt es auch Mischtypen, da Menschen in ihren Eigenschaften einzigartig und vielfältig sind und nicht immer eindeutig einem der vier Hauptfarbtypen zugeordnet werden können. Darüber hinaus können Faktoren wie Sonnenbräune, Haarfärbung und sogar altersbedingte Veränderungen in der Haar- und Hautfarbe die Wahrnehmung des Farbtyps einer Person im Laufe der Zeit verändern.

Im Folgenden werden zwei Methoden vorgestellt, wie man einfach den individuellen Farbtyp herausfinden kann:

Was die Augenfarbe wirklich über Deinen Farbtyp sagt

Methode 1: Farbtyp bestimmen - Frühling, Sommer, Herbst oder Winter

Nach der klassischen Farbtypen-Lehre kann man seinen Farbtyp einfach selbst bestimmen, indem man seine Augenfarbe, seine Haarfarbe und seinen Teint betrachtet. Und so geht man vor:

  1. Schritt 1: Unterton bestimmen

    Zu Beginn kann man schauen, ob man einen warmen oder kühlen Unterton in der Haut hat:

    • Hat man einen gelblich, goldenen bis braunen Unterton? Dann hat man einen warmen Teint und gehört sehr wahrscheinlich zum Frühlings- oder Herbsttyp.
    • Erkennt man einen bläulichen, rosa oder grauen Unterton? In dem Fall hat man einen kühlen Teint und könnte ein Sommer- oder Wintertyp sein.

    Tipp: Fällt es einem schwer, einen warmen oder kühlen Unterton auszumachen, hat man sehr wahrscheinlich einen neutralen Unterton. Hier kann Schritt 2 mehr Aufschluss über den Farbtyp geben.

  2. Schritt 2: Haar- und Augenfarbe bestimmen

    Im nächsten Schritt kann man seine Haare und Augen genauer betrachten: Sind sie eher hell oder dunkel? Was für einen Ton haben sie?

    • Wenn man eher helle Haare (zum Beispiel Rot, Hellbraun oder Blond) mit einem goldenen Schimmer hat und auch die Augen hell und warm sind (zum Beispiel Blau oder helles Braun), könnte man ein Frühlingstyp sein.
    • Sind die Haare warm und dunkler (zum Beispiel Rot oder Braun) mit goldenem Schimmer und hat man eine warme Augenfarbe in Olivgrün oder Braun, könnte man ein Herbsttyp sein.
    • Mit hellen Haaren und kühlem Unterton (zum Beispiel Platinblond oder Braun) und Augen in hellen Nuancen wie Blau, Grün oder Grau könnte man ein Sommertyp sein.
    • Hat man dunkle Haare mit kühlem Unterton (zum Beispiel Dunkelbraun oder Schwarz) und eine intensive Augenfarbe wie Blau, Braun oder Schwarz, könnte man ein Wintertyp sein.

Methode 2: Farbtyp bestimmen - Mischtyp

Das Praktische an diesem Selbsttest ist, dass man so seinen Mischtyp herausfinden kann. Auch hierbei betrachtet man seine Augen- und Haarfarbe sowie seinen Teint. Und so funktioniert es:

  1. Schritt 1: Hauptmerkmal herausfinden

    Stelle dich vor einen Spiegel und betrachte deine Augenfarbe, deine Haarfarbe und deine Haut. Welches ist dein auffälligstes Merkmal? Hier siehst du, worauf du achten kannst:

    • hell: Teint, Haare und Augen sind hell
    • dunkel: Teint, Haare und Augen sind eher dunkel
    • kalt: Teint, Haare und Augen haben kühlen, bläulichen Unterton
    • warm: Teint, Haare und Augen haben warmen, goldenen Unterton
    • soft: Teint ist gedeckt, geringer Kontrast zwischen Augen-, Haarfarbe und Teint
    • klar: Teint und Augen sind klar und strahlend, stärkerer Kontrast zwischen Augen-, Haarfarbe und Teint

    Tipp: Damit du dich möglichst gut sehen kannst, ist es hilfreich, den Selbsttest bei Tageslicht oder an einem gut ausgeleuchteten Ort durchzuführen. Zudem ist es ratsam ungeschminkt zu sein, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.

  2. Schritt 2: Sekundäres Merkmal herausfinden

    Nachdem du dein charakteristisches Merkmal in deinem Erscheinungsbild festgestellt hast, kannst du nun ausprobieren, ob dir warme, kalte, klare oder softe Farben schmeicheln.

    • Warm oder kalt?

      Mache den Venen-Test: Erscheinen deine Venen eher bläulich-violett? Dann bist du wahrscheinlich ein kalter Farbtyp. Als warmer Farbtyp erscheinen deine Venen eher grünlich. Kannst du die Farbe der Venen nicht richtig zuordnen, hast du sehr wahrscheinlich einen neutralen Unterton. Alternativ kannst du dir auch abwechselnd Silber- und Goldschmuck vor das Gesicht halten. Bringt dich silberner Schmuck zum Strahlen, bist du ein kalter Farbtyp. Sieht Goldschmuck bei dir besser aus, bist du ein warmer Farbtyp.

    • Klar oder soft?

      Hast du bereits in deinem Hauptmerkmal warm oder kalt festgestellt, kannst du nun prüfen, ob dir klare oder softe Farben besser stehen. Bestimmt hast du Kleidungsstücke in beiden Nuancen in deinem Kleiderschrank, zum Beispiel ein kräftiges Rot oder Blau und ein gedecktes Taupe oder Grün. Stehen dir die klaren, intensiven Farben besser? Dann bist du ein klarer Farbtyp. Schmeicheln dir die gedämpften Töne mehr, bist du ein softer Farbtyp.

  3. Schritt 3: Kombiniere deine Merkmale

    Kombiniere jetzt dein Hauptmerkmal und dein sekundäres Merkmal und du erhältst deinen Mischtyp.

    • Wenn du zum Frühlingstyp gehörst, sind das deine Merkmale:
      • hell + warm: heller Frühlingstyp
      • warm + klar: warmer Frühlingstyp
      • klar + warm: klarer Frühlingstyp
    • Bist du ein Sommertyp, sind das deine Merkmale:
      • kühl + gedämpft: kühler Sommertyp
      • gedämpft + kühl: softer Sommertyp
      • hell + kühl: heller Sommertyp
    • Als Herbsttyp sind das deine Merkmale:
      • warm + gedämpft: warmer Herbsttyp
      • gedämpft + warm: softer Herbsttyp
      • dunkel + warm: dunkler Herbsttyp
    • Treffen diese Merkmale auf dich zu, bist du ein Wintertyp:
      • kühl + klar: kühler Wintertyp
      • dunkel + kühl: dunkler Wintertyp
      • klar + kühl: klarer Wintertyp

Du bist dir noch unsicher bei dem Selbsttest zur Bestimmung des Farbtyps? Gerade bei Mischtypen, die in mehrere Jahreszeiten übergehen, kann eine genaue Zuordnung herausfordernd sein. In so einem Fall kann dir eine professionelle Farbberatung helfen, deinen Farbtyp herauszufinden.

Die Farbtypen im Überblick

Nach deinem Selbsttest hast du nun sicher eine Vermutung, welcher Farbtyp zu dir passen könnte. Damit du deinen Farbtyp besser kennenlernst, stellen wir dir alle Farbtypen im Detail vor:

Frühlingstyp

Der Frühlingstyp gehört zu den warmen Farbtypen. Seine Augen können Blau, Grün oder Bernsteinfarben sein, während die Haare in einem Spektrum von Blond über Rot bis zu Braun mit goldenem Schimmer variieren können. Die Haut des Frühlingstyps ist typischerweise hell und besitzt einen warmen Unterton. Zu den Mischtypen des Frühlingstyps zählen:

  • heller Frühlingstyp (Light Spring)
  • klarer Frühlingstyp (Clear Spring)
  • warmer Frühlingstyp (Warm Spring)

In unserem Artikel „Frühlingstyp: Farben, Merkmale & Outfit-Ideen“ verraten wir dir die Besonderheiten des Frühlings-Farbtyps und die perfekte Farbauswahl. Daneben stellen wir dir auch die Mischformen vor und geben praktische Styling-Ratschläge.

Farben & Outfits für den Frühlingstyp entdecken

Sommertyp

Der Sommertyp zählt zu den kühlen Farbtypen und lässt sich an seiner verhältnismäßig blassen Haut, den hellen Augenfarben wie Blau, Grün oder Grau und den kühlen Haarfarben erkennen. Dazu zählen kalte Blond- und Brauntöne mit aschigem Unterton. Zu den Mischtypen des Sommertyps gehören:

  • kühler Sommertyp (Cool Summer)
  • heller Sommertyp (Light Summer)
  • softer Sommertyp (Soft Summer)

In unserem nützlichen Ratgeber „Sommertyp: Farben & Outfit-Ideen“ geben wir dir einen umfassenden Überblick über den Farbtyp Sommer, inklusive seiner idealen Farben. Außerdem erfährst du mehr über die Mischformen und erhältst wertvolle Tipps zum Styling, die deinen Farbtyp perfekt unterstreichen.

Farben & Outfits für den Sommertyp entdecken

Herbsttyp

Herbsttypen gehören zu den warmen Farbtypen, charakterisiert durch warme Untertöne in Haut-, Haar- und Augenfarbe. Ihre Haare schimmern in Nuancen von Braun, Rot und Gold, während die Augenfarbe von Grün bis Braun variieren kann. Der Hautton kann dabei von hell bis dunkel reichen. Zu den Varianten des Herbsttyps zählen:

  • warmer Herbsttyp (Warm Autumn)
  • dunkler Herbsttyp (Deep Autumn)
  • softer Herbsttyp (Soft Autumn)

In unserem Guide „Herbsttyp: Farbpalette & Styling-Ideen“ zeigen wir dir, was den Herbsttyp besonders macht und mit welchen Farben er am besten harmoniert. Zusätzlich lernst du die Mischformen kennen und findest Ideen für stimmige Outfits und hilfreiche Styling-Tipps.

Farben & Outfits für den Herbsttyp entdecken

Bist du ein dunkler Hauttyp, heißt das nicht automatisch, dass du ein dunkler Herbst- oder dunkler Wintertyp sein musst. Je nachdem, was deine charakteristischen Merkmale sind (zum Beispiel, wenn du warme, bronzefarbene Untertöne in deiner Haut- und Haarfarbe hast) kannst du auch einem anderen Farbtyp zugeordnet werden.

Wintertyp

Wintertypen weisen ebenfalls kühle Untertöne auf und fallen durch ihr dunkles, kontrastreiches Aussehen auf. Ihre Augen können von Graublau über Grün bis zu Schwarz reichen. Ihre Haare tendieren zu Dunkelbraun und Schwarz, wobei gelegentlich auch Blond vorkommt. Der Hautton dieser Typen variiert von hell bis dunkel. Die verschiedenen Mischtypen beim Winter sind:

  • klarer Wintertyp (Clear Winter)
  • dunkler Wintertyp (Deep Winter)
  • kühler Wintertyp (Cool Winter)

In unserem Leitfaden „Wintertyp: Merkmale, Mischformen & Outfits“ betrachten wir die charakteristischen Züge des Wintertyps, die optimalen Farbtöne und die Mischformen im Detail. Außerdem teilen wir Outfit-Ideen und Farbkombinationen, die dir besonders schmeicheln.

Farben & Outfits für den Wintertyp entdecken

Details zu den Farbtypen

Frühlingstyp

  • Teint: Warmer, pfirsichfarbener oder goldener Unterton, neigt im Sommer zu Sommersprossen.
  • Augen: Augenfarbe ist meist hell - z.B. goldgrün, blau mit warmen Nuancen oder bernsteinfarben.
  • Haare: Honigblond bis kupferblond, sowie mittel- bis dunkelbraun mit goldenem Schein.

Sommertyp

  • Teint: Der Sommertyp hat eine rosig zarte Haut mit bläulicher Nuance. Entgegen des Namens muss dieser Farbtyp sehr auf seine Haut aufpassen: Sonnenbrand und graubraune Sommersprossen können schon nach kurzen Sonnenbädern auftreten.
  • Augen: Kühle Töne wie Blau, Blaugrün oder Grau. Selten sind braune Augen mit einem kühlen Stich.
  • Haare: Häufig (hell-)blond, platinblond oder braun mit aschigem Unterton.

Herbsttyp

  • Teint: Der Herbsttyp ist das Pendant zum Frühlingstyp - auch ihn kennzeichnen warme Nuancen mit goldenem Ton.
  • Augen: Von Brauntönen in allen Schattierungen über Olivgrün bis hin zu Grüntürkis.
  • Haare: Charakteristisch sind Braun- oder Rottöne bis hin zu dunklem Mahagoni.

Wintertyp

  • Teint: Nicht immer zeichnet sich der Wintertyp durch einen Schneewittchen-Look aus. Neben dem hellen Porzellanteint gibt es Wintertypen mit olivfarbenem Unterton, die im Sommer schnell braun werden.
  • Augen: Alle Blau- oder Brauntöne mit einem kühlen Unterton.
  • Haare: Dunkelbraun oder schwarz, kann schnell ergrauen.

Die 12-Jahreszeiten-Farbtypenlehre

Nur selten passt jemand genau in das Bild eines Farbtyps des vier Jahreszeiten - Systems. Hier kommt das 12 Jahreszeiten System zum Einsatz: Hast du zum Beispiel herausgefunden, dass Du ein Sommertyp sein müsstest, aber deine Haut weder einen kühlen noch einen warmen Unterton hat, oder der kühle Unterton zwar da ist, aber die Haare wirken nicht immer aschig, sondern schimmern in der Sonne doch leicht rötlich oder golden dann könntest Du ein Soft-Summer-Typ sein - ein Mischtyp zwischen Sommer und Herbst.

Dabei werden die Grundtypen in jeweils drei Untertypen aufgeteilt:

  • Clear (Klar): Diesem Typ werden klare Farben zugeordnet. Egal ob hell oder dunkel, warm oder kalt.
  • Soft (Weich/Gedämpft): Generell gedämpfte Farben, egal ob hell oder dunkel, warm oder kalt.
  • Cool (Kalt): Generell kalte Farben, egal ob hell oder dunkel, klar oder gedämpft.
  • Warm (Warm): Warme Farben, egal ob hell oder dunkel, klar oder gedämpft.
  • Deep (Tief/Dunkel): Generell dunkle Farben, egal ob warm oder kalt, klar oder gedämpft.
  • Light (Hell): Helle Farben, egal ob warm oder kalt, klar oder gedämpft.

Es gibt auch im 12-Jahreszeiten-System verschiedene Bezeichnungen und Herangehensweisen. So findest du anstelle der Bezeichnung „Clear“ oft „Bright“ und anstelle von „Deep“ „Dark“. Ebenso wird manchmal nicht nach „Cool“ und „Warm“-Typen eingeteilt, sondern die jeweilige Jahreszeit als „True“ bezeichnet. Diese Einteilung geht meistens davon aus, das die „True-Jahreszeit“ die Grund-Jahreszeit Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist. Die Untertypen Clear, Soft, Deep und Light werden dabei als Mischtypen angesehen.

Nach meiner Erfahrung wird das 12-Jahreszeiten-System am besten als eigenständiges System angewandt und gesehen. Es gibt keinen “echten” Frühling, Sommer, Herbst oder Winter und dazu jeweils zwei Mischtypen. Vielmehr kann man die Bezeichnungen wörtlich nehmen. Es gibt also z.B. den kühlen, den dunklen und den klaren Wintertyp. In der Regel findet sich für jeden ein “am besten passender” Typ. Das heißt jedoch nicht, dass jeder genau die Merkmale hat die zu diesem Typ gehören. Ein Deep Winter kann z.B. doch etwas klarer oder kühler sein als durchschnittlich. Ein Clear Winter kann z.B. etwas wärmer sein als typisch und die Pinktöne der Palette passen nicht so gut. Oder andersrum kühler sein und die Rottöne schmeicheln ihm nicht so sehr.

Bist du so ein “Farbtyp mit untypischen” Merkmalen kann es schwierig sein deinen Farbtyp selbst zu bestimmen.

Für ein besseres Verständnis des Systems schauen wir und das Jahreszeiten-Rad am Beispiel der Farbe grün einmal genauer an. Hier erkläre ich die Grundsätzlichen Merkmale der 6 Untertypen.

Die Clear- und die Soft-Typen liegen jeweils diagonal zueinander auf dem Kreis. Das liegt einfach daran, dass bei 12 Farbtypen die 3 Hauptkriterien (Temperatur, Helligkeit und Sättigung) regelmäßig und im Verhältnis zueinander auf einem Kreis aufgeteilt werden müssen. Das Kriterium “Sättigung” ist in den Viertelkreisen zu finden und bestimmt die Clear- und Soft-Typen, darum liegen sie diagonal zueinander.

Farbtypen mit den gleichen Hauptkriterien nennen wir “Schwestertypen”. Sie kommen immer aus unterschiedlichen Jahreszeiten und liegen im Jahreszeiten-Rad nebeneinander oder, im Falle der Clear- und Soft-Typen diagonal zueinander. Jeder Farbtyp kippt in seinem Aussehen ein wenig in seinen Schwestertyp.

Merkmale der Untertypen

  • Clear (Klar): Winter und Frühling als gegenüberliegende Jahreszeiten haben die Klarheit der Farben als Gemeinsamkeit. In den Schwestertypen verstärkt sich diese Eigenschaft, darum sehen Clear-Typen nicht gut in gedämpften Farben aus. Die gegensätzlichen Eigenschaften von kalt-warm und dunkel-hell schwächen sich etwas ab, so dass der Clear Winter helleres blau und gelb tragen kann - so lange Gelb nicht die Hauptfarbe ist. Der Clear Spring verträgt auch dunkleres Lila und kühleres blau. Clear-Typen haben meist einen großen Kontrast zwischen Haaren, Haut und Augen, ihre Augen sind klar mit ausgeprägtem Augenweiß.
  • Soft (weich/gedämpft): Sommer und Herbst als gegenüberliegende Jahreszeiten haben die Gedämpftheit der Farben als Gemeinsamkeit. Die Gemeinsamkeit verstärkt sich in den Schwestertypen. Darum sehen Soft-Typen eher unvorteilhaft in klaren Farben aus. Die Gegensätze warm-kalt und hell-dunkel schwächen sich ein klein wenig ab. So kann der Soft Summer z.B. dunkle Beerentöne tragen. Soft-Typen haben einen sehr geringen Kontrast zwischen Augen, Haar- und Hautfarbe. Oft dominiert weder kalt noch warm als Unterton von Haut und Haaren.
  • Light (Hell): Light-Typen haben, wie der Name schon sagt, helle Haut, Haare und Augen. Die Haarfarbe kann dabei alle Variationen bis hin zu hellem aschbraun haben. Auch die Augenfarbe ist sehr hell, sogar ein helles braun ist möglich. Frühling und Sommer haben als Gemeinsamkeit die hellen Farben, die sich in den Schwestertypen Light Spring und Light Summer verstärkt.
  • Deep (Tief/Dunkel): Dunkles Haar und dunkle Augen sind charakteristisch für die Deep-Typen, der Hautton kann dabei variieren. Die Haarfarben reichen von kastanienbraun bis schwarz in allen Variationen, auch dunkles bernstein ist möglich. Die Augenfarbe ist ebenfalls dunkel (schwarz-braun, dunkelbraun, mittelbraun, dunkle Hazel Eyes oder dunkelgrün) aber auch ein dunkles blau ist möglich wenn es nicht sehr klar oder funkelnd ist. Die dunklen Farben verstärken sich gegenseitig, warm-kalt und klar-gedämpft heben sich ein wenig auf.
  • Warm (Warm): Typen mit “Warm” als Hauptmerkmal haben einen warmen (rot oder goldenen) Ton in Haut und Haaren. Die Haarfarben reichen von goldenem rot und bernstein bis zu erdbeerblond und mittlerem kastanienbraun. Warmes mittelbraun, topaz, helle Hazel Eyes und olivgrün sind die Augenfarben. Bei diesen Schwestertypen verstärkt sich die Eigenschaft warm. Kalte Farben sind für Warm Autumn und Warm Spring also ausgeschlossen. Dunkel-hell und gedämpft-klar schwächen sich ein wenig ab, darum kann der Warm Autumn auch hellere, warme Grün- und Beigetöne tragen.
  • Cool (Kalt): Cool-Typen haben in der Regel keine warmen Untertöne in Haut, Haaren und Augen. Manchmal können Haut oder Augen eher neutral-kühl sein. Jedoch niemals beides. Die Hautfarbe kann dunkel oder hell sein, die Haarfarbe schwarz-blau, mittleres oder dunkles asch-braun, silber-blond oder salz-und-pfeffer (bei ergrautem Haar). Die Augenfarben haben ein relativ geringes Spektrum von dunklem braun, kühlen Hazel Eyes, schwarz-grau und grau bis grau-blau.

Haarfarben für die Farbtypen

Egal, ob es um Mode oder unsere Haarfarbe geht: Wenn wir wissen, was uns steht, sehen wir viel frischer und strahlender aus. Die richtige Farbe kitzelt das Beste aus dir heraus.

Frühlingstyp

Die ideale Haarfarben für den Frühlingstyp sind goldblond, flachsblond, kupfer. Mittelbraunes Haar ist gut für blonde Strähnen geeignet. Aschtöne, platin, schwarz oder dunkelrot sind grundsätzlich zu vermeiden.

Sommertyp

Bei den Haarfarben gilt für den Sommer: Ein kühles Blond, ein aschiges Mittelblond oder ein kühles , aber nicht zu dunkles Braun, auch ein natürliches grau. Zum kühlen Blond passen natürlich rosafarbige, sowie aschige und bläuliche Reflexe oder Pastellcolorationen.

Sommer/Winter-Mischtyp

In diesen Haarfarben sieht der S/W Mischtyp sehr gut aus: Kühle Blondtöne, ein aschiges mittelblond, sowie auch kühle Brauntöne, Bordeaux und violett unterlegte Rottöne. Das Ergrauen sieht bei den meisten Mischtypen nicht so attraktiv aus und könnte abgetönt werden.

Wintertyp

Tanjas ideale Haarfarben sind schwarz, blauschwarz, silbergrau, blaurot, dunkelbraun, weiss (sie war die einzige, der unsere bisherigen Blusen stand...). Dem Winter stehen blonden Strähnen nicht, ebenso wenig kupferrot.

Herbsttyp

Sarahs ideale Haarfarben sind kastanienbraun, karottenrot, kupfer und honigblond, dunkelbraun und hellbraun. Die Übergangszeit zum grauen Haar ist für den "Herbst" nicht attraktiv und sollte abgetönt werden. Ist das Haar dann total ergraut, hat es einen schönen warmen Ton.

Frühling/Herbst Mischtyp

Die idealen Haarfarben sind: Goldblond, goldbraun, hellbraun, kastanienbraun, Kupfer.

Diese Aufstellung ersetzt in keinem Fall die persönliche Beratung einer kompetenten ausgebildeten Beraterin!

tags: #Sommer #Herbst #Mischtyp #Haarfarbe #Beratung

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