Beste Pomade für lange Haare im Test: Tipps und Empfehlungen

Pomade, ein traditionelles Haarstylingprodukt, hat sich über Generationen bewährt. Ursprünglich aus natürlichen Fetten und ätherischen Ölen hergestellt, bietet sie heute eine Vielzahl an Formulierungen für verschiedene Haartypen. In der modernen Haarpflege ist Pomade ein Begriff, der für ein breites Spektrum an Haarstylingmitteln steht. Ursprünglich aus tierischen Fetten und duftenden Ölen hergestellt, haben sich diese Produkte seit dem 19. Jahrhundert stark weiterentwickelt. Heute sind sie in verschiedenen Konsistenzen und Stärken erhältlich, von wasserbasierten, leicht auswaschbaren Varianten bis hin zu ölbasierten Produkten, die einen stärkeren Halt bieten.

Der Ursprung von Haarpflegeprodukten, die der heutigen Pomade ähneln, lässt sich bis ins antike Ägypten zurückverfolgen, wo bereits ähnliche Substanzen für das Haarstyling verwendet wurden. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Rezeptur stetig weiter. Im 20. Jahrhundert erlebten diese Produkte ihre Blütezeit, als sie insbesondere in den 1920er bis 1950er Jahren für klassische Frisuren wie den Pompadour oder Slick-Back Look verwendet wurden.

Beliebt für ihren Glanz und ihre Konsistenz, eignet sie sich ideal für gestylte Frisuren. Im Gegensatz zu Gelen oder Sprays ermöglicht sie ein flexibles Styling, ohne das Haar zu verhärten. Ihr einzigartiger Vorteil liegt in der Anpassungsfähigkeit: Sie lässt sich leicht einarbeiten und verleiht dem Haar Struktur, ohne es zu beschweren. Ideal für sowohl kurze als auch mittellange Haarschnitte, ist sie ein klassisches Stylingmittel, das sich ständig weiterentwickelt.

Haarstylingprodukte wie Pomade ermöglichen eine Vielzahl an Frisuren, von zeitlosen Klassikern bis hin zu modernen Variationen. Beliebt sind insbesondere gestylte Rückwärtsfrisuren, der sogenannte Slick-Back, sowie voluminöse Pompadours. Diese Stylings profitieren von der Glätte und dem Glanz, den solche Produkte verleihen. Auch für feinere Haarstrukturen eignen sie sich hervorragend, da sie das Haar nicht beschweren, sondern ihm eine natürliche Textur verleihen.

Die Anwendung ist einfach, erfordert jedoch ein wenig Übung und Know-how. Wichtig ist es, die richtige Menge zu verwenden: Zu viel Produkt kann das Haar beschweren und fettig wirken lassen. Eine kleine Menge wird zwischen den Handflächen verrieben und gleichmäßig im Haar verteilt. Die Anwendung auf feuchtem Haar sorgt für einen glatteren Look, während die Anwendung auf trockenem Haar mehr Textur und Volumen ermöglicht.

Pomade Frisuren Männer Undercut und Seitenscheitel

KLASSISCHE POMADE – ANWENDUNG

Alternativen zu Pomade

Auf der Suche nach einer zuverlässigen Alternative für einen starken Halt, die nicht das klassische Stylingmittel ist? Es gibt eine Vielzahl von Produkten auf dem Markt, die Ihnen helfen können, Ihren gewünschten Look zu erreichen. Haarwachse bieten beispielsweise eine ähnliche Textur und Haltbarkeit, sind aber oft leichter auswaschbar. Mattierende Pasten und Tonprodukte sind ideal für einen natürlichen Look ohne Glanz. Für extra Volumen und Haltbarkeit können Sie auch zu Haarsprays greifen, die zusätzlich vor Feuchtigkeit schützen.

Neben Gel, Paste, Pomade oder Schaum bietet Haarwachs eine vergleichsweise flexible und natürlich wirkende Möglichkeit, der Frisur einen soliden Halt zu verpassen. Die meisten Produkte richten sich an eine Zielgruppe mit kurzen bis mittellangen Haaren, oft, wenn auch nicht immer, mit klassisch »männlichen« Geruchsnoten. In der Praxis können die Resultate aber recht unterschiedlich ausfallen: Je nach Haartyp und gewünschter Frisur kann ein Wachs ideal bis weniger geeignet sein. Zudem ist die Anwendung entscheidend: Je nach Menge und Vorarbeit (z. B. Waschen) hinterlässt ein Wachs fluffig-leichte bis spröd-harte Mähnen.

Vorstellung einiger Haarwachs-Produkte

  • Syoss Haarwachs 3in1 Max Hold: Es ist schön geschmeidig, cremig und lässt sich hervorragend in das Haar einarbeiten. Dort entfaltet es dann seine angenehm süßliche Duftnote. Die kann für Männer wie Frauen gleichermaßen interessant sein. Die Frisur lässt sich locker in die gewünschte Richtung manövrieren - und bleibt dann auch dort. Dabei klebt nichts oder härtet unangenehm aus. Einen Pluspunkt verdient sich das Wachs durch feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe.
  • Da‘ Dude Da‘ Wax: Schon durch seine chicen Bambustiegel heraus. Der enthält eine appetitlich anmutende Creme mit sanft-kühlem Geruch. Das Haar lässt sich damit vorzüglich bearbeiten, sei es in einzelnen Strähnen oder mit breit nach oben gestyltem Look.
  • Swiss-O-Par Kokos Haarwachs: Versprüht einen Kokos-Duft - angenehm, wie wir finden, selbst ohne explizite Kokos-Fans zu sein. Der Halt ist nicht besonders stark, dafür klebt bei dem Wachs mit der Konsistenz von Vaseline nichts. Dieser Kompromiss eignet sich besonders für entspannte Styles an schwitzigen Sommertagen. Positiv sticht hervor, dass das Kokos-Haarwachs auf PEG-Derivate und reizende Alkohole verzichtet und eine geringe Zahl an Duftstoffen aufweist.
  • American Crew Fiber: Ein Haarwachs auf den Markt, das bis heute als Klassiker gilt. Von der Konsistenz her handelt es sich um ein mittelhartes Wachs, das sich gut in den Fingern verreiben und anschließend in die Haare einarbeiten lässt. Dort hält es die Frisur mit mattem Finish in Form, ohne deswegen an Flexibilität einzubüßen.

Wer eine gut haltende Frisur ohne Helm-Look möchte, könnte mit Haarwachs genau richtig liegen - es formt, strukturiert und lässt dem Haar dennoch Raum zum Atmen. In der Regel hält es den ganzen Tag oder sogar noch länger. Zudem fällt es durch seine interessanten Gerüche auf: Die Bandbreite reicht von kühlen Düften für Männer bis zu angenehm süßlichen Kombinationen. Manchmal fallen die Gerüche jedoch auch negativ auf.

Anwendung von Haarwachs

Die Anwendung ist weitgehend intuitiv: Man zerreibt einen Klecks Wachs in den Fingerspitzen und massiert ihn ins Haar. Zunächst lohnt es sich, zu prüfen, ob Haarwachs überhaupt das passende Produkt für die eigene Mähne ist. Ideal eignet es sich für kurzes bis mittellanges Haar, das sich damit hervorragend nach oben oder in Form stylen lässt, häufig in Verbindung mit einem stylishen Bart. Die Haare sollten dabei einigermaßen voll sein - bei dünnem und sehr feinem Haar kann Wachs beschwerend wirken. Auch für Locken ist es nur bedingt geeignet.

Der Vorteil von Wachs liegt in seiner Flexibilität: Es fixiert die Frisur auch nach mehreren Stunden und bleibt dennoch formbar. Das ist praktisch, wenn man beispielsweise unterwegs zwischendurch vor dem Spiegel noch einmal die Frisur zurechtrücken oder Texturen hervorheben möchte. Je nach Produkt reicht das Finish von einem natürlichen Matt bis zu einem dezenten Glanz. Dazu zählt etwa Haargel, das typischerweise ein glänzendes Finish erzeugt. Im Vergleich zu Wachs bietet es stärkeren Halt und ermöglicht präzises Stylen einzelner Strähnen.

Haarpasten sind dem Wachs näher als Gel, unterscheiden sich jedoch in Konsistenz und Wirkung. Sie sind meist cremiger, leichter und dadurch besser für locker wirkende, natürliche Frisuren geeignet. Auch feines oder welliges Haar lässt sich mit einer Paste oft einfacher und unauffälliger stylen. Die Grenzen zwischen Wachs und Paste sind dabei nicht immer ganz eindeutig. Pomaden wiederum zeichnen sich durch ihr stark glänzendes Finish und intensiven Halt aus.

Haarwachs Anwendung

Je nach gewünschtem Style, Haartyp und Haarlänge kann die Anwendung sehr unterschiedlich ausfallen. Allgemein schadet es nicht, sich an die Angelegenheit langsam heranzutasten und zu schauen, welche Mengen und Techniken am besten zur eigenen Frisur passen.

Tipps zur Anwendung

  • Nicht zu nasses Haar: Bei richtig nassem Haar ist es kaum möglich, das Wachs präzise zu verteilen, geschweige denn, der Frisur Form zu verpassen.
  • Geringe Menge: Meist reicht es, einen kleinen Klecks in das Haar zu geben. Eine größere Menge gibt der Frisur zwar Festigkeit, aber sie kann dadurch fettig wirken und ist auch schwieriger zu formen und weniger flexibel. Oft verursacht viel Wachs einen »Crunch«-Effekt, also eine harte Schicht, die sich um die Haare legt und sie »knusprig« macht.
  • In den Händen anwärmen: Die Konsistenz von Wachs reicht von cremig bis hart. Zur Nutzung sollte man eine Fingerspitze in das Wachs tauchen und es dann in den Händen leicht zerreiben. Je nach gewünschtem Look kann man das Wachs über die ganze Handfläche verteilen, um es dann großflächig einzuarbeiten oder an den Fingerkuppen für einen feineren Anstrich.
  • Auftragen: Mit welcher Technik man das Wachs einmassiert, hängt stark vom gewünschten Look ab. Um Volumen aufzubauen, kann es helfen, an den Haarwurzeln anzusetzen und das Wachs nach oben zu streichen. Dies gelingt mit bloßen Händen oder - gerade für feinere Texturen - mithilfe eines Kamms. Für eng anliegendes Haar (»Sleek-Look«) muss das Haar bis zu den Enden vollständig gewachst werden. Mit den Fingern - gegebenenfalls beim Föhnen - lassen sich Texturen herstellen, etwa für einen »Messy-Look« oder kontrolliertes Haar.
  • Extras: Das Wachs kann auch in Verbindung mit anderen Pflege- und Styling-Produkten verwendet werden, etwa Conditionern für trockene Haare oder Salzwassersprays und Textursprays, um der Frisur einen strukturierteren Look zu geben. Alternativ lassen sich zum Beispiel auch Haarspray, Schaumfestiger oder Gel anwenden, für einen festeren, »versiegelnden« Halt. Wir empfehlen aber, sparsam mit zusätzlichen Produkten umzugehen.
  • Auswaschen: Der bereits gewachsten Frisur kann nachträglich mit ein bisschen Wasser neue Form verliehen werden. Um das Wachs aber restlos aus dem Haar zu bekommen, ist es notwendig, es mit Shampoo zu waschen.

Inhaltsstoffe und mögliche Risiken

Viele Produkte enthalten Polyethylenglykol (PEG) oder dessen Derivate. Im Allgemeinen sind diese synthetischen Polymere recht gut für die Haut verträglich. Doch in manchen Fällen können sie Hautirritationen begünstigen und allergische Reaktionen hervorrufen oder in seltenen Fällen sogar Überempfindlichkeitsreaktionen - bis hin zu anaphylaktischen Schocks - auslösen. In der Umwelt gelten sie zudem als biologisch schwer abbaubar. Personen, die zu Hautirritationen neigen, sollten PEG-Produkte meiden.

Auch Alkohole, wie Ethanol, können die Haut reizen und austrocknen. Doch nicht jede Form von Alkohol ist schädlich für die Haut. Fettalkohole wie Cetyl Alcohol wirken pflegend und rückfettend. Hautirritationen können zudem durch Parfums, Aromen und Farbstoffe entstehen - sogar wenn sie aus natürlichen Extrakten stammen.

Nicht in die Bewertung einfließen lassen wir Mineralölprodukte wie Petrolatum oder Paraffinum Liquidum. Diese können potenziell toxische aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) enthalten. Bei Anwendung auf der Haut sind sie laut Bundesinstitut für Risikobewertung jedoch sicher.

Aufgrund vieler bedenklicher Inhaltsstoffe hat Ökotest in einem Test zu Haarstyling-Produkten 2022 etwa ein Drittel der Kandidaten mit »mangelhaft« oder »ungenügend« durchfallen lassen. Für Verbraucher bietet dies aus unserer Sicht aber nur bedingt eine Orientierung, da auch Inhaltsstoffe als bedenklich eingestuft wurden, bei denen eine Toxizität bei Anwendung auf der Haut nicht feststeht. Auch häufig bemängelte Auswirkungen auf die Umwelt sind nur rudimentär erforscht.

Um das Risiko von Hautreizungen und allergischen Reaktionen zu verringern, sollten keine zu großen Mengen der Produkte aufgetragen werden. Wenn sich Jucken und Rötungen auf der Kopfhaut bemerkbar machen, sollte das Produkt nicht mehr angewandt werden.

Vorstellung einiger Haarwachs-Produkte im Detail

Syoss Haarwachs 3in1 Max Hold

Das Syoss Haarwachs 3in1 Max Hold riecht nach der Meinung meisten der Kollegen und Kolleginnen unserer Redaktion hervorragend - wie ein schöner sommerlicher Duft: Leicht süßlich, mit einer zimtigen Note erinnert der Duft etwas an ein Marshmallow. Jedermanns Geschmack trifft der Geruch des Syoss aber trotzdem nicht: So fällt auch die Aussage, der Geruch sei »zu künstlich« oder »zu intensiv«.

Dieser Eindruck verstärkt sich im Praxistest durch die formidable Anwendung und das Endergebnis. Das Wachs ist schön weich und cremig. Es fällt uns damit sehr leicht, es in das Haar einzuarbeiten. Dort klumpt und klebt es nicht, hält die Frisur dennoch schön in Form und gibt ihr einen guten Halt. So können wir auch einzelnen Strähnen eine Richtung geben. Der Hersteller verspricht »keine Rückstände und kein Verkleben« bei »mega starkem Halt«.

Daneben verdient sich das Haarwachs von Syoss sich durch hautförderliche Eigenschaften einen Pluspunkt. Der Hersteller verspricht eine Kombination aus Panthenol und Niacinamide. Diese beiden Wirkstoffe verleihen dem Haar Glanz und der Haut Feuchtigkeit. Zudem wirken sie entzündungshemmend.

Das namensgebende 3in1-Versprechen von maximalem »Style«, »Care« und »Strength«, löst das Syoss Max Hold Wax entsprechend ein. Insgesamt handelt es sich bei dem Max Hold Wax um ein Haarwachs, das eine gute Balance zu einem vernünftigen Preis bietet, weshalb wir es zum Testsieger küren. Es ist als cremiges Wachs leicht anzuwenden, riecht gut und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Das Wachs enthält die PEG-Derivate Steareth-2, Steareth-21 und Oleth-20. Sie können allergische Reaktionen auslösen. Bislang gibt es keine weiteren seriösen Tests von unserem Testsieger. Im Ökotest 04/2022 wurde das nahezu namensgleiche Gel »Syoss Max Hold Gel High Shine« getestet. Aufgrund von Formaldehyd/-abspaltern und PEG/PEG-Derivaten wurde es als ungenügend bewertet.

Da‘ Dude Da‘ Wax

Das Da‘ Wax von Da‘ Dude kommt in einem ansprechenden Bambus-Tiegel - im Badezimmer oder dem Friseur-Salon stellt es unserer Meinung nach einen schönen Hingucker dar. Das Gefäß ist überdurchschnittlich groß und enthält eine entsprechend üppige Füllmenge von 100 Millilitern, beziehungsweise 96 Gramm.

Auch der Blick ins Innere der Dose offenbart ein äußerst wertiges Produkt. Das Wachs ist schön gelb-weiß cremig und weich. Damit lässt es sich hervorragend auf die Finger auftragen und gut portioniert in die Haare einstreichen. Der Geruch gehört mit zu dem besten, was wir aus der Geruchswelt für die männliche Zielgruppe testen durften. Angenehm kühl und frisch wie ein After Shave, dabei keineswegs unangenehm aufdringlich oder übertrieben intensiv.

Die Liste der Inhaltsstoffe ist überschaubar knapp, teils basiert das Haarwachs auf Bienenwachs (Cera Alba) und Carnauba, jedoch auch Petrolatum.

Und tatsächlich meldet sich zwei Stunden nach unserer Anfrage Da‘ Dude’s »Cofounder und Top Stylistin« Angelika Young auf Englisch mit Empfehlungen zur Anwendung. Dem Tester mit kurz bis mittellangem Haar rät sie, eine erdnussgroße Menge Wachs auf die Finger aufzutragen, 15 bis 20 Sekunden in den Handflächen aufzuwärmen und dann von hinten nach vorn in das trockene Haar einzuarbeiten.

Das Da‘ Wax hat uns in unserem Test vollständig überzeugt, sei es in den Punkten Styling, Geruch oder Verträglichkeit. Dafür kostet es auch ein Vielfaches von Produkten aus der einfachen oder selbst mittleren Kategorie.

Swiss-O-Par Kokos Haarwachs

Kokos-Geruch ist eigentlich nicht jedermanns Sache - auch nicht die unseres Testers. Umso überraschender schnitt das Swiss-O-Par Kokos Haarwachs ab. Im Tiegel riecht es gewiss intensiv, aber erst einmal im Haar verteilt, gibt es diesem über den Tag hinweg einen unaufdringlich milden Duft.

Anders als die meisten anderen Haarwachse klebt es damit nicht im Geringsten, was schon angenehm beim Auftragen auf die Fingerkuppen ist und erst recht im Haar, das bei der Anwendung trocken sein sollte. Dort hält das Wachs relativ gut, etwas fester und strukturierter könnte es sicherlich sein. Dafür sind aber auch keine Rückstände in der Frisur zu spüren und es lässt sich leicht auswaschen.

Der Hersteller wirbt mit »reinem Kokosöl«. Das bedeutet aber nicht, dass es sich hierbei um ein Naturkosmetik-Produkt handelt, denn es enthält Petrolatum. Ökotest hat das Produkt für die darin enthaltenen aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffe durchfallen lassen.

In puncto Inhaltsstoffe möchten wir das Kokos-Haarwachs aber durchaus positiv hervorheben: Darin finden sich weder PEG-Derivate, noch reizende Alkohole (In Online-Shops wird teils angegeben, dass das Produkt PEG-8 enthalten würde. Diese Information stammt vermutlich aus einer älteren Mixtur). Auch im Hinblick auf Duftstoffe ist die Liste überschaubar. Hier wird neben dem pflanzlichen Coumarin lediglich »Parfum« angegeben, ohne genauere Definition.

American Crew Fiber

American Crew Fiber ist ein Klassiker unter den Haarwachsen. 1995 auf den Markt gebracht, gehört es mit seinem schwarz-blauen Tiegel zur festen Ausstattung vieler Friseursalons. Entsprechend riecht es kühl-zitronig.

Manchen unserer Redaktions-Kollegen und Kolleginnen wirkt der Geruch zu intensiv oder künstlich, andere hingegen mögen ihn. Unser Tester selbst empfindet ihn als sehr angenehm.

Mehr braucht es tatsächlich nicht. Das Wachs hat eine recht dicke Konsistenz, man nimmt eine Fingerspitze und wärmt sie in den Händen an. So lässt es sich gut in die Haare einarbeiten. Es klumpt nicht, hinterlässt keine Spuren und ist nicht zäh, allerdings klebt es ganz schön an den Händen und in den Haaren. Mit der Menge sollte man also wirklich behutsam umgehen.

Mit dem Ergebnis sind wir aber zufrieden: Der Look ist matt schimmernd, wirkt weder fettig noch spröde. Der Halt ist fest, aber nicht steif, die Frisur lässt sich damit gut in Form bringen. Selbst am nächsten Tag sitzt der Style. Wir müssen das American Crew Fiber schon mit Seife auswaschen, um es wirklich herauszubekommen.

Tigi Bed Head For Men Matte Separation Workable Wax

Das Matte Separation Workable Wax von Tigi Bed Head For Men kommt in einem chicen, silbernen Tiegel, wenngleich er anfällig für kleine Beulen ist. Das darin enthaltene Wachs ist relativ hart: Es ist erst mal ein leichter Druck nötig, um überhaupt etwas davon aus der Dose zu bekommen. Danach lässt es sich aber gut in den Fingern zerstreichen und in die Haare einarbeiten.

Die daraus geformte Frisur sitzt einwandfrei, sie lässt sich gut bearbeiten. Sie wirkt natürlich und nicht zu steif oder klebrig mit einem matten Finish.

Wasserbasierte Pomaden

Ein Pomade auf Wasserbasis ist ein Pomade, der anstelle von Öl auf Wasser basiert. Ein Pomade auf Wasserbasis kommt heutzutage den Qualitäten eines Pomade auf Ölbasis ziemlich nahe, hat jedoch einen sehr großen Vorteil gegenüber dem Ölbasierte Pomade. Pomaden auf Wasserbasis haben einen schönen Glanz, können jedoch weniger den 'Wetlook'-Stil erzeugen. Dennoch sind die Pomaden auf Wasserbasis heutzutage so unglaublich gut formuliert, dass die Halt und Haltbarkeit genauso gut sind wie bei einem Pomade auf Ölbasis. Wir können wohl sagen, dass ein Pomade auf Wasserbasis das Beste aus beiden Welten ist. Das kann je nach Produkt variieren.

Natürlich solltest du immer im Hinterkopf behalten, was dir selbst an einem Pomade auf Wasserbasis wichtig ist. Möchtest du einen niedrigen, mittleren oder hohen Halt? Möchtest du einen natürlichen Pomade auf Wasserbasis? Suchst du nach einem hohen, mittleren oder niedrigen Glanz? Ist es dir wichtig, dass ein Pomade vegan ist? Beantworte diese Fragen für dich selbst und stöbere dann in der obigen Top 10 der Pomade auf Wasserbasis!

Natürlich sind einige wasserbasierte Pomaden beliebter als andere. Dies ist personenabhängig, aber unsere Allzeit-Favoriten sind oben für dich aufgelistet! Hier sind unter anderem Top-Marken wie Firsthand Supply, Shear Revival und Lockhart’s vertreten.

Bist du begeistert und möchtest so schnell wie möglich loslegen? Zeit, einen Pomade auf Wasserbasis zu kaufen. Bestelle den Pomade auf Wasserbasis für Männer bei The Alpha Men. Wenn du vor 21:00 Uhr bestellst, hast du deine Produkte schon am nächsten Tag im Haus!

Vorteile von Haarstyling-Produkten

Vorteile von Haarstyling-Produkten sind Vielseitigkeit, Halt und Kontrolle, Textur und Volumen, Kreativität und Anpassungsfähigkeit.

Weitere Haarstyling-Produkte im Test

ÖKO-TEST hat zehn Haarstylingprodukte getestet und die Inhaltsstoffe untersucht. Das Logona Mann Haar Gel Bio Gingko & Coffein wurde als einziges Naturprodukt im Test zum Sieger gekürt. Das Wellaflex Men Visible Effects Gel erreichte den zweiten Platz. Drei Produkte erhielten eine Bewertung "ungenügend" aufgrund von bedenklichen Inhaltsstoffen wie PEG/PEG-Derivaten und Parabenen.

Einige der wichtigsten Hersteller von Haarstyling-Produkten sind L'Oréal Paris, Schwarzkopf, Redken, Wella Professionals und TRESemmé. Diese Marken bieten eine breite Palette von Produkten für verschiedene Haartypen und -bedürfnisse an.

Produkt Preis ca. Hauptbestandteile Ohne Mikroplastik
Charlemagne Original Pomade 18 € Castor Oil, Wachs Ja
Uppercut Deluxe Matte Pomade 22 € keine Angabe keine Angabe
Charlemagne Premium Matte Pomade 18 € Vaseline, Wollwachs Nein
Sweet Georgia Brown Hair Dressing Pomade 22 € Vaseline, Wollwachs, Mikrowachs Nein
Suavecito Pomade 16 € Bienenwachs Nein

tags: #beste #Pomade #für #lange #Haare #Test

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