Dichtes und gesundes Haar gilt für viele Frauen als Symbol für Attraktivität und Selbstbewusstsein. Allerdings können äußere Faktoren, wie die Einnahme oder das Absetzen der Antibabypille, zu diffusem Haarausfall führen.
Bei Solera® handelt es sich um ein hormonales Empfängnisverhütungsmittel zum Einnehmen. Die Antibabypille wirkt mit zwei Hormonen und wird daher auch als kombiniertes Kontrazeptivum bezeichnet. Als kombiniertes orales Kontrazeptivum wirkt Solera® über zwei den weiblichen Geschlechtshormonen verwandte Inhaltsstoffe: das künstlich erzeugte Gestagen Chlormadinon (in Arzneimitteln als Chlormadinonacetat) und das Östrogen Ethinylestradiol. Eine Solera®-Filmtablette enthält jeweils 2 mg Chlormadinonacetat und 0,03 mg Ethinylestradiol.
Das synthetisch erzeugte Gelbkörperhormon Chlormadinon und das Östrogen Ethinylestradiol sind in allen 21 Filmtabletten einer Zykluspackung gleich dosiert. Solera® gehört damit zu den Einphasenpräparaten.
Laut Pearl-Index werden von 1.000 Frauen, die ein Jahr lang regelmäßig und nach Vorschrift die Pille einnehmen, maximal zwei bis sieben Anwenderinnen schwanger. Deswegen kann Solera® von Frauen eingenommen werden, die sich vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen möchten.
Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die Einnahme der Pille, also orale Kontrazeptiva, diffusen Haarausfall verursachen kann. Mit der „Antibabypille“ (orales Kontrazeptivum) wird der Eisprung künstlich durch Hormone (Östrogen und Gestagen) unterbunden. Dieser Eingriff in den Hormonhaushalt löst bei manchen Frauen, die genetisch bedingt anfällig für Haarausfall sind, Haarverlust aus - während der Einnahme oder beim Absetzen der Pille.
Ein Grund dafür sind bestimmte Gestagene, die in der Pille enthalten sind. Diese künstlich hergestellten Hormone ähneln dem Schwangerschaftshormon Progesteron, kommen jedoch im natürlichen Hormonhaushalt des Körpers nicht vor. Einige Gestagene, die eine androgene Wirkung haben, können diffusen Haarausfall begünstigen.
Die Pille hat bei Beginn der Einnahme meist zunächst einen positiven Effekt auf die Haare. Durch den erhöhten Spiegel an weiblichen Hormonen werden die Haare häufig kräftiger, glänzender sowie voller und das Haarwachstum wird stimuliert. Das ist vergleichbar mit der vollen Haarpracht von Schwangeren, deren Hormonspiegel ganz natürlich ansteigt.
Da die meisten Pillen jedoch auch Gestagene (künstliche Hormone, die nicht im Körper vorkommen) enthalten, können diese genau das Gegenteil bewirken. Denn manche Gestagene wirken wie männliche Hormone (androgene Wirkung) und können so bei Frauen, deren Haarwurzeln genetisch bedingt empfindlich auf männliche Sexualhormone (Dihydrotestosteron / DHT) reagieren, zu Haarausfall führen. Daher spricht man auch von androgenetischer Alopezie oder hormonell-erblichem Haarausfall. Die Haare können dann dünner werden und vermehrt ausfallen.
Auch wenn die Pille abgesetzt wird, kann es durch das Ausbleiben der künstlichen Sexualhormone zu Haarausfall kommen. Wenn der Hormonspiegel sinkt, muss sich der weibliche Körper wieder daran „gewöhnen“, das Östrogen in den Eierstöcken selbst zu produzieren und den natürlichen Zyklus (Eisprung) selbst zu steuern.
Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, den Haarausfall zu mildern. Ein Wechsel zu einer Pille mit geringerem Gestagengehalt kann eine mögliche Lösung sein. Gestagene wie Desogestrel, Gestoden oder Norgestimal, die eine geringere androgene Wirkung haben, können dabei helfen, den Haarausfall zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, dass Sie sich hierbei von Ihrem Gynäkologen/Ihrer Gynäkologin beraten lassen, um die für Sie passende Option zu finden.
Zudem klagen viele Frauen über diffusen Haarausfall nach dem Absetzen der Pille. Der Grund hierfür liegt im starken Absinken der Östrogenspiegel im Körper. Dadurch wechseln die Haare im Wachstumsstadium (Anagenphase) plötzlich in das Ruhe- und Ausfallsstadium (Telogenphase). Durch den veränderten Haarzyklus bemerkt man den vermehrt einsetzenden Haarausfall oft erst einige Wochen nach Absetzen des Medikaments. In der Regel normalisiert sich der Haarausfall im Laufe der Zeit von selbst, und die verlorenen Haare beginnen nachzuwachsen.
Sollte der Haarausfall jedoch über mehrere Monate anhalten oder sehr stark ausgeprägt sein, ist es ratsam, einen Facharzt/eine Fachärztin zur Abklärung aufzusuchen. Eine professionelle medizinische Einschätzung kann dabei helfen, mögliche Therapieansätze zu identifizieren.
Haarausfall kann für viele Frauen ein sensibles Thema sein, da das Aussehen der Haare oft eng mit dem Selbstwertgefühl und dem persönlichen Erscheinungsbild verbunden ist. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass Haarausfall nach dem Absetzen der Pille meist nur eine vorübergehende Phase ist und es Möglichkeiten gibt, damit umzugehen.
Während dieser Zeit ist es von großer Bedeutung, das Selbstvertrauen zu bewahren und sich selbst mit Freundlichkeit und Akzeptanz zu behandeln. Es kann hilfreich sein, sich daran zu erinnern, dass Haare ein natürlicher Teil des Körpers sind und dass ihre Gesundheit von vielen Faktoren abhängt, die manchmal außerhalb der eigenen Kontrolle liegen.
Es kann auch von Vorteil sein, mit anderen Frauen zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Der Austausch von Erfahrungen, Sorgen und Tipps kann dazu beitragen, sich verstanden zu fühlen und neue Perspektiven zu gewinnen. Online-Foren, Support-Gruppen oder der Besuch von Veranstaltungen zum Thema Haargesundheit können Möglichkeiten bieten, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.
Während dieser Zeit können jedoch einige Maßnahmen ergriffen werden. Es gibt verschiedene Shampoos, Conditioner und Tonics auf dem Markt, die speziell für Frauen mit nicht krankheitsbedingtem Haarausfall entwickelt wurden, wie das Pantovigar® Shampoo und Pantovigar® Tonic für Frauen.
Es gibt jedoch bestimmte Risikogruppen, für die eine Anwendung von Solera® nicht in Frage kommt bzw. die vor einer Behandlung erst mit den Online-Ärzten Rücksprache halten sollten. Nicht einnehmen dürfen Sie Solera® u.a. bei Wirkstoffunverträglichkeiten, einer Vorgeschichte von Blutgerinnseln, stark erhöhtem Blutdruck, Leber- und Herzerkrankungen, Migräne, Epilepsie und bestimmten Krebserkrankungen. Auch bei einer bestehenden oder vermuteten Schwangerschaft und in der Stillzeit sollten Sie auf eine Behandlung mit Solera® verzichten.
Bei DoktorABC ist Solera® in Kalenderpackungen mit 3 x 21 bzw. 6 x 21 runden, rosafarbenen, beidseitig gewölbten Filmtabletten erhältlich. Die jeweiligen Zykluspackungen sind mit den entsprechenden Wochentagen gekennzeichnet (z.B. „Mo“ für Montag).
Wenn Sie während des letzten Monatszyklus vor der ersten Anwendung von Solera® keine oralen Empfängnisverhütungsmittel eingenommen haben, beginnen Sie die Behandlung am ersten Tag Ihrer nächsten Monatsblutung. Bei einem Umstieg von einer anderen Verhütungsmethode oder nach der Entbindung gelten andere Einnahmeregeln.
Je nachdem, an welchem Wochentag Sie die Behandlung mit Solera® beginnen, drücken Sie die entsprechende Tablette aus der Zykluspackung heraus und schlucken sie unzerkaut. Sie können Solera® mit oder ohne Flüssigkeit bzw. Nahrungsmittel einnehmen. Am Folgetag nehmen Sie die nächste Tablette möglichst zur gleichen Tageszeit - vorzugsweise abends - ein.
Orientieren Sie sich dabei an den aufgedruckten Wochentagen und der vorgegebenen Pfeilrichtung auf der Blisterpackung. Diesen Vorgang wiederholen Sie während des gesamten 21-tägigen Zyklus nun jeden Tag, bis die Packung aufgebraucht ist. Der Abstand zwischen den Einnahmen von zwei Tabletten sollte dabei möglichst immer 24 Stunden betragen.
Auf die 21 Einnahmetage folgt dann eine siebentägige Pause. Normalerweise stellt sich zwei bis vier Tage nach der letzten Pille eine menstruationsähnliche Entzugsblutung ein. Nach der siebentägigen Pause setzen Sie die Einnahme aus der nächsten Zykluspackung Solera® fort, und zwar unabhängig davon, ob die Blutung schon beendet ist oder noch andauert.
Vergessene Pillen müssen innerhalb von zwölf Stunden nachträglich eingenommen werden, damit der Verhütungsschutz ununterbrochen bestehen bleibt. Wenn Sie den üblichen Einnahmeabstand um mehr als zwölf Stunden überschreiten, ist die empfängnisverhütende Wirkung von Solera® nicht mehr gewährleistet. Nehmen Sie in diesem Fall die vergessene Filmtablette umgehend ein und setzen Sie die Einnahme zu der gewohnten Zeit fort. Dies kann bedeuten, dass Sie zwei Tabletten an einem Tag einnehmen. Zusätzlich müssen Sie während der nächsten sieben Tage eine weitere empfängnisverhütende Methode (z. B. Kondome) anwenden.
Wie bei allen Arzneimitteln können bei der Behandlung mit Solera® negative Begleiterscheinungen auftreten. Die häufigsten Nebenwirkungen (> 20 %) für Pillen mit einer Wirkstoffkombination wie Solera® sind Zwischen- und Schmierblutungen sowie Kopf- und Brustschmerzen.
Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie andere Nebenwirkungen bei sich bemerken, informieren Sie bitte unsere Online-Ärzte. Bei längerer Ruhigstellung (z. B. Solera® schützt Sie weder vor HIV-Infektion noch vor anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen. Zudem kann die empfängnisverhütende Wirkung von Solera® durch die gleichzeitige Einnahme anderer Substanzen beeinträchtigt werden.
Auch Raucherinnen über 35 Jahre sollten keine kombinierten oralen Empfängnisverhütungsmittel verwenden, da sich ihr Risiko für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Nebenwirkungen erhöht. Gleiches gilt bei Gefäßerkrankungen, erhöhtem Blutdruck, krankhaft erhöhten Blutfettwerten, Übergewicht oder Diabetes. Weitere Risikogruppen für die Anwendung von Solera® entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.
Mehr und mehr Frauen spielen mit dem Gedanken, die tägliche Hormonzufuhr zu stoppen - sind sich aber unsicher, welche Veränderungen sie erwarten. Schließlich hat die Pille oft auch positive Nebenwirkungen gebracht: regelmäßige Blutungen, reine Haut, volles Haar.
Wenn du hormonfrei verhüten möchtest, stehen dir verschiedene Methoden zur Auswahl - je nachdem, wie sicher und aufwendig die Methode für dich sein soll:
Jede Verhütungsmethode hat ihre Vor- und Nachteile - lass dich am besten individuell beraten, welche Variante für deinen Lebensstil geeignet ist.
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