Haarausfall durch Slinda: Ursachen, Behandlung und was Sie tun können

Dichtes und gesundes Haar ist für viele Frauen ein Symbol von Attraktivität und Selbstbewusstsein. Doch äußere Faktoren, wie die Einnahme oder das Absetzen der Antibabypille, können zu diffusem Haarausfall führen. In diesem Beitrag betrachten wir genauer, wie die Pille mit dem Haarausfall in Verbindung steht und welche Maßnahmen ergriffen werden können.

Haarausfall durch die Pille

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die Einnahme der Pille, also orale Kontrazeptiva, diffusen Haarausfall verursachen kann. Ein Grund dafür sind bestimmte Gestagene, die in der Pille enthalten sind. Diese künstlich hergestellten Hormone ähneln dem Schwangerschaftshormon Progesteron, kommen jedoch im natürlichen Hormonhaushalt des Körpers nicht vor. Einige Gestagene, die eine androgene Wirkung haben, können diffusen Haarausfall begünstigen. Zu diesen gehören beispielsweise Norethisteron, Levonorgestrel und Tibolon.

Slinda® und sein Wirkstoff Drospirenon

Slinda® ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das als reine Gestagenpille den Wirkstoff Drospirenon enthält. Es wird als Filmtablette eingenommen und ist in verschiedenen Packungsgrößen erhältlich. Das orale Kontrazeptivum bzw. Verhütungsmittel wird verordnet und ist unter ärztlicher Kontrolle anzuwenden. Aus rechtlichen Gründen dürfen zu verschreibungspflichtigen Arzneimitteln keine weiterführenden Informationen zu Anwendungsgebieten, Wirkmechanismus oder Wirksamkeit bereitgestellt werden. Bitte wenden Sie sich bei medizinischen Fragen an Ihr behandelndes Fachpersonal.

Slinda® wird von Exeltis Germany GmbH in Deutschland vertrieben. Die Herstellung erfolgt bei Laboratorios León Farma, S.A. Slinda® von anderen Firmen als Exeltis Germany GmbH, z. B. von EurimPharm sind sogenannte Parallelimporte: Das Originalmedikament wird aus einem anderen EU-Land nach Deutschland eingeführt und ggf. neu verpackt. Das Produkt selbst bleibt identisch, nur der Importeur und manchmal die Verpackung unterscheiden sich.

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Haarausfall nach Absetzen der Pille

Zudem klagen viele Frauen über diffusen Haarausfall nach dem Absetzen der Pille. Der Grund hierfür liegt im starken Absinken der Östrogenspiegel im Körper. Dadurch wechseln die Haare im Wachstumsstadium (Anagenphase) plötzlich in das Ruhe- und Ausfallsstadium (Telogenphase). Durch den veränderten Haarzyklus bemerkt man den vermehrt einsetzenden Haarausfall oft erst einige Wochen nach Absetzen des Medikaments.

In der Regel normalisiert sich der Haarausfall im Laufe der Zeit von selbst, und die verlorenen Haare beginnen nachzuwachsen. Sollte der Haarausfall jedoch über mehrere Monate anhalten oder sehr stark ausgeprägt sein, ist es ratsam, einen Facharzt/eine Fachärztin zur Abklärung aufzusuchen. Eine professionelle medizinische Einschätzung kann dabei helfen, mögliche Therapieansätze zu identifizieren.

Möglichkeiten zur Milderung des Haarausfalls

Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, den Haarausfall zu mildern. Ein Wechsel zu einer Pille mit geringerem Gestagengehalt kann eine mögliche Lösung sein. Gestagene wie Desogestrel, Gestoden oder Norgestimal, die eine geringere androgene Wirkung haben, können dabei helfen, den Haarausfall zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, dass Sie sich hierbei von Ihrem Gynäkologen/Ihrer Gynäkologin beraten lassen, um die für Sie passende Option zu finden.

Das Selbstvertrauen bewahren

Haarausfall kann für viele Frauen ein sensibles Thema sein, da das Aussehen der Haare oft eng mit dem Selbstwertgefühl und dem persönlichen Erscheinungsbild verbunden ist. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass Haarausfall nach dem Absetzen der Pille meist nur eine vorübergehende Phase ist und es Möglichkeiten gibt, damit umzugehen.

Während dieser Zeit ist es von großer Bedeutung, das Selbstvertrauen zu bewahren und sich selbst mit Freundlichkeit und Akzeptanz zu behandeln. Es kann hilfreich sein, sich daran zu erinnern, dass Haare ein natürlicher Teil des Körpers sind und dass ihre Gesundheit von vielen Faktoren abhängt, die manchmal außerhalb der eigenen Kontrolle liegen.

Es kann auch von Vorteil sein, mit anderen Frauen zu sprechen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Der Austausch von Erfahrungen, Sorgen und Tipps kann dazu beitragen, sich verstanden zu fühlen und neue Perspektiven zu gewinnen. Online-Foren, Support-Gruppen oder der Besuch von Veranstaltungen zum Thema Haargesundheit können Möglichkeiten bieten, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

Während dieser Zeit können jedoch einige Maßnahmen ergriffen werden. Es gibt verschiedene Shampoos, Conditioner und Tonics auf dem Markt, die speziell für Frauen mit nicht krankheitsbedingtem Haarausfall entwickelt wurden, wie das Pantovigar® Shampoo und Pantovigar® Tonic für Frauen.

Weitere Informationen zu Slinda®

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Slinda® zählen Zwischenblutungen, Amenorrhoe, Kopfschmerzen, Akne, Brustschmerzen, Stimmungsschwankungen und Gewichtszunahme. Vor Beginn der Einnahme ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich. Slinda® schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten.

Bei Auftreten von Symptomen wie plötzlichen Brustschmerzen, Atemnot, starken Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Beinschmerzen ist sofort ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Lagern Sie Slinda® bei Raumtemperatur und schützen Sie das Arzneimittel vor Feuchtigkeit. Bewahren Sie es außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Das Verfallsdatum finden Sie auf der Verpackung von Slinda®.

Der enthaltene Wirkstoff in der Slinda® Pille ist Drospirenon. Zusätzlich enthält Slinda® verschiedene Hilfsstoffe, die Sie der Packungsbeilage entnehmen können. Bei bekannten Unverträglichkeiten oder Allergien wenden Sie sich bitte an Ihre betreuende Frauenärztin bzw. Ihren betreuenden Frauenarzt.

Minipillen enthalten ausschließlich ein Gestagen und kein Östrogen. In Slinda® sind auch vier Placebo-Tabletten pro Blister enthalten. Placebo-Tabletten sind Tabletten ohne Wirkstoff. Die verschiedenen Packungsgrößen (1 x 28, 3 x 28 und 6 x 28 Stück) unterscheiden sich ausschließlich in der Anzahl der enthaltenen Tablettenblister, nicht jedoch in Zusammensetzung, Dosierung oder Anwendung. Die Packung reicht entsprechend für 4, 12 oder 24 Wochen. Die Wahl der Packungsgröße richtet sich nach dem individuellen Bedarf und wird von Ihrer betreuenden Frauenärztin bzw. Ihrem betreuenden Frauenarzt festgelegt.

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