Albert Bachmann ist ein Name, der in der Friseurbranche für Qualität, Innovation und unternehmerischen Erfolg steht. Doch wer ist dieser Mann, der von Roßtal aus die Welt erobert hat?
Der Friseurmeister ist bodenständig und in dem Ort geblieben, in dem er aufgewachsen ist. Hier hatten schon sein Großvater und dann der Vater mit Kamm und Schere ihr Geld verdient. Der Großvater, der ab 1901 in Roßtal seinem Handwerk nachging, kaufte 1912 eine Schreinerei und machte daraus einen Friseursalon. Seit 1983 ist sein Enkelsohn hier der Chef.
Auf der Suche nach Erfolg machte sich Bachmann nicht in die Großstadt auf. Mit seinem Lebensentwurf steht er nicht alleine: Unter den Siegern in Hollywood war Georg Empl, der seinen Laden in Glonn, einer 4300-Seelen-Gemeinde im Kreis Ebersberg hat. Ebenso dieses Jahr ist - wie berichtet - Sonja Fischer aus Diepersdorf (Kreis Nürnberger Land) mit dem deutsche National-Team der Friseure Weltmeister geworden.
Zur Entscheidung, in Roßtal zu arbeiten, stand Bachmann aber nicht von Anfang an, gibt er zu: «Damals habe ich mich bei einem Kollegen fast schon entschuldigt dafür. Aber dann sagte er einen Satz, der mich sehr geprägt hat: Wenn Du gut bist, gehe auf eine Insel und man wird eine Brücke zu Dir bauen!«
Für Bachmann wurde der Satz zur Prophezeiung: «50 Prozent unserer Kunden kommen von außerhalb.« Einige von ihnen legen bis zu 50 Kilometer zurück - und einer kommt sogar angeflogen. Es ist ein Roßtaler, der inzwischen in London lebt. «Er besucht regelmäßig seine Eltern hier. Und dann kommt er auch zu uns«, freut sich Bachmann.
Dabei stand der berufliche Start von Albert Bachmann unter keinem besonders glücklichen Stern. «Ich habe meine Lehre 1974 in Nürnberg angefangen. Es war eine schlechte Zeit für Friseure. Bei Männern waren längere Haare sehr beliebt.« Sogar sein Vater sah keine Zukunft für Bachmann junior in seinem Beruf, «Er sagte zu mir, ,Mach ein Schreiberling im Rathaus«, erzählt der Friseurmeister und muss herzlich lachen: «Das wäre nichts für mich!« Er ging in die Friseur-Lehre. Etwas naiv und ohne einen bestimmten Plan sei er damals gewesen, erinnert sich Bachmann. «Ich wollte einfach ein guter Friseur werden.«
Sanft streicht Bachmann über das kurze Haar seiner Kundin, noch ein bisschen Haarspray und die Frisur ist perfekt und die Frau zufrieden. Sie geht, doch viele andere kommen im Laufe des Vormittags herein. Lange warten muss keiner, denn Bachmann steht in seinem Laden mit zehn Mitarbeitern. Er hat bei der Suche nach geeigneten Fachkräften strenge Auswahlkriterien: «Er muss das Auge dafür haben und belastbar sein. Und er muss das Funkeln in den Augen haben.« Bachmann setzt in seinem Geschäftskonzept auf Freude bei der Arbeit. Seine Werte: «Spaß, Erfolg und Harmonie. In genau dieser Reihenfolge.
Bei den Kunden sei er erst zufrieden, «wenn sie strahlen«. Auch bei Stammkunden soll es kein «Herr Mayer, wie immer?« geben, betont der Roßtaler. Gutes Handwerk ist dabei nicht alles, weiß er: «Die meisten Reklamationen beim Friseur entstehen durch Missverständnisse in der Kommunikation. Wen jemand sagt, er möchte ein paar Strähnchen haben. Wie viel ist es dann ,ein paar‘?« Also schult der Saloninhaber seine Mitarbeiter, aber auch Mitarbeiter vieler anderer Firmen: Immer wieder ist er am Wochenende als Referent unterwegs.
Noch ein Kunde hat seinen Haarschnitt fertig. Bevor er den Salon verlässt, gratuliert er dem Chef: «Sie sammeln Preise wie andere Briefmarken.« Tatsächlich mangelt es nicht an Auszeichnungen und Preisen, die Bachmann nach Franken geholt hat. Allein dieses Jahr gab es neben dem Preis aus Hollywood noch den Titel «Salon des Jahres 2008« einer Friseur-Fachzeitschrift.
Klar, die Preise tun Bachmanns Ego gut. Und sie erfüllen noch eine weitere Funktion: «Sie zeigen mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin, und dass mein Unternehmen auf gesunden Füßen steht.« Das ist auch gut so, denn Bachmann hat noch einiges vor: Sein Geschäft soll demnächst einen Anbau bekommen - einen Wintergarten mit dem Blick über Roßtal. Ein weiteres Geschäft will Bachmann jedoch nicht aufmachen: «Eins und das g‘scheit«, ist sein Motto.
Der Erfolg des Salons ist nicht nur Bachmanns Erfolg. «Ich habe ein starkes Team.« Das merkt der Salonbesitzer allein schon daran, dass er «nicht mehr der stärkste Umsatzträger hier« ist. «Wenn Du die beste Kraft im Unternehmen bist, was ist es dann wert?« Ob er es mal verkaufen muss, weiß Bachmann noch nicht. Von seinen Töchtern erwartet er jedenfalls nicht, dass sie den Salon übernehmen.
Albert Bachmann ist Frisörmeister, Buchautor, Trainer und Referent für namhafte Seminaranbieter und Unternehmer aus Leidenschaft. Seine Vorträge sind ein Feuerwerk an Impulsen für alle Dienstleister und Handwerker. Albert Bachmann schafft es, sein Know-how für andere Branchen transparent und nutzbar zu machen.
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Es hätte auch anders kommen können: Erst vor zwei Wochen kam Albert Bachmann aus Hollywood, wo er eine der höchsten Auszeichnungen der Friseurbranche, den «Global Salon Business Award 2008«, entgegennahm. Er war kein Neuling: Bereits 2004 gewann er den Wirtschaftspreis für Weltklasse-Friseure, der damals in London verliehen wurde. Von Roßtal nach London und Hollywood und jedes Mal zurück nach Roßtal: Wer macht denn so etwas? Albert Bachmann. Für ihn heißt es weiterhin «Business as usual«, Geschäft wie immer also.
Den sportlichen Ehrgeiz hat Bachmann erst vor sieben Jahren nach einer lebensbedrohlichen Gehirnhautentzündung entwickelt. «Damals habe ich mich gefragt, wenn Du jetzt stirbst, was werden die Menschen über Dich sagen?« Die Aussage, er mache gute Witze und habe einen - damals - lustigen Schnurrbart, sei dem engagierten Friseur zu wenig gewesen.
Nicht nur im Salon ist Albert Bachmann aktiv. Er ist auch als Autor und Trainer tätig. Hier sind einige seiner Schwerpunkte:
Die Philosophie von Albert Bachmann lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Albert Bachmann inspiriert nicht nur seine Kunden, sondern auch andere Unternehmer. Seine Geschichte zeigt, dass Erfolg nicht von der Größe des Ortes abhängt, sondern von der Leidenschaft und dem Engagement, mit dem man seine Ziele verfolgt.
Ob du Friseur*in oder Kosmetiker*in bist, eine Physiotherapie- oder Arztpraxis besitzt oder einen Reifenservice betreibst.
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