Ein Rasierapparat begleitet Männer täglich - zumindest alle, die nicht nass rasieren. Doch welcher Rasierer ist der Richtige? Ab dem 03. Dezember bietet Lidl einen Rotationsrasierer der Marke Silvercrest für günstige 22,99 Euro an. Doch lohnt sich der Kauf?
Der Silvercrest Rotationsrasierer (zum Lidl-Angebot) ist elektrisch betrieben, was bedeutet, dass er über drei federnde, rotierende Doppelring-Scherköpfe verfügt, die sich flexibel der Oberfläche Ihres Gesichtes anpassen und so einen großflächigen Kontakt ermöglichen. Durch den verbauten Li-Ionen-Akku (700 mAh), der über Micro-USB geladen wird (Ladezeit für Vollladung: ca. 90 Minuten) und laut Hersteller 60 Minuten Betriebszeit ermöglicht, lässt sich der Apparat auch ohne Steckdose nutzen. Ein LED-Display mit Ladekontrollanzeige ist ebenfalls integriert.
Damit das Gerät auch angenehm in der Hand liegt, soll das Gehäuse ergonomisch geformt sein und eine Soft-Touch-Grifffläche bieten. Die Scherkopfeinheiten sind zum einfachen Reinigen abnehmbar oder aufklappbar. Für ganz besondere Anlässe ist der Lidl-Rasierer auch als Bart- und Koteletten-Styler anwendbar. Zum Angebotsumfang zählen unter anderem ein Reisebeutel und eine Scherkopf-Schutzabdeckung.
Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Eigenschaften:
Ein exklusives Angebot bringt stets das Problem mit sich, dass Preis und Qualität sich vorher nicht überprüfen lassen. Nachdem aber Silvercrest weder ein unbekannter noch berüchtigter Hersteller ist, kann man hier von einem guten Rasierer zu einem günstigen Preis ausgehen.
Gute Rotationsrasierer finden sich in der Preisklasse des Silvercrest Modells kaum. Einen Blick könnte jedoch der Elektrische Rasierer RMS7109 von MAX-T wert sein. Diesen gibt es beim Versandriesen Amazon derzeit für 36,99 Euro - also etwa 14 Euro teurer als das Lidl-Gerät.
Dafür bietet das MAX-T-Gerät unter anderem eine deutlich bessere Akku-Leistung: Bei einer Ladung von einer Stunde verspricht der Hersteller zwei Stunden Rasierzeit - was auf eine Gesamtnutzungsdauer der Akkuladung von zwei bis drei Monaten hochgerechnet wird. Ansonsten hat das Amazon-Gerät alle wichtigen Eigenschaften, die auch das Lidl-Gerät inne hat. Präzises Trimmen und Rasieren wird durch den Pop-Up-Trimmer gewährleistet.
Zusätzlich zu dem bereits vorgestellten Silvercrest-Gerät bietet Lid in der Woche ab dem 03. Dezember noch zwei weitere Rasierer im Angebot.
Der erste Deal ist ebenfalls ein Rotationsrasierer der Firma Silvercrest (Preis: 17,99 Euro) - hier jedoch in der einfacheren und daher auch günstigeren Version. Bei der Ausstattung nehmen sich beide Modelle nicht viel: Ein ausklappbarer Trimmer ist hier genauso vorhanden wie eine aufklappbare Scherkopfeinheit. Auch ein eigenes kleines Display für die Akkuanzeige und Erinnerungen an Reinigungen ist integriert. Das 17,99-Euro-Gerät setzt hier "nur" auf einen 600 mAh / 3,2 Volt Akku, der bei Volladung allerdings ebenfalls eine Betriebszeit von 60 Minuten verspricht. Ein spezieller Styler für Bart und Koteletten fehlt hier hingegen komplett. Wichtig: Das günstigere Modell ist nur online verfügbar.
Das zweite Alternativ-Angebot im Lidl-Katalog ist kein klassischer Herren-Rasierer, sondern eine Haarschneidemaschine, die auch zur Kopfrasur verwendet wird. Das Modell der Firma Remington ist in Filialen und Online für 14,99 Euro bestellbar - das entspricht 50 Prozent des UVP von 29,99 Euro. Remington setzt bei dem Haarschneider auf selbstschärfende Edelstahlklingen, zwei verstellbare Aufsteckkämme (3 - 42 Millimeter). Zum Ablesen des Ladestandes hat man hier eine kleine LED-Kontrollanzeige im Gerät integriert. Der Haarschneider ist sowohl im Akku als auch im Strommodus nutzbar - bei Vollladung verspricht der Hersteller bei 16 Stunden Ladezeit eine Betriebszeit von 40 Minuten. Hierfür liegen zwei wiederaufladbare Batterien bei.
Rasieren ist eine höchst individuelle Angelegenheit: Die Beschaffenheit der Haut, die Stärke der Barthaare, die Form des Gesichts, die gewünschte Bartfrisur - all das ist bei jedem Mann unterschiedlich. Es gibt zwei Arten von Elektrorasierern: Folien- und Rotationsrasierer.
Am weitesten verbreitet sind Folienrasierer mit ihren länglichen Scherköpfen. Hier gibt es mindestens eine, häufig aber mehrere perforierte Scherfolien. Bei den Rotationsrasierern kommen dagegen drei Schereinheiten mit je einer runden Klinge zum Einsatz. Sie sind in einem Dreieck zueinander angeordnet und oft einzeln flexibel gelagert.
Die Flexibilität der Rotationsköpfe und die dreieckige Form des Scherkopfs bieten den Vorteil, dass sich die Schereinheiten besser an die Gesichtsform anschmiegen. Vor allem die kantigen Kinn- und Unterkieferbereiche lassen sich damit oft besser rasieren. Viele Nutzer heben zudem hervor, dass sie mit Rotationsrasierern schneller sind, weil sie großflächiger rasieren.
Folienrasierer wirken dagegen etwas kraftvoller, was sich auch durch lauteres Summen und stärkere Vibration ausdrückt. Sie sind vor allem für Konturen wie an den Koteletten und für kleinflächige Bereiche wie unter der Nase besser geeignet. Die Rotationsrasierer haben uns beim Versuch, diese Stellen sauber zu bearbeiten, viel Zeit und viele Nerven gekostet.
Der Trend geht schon seit einigen Jahren ganz klar zum Elektrorasierer, mit dem man sich auch mit Schaum oder Gel und unter der Dusche rasieren kann. Zwar fanden die Tester, dass sich die Rasur mit Schaum oder unter Wasser angenehmer anfühlt, allerdings benötigt man mehr Zeit zum Einschäumen und zur anschließenden Reinigung, wenn man Schaum benutzt. Bei all dem Aufwand kann man dann auch gleich zur Klinge greifen, die nicht nur gründlicher rasiert, sondern auch leichter zu reinigen ist.
Das Thema „Reinigung“ ist bei einem Hygieneprodukt, wie der Rasierapparat eines ist, besonders wichtig. Das wissen natürlich auch die Hersteller, die vor allem ihre Spitzenmodelle oft im Paket mit einer Reinigungsstation anbieten: Das Gerät kommt kopfüber hinein, wird dann mit einer desinfizierenden Reinigungsflüssigkeit gesäubert, getrocknet und - je nach Modell - noch geölt. Prinzipiell ist das auch eine nette Sache, weil sie gut funktioniert und einfach zu benutzen ist. Allerdings gehen die Reinigungsflüssigkeit, die in speziellen Kartuschen geliefert wird ordentlich ins Geld.
Wer den Rasierapparat erst manuell reinigt, um ihn dann in die Station zu stellen, verlängert die Lebensdauer er Reinigungskartuschen, büßt aber einen Großteil des Komforts ein. Wir sind der Meinung, dass man auf eine Reinigungsstation gut verzichten kann. Denn die Scherköpfe der meisten Rasierapparate auf dem Markt (und aller Geräte in unserem Test) lassen sich auch gut unter fließendem Wasser sauber machen. Wer zusätzlich noch etwas Flüssigseife nimmt, bekommt den Rasierer mehr als ordentlich sauber.
Ob der Silvercrest Rasierer von Lidl eine gute Wahl ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Wer einen günstigen Rasierer für den täglichen Gebrauch sucht und keine allzu hohen Ansprüche an die Gründlichkeit der Rasur stellt, kann mit dem Silvercrest Modell zufrieden sein. Für Männer mit empfindlicher Haut oder starkem Bartwuchs empfiehlt sich jedoch eher ein hochwertigeres Modell.
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